ich habe in einem anderen forum etwas zu diesem thema gefunden und ich bin mal so frei und kopiere das hier rein. mir hilft es tatsächlich, juhuu!!

Eine Freundin gab mir einen guten Tip. Sie sagte, wenn ich die Attacke spüre, soll ich mit ihr "sprechen". Das hört sich vielleicht verrückt an, aber es funktioniert! Ich sage dann solche Sachen wie:"Na, ist es mal wieder soweit? Jetzt willst Du bestimmt, daß mein Herz anfängt zu rasen und ich Panik bekomme, stimmts?“ Und so konnte ich es kontrollieren.

Jetzt, wo Du das sagst, wird mir klar, daß ich es unbewußt genauso gemacht habe. Ich habe gedacht:"Ach komm, Du bist bloß Panik, ich hab Dich durchschaut. Du kannst mich also nicht mehr schocken und gleich bist Du sowieso wieder weg." Ist ja faszinierend, daß ich wohl instinktiv das Richtige getan habe. Dadurch wurden die Attacken immer schwächer, bis sie schließlich ganz aufhörten.

05.02.2010 01:46 • #21


Das ist eine gute Idee, ich werde sie ausprobieren. Danke.

Glückauf

Thomas

07.02.2010 09:53 • #22


Ablenkung so gut wie es geht! Am besten noch mit jemanden zusammen, Partner, Kinder oder Freunde.

Spazieren gehen, einen lustigen Film schauen, Spiele spielen, Musik hören, Kreuzworträtsel lösen, oder irgendwas wo man sich sehr konzentrieren muss.

Bei mir die einzige Möglichkeit die ab und an hilft.

07.02.2010 10:22 • #23


Hallo Prisenbär,
wenn ich Panik bekomme, sage ich mir immer: Eine Panikattacke ist nichts Lebensbedrohliches, es kann nichts schlimmes passieren. Dies werde ich mir auf einen Zettel schreiben und in die Hosentasche stecken, damit ich dann darauf gucken kann. Eine andere Methode von der ich gehört habe, die ich aber auch noch nicht ausprobiert habe ist, das man mit der Angst spricht
z. B. : Was willst du ich kann dich im Moment nicht gebrauchen, geh weg. Ich werde dies mal ausprobieren.

Liebe Grüße

Nick

17.02.2010 19:56 • #24


13.04.2019 19:42 • #25


selfishnight
Ich versuche mich nicht drauf zu konzentrieren und mache seit kruzem täglich meditationen, allerdings habe auch ich es trotzdem noch nicht im Griff und werde mir jetzt endlich eine Therapie suchen - habe es 4 Monate alleine probiert. Ich kann damit besser umgehen, aber teilweise kommen so starke Attacken und die alltäglichen Angstbeschwerden nehmen auch nicht ab (Gefühl schlecht Luft zu bekommen, keine Leistungsfähigkeit mehr bei Sport, erhöhter Puls, wie auf Watte laufen) Hast du auch tagsüber dauerhaft Beschwerden oder "nur" in bestimmten Angstmomenten?

13.04.2019 19:54 • #26


Hallo,
Physiotherapie hatte ich auch wegen CMD, Ich knirsche mir regelmäßig die Zähne kaputt.

Panikattacken hab ich auch, tagsüber öfter als nachts. Gestern nacht wars wieder schlimm.
Aber mir hilft dieses Forum total gut. Zu sehen dass es anderen auch so geht machts leichter zu glauben das es nur Panik ist.

Ich gehe arbeiten, hatte auch schon Panik wäre d der Arbeit. Das war schlimm, aber es ging vorbei.
Ich versuche mich als kranken Menschen zu sehen. Organisch ist alles abgeklärt. Aber es ist halt doch ne psychische Krankheit. In meiner Familie gab es sehr viele Leute mit Schizophrenie. Vielleicht hab ich den Knacks geerbt.
Ich mach mir aber auch ständig Stress. Und der ist ja auch ein Auslöser von Panik...

14.04.2019 00:18 • #27


Ich habe tagsüber dauerhaft Beschwerden. Ab und an ist es zwar mal weg, aber leider hält es nicht lange und schon ist es dann leider wieder da.

Was auch noch hinzu kommt ist das ich meinen Job verloren habe. War noch in der Probezeit. Das macht mich auch fertig. Aber ich habe es leider nicht zur Arbeit geschafft aufgrund der Angst.

