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Guten Tag an alle. Bin neu hier und habe mich wegen meiner Depressionen und meiner Einsamkeitsgefühle angemeldet. Vielleicht ergibt sich das ein oder andere Gespräch über die eigenen Erfahrungen damit. Habe schon einige wertvolle Beiträge gelesen, für die ich sehr dankbar bin. Möchte mich eher über Empfindungen austauschen als über Ratschläge, was man in der ein oder anderen Situation tun kann. Da habe ich für mich schon so meine Wege gefunden. Falls jemand schildern mag, wie sich für ihn die Depression/ Einsamkeit anfühlt, dann freue ich mich darüber und bedanke mich. Einen schönen Tag noch.

09.05.2018 09:37 • 19.05.2018 #1


17 Antworten ↓


squashplayer
Hallo,

diese Einsamkeitsgefühle habe ich auch. Fühlt sich so an, als wäre man "allein" auf der Erde und hat niemanden, der zu einem hält.

Ich habe eine ganz simple Methode dafür gefunden: Freunde treffen. Muss nicht jeden Tag sein, aber so 1-2 Treffen in der Woche verringert schon deutlich mein Einsamkeitsgefühl. Auch eine Partnerin kann sehr helfen.

Was machst du gegen Einsamkeit?

VG

09.05.2018 10:40 • x 1 #2



Wie sich Depression/ Einsamkeit anfühlt

x 3


Hallo, also bei mir ist es so, dass ich meinen Hobbys nachgehe und auch mal ganz bewusst Ruhe suche. Zum Beispiel in der Natur, beim Sport. Wenn ich mich mit gewissen Menschen treffe, dann weiß ich was ich zu erwarten habe und passe mich dementsprechend an sie an. Es hilft, wenn man nicht versucht, was von einem Menschen zu bekommen, dass er nicht geben kann. So fühle ich mich wesentlich weniger einsam. Oberflächliche Kontakte nutze ich also auch für mich nur oberflächlich und in geringem Maße, so wie es mir gerade noch gut tut. Über alles, was tiefer geht, kann ich nichts sagen. Habe ich noch nie erlebt bzw. ist sehr sehr lange her und die Erinnerung verschüttet. Für mich hat es gut geholfen, Situationen anzunehmen und mich nicht dagegen zu stellen. Suche nicht krankhaft nach etwas, damit ich mich weniger einsam fühle. Muss gestehen, habe mich über die Jahre wohl einfach auch daran gewöhnt. Bin offen dafür, falls es sich irgendwann mal wieder ändert, aber tue jetzt nicht aktiv was dafür, Menschen kennen zu lernen. Da stünde dann so ein Erwartungsdruck dahinter und da kann man ja nur enttäuscht werden. Mir geht es besser, seitdem ich keine Pseudofreundschaften mehr pflege. Glaube die Menschen, die ich in gewisser weise benutze (klingt so fies, ist gar nicht so gemeint), wissen das ganz genau, weil sie mich ebenfalls benutzen. Tut mir nicht mehr weh, seitdem ich dasselbe tue. Man tut sich ja gegenseitig nix böses. Man ist eben nur gemeinsam oberflächlich und tut oberflächliche Dinge für eine Weile. Danach geht jeder wieder seiner Wege und kann für sich selbst tiefer gehen.

09.05.2018 11:25 • #3


Hey.
Finde es gut, dass du einfach mal nach Austausch suchst, statt nur Ratschläge, ich finde das einfach wichtiger. Wenn man Jemanden kennt oder kennen lernt mit dem man sich regelmäßig und nicht zu selten über Probleme/Gedanken unterhalten hilft das einem schon von selbst. Wir kennen ja schon alle diese Ratschläge von wegen: Geh in Therapie, mach dies und das, fange mit kleinen Schritten an... Und ist ja auch okay so, dass man sich hilft, frage mich nur ob wir da überhaupt groß helfen können über Internet, genügend Informationen über die Situation des Anderen kriegen wir in einem Forum selten geschildert. Allein Worte, die wir nur schreiben können nicht viel bewirken wenn das Problem ein großes ist.

Ja, ich habe mich auch daran gewöhnt allein zu sein, auch wenn ich das gar nicht so stark bin, oft ist es selbstbestimmt, ich ziehe mich bewusst zurück und verbringe meine Zeit auch recht gern alleine. Für mich ist es wichtig sowohl im ausreichenden Maße allein und auch im ausreichenden Maße unter Anderen zu sein.
Ansonsten beschreibe ich meine Einsamkeit gerne in Gedichten.

Zitat von LaLilou:
Suche nicht krankhaft nach etwas, damit ich mich weniger einsam fühle. Muss gestehen, habe mich über die Jahre wohl einfach auch daran gewöhnt. Bin offen dafür, falls es sich irgendwann mal wieder ändert, aber tue jetzt nicht aktiv was dafür, Menschen kennen zu lernen.


Aber es ist nicht falsch sich dafür zu bemühen, wenn du da raus kommen willst.
Diese Erwartungen stellst du dir ja nur selber, ich denke man darf sich schon für Andere Menschen interessieren, wenn man dir dann sagt du machst dich zu stark abhängig von anderen Menschen (das bekomme ich öfter zu hören), frage ich mich wovon wir Menschen uns schon NICHT abhängig machen? Wir sind ja schon von Natur aus abhängig von gewissen Dingen und tatsächlich brauchen wir auch Geselligkeit, Freundschaften, Partnerschaften, Nähe... Andere Menschen halt, um glücklich zu bleiben. Das brauch man nicht verstecken finde ich.

09.05.2018 14:21 • x 1 #4


Hallo, Lifelover. Schöner Nickname übrigens.

Als ich schrieb, dass ich nicht aktiv was dafür tue, neue Menschen kennenzulernen, war das so gemeint, dass ich jetzt nicht raus auf die Straße gehe und dort Menschen anspreche. Ich bin nach wie vor sehr an Menschen interessiert, aber ich erzwinge keine Situationen. Ich warte geduldig könnte man sagen. Wenn sich was ergibt oder ich eine Chance sehe, dann bin ich schon dabei wie so ein Löwe, kannst du mir glauben. Aber ich muss jetzt nicht grübeln und überlegen wie ich schnellstmöglich zu zwischenmenschlichem Kontakt komme. War am WE z.B. allein im Museum, weil ich da richtig Lust drauf hatte. Hätte sich dort (warum und wie auch immer) ein Gespräch mit irgendjemandem ergeben, hätte ich es nicht von mir gewiesen. Aber ich glaube in solchen Momenten bin ich auch eher auf mich selbst fixiert. Ich wollte die Ausstellung ja unbedingt sehen und das war mir wichtig, nicht ob oder wer da mit dabei ist. Beim Einkaufen z.B. flirte ich gerne. Auf Arbeit - auch. Nein Spaß! Auf Arbeit pflege ich auch einen sehr herzlichen Umgang. Ich habe also allein dadurch, dass ich raus gehe schon Kontakt. Es sind nur eben keine Freunde. Spüre aber, dass es okay ist, wenn ich vertan bin. Nach einem langen Tag fehlt mir das auch nicht so, wie wenn ich den ganzen Tag frei habe. Die Einsamkeit kommt eher am WE, wenn ich Urlaub habe, an Feiertagen und ja - ganz schlimm: immer Freitag-/ Samstagabend. Weil das so die Ausgeh-/ WirUnternehmenWas-Abende sind. Da lache ich mich dann selbst immer ein wenig aus. Und, was machst du heute? Dinner for One, wie immer.

09.05.2018 21:56 • #5


Danke
Der Name ist bisschen Ironie und ist eigentlich der Name einer depressiven Rock-Band aus Schweden. Find es irgendwie toll wenn man seine Psychischen Probleme und Depression auch bisschen mit Humor sehen kann, das hat irgendwas.

Dann machst du ja alles richtig soweit, wie ich finde. Man soll sich ja aus Einsamkeit heraus nicht mit jedem Ar. anfreunden, nur weil er gerade kein Desinteresse zeigt.
Du wirkst jetzt auch nicht irgendwie unsympathisch oder dumm, ich denke, dass du Freunde finden kannst.
Glaube, dass wir uns da im Verhalten sogar sehr ähneln, und ich lerne auch hin und wieder nette Personen kennen.

Wie lange hast du schon diese Einsamkeitsgefühle?

Zitat von LaLilou:
Spüre aber, dass es okay ist, wenn ich vertan bin. Nach einem langen Tag fehlt mir das auch nicht so, wie wenn ich den ganzen Tag frei habe. Die Einsamkeit kommt eher am WE, wenn ich Urlaub habe, an Feiertagen und ja - ganz schlimm: immer Freitag-/ Samstagabend. Weil das so die Ausgeh-/ WirUnternehmenWas-Abende sind. Da lache ich mich dann selbst immer ein wenig aus. Und, was machst du heute? Dinner for One, wie immer.


Kenne das, wenn man wieder zu lange nur für sich alleine war sehnt man sich wieder nach zwischenmenschlichem, vorallem dann auch nach was neuem, also neue Gesichter, neue Kontakte, neue Persönlichkeiten. Würde ich mich einsam fühlen und ich würde zu meinen Eltern gehen, die ich schon mein Leben lang kenne, wäre es nicht dasselbe, zwar würde es auch helfen, aber es wäre lang nicht so befriedigend. Verstehst du was ich meine? Das fehlt mir in letzter Zeit ein wenig.

Wo kommst du ungefähr her wenn ich fragen darf?

10.05.2018 10:13 • x 1 #6


Hallo, Lifelover. Ach, das ist Ironie? Siehst du, ich habe folgendes Problem: Ich kann Ironie und Sarkasmus bei anderen Menschen nicht erkennen. Selbst wende ich es auch an, doch andere können es bei mir wiederum nicht erkennen. Hatte schon manchmal Angst vielleicht autistische Züge zu haben. Fühlt sich an, als würde ich eine andere Sprache sprechen als die meisten Menschen. Denke, dass auch das oft das Problem für gescheiterte Beziehungen ist.

Dachte du liebst das Leben so wie in dem Film "American Beauty", falls du ihn kennst. Interpretiere den Film so, dass Menschen in den verschiedensten Dingen Schönheit sehen. Was für den einen grausam hässlich ist, da findet ein anderer wahre, tiefe Schönheit, Verletzlichkeit. Und was für einen Menschen Vollkommenheit darstellt, da kann ein anderer wiederum nichts als Unsinn sehen. War ziemlich begeistert von diesem Film, weil ich die Welt genau so erlebe.

Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen ist natürlich eine gute Voraussetzung zum glücklich/ zufrieden sein. Da stimmte ich dir zu.

Ich habe diese Einsamkeitsgefühle seit meiner späten Kindheit. Also auch schon sehr lange.

Meine Familie trägt mittlerweile (das war nicht immer so) gut dazu bei, dass ich mich weniger einsam fühle. Erhalte mehr Rückhalt und Aufmerksamkeit von ihnen als früher. Werde wohl nach und nach einfach ernster genommen. Habe aber auch viel dafür gekämpft.

Habe ihnen klar gemacht, dass ich mich von ihnen abwende, wenn ich mich nicht von ihnen gesehen fühle. Da hat es wohl irgendwann dann einfach mal "Klick" gemacht.
Manchmal muss so ein Ultimatum her, damit der andere sich Gedanken macht und den Ernst der Lage begreift.

Wo ich herkomme, schreibe ich dir per PN, das geht hier niemanden was an.

10.05.2018 11:23 • #7


Du bist aber nicht die erste Person, die das auf Anhieb nicht wusste.^^
Frage mich manchmal ob ich auch autistische Züge habe, ich habe einen autistischen (glaube dass er das ist) Freund, in gewissen Dingen sind wir uns etwas ähnlich und da er nur mich als einzigsten Freund hat, scheint er sich sicher bei mir zu fühlen.
Bei mir wurde zudem mal Asperger Autismus diagnostiziert, wovon der Arzt allerdings trotz der Testergebnisse nicht überzeugt war.

An sich finde ich das Leben auch schön, allerdings nicht das meine, das ist irgendwie hart gescheitert und nicht so wie ich es mir mal vorgestellt hatte.. xD

Zitat:
Dachte du liebst das Leben so wie in dem Film "American Beauty", falls du ihn kennst. Interpretiere den Film so, dass Menschen in den verschiedensten Dingen Schönheit sehen. Was für den einen grausam hässlich ist, da findet ein anderer wahre, tiefe Schönheit, Verletzlichkeit. Und was für einen Menschen Vollkommenheit darstellt, da kann ein anderer wiederum nichts als Unsinn sehen. War ziemlich begeistert von diesem Film, weil ich die Welt genau so erlebe.


