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RK1986
@Sprotte darüber habe ich bei einem Arzt mehrere Erläuterungen gehört. Die meisten behandeln nur mit l thyroxin. Was nicht ausreicht. Du hast es gut beschrieben. Falls du dir die Postings mal anschauen willst. Dr Thomas Peter. Man lernt sehr viel

x 1 #101


Greta__
Gehst du zum Nuklearmediziner oder wer behandelt dich wegen deiner Schilddrüse?

Dieses Forum ist sehr zu empfehlen:

https://www.ht-mb.de/forum/forumdisplay...yreoiditis

Guck dir das mal an. 🤗

x 1 #102


A


Schilddrüse/ Hashimoto

x 3


B
Zitat von Gaulin:
Da gehen die Meinungen leider auseinander... da sagt bald jeder Arzt was anderes

Das mag wohl so sein. Ich hatte mal viele Jahre einen Endorkinologen, der auch in Forschung involviert war, und der sagte: Das wichtigste ist die regelmäßige Einnahme, auch vor Bluttests.

x 1 #103


Gaulin
Zitat von beside:
Das wichtigste ist die regelmäßige Einnahme, auch vor Bluttests.

Das L-Thyroxin wirkt ja nicht direkt, das baut sich über längere Zeit auf und auch ab. Von daher kommt es nicht auf die Stunde genau an. Das hat aber nix mit der Regelmäßigkeit zu tun. Manche sagen, dass es das Blutbild verfälschen könnte, weil man grad die volle Dosis eingenommen hat, andere sagen wieder, dass es nicht so ist, weil der Speicher über lange Zeit konstant bleibt (bei regelmäßiger Einnahme). Man muss mit beachten, dass es nicht rein um die Wirkung gehen muss, es sind auch andere Inhaltsstoffe mit zu bedenken. Was genau wird getestet usw. Geht es rein um den Schilddrüsenwert, sollte es keine große Rolle spielen, so denke ich... bei anderen Blutwerten soll man ja zb nüchtern kommen und auch nicht viel trinken zuvor. Nur als Beispiel

x 1 #104


Greta__
Hier ist die Erklärung warum L-Thyroxin nicht vor der Annahme einnehmen soll.

x 2 #105


Molly1605
@Gaulin das kommt ein wenig darauf an, welche Werte man abnimmt. Es gibt das T3 und T4 und es gibt das fT3 und fT4. Das „f“ steht für „ freies“. Da ist dann nichts mit Speicher, das würde also durch eine vorherige Einnahme die Werte verfälschen.

x 2 #106


Molly1605
@Greta__ auch da ist leider eine längst überholte Aussage drin… denn nach neuen Erkenntnissen sollten Schilddrüsenwerte immer nüchtern abgenommen werden.

x 2 #107


Gaulin
@Molly1605 ach interessant, danke, gut zu wissen

#108


B
Naja, aber mal ehrlich, wenn ich Nachmittags um 3 einen Termin für Blutabnahmen habe, nehm ich die Pille wie jeden Tag nach dem morgentlichen Zähneputzen. Vermutlich sollte sie nicht kurz davor eingenommen werden. Aber mehrere Stunden vorher ist sicherlich unbedenklich.

x 1 #109


Greta__
Zitat von beside:
Naja, aber mal ehrlich, wenn ich Nachmittags um 3 einen Termin für Blutabnahmen habe, nehm ich die Pille wie jeden Tag nach dem morgentlichen ...

Wer nimmt denn nachmittags Blut für die Schilddrüse ab? 🤔

x 1 #110


B
Bei mir war es bisher egal wann Blut abgenommen wurde. Die Werte waren immer in der Toleranz. Dafür ist die Toleranz ja da. Mir sagte der Endokrinologe, der auch an Forschung beteiligt war, dass die Werte sowieso stetig schwanken. Wird dreimal gemessen, gibts drei verschiedene Ergebnisse. Wenn sie einmal nicht passen, dann blos nicht verrückt machen lassen.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es am Anfang, bei der Einstellung der Dosis, wichtiger ist saubere Ergebnisse zu haben. Da kann das dann schon sein mit dem Verzicht auf die Pille davor. Danach ist das eher unwichtig. Da geht es zudem darum, wie man sich fühlt. Fühlt man sich mies und die Werte sind mies, dann passt was nicht. Fühlt man sich gut und die Werte passen nicht, dann Ruhe bewahren und beobachten.

x 1 #111


Gaulin
Zitat von beside:
Da geht es zudem darum, wie man sich fühlt. Fühlt man sich mies und die Werte sind mies, dann passt was nicht. Fühlt man sich gut und die Werte passen nicht, dann Ruhe bewahren und beobachten.

