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Jeder von uns trägt eine Maske. Ein zweites Gesicht. Doch es reden sich viele ein, dass sie immer ehrlich zu sich oder anderen sind. Das kann durchaus der Fall sein, aber wenn man nur einmal etwas tut, was man eigentlich nicht möchte oder etwas sagt, was man nicht meint, dann taucht eine Maske auf.
Mag man dieser Logik folgen, so wäre fast jede freundliche oder höfliche Tat, die oft nur aus ethischen oder moralischen Aspekten ausgeführt wird, eine Maskerade. Das heißt, dass man den Masken nicht entkommen kann oder?
Wenn man so will ja, so könnte man es ausdrücken. Aber mal ehrlich, jeder Mensch war doch schon mal glücklich darüber, nicht sein wahres Gesicht zeigen zu müssen, oder nicht? Ein zweites Gesicht dient häufig einfach als Hilfe, Schutz oder einfach zum Befriedigen der Erwartungen anderer.
Schwierig oder sogar problematisch wird es, wenn ein Mensch selbst nicht mehr sein wahres Gesicht kennt. Dann stellt er sich die Frage, welche seiner Masken wirklich auch Tiefe hat und welche nur das sind, Masken.

Wie ist es bei euch? Welche Masken besitzt ihr und wann setzt ihr sie ein?

13.05.2014 19:45 • 14.05.2014 #1


3 Antworten ↓


Severina
Da wir uns im Forum Gedichte - Gedanken befinden wusste ich nun nicht ob ich antworten sollte.
Aber da du deinen Thread mit der Frage beendet hattest antworte ich einfach mal

Meine Maske habe ich schon seit dem Teenager Alter und sie begleitet mich bis heute.

Zu lachen obwohl man weinen möchte.
Zu nicken obwohl man den Kopf schütteln möchte.
Ja sagen obwohl man Nein meinte.

Eine Art Selbstschutz der mittlerweile eine schlechte Charakter Eigenschaft geworden ist.
Mir fällt es schwer das zu sagen was mich bewegt darüber zu sprechen und vor allem das auch zu zeigen.
Schreiben ist einfach es bietet Anonymität aber im normalen Alltag ist es verdammt schwer die Maske fallen zu lassen.

13.05.2014 20:02 • x 1 #2



Die Maske der Menschheit

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Genauso sehe ich das auch.
Hat man sich erstmal eine Maske zugelegt, dann ist es schwer sie wieder abzunehmen. Ich habe auch erhebliche Probleme damit, mich nicht immer hinter Masken zu verstecken, deshalb ist mir dieser Gedanke aber auch erst gekommen.
Ich arbeite aber daran das zu ändern.

13.05.2014 22:48 • #3


Ich sehe das nicht als Maske, eher als unterschiedliche Persönlichkeitsanteile, die in unterschiedlichen Situationen zum Tragen kommen, damit man auf dem Parkett der Gesellschaft nicht stolpert.

Im Grunde geht es weniger um Verkleidungen, als darum, dass sich viele Menschen selbst gar nicht so genau kennen und oder nicht selbstbewusst genug sind, zu ihren Gefühlen zu stehen.

Sag ja, wenn du ja sagen willst. Und lerne zu akzeptieren, wer oder was du selbst bist. In erster Linie musst du es den Rest deines Lebens mit dir aushalten und da ist es verdammt hilfreich, wenn du sich selbst lieben lernst.

14.05.2014 16:10 • #4