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Dunkle Träume in der Nacht,
haben mich wieder zum Weinen gebracht,
ich sehe nur undeutlich dein Gesicht,
spüre deinen Atem und fühle dich,
die Augen schauen starr und leer,
sind gefüllt mit einem Tränenmeer,
der Kopf ist heiß und will zerspringen,
wie kann man dem Wahnsinn entrinnen ?
Gott ich bitte dich in all deiner Macht,
schick einen Engel, der über mich wacht.

10.09.2009 18:13 • 05.11.2010 #1


32 Antworten ↓


Du hast Pn

10.09.2009 18:17 • #2



Eigene Versuche/Gedanken/Gedichte

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Einsames kleines Kinderherz,
riesengroß ist dein Seelenschmerz,
verlassen fühlst du dich von aller Welt,
niemand, der wirklich zu dir hält.

Selbst das Weinen fällt dir schwer,
schon lange fließen keine Tränen mehr,
deine Gedanken sind dunkel und trüb
niemand hat dich richtig lieb.

Dein Leben ist für dich eine Qual,
Tag und Nacht nur ein eintöniges Ritual,
hoffnungslos und grau ist alles für dich
und nirgendwo siehst du ein kleines Licht.

Wie oft wurdest du von anderen verletzt,
fühltest dich gefangen in diesem Netz,
dir fehlt vor dir selbst Respekt und Achtung,
nur der Schmerz im Arm bringt dir Erleichterung.

Dabei möchtest du nur wie die anderen sein,
du willst lachen, träumen und glücklich sein,
die warmen Sonnentrahlen mit der Hand berühren
und Regentropfen statt rote Tränen spüren.

12.09.2009 10:06 • #3


Ich fühle mich so mies, der Druck steigt an,
Schneiden … ich weiß nicht, was ich sonst machen kann.
Greife doch immer wieder zu Messer und den Klingen,
oder wäre es besser, direkt von der Brücke zu springen ?
Ich schaffe es nicht, fühle mich wert- und nutzlos,
die Verzweiflung türmt sich hoch, wird riesengroß.
Tiefe Narben, sie haben Spuren hinterlassen,
und obwohl sie heilen und mit der Zeit verblassen,
ist doch meine Seele für immer zerstört,
ich habe geschrieen, aber niemand hat es gehört.
Warum gelingt es mir nicht, Hilfe anzunehmen ?
Immer die Angst mich zu öffnen, zu viel preis zu geben.
Ich traue mich einfach nicht, um Hilfe zu bitten,
habe in der Vergangenheit viel zu viel gelitten.
Nein, ich habe nie irgendwas gesagt,
es hat aber auch nie jemand hinterfragt,
warum ich weine, heimlich und still
und warum ich nicht mehr leben will.

19.09.2009 22:25 • #4


Zitat:
Warum gelingt es mir nicht, Hilfe anzunehmen ?
Immer die Angst mich zu öffnen, zu viel preis zu geben.


Über"fliegen", weil Du es nicht gelernt hast.
Weil Du kein Vertrauen hast.
Weil Du verletzt bist, und nur ein Ventil siehst, Dich selbst zu verletzten.

Zitat:
ist doch meine Seele für immer zerstört,
ich habe geschrieen, aber niemand hat es gehört.

Das muß nicht so bleiben, glaub mir.

Also mir bist Du nicht egal. Wenn es mir möglich wäre, ich würd Dir helfen.
Liebe Grüße

19.09.2009 22:30 • #5


Du kannst ja unglaublich gut dichten.

Du fließt über vor Gedanken, Gefühlen und Worten - insofern bist du wirklich über-flüssig!


(Aber nur insofern! )

21.09.2009 01:33 • #6


ja, das bin ich wirklich.
Ich merke es grade wieder recht deutlich

21.09.2009 22:15 • #7


Zitat:
Ich merke es grade wieder recht deutlich Sad

Und warum

22.09.2009 07:00 • #8


Für mich ist es ein verlorenes Paradies,
ich wurde aus dem Märchenland vertrieben.
Das Glück, das mich für immer verlies,
sag, wo ist meine Kindheit geblieben ?

Ich gebe mir soviel Mühe, alle Farben zu sehen,
doch immer wieder holen mich die Träume ein,
ich möchte so einfach nicht mehr weiterleben,
fühle mich eingesperrt und unendlich allein.

Wie einen grauen Schleier sehe ich meine Welt,
mein Kopf platzt und ist doch eigentlich leer,
was ist es, das mich noch am Leben hält,
ich habe einfach keine Hoffnung mehr.

22.09.2009 22:35 • #9


Zitat:
sag, wo ist meine Kindheit geblieben ?

