MonaLisa

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Mein Tip:

Klopfen sie sich frei!

M.E.T. ist ein Art Hilfe zum Thema Angst.
Einfaches Beklopfen zur Selbsthilfe.

Ich habe es von meinem Therapeuten gelernt, dann dieses Buch gelesen. Ich mache es immer noch.

Vielleicht hilft es ja auch noch anderen.

lg
Mona Lisa

12.03.2008 17:08 • 21.03.2008 #1


6 Antworten ↓


Christina

Christina


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Ich kenne das Buch und die Methode. Und sorry, das ist Humbug, taugt bestenfalls zur momentanen Ablenkung. Der Autor verspricht durch diese Klopftechnik komplette Heilung, und davon kann keine Rede sein. Auch bei Dir nicht, Du hast ja auch noch so einige Symptome...

Ist nicht böse gemeint, es ärgert mich einfach, dass der Autor, ein Psychologe (nicht etwa approbierter Psychotherapeut) und Heilpraktiker für Psychotherapie, so tut, als sei die Technik in irgend einer Weise Gegenstand der wissenschaftlichen Psychologie. Das ist sie nicht. Und die angeblichen, tollen Erfolge entbehren jeder Überprüfung.

Liebe Grüße
Christina


P.S.: Die Methode gibt es unter dem Kürzel "EFT" kostenlos im Net. Das ist auch die ursprüngliche Bezeichnung. Der Buchautor musste nur deshalb seine Methode in MET umbenennen, weil er sich mit dem Erfinder über die Vermarktung zerstritten hat.

12.03.2008 17:24 • #2


MonaLisa


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Christina,

ich kann das nicht so stehen lassen. Gibt es meiner Meinung nach falsches Bild über das Buch.

Es kommt darauf an, was man erwartet. Mir wurde von vornherein gesagt, daß mich das Buch nicht von meinen Panikattacken und meiner Angst befreien wird. Es ist nur eine Unterstützung. Jeder bevorzugt andere Bücher. Ich lese gerade das Buch, daß von vielen hochgelobt wird, L. Bassett: Angstfrei leben. Mich begeistert dieses Buch überhaupt nicht.

Vielleicht findet sich ja noch jemand, der positiv über die Klopftechnik denkt.

Mona Lisa

13.03.2008 12:49 • #3


Christina

Christina


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Zitat von MonaLisa:
Es kommt darauf an, was man erwartet.
Stimmt. Oder welche Erwartungen man aus den Beschreibungen/Versprechungen und Fallbeispielen des Autors ableiten kann. Und der verkauft sein Buch bzw. seine Methode mehr oder weniger als die Lösung aller Probleme. Wenn's nicht gelingt, war's "psychologische Umkehr" oder ein "Apex-Problem" - jedenfalls ein Problem auf Seiten des Patienten, nicht auf Seiten der Methode. Das finde ich unseriös.

Zitat von MonaLisa:
Mir wurde von vornherein gesagt, daß mich das Buch nicht von meinen Panikattacken und meiner Angst befreien wird. Es ist nur eine Unterstützung.
Ich finde es gut, dass Dein Therapeut Deine Erwartungen da nicht zu hoch geschraubt hat. Aber Du wirst zugeben müssen, dass das in dem Buch selbst nicht so ist.

Zitat von MonaLisa:
Jeder bevorzugt andere Bücher. Ich lese gerade das Buch, daß von vielen hochgelobt wird, L. Bassett: Angstfrei leben. Mich begeistert dieses Buch überhaupt nicht.
Mich auch nicht.

Liebe Grüße
Christina

13.03.2008 14:31 • #4


MonaLisa


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Ich verstehe garnicht, was so toll an dem Buch sein soll. Noch nicht einmal zu Ende habe ich es gelesen.

Mona Lisa

19.03.2008 18:02 • #5


Regi


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Hallo Monalisa,

mir hat das Buch "Angstfrei Leben" super gut gefallen. Es war einfach zu lesen und gut zu verstehen. Ich leben jetzt besser, und meine Fortschritte werden von Tag zu Tag mehr.

Das Buch Ängste verstehen ist für mich nicht so berauschend, aber ich glaube, das muss jeder für sich selber raussuchen was passend ist. Möchte mir auch kein Urteil erlauben. Jeder findet seinen Rettungsanker.

Hauptsache ist für mich, dass wir alle den Weg aus der Angst finden.

Gruß
Regi

19.03.2008 20:02 • #6


Christina

Christina


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Ich konnte mit Lucinda Bassetts Buch wahrscheinlich deshalb nicht so viel anfangen, weil es mir zu autobiographisch ist. Das findet man m.E. oft, dass betroffene Laien (und das ist sie eigentlich) bei ihrer selbstinitiierten Heilung das Rad (der Verhaltenstherapie) neu erfinden. Was sie schreibt, ist im Prinzip ja alles richtig, aber sie hätte sich die Entwicklung ihrer eigenen Methode und die damit verbundenen Bibliotheksstudien sparen können, wenn sie gleich einen ausgebildeten Therapeuten aufgesucht hätte. Das war alles schon lange bekannt und findet sich in jedem VT-Manual.

Natürlich kann man - wenn man in seinen Symptomen Lucinda Bassett nah genung ist - von dem Buch profitieren, und sei es nur, dass es Mut macht. Ich habe eine völlig andere Symptomatik und reichlich Therapieerfahrung, auch mit VT. Ich wusste schon sehr früh, dass ich eine Angststörung habe, dass das nichts Besonderes ist, dass viele darunter leiden etc. Trotzdem bin ich meiner Krankheit noch nicht Herr geworden. Da frustriert mich die Schilderung einer Selbstheilung in sechs Monaten eher, ebenso wie die Verkürzung auf "negative Gedanken" und "Widerstand" z.B. Das halte ich auch für ein Problem solcher Bücher von Betroffenen: Die Lösung scheint recht einfach, u.a. weil sie Abweichungen in der Symptomatik oder auch Komorbiditäten (die bei längerer Krankheitsdauer fast immer auftreten) wenig berücksichtigt.

Liebe Grüße
Christina

21.03.2008 20:53 • #7




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