Zitat von Tosch:Selbstverständlich darfst Du diese Frage stellen. Und nein, ich hatte auch niemanden, der mich wirklich unterstützt hat. Mein damaliger Freund hat ...
Danke für deine ehrliche Antwort. Das tut mir sehr leid für dich, dass du das alles alleine durchstehen musstest.
Erwartungshaltung ist ein gutes Wort. Zu viel habe ich denke ich nicht erwartet. Nur ein bisschen Anteilnahme, wie sie eigentlich üblich war. Sprich eine Karte der Handballmannschaft (in den sechs Jahren davor habe ich mich ja auch immer an den Geschenken für Erkrankungen, Geburtstage, Geburt und Co beteiligt) oder dass ich während meiner AU im Krankenbett zuhause mal Besuch der Verwandtschaft erhalte. Ich habe sie ja auch früher regelmäßig besucht, wenn mal eine Tante, Onkel, Cousine oder so im Krankenhaus lag.
Zumindest über einen Anruf hätte ich mich gefreut. Da kam leider nichts.
Ich denke, dass das keine allzu große Erwartungshaltung ist - aber vielleicht täusche ich mich da auch.
Ich bin jedenfalls auch auf keine Geburtstage der Verwandtschaft mehr gegangen seitdem. War mir nicht mehr wichtig, nachdem ich ja auch keine Wichtigkeit mehr hatte.
Wegen der Reha/Klinik:
Mir ist das schon sehr wichtig. Ich arbeite aber mit jungen Menschen, die eine Ausbildung abschließen möchten und kurz vor dem Ende sind. Wenn ich jetzt in Reha oder in die Klinik ginge, hätte mein Arbeitgeber ein riesiges Problem. Das wäre mir noch sehr egal. Leid täten mir dann sehr die Kinder und jungen Menschen, die ihren Anschluss nicht mehr machen könnten und dann vielleicht ein halbes Jahr nichts machen können, weil sie ohne den Abschluss keine Perspektive haben.
Eigentlich müsste mir das egal sein. Das kann ich aber nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.