14.04.2019 07:56 • #28


selfishnight
Oh, das kann kann ich nachvollziehen, ich habe das auch kurz vor Ende der Probezeit bekommen, aber habe mich bisher immer "durchgekämpft" auf der Arbeit kann ich mich ja wenigstens mit dem Job ablenken. Allerdings werde auch ich das whl bald offen kommunizeren müssen, da Therapiestunden aj sicherlich mit meiner Arbeitszeit kollideiren werden aber allgemein Gesundheit > Job. Wenn dich ein Job und vorallem probezeit zusätzlich stresst, ist das nochmal schwer in so einem Zustand zu arbeiten.

14.04.2019 11:32 • #29


Also ich versuche, mich abzulenken, wenn ich Angst verspüre oder ganz einfache Atemübungen, wie bis 6 zählen beim Einatmen bis vier zählen und dabei die Luft anhalten und dann bis 8 zählen beim Ausatmen. Das beruhigt die Atmung. Hat mir ein Psychologe mal gezeigt.
Wenn es gar nicht mehr geht, dann nehme ich eine Neurexan Tabletten. Die ist homöopathisch, hat keinerlei Nebenwirkungen und beruhigt mich innerhalb von 20 Minuten wunderbar. Und da reicht bei mir auch nur eine alle paar Tage. Ich bin total begeistert davon, wie toll das wirkt. Ich hab Angst vor Nebenwirkungen. Und ich würde niemals irgendwelche Hammer Medikamente nehmen, wenn es nicht total nötig ist.
Ansonsten bekomme ich bei Panikattacken auch immer dieses Zittern, wie wenn man friert. Mir hat mal ein Rettungssanitäter gesagt, das kann man auch loswerden, indem man zum einen warmes Wasser über die Hände und Arme laufen lässt, damit der Blutdruck und der Puls runtergehen. Und zum anderen einfach mit den Armen zappeln und bewegen, damit die Energie raus kann.
Also vielleicht kurz rausgehen an die frische Luft und sich bewegen, das hilft auch.
LG Kopfangst

14.04.2019 12:20 • #30


Ja was Medikamente angeht nehme ich auch nichts. Ich habe Angst vor Nebenwirkungen und vorAbhängigkeit. Selbst bei pflanzlichen oder homöopathischen Sachen habe ich irgendwie Angst.

Ich könnte auch so wieder los heulen. Das macht einen fertig

14.04.2019 14:27 • #31


Schlaflose
Zitat von Kopfangst:
Wenn es gar nicht mehr geht, dann nehme ich eine Neurexan Tabletten. Die ist homöopathisch, hat keinerlei Nebenwirkungen und beruhigt mich innerhalb von 20 Minuten wunderbar. Und da reicht bei mir auch nur eine alle paar Tage. Ich bin total begeistert davon, wie toll das wirkt.


Bei mir nicht. Ich habe eine ganze Packung in zwei Tagen aufgefuttert und nichts gemerkt.

14.04.2019 15:41 • #32


Zitat von Schlaflose:

Bei mir nicht. Ich habe eine ganze Packung in zwei Tagen aufgefuttert und nichts gemerkt.



Oh Das ist nicht gut. Ich merke, wie viel Glück ich damit habe. Bei mir wirkt eine einzige bisher immer. Bisher vielleicht so 15x in den letzten Monaten.

14.04.2019 15:56 • #33


Zitat von TWD:
Ja was Medikamente angeht nehme ich auch nichts. Ich habe Angst vor Nebenwirkungen und vorAbhängigkeit. Selbst bei pflanzlichen oder homöopathischen Sachen habe ich irgendwie Angst.

Ich könnte auch so wieder los heulen. Das macht einen fertig


Also Angst brauchst du vor Neurexan nicht zu haben. Das macht wirklich nicht abhängig. Aber wie ich jetzt lese, hilft es nicht jedem so gut wie mir. Leider...

14.04.2019 15:58 • #34


Ich bin was sowas angeht wirklich vorsichtig. Das ist bei mir wie so eine Blockade. Ich denke mir auch oft das dies mein Problem nicht löst. Man ist ja nur ruhiger.

Ich wäre so froh wenn ich den Mist nicht hätte. Aber das wird bei jedem so sein.

Man verzweifelt langsam.

Habt ihr eine Therapie gemacht ?

14.04.2019 16:57 • #35




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag