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Isabelle04


Pflegebedürftig will keiner werden und jetzt sagt es sich leicht, dass man dann lieber vorher den Stecker zieht.
Im Grunde aber hängen die meisten Menschen an ihrem Leben. Alleine die Annahme, dass es wohl das einzige Leben ist und ohnehin schon jahresmäßig beschränkt, lässt einen zögern. Auch ist es eine Qualität des Menschen in jeder Situation noch etwas lebenswertes zu finden.
Somit ist die Grenze, wann das Leben beendet werden soll nicht einfach zu ziehen.
Dauerhafte, nicht einzudämmende Schmerzen würden da meiner Meinung nach zu gehören. Ich glaube, wenn ich jeden Tag schlimme Schmerzen hätte, würde ich lieber "einschlafen" wollen...
Aber ich hoffe, ich muss mir darüber nie Gedanken machen.

14.03.2019 18:26 • #41


slipknot


Die Angst vor dem Tod nahm mir ein bisschen die Auseinandersetzung mit der Quantenphysik.

Danach ist das Bewusstsein autark.
Nicht vom Gehirn erzeugt.
Das Gehirn dient quasi nur als Empfänger.

Und da Energie bzw. das Bewusstsein unvergänglich ist,bleibt es nach dem körperlichen Tod erhalten.

Wir wechseln von der grobstofflichen in die feinstoffliche Ebene.

Mir erscheint der Gedanke tröstlich.
Wenigstens so ein bisschen.

23.03.2019 17:52 • #42


IsNichtWahr


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Stellt sich die Frage, wieso die Energie in den Empfänger geht, was hat sie davon?

23.03.2019 17:59 • #43


slipknot


Es geht nicht um Nutzen oder Vorteil.

Die "Theorie" geht davon aus das wir als Mensch Teil von etwas sind,dass alles beinhaltet was ist.

Dazu kommt ein gesunder Zweifel an der Lehre des Darwinismus.
Das Leben ist zu komplex um aus einem simplen
"Survival of the fittest" entstanden zu sein.

23.03.2019 18:06 • #44


Isabelle04


Aber wie sieht ein Leben nach dem Tod ohne Körper wohl aus?

23.03.2019 19:02 • #45


kalina

kalina


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Zitat von Isabelle04:
Aber wie sieht ein Leben nach dem Tod ohne Körper wohl aus?


Bringt nichts sich das vorzustellen. Egal was man sich vorstellt, am Ende kommt es wahrscheinlich ganz anders als man denkt.

Es bleibt für jeden Menschen eine Reise ins Ungewisse. Ändern kann man auch nichts daran, es kommt wie es kommen soll.
Einfach mal schaun, was passiert.
Manchmal hab ich auch Angst, aber meistens verdränge ich den Gedanken.

23.03.2019 21:17 • #46


Blackbeast

Blackbeast


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Ich denke wir haben Angst vor dem was unerwartet kommt, denn wie soll man bitteschön auf etwas reagieren, dass man nicht kennt?

Logischerweise tastet man sich Schritt für Schritt an Neues ran und das rate ich hier jedem, denn das klappt.
Reißt euch die Zähnchen zusammen und glaubt an euch. Tragt ein Häppchen Mut in euch und wagt euch kleine Schritte nach vorne zu gehen.
Egal wie klein die Schritte sind und wie lächerlich sie nun scheinen... das Ende zählt!
Ihr müsst geduld haben, denn leider haben wir keinen Schalter mit dem wir alles einfach regeln können.
Wir schaffen das auch ohne Schalter und mit viel mehr Stolz auf uns selbst!

Das wichtigste ist, dass ihr euer Zie niemals aus den Augen lässt und weiterhin daran glaubt, auch wenn jeder Steinchen auf euren Weg legt, gebt nicht auf.

28.08.2019 20:46 • x 1 #47


Mylenix

Mylenix


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Danke für deinen Beitrag Black.
Glaube, dass ich auch große Angst vor Veränderung habe, und nicht mehr zurück zu können.
Und dann diese starken Verlustängste noch dazu. Hat Jemand auch starke Verlustängste? Wie geht ihr damit um?

29.08.2019 00:33 • #48


Robinson

Robinson


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Zitat von slipknot:
Danach ist das Bewusstsein autark.
Nicht vom Gehirn erzeugt.
Das Gehirn dient quasi nur als Empfänger.

Und da Energie bzw. das Bewusstsein unvergänglich ist,bleibt es nach dem körperlichen Tod erhalten.


Wow, so ähnlich denke ich auch.

Wie die Schwerkraft, die Raumzeit sich in einer Sonne komprimiert, so das All-Bewusstsein in den Gehirnen.
Und unser gewachsenes Ich ist nur ein kleiner Teil unsers Bewusstseins.

Aber an Darwin glaube ich trotzdem.

29.08.2019 05:31 • x 1 #49


Beermacht

Beermacht


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Hi Mylenix!
Vielleicht haben wir einfach Angst davor anders zu denken, zu reagieren und zu agieren. Vielleicht haben wir einfach Angst davor, der Norm nicht zu entsprechen, der Werbung in den Medien und unserem eigenen Anspruch. Das Wissen, unseren Wohlstand mit der Armut anderer zu finanzieren und das dieses uns manchmal unbewusst extrem tangieren mag.

Wir haben einfach Angst davor ein Mensch zu sein..... mit allen den Herausforderungen.

Grüße
BM

31.08.2019 00:32 • #50


Icefalki

Icefalki


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Ich breche die Angst ganz bewusst auf das Individuum selbst hinunter. Beschäftigungen mit dem Aussen, den anderen usw. , sind meiner Meinung nach nur Erklärungsversuche, warum man sich mit dem kläglichen Thema Angst auseinandersetzen muss.

Angst bekommt man nur, wenn man um sein Leben fürchten muss, sich hilflos fühlt, keinen Ausweg mehr sieht. Und das alles ist daher sehr individuell.

Die Frage die sich daher stellt, 1. Warum passiert mir das und 2. Welche Möglichkeiten habe ich dagegen ?

Und eines noch. In der hochakuten Phase sind diese Fragen nicht zu beantworten, da die Symtome zu heftig sind .

Und dann noch das Thema der Selbstreflektion, die meiner Meinung nach extremst wichtig ist, um überhaupt ein Selbstbewusstsein zu bekommen. Weiss ich um meine Problematiken, kann ich Strategien einsetzen, also Lösungen entwickeln, die jede Angst mindern können.

31.08.2019 09:23 • x 2 #51


AriaNet


Jeder Mensch ist hier auf diese Erde Inkarniert weil er eine bestimmte Herausforderung auf sich genommen hat. Es gibt 40.000 Menschen die sich an ihr vorheriges Leben erinnern können und die sagten inzwischen dass wir selber wieder entscheiden geboren zu werden um manches so zu lernen. ich bin mir sicher dass du auch eine Bestimmung hast.

01.09.2019 19:15 • #52



Dr. Reinhard Pichler


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