✔ Bereits empfohlene Antwort
Wie versprochen
😅Das hier ist meine erste Kurzgeschichte.
So eine Art Prämiere, also seit gnädig
😂Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
👍🏻Heute war ich im Wald
Keine Ahnung warum ich bei Dämmerung in den Wald gehe.
In einer Stunde geht die Sonne unter und ich habe nichts dabei was mir den Weg leuchten könnte.
Warum drehe ich nicht um?
Warum gehe ich immer noch in Richtung Dunkelheit?
Schritt für Schritt, Atemzug für Atemzug laufe ich auf einen Weg der unter meinen Füßen knirscht und bedeckt mit Moos ist.
Ich habe schon lange die Orientierung verloren.
Meine Vergangenheit vergessen und die Zukunft nicht mehr im Blick.
Die Sonne müsste schon seit Stunden untergegangen sein und der Mond zaubert unheimliche Schatten auf die großen Bäume, die mir die Sicht links und rechts versperren.
Der warme Wind pfeift durch die Äste und das Geräusch was er dabei macht klingt wie ein leises Wimmern.
Plötzlich höre ich Schritte.
Es ist inzwischen so dunkel das ich rein gar nichts sehen kann.
Die Schritte kommen näher und näher.
Ich laufe so schnell wie es mir möglich ist aber aus irgendeinen Grund gehorchen mir meine Füße nicht.
Ich stolpere und falle.
Ein Sturz der gefühlte Minuten dauert.
So lag ich im weichen Moos, mit dem Gesicht im Dreck und wartete auf das unvermeidliche.
Die Schritte kamen näher und plötzlich war Ruhe.
Meine Gedanken drehten sich in diesen Moment um meine Familie.
Was werden sie tun wenn ich nicht mehr da bin.
Werden sie an mich denken, mich vergessen?
Mit meinen Gedanken alleine lag ich mit dem Gesicht Richtung Boden.
Wartend auf das was gleich geschehen würde aber es passiert nichts.
Fast so, als würde das Etwas sein Ziel erreicht haben und es genießen zu wissen das Er, die ANGST wieder einmal gewonnen hat.
Wieder einmal!
Auch dieses Mal gelingt es mir nicht, aus diesen Traum aufzuwachen.
Mit dem Wissen das ich morgen wieder in diesem Wald spazieren gehen würde und das diese Angst erneut gewinnt, öffne ich die Augen und blicke in das sabbernde Gesicht mit den langen Ohren und den Rehbraunen Augen, das mich Tag für Tag weiterkämpfen lässt.