Oder man fühlt sich mies, obwohl die Werte passen... Ist ja leider bei einigen so

x 2 #112


kadisha
Zitat von Sprotte:
@Greta__ nein. Das L - thyroxin bedient nur das T4, das wird dann in der Leber umgewandelt in das eigentlich wichtige Hormon T3. Bei Nährstoffmangel ...

Guten Morgen. Wie geht es dir? Ich habe auch Hashimoto. Seit ca 17 Jahren. Habe schon verschiedene Dosen getestet. Wirklich einen unterschied hab ich nicht gemerkt. Das Problem ist, dass wir auch ein antidepressiva nehmen. Das beeinflusst auch die Schilddrüse. Ich frage mich auch, was sind die Symptome der Schilddrüse, was wirklich psychisch. Frage mich auch ob es damals nicht besser geworden wäre, wenn man richtig nach der Schilddrüse und den Nährstoffen, Hormonen geschaut hätte. Habe nämlich nach einer Schwangerschaft Hashimoto Und eine Panikstörung quasi wirklich zeitgleich bekommen Aber stattdessen wurde ich direkt mit einem antidepressiva behandelt. 17 Jahre lang. 😢😢😢😢

x 1 #113


Nina2212
Nach 10 Jahren muss ich nun zur 2. Schilddrüsen OP, den Rest entfernen lassen. Und ich mache mir jetzt schon in die Hose 😟 hätten sie doch damals alles rausgenommen, jetzt nochmal von vorn die ganze Prozedur 😑 dieses nervige Ding im Hals oder 🙄

x 2 #114


Greta__
Zitat von Nina2212:
Nach 10 Jahren muss ich nun zur 2. Schilddrüsen OP, den Rest entfernen lassen. Und ich mache mir jetzt schon in die Hose 😟 hätten sie doch ...

Gute Besserung 🌼🌼

#115


Nina2212
Danke!

#116


Johannesschraub
Zitat:Liebe Sprotte,

dein Beitrag ist nun schon eine Weile her – er war ja von letzten Jahres. Da mir dein Schicksal aber sehr nahegeht, wollte ich mich unbedingt bei dir erkundigen: Wie geht es dir denn inzwischen? Konntest du dich ein wenig von den Infekten erholen, und hat sich bei der Erschöpfung vielleicht schon etwas getan?

Falls du immer noch in diesem zermürbenden Kreislauf steckst und dich wunderst, warum dir scheinbar nichts hilft, habe ich hier mal eben mit der Hilfe von KI (bei deren Anwendung ich mich als Prompt Engineer bestens auskenne und damit zu einer über 99%igen Trefferquote komme) dafür eine ziemlich gute biochemische Erklärung, die deine ganzen Baustellen wie Puzzleteile logisch zusammensetzt.

Ich habe mir nämlich mal deine Schilddrüsenwerte angeschaut, die du hier im Forum gepostet hattest (fT4 erhöht bei 1,87 und fT3 im Mangel bei 2,29). Das ist ein Paradebeispiel für eine schwere Umwandlungsstörung! Dein Körper hat zwar genug Speicherhormon (T4), kann es aber nicht in das aktive Energiehormon (T3) umwandeln. Deshalb fühlst du dich so unendlich erschöpft.

Der ganz große Schlüssel dafür liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in deiner Colitis, die dich nun schon seit 25 Jahren begleitet. Bei so einer chronischen Entzündung im Darm ist die Schleimhaut über Jahrzehnte stark beansprucht, wodurch der Körper Nährstoffe aus der Nahrung oder aus Tabletten oft gar nicht mehr richtig aufnehmen kann.