Ich kenen den Film nicht, aber er scheint nichts falsches zu lehren. Ich hatte letztens so eine Situation mit einer Person (im Internet) für die ihre 2 Plüschtiere eine größere tiefere bedeutung für sie hatte, und ich scherzte dann so als sie ein Foto von den 2 Plüschis zeigte: "Cool Gegenstände! xD" , die Person verließ dann beleidigt den Chatroom. xD
Aber des war so eine Situation die ich irgendwie nicht verstanden hatte, man muss sich ja nicht an meinen dummen Kommentar stören lassen, bin halt manchmal nen Scherzkeks.

Zitat:
Meine Familie trägt mittlerweile (das war nicht immer so) gut dazu bei, dass ich mich weniger einsam fühle. Erhalte mehr Rückhalt und Aufmerksamkeit von ihnen als früher. Werde wohl nach und nach einfach ernster genommen. Habe aber auch viel dafür gekämpft.

Habe ihnen klar gemacht, dass ich mich von ihnen abwende, wenn ich mich nicht von ihnen gesehen fühle. Da hat es wohl irgendwann dann einfach mal "Klick" gemacht.
Manchmal muss so ein Ultimatum her, damit der andere sich Gedanken macht und den Ernst der Lage begreift.


Ist bei meinen Eltern genauso gewesen, wobei ich manchmal immer noch das Gefühl habe eher unwillkommen zu sein und nicht verstanden zu werden, oder nur als ein einziger großer fehler dazustehen...
Aber seitdem ich den kontakt zu meinen Eltern (auch wenn sie dann sehr böse auf mich waren) abgebrochen habe für 3 Monate ist es dann irgendwann besser geworden.

Zitat von LaLilou:
Wo ich herkomme, schreibe ich dir per PN, das geht hier niemanden was an.


ja, hatte schon überlegt ob ich dich lieber in ner PN frage.^^
Wir können auch komplett in ner PN weiter schreiben wenn dir des lieber ist, beteiligt sich ja sonst eh keiner gerade an dem Thema.

10.05.2018 12:30 • x 1 #8


Einsamkeit... wo fange ich da an.

Am Himmel sind keine Farben. Und Vögel können nicht fliegen. Kinder sitzen stumm auf dem Stuhl, ihr Lachen kann man nirgends finden.

Und Wasser lässt mich dursten, ich fühle ein starkes Nichts. Was auch immer mal Bedeutung hatte, es ging langsam in Richtung Licht.

Einmal hatt' ich Träume, nun fehlt mir jeder Sinn. Ich löse mich langsam auf - wo auch immer ich grad' bin.

Sinne sind betäubt, Gedanken wie gelähmt. Ich funktioniere einwandfrei, obwohl nichts mehr in mir geht.

So würde ich Einsamkeit beschreiben.

10.05.2018 19:51 • x 2 #9


vanum
Für mich fühlt es sich normal an. Sowohl die Depression als auch die Einsamkeit.
Bin jetzt auch schon über 10 Jahre in dieser Situation, so richtig behandelt werde ich aber erst seit 6 Jahren.

Einsam fühlte ich mich auch in einer Beziehung, so richtig verstanden noch nie in meinem Leben. Ich kann sehr große Freude empfinden, wenn ich mir ein neues Buch/Film/Cd zulege, aber im Alltag kommt so nicht viel positives bei mir rüber.
Den Tag kann ich nicht ausstehen, ich liebe die Nacht in der es ruhig ist und ich keine Menschen sehen oder hören muss.

Im Grunde weiss ich nicht wozu ich hier bin, einen Sinn sehe ich nicht wirklich, aber so lebe ich eben und hoffe auf das Beste.

11.05.2018 13:00 • #10


Zitat von squashplayer:
Freunde treffen.
Auch eine Partnerin kann sehr helfen.


