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123

S
@Caro89 eine Essstörung ist eine ernsthafte und schwierige Krankheit.

Sprich mit Deinem Vorgesetzten drüber, ich hatte selber eine Auszubildende, die es hatte.
Sie weinte und sagte, ihr Arzt möchte, dass sie in die Klinik geht und das während ihres 3. Ausbildungsjahres.

Wir haben alle hinter ihr gestanden und haben ihr alle Zeit der Welt gegeben. Und das wird jeder vernünftige Vorgesetzte machen.
Ich kenn es von meiner Depression, auf dem höchsten Stand habe ich nicht mehr gemerkt, wie krank ich war.

Dein Mann kann ja nicht mal spontan bei Festen zusagen, weil er weiß, dass es Dir Schwierigkeiten macht.

15.05.2022 14:04 • x 3 #21


Islandfan
Zitat von Caro89:
Bei ner tagesklinik ist es aber auch so, dass ich nicht arbeiten gehen kann. Und dass man nur von Leuten mit Problemen umgeben ist. Mich hat das ...

Ich denke, dass du noch nicht am Tiefpunkt bist, um zu erkennen, dass alles andere, auch die Arbeit, zweitrangig ist, wenn du gesund werden willst. Du kannst dich doch krank schreiben lassen. Denn die Gefahr eines längeren Ausfalls ist größer je länger du wartest. Ich dachte auch anfangs, ich fühle mich nicht wohl unter so vielen Kranken, aber ich habe so tolle Menschen kennen gelernt und das waren die besten 10 Wochen im letzten Jahr.

15.05.2022 14:04 • x 5 #22


A


Ehe leidet unter Essstörung

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Islandfan
Zitat von portugal:
eine Essstörung ist eine ernsthafte und schwierige Krankheit, die kann nicht in einer Tagesklinik oder ambulant behandelt werden.

In der psychosomatischen Tagesklinik waren ein paar, die wegen ihrer Essstörung dort behandelt wurden.

15.05.2022 14:05 • x 3 #23


kritisches_Auge
Caro will nicht mit anderen Betroffenen zusammen sein was ich sehr gut verstehe, ich wollte es auch nicht, keine zehn Pferde brächten mich in eine Tagesklinik.

Ich würde mir den Stress einmal genau ansehen, es steht fest, dass es eine psychische Krankheit verschlechtern kann wenn die Umstände sich ändern. Du scheinst deinen Beruf zu lieben, aber vielleicht erfordert er viel Kraft.

Bei einer Therapie müsste die Eßstörung ja nicht das offizielle Ziel sein, es gibt genug andere Gründe sie zu wollen.

Ich würde meinem Mann sagen, dass ich mich um eine Lösung bemühe, vielleicht kannst du- das hängt von seiner Einstellung dazu ab- sagen, dass du dich im Forum mit Leuten darüber auseinandersetzt, dann sieht er deinen guten Willen.

Ich finde es nicht schlimm, immer dasselbe zu essen und nicht woanders essen zu wollen, so wie ich es sehe, übergibst du dich ja nicht und nimmst nicht mit Absicht ab.

15.05.2022 14:26 • x 1 #24


C
Zitat von portugal:
@Caro89 eine Essstörung ist eine ernsthafte und schwierige Krankheit. Sprich mit Deinem Vorgesetzten drüber, ich hatte selber eine Auszubildende, ...

Ich finde, dass das ein Thema ist, das auf der Arbeit nichts zu suchen hat. Sonst kriegt man gleich einen Stempel, psychisch krank = nicht belastbar. Ist bei auszubildenden vielleicht nochmal anders.
Ich wurde zwar kürzlich mal drauf angesprochen, habe aber nichts groß dazu gesagt.
Naja bei festen sagt er schon zu, geht aber meist dann alleine hin.

15.05.2022 14:34 • x 1 #25


C
Zitat von Islandfan:
Ich denke, dass du noch nicht am Tiefpunkt bist, um zu erkennen, dass alles andere, auch die Arbeit, zweitrangig ist, wenn du gesund werden willst. ...

Ich habe die Erfahrung ja bereits selbst gemacht, dass es mir nicht gut tut nur von Kranken umgeben zu sein. Das sieht und empfindet bestimmt jeder anders

15.05.2022 14:35 • #26


Mariebelle
Du kannst auch dein eigenes Essen mitbringen u in der Pause verzehren.
Weisst du ,was du essen kannst?

15.05.2022 14:36 • #27


C
Zitat von Mariebelle:
Du kannst auch dein eigenes Essen mitbringen u in der Pause verzehren. Weisst du ,was du essen kannst?

Tagsüber oder in meiner pause auf der arbeit esse ich nichts. Das ist mir alles zu stressig und zu hektisch. Esse meist erst abends

15.05.2022 14:41 • #28


S
Zitat von Caro89:
Ich habe die Erfahrung ja bereits selbst gemacht, dass es mir nicht gut tut nur von Kranken umgeben zu sein. Das sieht und empfindet bestimmt jeder anders

Klar sieht das jeder anders aber zwischen ueberwiegend "gesunden” Menschen hat sich ja auch nichts verbessert also wer soll Dir nun helfen?

15.05.2022 14:43 • x 2 #29


Mariebelle
Zitat von Caro89:
Tagsüber oder in meiner pause auf der arbeit esse ich nichts. Das ist mir alles zu stressig und zu hektisch. Esse meist erst abends

Ok,das solltest du bald etwas in den Griff bekommen.Es gibt auch Fluessignahrung fuer Kalorien und Vitamine fuer den Uebergang.