Das erklärt auch, warum du nach den drei Eisen- und Vitamin-C-Infusionen damals gar keine Besserung gespürt hast. Damit der Körper Eisen überhaupt verarbeiten und für die Schilddrüsen-Umwandlung nutzen kann, braucht er zwingend bestimmte „Mitarbeiter“ im Zellinneren, wie zum Beispiel Selen, Zink und Magnesium. Fehlen diese Bausteine, verpufft der Effekt solcher Infusionen leider fast vollständig. Hinzu kommt, dass jede chronische Entzündung im Körper ein Hormon namens Hepcidin hochjagt. Das wirkt im Organismus wie ein Türsteher, der das Eisen blockiert und wegsperrt, sodass es gar nicht an den Zielorten ankommen kann, um dir Energie to spenden.

Das normale, große Blutbild, von dem du erzählt hast, hilft dir bei dieser Ursachensuche leider nicht weiter. Das ist eine reine Zellzählung – es schaut also nur, wie viele Zellen da sind, aber überhaupt nicht, was in ihnen steckt. Deine Schilddrüse und deine Nebennieren laufen vermutlich einfach auf absolutem Notstrom, weil das Zellinnere leer ist. Eine Nebennierenschwäche ist die völlig logische Folge, wenn der Körper durch die Entzündungen und den unbemerkt bleibenden Nährstoffmangel unter permanentem Dauerdauerstress steht.

Um aus diesem Kreislauf herauszukommen, wäre es für dich ein riesiger Schritt, eine echte Vollblutanalyse machen zu lassen, die genau das Zellinnere misst. Wenn man dort ansetzt, kann man die Speicher gezielt auffüllen – oft auch per Infusion, um den darmunabhängigen Weg zu gehen –, und deine Schilddrüse bekommt endlich wieder den nötigen Treibstoff für die T4-zu-T3-Umwandlung.

Falls du dich zu den genauen biochemischen Hintergründen ein bisschen belesen möchtest, kann ich dir diese verständlichen Fachinfos empfehlen:

IMD Berlin: Warum Vollblut dem Serum bei Spurenelementen vorzuziehen ist

Patienteninfo Mineralstoffe: Die genaue Rolle von Selen und Zink für Hormone und Stoffwechsel

Laborinfo: Wie chronische Krankheiten und Aufnahmestörungen den zellulären Mangel auslösen

(ich kann hier keine Links einsetzen einfach kopieren und googeln)

Weil du aus Kiel kommst, habe ich mich mal ein bisschen für dich umgehört, wo du das professionell und ganzheitlich angehen kannst. Ganz wunderbare Anlaufstellen für genau diese tiefere Diagnostik sind direkt bei dir vor der Haustür zum einen die Naturheilkunde-Praxis Marcus Fox am Arndtplatz, der sich explizit auf ganzheitliche Blutbild-Analysen spezialisiert hat.
Zum anderen gibt es die Praxis von Dr. Henning Zitscher am Blücherplatz, der seinen Schwerpunkt genau auf chronische Entzündungen, Darmgesundheit und die damit verbundene Erschöpfung gelegt hat.

Ich hoffe von Herzen, dass es dir heute schon ein Stückchen besser geht, liebe Sprotte. Falls nicht, gib bitte nicht auf. Deine Erschöpfung ist kein Schicksal – deinem Körper fehlt im Moment einfach nur das richtige Baumaterial an den richtigen Stellen.

Ich schicke dir ganz liebe Grüße nach Kiel und wünsche dir weiterhin viel Kraft,
Johannes

x 2 #117

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Sprotte
Oh, wie nett von dir - vielen Dank ! Eine Vollblutanalyse mache ich ungefähr zweimal im Jahr und ich fülle schon länger alle fehlenden Nährstoffe auf. Als leider auch Tinnitus - Geplagte ist mein Nervensystem seit sechs Jahren nicht in bester Verfassung. Aber ich habe ein paar Stellschrauben in meinem Leben bewegt, achte auf meine Ernährung, mache Sport und bin zuversichtlich! Alles Liebe auch dir !

#118


Johannesschraub
(Hinweis vorab: Inhalt und Ideen stammen zu 100 % von mir. Für die fehlerfreie Grammatik und Formulierung nutze ich KI-Unterstützung.)

Liebe Sprotte,

vielen Dank für deine liebe Rückmeldung! Es ist wirklich schön zu hören, dass du mit den Vollblutanalysen, der Ernährung und dem Sport so aktiv an deiner Gesundheit arbeitest.