Die kannst Du leider nicht mehr zurück holen
Zitat:
ich möchte so einfach nicht mehr weiterleben,

Dazu mußt Du aktiv werden und aufstehen
Zitat:
Das Glück, das mich für immer verlies,

Wer sagt, dass es für immer sein muß
Zitat:
Wie einen grauen Schleier sehe ich meine Welt,
Ich gebe mir soviel Mühe, alle Farben zu sehen,

Wenn Du genauer hinschaust, kannst Du irgendwann Farben erkennen
Zitat:
was ist es, das mich noch am Leben hält,

Weil es sich irgendwann lohnt, und Du den Sinn erkennst.
Irgendwann, wenn DU bereit dazu bist

23.09.2009 07:27 • #10


Die Frage nach dem Sinn des Lebens,
oft gestellt, doch immer vergebens,
denn die Antwort kann mir keiner geben,
ist es wirklich umsonst, dieses Leben ?

Die Frage nach dem woher, nach dem wohin,
die Überlegungen wer ich wirklich bin,
das ständige Suchen nach dem Ziel,
all das kostet Kraft, ist mir viel zu viel.

Die Frage nach Zufall oder böser Absicht,
die Wirklichkeit sich mit meinen Träumen mischt,
Hat man selber Schuld, ist es eigenes Versagen ?
Gibt es überhaupt Antworten auf solche Fragen ?

23.09.2009 12:16 • #11


Zitat:
denn die Antwort kann mir keiner geben,

die kannst du Dir nur selber geben.vielleicht möchtest ja mal eine eigene Familie haben?
Zitat:
die Wirklichkeit sich mit meinen Träumen mischt,

Deine Träume könntest schon versuchen, zu verwirklichen.
Schritt für Schritt , dann
Zitat:
Gibt es überhaupt Antworten auf solche Fragen ?

23.09.2009 16:23 • #12


Hallo pax,

ist der Sinn des Lebens eine Familie zu haben, Arbeiten gehen, Haushalt machen, Kinder kriegen ? Auch das würde mir Angst machen.

Und ja, bisher habe ich versucht meine Träume zu verwirklichen, sogar wirklich in kleinen Schritten. Aber vielleicht sind meine Träume ganz anders als eure ?

24.09.2009 07:49 • #13


Zitat:
Aber vielleicht sind meine Träume ganz anders als eure ?

Dazu weiß ich leider zuwenig.
Zitat:
ist der Sinn des Lebens eine Familie zu haben, Arbeiten gehen, Haushalt machen, Kinder kriegen

Das ist bei jedem Menschen verschieden.
Kann muß nicht.

24.09.2009 08:10 • #14


Ich bin traurig, meine Seele ist krank,
mein Leben nur ein einziger Zwang.
In mir ist nur unendlich großes Leid,
spüre Sehnsucht, aber fühle nur Einsamkeit.

Erinnerungen haben mich wieder gequält,
doch all meine Tränen wurden nie gezählt.
Ich habe schon lange keinen Stolz mehr,
wie ein Luftballon, aufgeblasen und doch leer.

26.09.2009 09:27 • #15


Zitat:
Ich bin traurig, meine Seele ist krank,
mein Leben nur ein einziger Zwang.

Das ist sehr sehr schade.
überfl: Wenn Du eine Grippe hast, gehst du doch auch zu einem Arzt oder?


Zitat:
Erinnerungen haben mich wieder gequält,
doch all meine Tränen wurden nie gezählt.

Dann schrei Deine schlimmen Erinnerungen laut raus.
Sag Sie, formuliere sie genau. Gib Ihnen einen Namen und benenne sie.

26.09.2009 13:34 • #16


Ein kleines Menschenkind,
das verzweifelt nach Liebe ringt,
fühlt sich so einsam und leer,
und hat schon lange keine Hoffnung mehr.

Zukunft ist doch nur noch ein Wort,
Glück gehört zu einem anderen Ort,
die Dunkelheit erdrückt es sehr
und jeder Tag ist so furchtbar schwer.

Die Narben der Seele werden zur Last,
Vergangenheit und Gegenwart sind so verhasst,
es fehlt die Kraft um wegzulaufen
und was bleibt ist ein Scherbenhaufen.

28.09.2009 21:38 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Zitat:
Vergangenheit und Gegenwart sind so verhasst,

Dann wird es endlich Zeit, die Zukunft anzupacken.
Zitat:
und jeder Tag ist so furchtbar schwer.

So dass die Tage wieder leichter werden können.


Wie sollte Deine Zukunft aussehen? Hast Du Dir das schon mal erträumt?

29.09.2009 00:04 • #18


Wieder ist meine Seele verletzt,
ich fühle mich unendlich allein,
meine Haut ist blutig zerfetzt,
doch eigentlich möchte ich ja stark sein.

Ich bin es so leid, dieses ewige verstecken,
doch man glaubt, es muss wohl so sein,
dabei möchte ich endlich das Leben entdecken
und nicht mehr denken, ich bin dreckig und klein.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll,
möchte tot sein und doch auch leben.
Vielleicht bin ich nur zu anspruchsvoll,
oder bloß einfach zu blöd zum Reden.

06.10.2009 15:29 • #19


Was ist passiert?
Kannst auch Pn schreiben

06.10.2009 15:32 • #20



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