Eine super Idee. Du verlagerst die Problembewältung der Einsamkeit, des nichts mit sich selbst anfangen könnens auf die Aussenwelt. Und wenn beides nicht mehr da ist, dann schlägt der Handschuh des Lebens durch die Filterblase hindurch wie das heiße Messer durch die Butter geht. Am Ende ist man ein Zombie der durstig mach Menschen suchend durch die Welt irrt.

Richtige Lösung: Finde zu dir selbst, tu was für dich, werde dein eigener bester Freund. Dann bist Du nur auf dich selbst angewiesen und nicht auf andere von Aussen.

Gruß
wagenburg

18.05.2018 02:53 • x 1 #11


Burberry
Hi! Meine Depression schmeckt nach Freudlosigkeit und Hoffnungslosigkeit darüber, dass ich je fähig sein werde, Freude zu empfinden. Weiter empfinde ich Antriebslosigkeit, Minderwertigkeit. Das äußert sich manchmal regelrecht in Schmerzen in der Bauchgegend. Ich leide unendlich.

18.05.2018 12:47 • #12


squashplayer
@wagenburg: Ja stimmt du hast recht, das habe ich zwischenzeitlich auch gelernt. Man muss erstmal lernen, sich selbst zu lieben und dann kann man mit anderen in Kontakt treten. Guter PUnkt!

Wobei ich zumindest geringe soziale Aktivitäten sinnvoll finde, z.B. 1x die Woche jemand zum Essen treffen oder so. Ich habe mich danach zwar müde, aber auch zufrieden gefühlt.

18.05.2018 12:51 • #13


squashplayer
Zitat von Burberry:
Hi! Meine Depression schmeckt nach Freudlosigkeit und Hoffnungslosigkeit darüber, dass ich je fähig sein werde, Freude zu empfinden. Weiter empfinde ich Antriebslosigkeit, Minderwertigkeit. Das äußert sich manchmal regelrecht in Schmerzen in der Bauchgegend. Ich leide unendlich.


Habe ich alles in abgeschwächter Form auch. Manchmal beobachte ich allerdings, dass ich mich freue. Zum Beispiel wenn ich in der Natur bin und ein schöner Sonnenuntergang ist. Dann merke ich, dass es teilweise auch eine negative Denkspirale ist, wo ich drin bin.

18.05.2018 12:53 • #14


Burberry
Zitat von squashplayer:

Habe ich alles in abgeschwächter Form auch. Manchmal beobachte ich allerdings, dass ich mich freue. Zum Beispiel wenn ich in der Natur bin und ein schöner Sonnenuntergang ist. Dann merke ich, dass es teilweise auch eine negative Denkspirale ist, wo ich drin bin.


So fühle ich mich auch nur in depressiven Phasen. Außerhalb davon kann ich Freude, Glück, Erregung empfinden. Aber in einer Depression habe ich keinen Zugriff auf diese schönen Gefühle und ich rede mir ein, dass ich sie auch nie hatte und nie haben werde. Das ist eine wirklich fiese Erkrankung...

18.05.2018 22:42 • #15


squashplayer
Ich frage mich manchmal ob es daran liegt dass man sich nur einredet, man könne all das nicht empfinden. Und dadurch die positiven Gefühle nicht mehr durchgelassen werden.

Was passiert zum Beispiel wenn du dich mit einem Freund zum MIttagessen verabredest. Wie fühlst du dich dann, während ihr euch unterhaltet?

19.05.2018 12:41 • #16


Burberry
@squashplayer : Ich habe einen kleinen gut selektierten Freundeskreis. Wenn ich Zeit mit meinen Freunden verbringe, fühle ich mich meistens wohl. Es kommt manchmal vor, dass ich nach derartigen freudigen Ereignissen in ein Loch falle.

Dass ich mir einrede, ich könnte Freude nicht empfinden, ist in meinen Augen abwegig.

19.05.2018 18:33 • #17

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squashplayer
"Wenn ich Zeit mit meinen Freunden verbringe, fühle ich mich meistens wohl. Es kommt manchmal vor, dass ich nach derartigen freudigen Ereignissen in ein Loch falle."

Also hast du während der Zeit Freude empfunden? Das ist doch super!

19.05.2018 21:57 • x 1 #18



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