15.05.2022 14:45 • #30


C
Zitat von kritisches_Auge:
Caro will nicht mit anderen Betroffenen zusammen sein was ich sehr gut verstehe, ich wollte es auch nicht, keine zehn Pferde brächten mich in eine ...

Stimmt, das könnte ich ihm mal erzählen, danke dafür.

Genau das führt aber auch häufig zu Streitereien. Er sieht nicht, dass ich mich bemühe wenigstens etwas zu essen, er sieht nur dass es meist das gleiche ist. Damit würde ich meinem Körper nicht alle notwendigen nährstoffe geben heißt es dann. Er sieht immer nur das schlechte

15.05.2022 14:46 • #31


Mariebelle
Zitat von Caro89:
Stimmt, das könnte ich ihm mal erzählen, danke dafür. Genau das führt aber auch häufig zu Streitereien. Er sieht nicht, dass ich mich bemühe wenigstens etwas zu essen, er sieht nur dass es meist das gleiche ist. Damit würde ich meinem Körper nicht alle notwendigen nährstoffe geben heißt es dann. Er sieht ...

Menschen die normal essen koennen,verstehen keine Essstoerung.
Das ist wie bei Zahnschmerzen,als grober Vergleich.
Wenn du nie welche hattest,verstehst du auch den damit verbundenen Schmerz nicht.

15.05.2022 14:48 • x 1 #32


kritisches_Auge
Ich habe keine Eßstörung in dem Sinn, bin aber sehr eingeschränkt, Fett am warmem Essen scheidet aus, ich ekele mich vor Fett, Ausnahme sind Eis und Sahne und bei Stress esse ich auch jeden Tag das gleiche, ich kann fünfmal hintereinander Rosenkohl essen.

Ich könnte auch bei Berufstätigkeit nicht mittags in der Kantine essen sondern würde Brot oder Joghurt mitnehmen und abends richtig essen. warmes Essen raubte mir zu viel Energie.

Vielleicht haben sich die Fronten zwischen euch etwas verhärtet, die müssten aufgeweicht werden. Dass sich dein Mann Sorgen darüber macht ob du genug Nährstoffe bekommst, ist verständlich, es spricht doch eigentlich für ihn, vielleicht sagt er es zu oft.
Ich würde ihm anbieten, eine Blutuntersuchung beim Hausarzt zu machen, der kann feststellen ob du ausreichend versorgt bist und mit dir überlegen, womit du einen Mangel ausgleichen könntest.

15.05.2022 16:22 • x 1 #33


C
Zitat von kritisches_Auge:
Ich habe keine Eßstörung in dem Sinn, bin aber sehr eingeschränkt, Fett am warmem Essen scheidet aus, ich ekele mich vor Fett, Ausnahme sind Eis ...

Habe eigentlich gar keinen Hausarzt mehr, aber weiß sowieso dass ich irgendwelche Mängel habe, diese Genugtuung möchte ich ihm gar nicht erst geben.

15.05.2022 16:37 • #34


Mariebelle
Eine Essstoerung ist ernst zu nehmen.
Du kannst dir einen Ernaehrungsberater suchen.

15.05.2022 16:39 • #35


Sonja77
Das eine Essstörung nicht heilbar ist,das stimmt so nicht…..man kann durchaus eine Essstörung komplett heilen……

Jedenfalls finde ich das die Themen Erstellerin gar keine Hilfe will
Sie will eigentlich nur hören das sie recht hat und ihr Mann unrecht……

Und natürlich leidet eine Beziehung darunter wenn man sich gegen jede Art von Hilfe sträubt……

Das waren so meine Gedanken zu dem Thema…..

15.05.2022 16:51 • x 7 #36


R
Ich bin der Meinung dass du es alleine schaffen kannst. Aber dafür sollte es in Richtung zunehmen und nicht abnehmen gehen. Logisch dass dein Mann sich Sorgen machst wenn du bereits untergewichtig bist und
weiter abnimmst. Wie willst du es alleine schaffen, hast du einen Plan? Wenn du keinen konkreten Plan hast und weiter abnimmst hat es meiner Meinung nach keinen Sinn, denn wohin soll das führen?

15.05.2022 17:07 • #37

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kritisches_Auge
Zitat von Caro89:
Habe eigentlich gar keinen Hausarzt mehr, aber weiß sowieso dass ich irgendwelche Mängel habe, diese Genugtuung möchte ich ihm gar nicht erst geben.

Warum fallen mir gerade die Worte ein die mein Hausarzt einmal äuißerte : Trotziges Kind.
Das hat natürlich nichts mit dir zu tun, ganz sicher nicht.

15.05.2022 17:14 • #38


C
Zitat von Rosa_pather:
Ich bin der Meinung dass du es alleine schaffen kannst. Aber dafür sollte es in Richtung zunehmen und nicht abnehmen gehen. Logisch dass dein Mann ...

Ich habe keinen Plan, ich weiß nur dass unsere Beziehung das nicht mehr lange aushält und das macht mich sehr traurig aber ich kann es nicht ändern. Danke für eure ganzen Antworten

15.05.2022 17:23 • #39


P
Liebe Caro89,
Du könntest es schon ändern, nur du WILLST es nicht ändern.
Du bist diejenige die die Konsequenzen zu tragen hat, du ganz allein.
Das was du bisher geschrieben hast, war eine einzige Ablehnung sämtlicher Vorschläge.
Dir ist nicht zu helfen. Tut mir leid

15.05.2022 17:28 • x 4 #40


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