Morgenlicht
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mein generelles Problem ist, dass mein Kopf anscheinend immer nach Problemen und Sorgen sucht.
Habe ich ein Problem gelöst bzw. eine Sorge überwunden, habe ich wenig später eine neue Baustelle. Meistens komme ich klar, weil ich mir kurz Gedanken mache, was ich unternehmen kann gegen das Problem, und dann bin ich nicht mehr passiv sondern aktiv. Und das hilft mir.
Bei meiner aktuellen Sorge funktioniert das aber leider nicht.
Ich habe seit April eine neue Wohnung, die mir gut gefällt. Zwar wohne ich zur Staffelmiete (alle 2 Jahre erhöht sich die Kaltmiete um 4%) aber damit komme ich klar. Es sind nur 5 Erhöhungen geplant und was in 10 Jahren ist, weiß ich noch nicht. Beruflich bilde ich mich weiter, weswegen mir klar ist, ich bleibe in den nächsten 10 Jahren nicht auf der jetzigen Gehaltsstufe. Allgemein ist das ein Job der einfach Spaß macht. Mit tollen Aufgaben und Kollegen.
Aber was ist das Problem?
Ganz viele "Was ist wenn. " in meinem Kopf.
Was ist wenn die Nebenkosten sich wegen der Energiekrise ins unermessliche steigern?
Was ist wenn ich deswegen umziehen muss, obwohl ich hier nur 5 Minuten von meiner Tochter entfernt wohne?
Was ist wenn ich keinen Nebenjob finde um steigende Kosten aufzufangen? (Ich hatte nämlich überlegt, wenn alles zu teuer wird, muss ich halt nebenbei einen Minijob annehmen)
Was ist wenn ich trotz allem bei meinem Vollzeitjob keine Gehaltserhöhung bekomme?
Bisher hat es mir immer geholfen von Tag zu Tag zu leben und mich auf das Jetzt zu konzentrieren, aber leider schaffe ich das überhaupt nicht gerade.
Das trübt leider meinen Alltag, meine Freizeit und meine gemeinsame Zeit mit meiner Tochter.
Vielen lieben Dank fürs lesen.
Vielleicht habt ihr einen Tipp oder eine Sichtweise, die ihr mir nennen möchtet.
• • 14.07.2026 x 1 #1