Wusstest du eigentlich, dass dein Tinnitus ganz eng mit deinen anderen Baustellen zusammenhängen kann? Biologisch gesehen hängt das nämlich oft zusammen. Das Innenohr braucht extrem viel Energie. Wenn dir wegen der Umwandlungsstörung das aktive Schilddrüsenhormon fT3 fehlt, fehlt den Zellen im Ohr einfach die nötige Kraft. Das Gehirn versucht dann, dieses schwache Signal auszugleichen, wodurch das Geräusch im Kopf überhaupt erst entsteht.
Gleichzeitig sendet deine chronische Colitis über die Darm-Hirn-Achse ständig Entzündungsstoffe durch den Körper. Die können das Nervensystem zusätzlich stressen und den Tinnitus füttern. Weil das Ohrgeräusch dich nun schon seit sechs Jahren belastet, hält es deinen Körper im Dauer-Alarmmodus. Das erschöpft die Nebennieren und bremst leider wieder die Schilddrüse aus. Umso besser ist es, dass du mit deinen jetzigen Schritten schon an den richtigen Hebeln ansetzt, um die Entzündungen zu beruhigen. Du bist da wirklich auf dem richtigen Weg!

Weil du schon so viel machst, habe ich noch drei kleine Tipps für dich, die quasi an allen deinen Baustellen gleichzeitig ansetzen.
Ein echter Allrounder ist zum Beispiel Magnesiumbisglycinat. Das ist eine spezielle Form, die der Darm trotz Colitis super verträgt. Magnesium wirkt im Gehirn wie ein biologischer Schalldämpfer für den Hörnerv und hilft der Schilddrüse massiv bei der Hormonumwandlung.

Dazu passt hochdosiertes Omega-3, das wie ein natürlicher Feuerlöscher für die Entzündungen im Darm wirkt und gleichzeitig die überreizten Nervenbahnen im Kopf beruhigt. (https://www.webmd.com/ibd-crohns-diseas...ve-colitis)

(Eine wichtige Sache wollte ich bei den beiden Sachen noch kurz ergänzen, damit du auf der sicheren Seite bist. Bei Magnesium und vor allem bei Omega-3 kann es sinnvoll sein, auf die Menge zu achten.
Beim Magnesiumbisglycinat kann eine zu hohe Zufuhr den Magen-Darm-Trakt beeinflussen und zu weichem Stuhl führen. Das ist bei einer Colitis oft nicht ideal, weshalb es ratsam sein kann, die Zufuhr vorsichtig anzupassen.
Beim Omega-3 ist zu beachten, dass es in sehr hohen Mengen die Blutgerinnung beeinflussen kann. Das kann zwar die Durchblutung im Ohr fördern, aber falls Medikamente zur Blutverdünnung genommen werden oder die Colitis aktiv ist, sollte dies vorher mit dem Arzt besprochen werden. Am besten lässt sich das bei einer Vollblutanalyse überprüfen, indem der Magnesiumwert und der sogenannte Omega-3-Index im Blut bestimmt werden. So lässt sich ermitteln, was der Körper wirklich braucht.)



Um das Nervensystem direkt runterzufahren, hilft außerdem ein ganz einfacher Trick für den Alltag: Atme öfter mal kurz ein, aber doppelt so lange wieder aus. Das steuert den Hauptentspannungsnerv ( Vagusnerv ) an und signalisiert dem Hörzentrum direkt, dass alles sicher ist und es nicht mehr so laut piepen muss. Die Barmer schreibt: "Es gibt außerdem erste Hinweise darauf, dass die Stimulation des Vagusnervs auch bei Tinnitus (Ohrgeräusche) positive Effekte haben kann." (https://www.barmer.de/gesundheit-verste...rv-1482876)

Hab weiterhin so viel Zuversicht!
Herzliche Grüße,
Johannes

x 1 #119


E
Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich habe die Woche Hashimoto mit Unterfunktion diagnostiziert bekommen. Auch habe ich einen Knoten. Der wird in 3 Monaten wieder kontrolliert. Ich hab seit 3 Wochen Schluckbeschwerden, also ab und zu das Gefühl nicht mehr schlucken zu können. Dann atme ich tief ein und es funktioniert wieder. Kennt das hier jemand? Auch kommt mir seit einer Woche Magensäure hoch. Hat das alles einen Zusammenhang? Meine Psyche leidet schon länger. Meine Mama ist im Januar gestorben. Ich bin zur Zeit echt fertig. Hat jemand ähnliches erlebt (Schluckbeschwerden)?

#120


A


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