Habe es gefunden

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Zu den Genen. Genetische Veranlagungen kann man nicht ausschließen, doch meist wird eher das Vorleben der Ängste von z.B. Mutter oder Oma erzieherisch wirksam und so das Verhalten anerzogen.
Zu Psychotherapie via Neurologie.
Ist ja der alte Streitpunkt in der "Scene".
Gehst zum Psychologen wird konfrontiert oder solange gewühlt, bis irgendwas hochkommt und zu verarbeiten ist. Nach meiner Erfahrung hat jeder irgendwo eine Leiche im Keller, die man bewusst oder unbewusst verdrängt hat.
Gehst zum Neurologen, bekommst ein Medikament. Dabei wird meist nach Erfahrungswerten oder der Methode try und error verfahren. Ich hatte beim 2. Versuch Glück wurde stabil, veränderte paar Dinge im Leben und konfrontierte mich selbst achtsam ins Leben zurück. Und gleich voraus, ein bisschen was bleibt immer.
Der Psychiater hat beide Möglichkeiten und wird die Behandlung 2 gleisig fahren, was zu dem auch die höchste Erfolgsquote hat.
Ich gebe zu, dass ich auch nicht so der Therapiefreund bin, weil mich Manipulation jeglicher Art, auch wenn sie gut gemeint ist, abwehrend reagieren lässt, zumal man nach langer Beschäftigung mit dem Problem, die "Wege" zu kennen glaubt.
Bei dir lese ich eine ähnliche Tendenz raus, sich nicht drauf einlassen zu können.
Trotzdem hätte ich es gemacht, wenn gar nichts anderes geholfen hätte. Denn den größten Fehler den man machen kann ist, Behandlungsmöglichkeiten von vorn herein auszuschließen
Wenn psychologische Unterstützung absolut nicht anschlägt, du dich nicht drauf einlassen kannst oder der rechte Glaube fehlt, wird dir nur die Option bleiben medikamentös was zu versuchen oder damit zu leben, bis dich der Leidensdruck erneut zwingt was zu tun.