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Also ganz kann ich die Sichtweise mit dem Fokus auf Geld und Eigentum nicht verstehen.
Die Beziehung ist frisch, die Frau möchte ihren Schwerpunkt mit dem Kind dort behalten am Haus.
Kann ich auch soweit nachvollziehen, dass man sich nach zwei Ehen nicht als wäre man ungebunden irgendwo was neues aufbaut und alles hinter sich lässt, auch als Sicherheit für das Kind.
Der neue Partner ist da etwas unflexibler, ja, aber so ist das auch in einem etwas älteren Alter, dass man nicht mehr
jung und neu eben anfängt.
Also kann man
A) ja ins Reich der Frau quasi mitziehen....hat dort Wohnkosten die wirklich gering sind....als Single mit NK und Lebensmittel ist man hier in der Provinz eher mal 1000 Euro los.....und hier würde man für NK 3 Personen 600 Euro zahlen, also sehr guter Deal...
Ebenso kann man da ja noch gespartes selbst anlegen für die eigene Rücklage, bzw kann auch die Eigentumswohnung vermieten und hier EK erzielen, was sonst nicht da wäre. Also rein finanziell eher eine Win Situation?
Ist der Gedanke da, dass die Frau einen quasi "ausnutzt" da sie ja in ihr Objekt weiter zahlt und noch jemanden hat, der Kosten mit übernimmt (im großen und ganzen aber seine eigenen Kosten, die er woanders viel höher für sich alleine hätte?)
Ist dann der Gedanke da, die Frau sucht nur einen Wohn- und Abzahlpartner?
Ist es denn sehr wahrscheinlich, dass man jemanden nur weil er solvent ist, in sein Haus mit Kind einziehen lässt oder geht es nicht doch eher um eine Beziehung und dass man die näher und enger leben will, weil man sich mag?
B) Wenn man zuviel Bedenken hat, kann man ja auch getrennt wohnen bleiben. Die Frau stemmt ihr Leben weiter was ja vorher ancheinend auch kein Problem war. Man selber zahlt dann eben seine 1000 Euro o ä an Mietkosten irgendwo, wenn man in die Nähe ziehen müsste. Oder hat die Eigentumswohnung, die Anliegerkosten und NK dort. Dort dann aber keine Einnahmen, als wenn man vermieten würde.
C) Die Option neu irgendwo anfangen gemeinsam (Wohnung? eigenes Haus?) ist wohl nicht möglich, wie eben sonst bei "Freien Partnern".Stört das denn auch irgendwie, dass die Option eingeschränkt ist? @DerTom
Kommt ja auch darauf an, wohin die Beziehung gehen sollte. Also ggf ganz ernst mit Heirat und später eigenen Kindern?
Wenn es soweit käme, wäre dann vielleicht schon die Überlegung nachvollziehbar, dass man etwas gleichberechtigtes eigenes haben möchte...Aber jetzt zur Zeit ist es eher noch ein kennenlernen und beschnuppern?
Ah doch, aus der Perspektive kann ich die Gedanken dann schon verstehen.
Lebt man nur ein unverbindliches Paarleben, dann ist so eine Wohnform, sich was teilen ect ok.
Wird es aber verbindlicher mit viel Perspektive, dann müsste man ggf. an der Stelle nochmal neu überlegen.
Wäre die Perspektive mit der Frau mögilch, nochmal heiraten, eigene Kinder, oder ist das eh kein Thema?