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Ex-Mitglied

Du kennst mich nicht. So ist es im Real Life nicht, da bin ich eher phlegmatisch, extrem introvertiert. Ich würde nie auf andere zu gehen oder etwas von einfordern. Der Grund meines Post war die schiere Verzweilfung, aber auch eine Portion Aggros, da ich der Meinung war, dass man mich nur wieder ignoriert um mich zu quälen, da sah ich rot.

Ich befinde mich momentan wieder in einer instabilen Phase, stehe innerlich unter Strom. Durch die permanente Anspannung, kippt auch mein Gefühlsleben, alles ist sehr unbeständig.

Die provokative Intervention fruchtet bei mir nicht, insb. wenn ich mich in einer instabilen Phase befinde, dass hat nichts mit einen Bonus zu tun.

Das ganze rührt daher, weil ich einfach ein extrem negatives Bild von meinen Mitmenschen habe. Bei meinen Lebenslauf auch kein Wunder. Gibt viele die meine Mechanismen nicht verstehen, noch nicht mal manche Ärzte, dabei ist alles doch so easy.

Ich habe außer meiner Mutter niemanden mit dem ich mich zur Zeit austauschen kann, die Ärzte in der Klinik reden nicht mehr mit mir, Begründung, Gespräche tun mir nicht gut, ich soll leben, weg von den psychischen Krankheiten.

05.07.2018 17:10 • #21


Ex-Mitglied


Du verstehst das nicht, ich drifte ab ins wahnhafte. Zu positiven Gedanken bin ich dann nicht mehr fähig. Doch glaub was du willst.

05.07.2018 18:05 • #22


Entwickler

Entwickler


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Darf man fragen, wie alt du bist?

05.07.2018 18:34 • #23


Mast3r

Mast3r


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Heyho

Zitat von Divide:
Das ganze rührt daher, weil ich einfach ein extrem negatives Bild von meinen Mitmenschen habe


Was interessieren dich deine Mitmenschen dann? Wenn du sie sowieso nicht leiden kannst, lass sie links liegen und mach dein eigenes Ding.
Es ist schließlich dein Leben und nicht das von anderen.
Hast du mal überlegt, etwas an deinem Charakter zu arbeiten? Das kann dir durchaus auch dabei helfen, deine Emotionen zu stabilisieren.
Wenn du weißt, WER du bist und Wo du im Leben hin willst, dann wirft dich die Ablehnung anderer nicht mehr so leicht aus der Bahn.

Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass du das in den Griff kriegst.

LG

05.07.2018 18:39 • x 1 #24


Ex-Mitglied


Ich bin 40. Ich fühle mich jung und vital, dass zählt.

Danke für deine Worte!

Sehe ich genauso, ich bin nicht auf der Welt um anderen zu gefallen. Später möchte ich nicht mal sagen, dass ich das Leben anderer gelebt habe, da bin ich lieber ich selbst, anstatt es allen Recht zu machen.

Fakt ist, ich muss auf jeden Fall an meiner Selbstsicherheit arbeiten. Den ganzen Stress habe ich nur, weil ich mir von jedem was annehme, ich bin da einfach zu durchlässig, muss mehr bei mir bleiben.

Also Ablehnung erfahre ich nur dann wenn ich sage das ich psychisch krank bin, dann gehen die Leute entweder auf Distanz oder behandeln mich wie ein kleines Kind. Daher erzähle ich anderen nichts mehr von meiner Krankheit, um mich nicht diskreditiert zu werden.

Kontakte zu meinen Mitmenschen kommen selten zustande, da ich extrem zurückgezogen lebe. Das widerum hat zur Folge, dass ich extrem unter meiner Einsamkeit leide. Zwar habe ich Freunde, aber die sehe ich nicht oft, meistens melden die sich.

Seit einer Woche nehme ich keine Tabletten mehr, ich muss lernen mit meinen intensiven Gefühlen umzugehen, diese auszuhalten, was extrem quälend sein kann. Doch auf der anderen Seite gewinne ich ohne Tabletten unheimlich an Lebensqualität.

05.07.2018 19:40 • #25


entspannung


Hast du denn das Absetzen der Tabletten durch einen Arzt begleiten lassen?

05.07.2018 20:03 • #26


Ex-Mitglied


Sry, nochmal das ich manchmal nen bissel patzig war, aber das hat nichts mit euch zu tun, sondern ist auf meine Stimmungsschwankungen zurückzuführen. Seit gestern Nacht befinde ich mich wieder in einer Schwarz-Phase, es ist echt hart. Ich möchte unbedingt etwas an meiner Situation ändern, anders leben.

05.07.2018 20:07 • x 1 #27


entspannung


Wer begleitet dich dabei?

05.07.2018 20:10 • #28


Ex-Mitglied


Ich bin bei einer Psychiaterin in Behandlung.

Nein, die Tabletten habe ich eigenhändig abgesetzt. Sero Pro (ist das einzigste Psychopharmka was ich vertrage) ist ziemlich hart, dass haut mich um. Ich bin mit Sero einfach nicht ich selbst. Dann bekomme ich durch die Tabletten stereotypes Gedankenkreisen, rede ständig das gleiche, darauf hat keiner Lust. Ich musste mit den Tabletten auch um Worte ringen, mir fiel einfach nichts ein, aufgrund der Gedankenverlangsamung. Dann waren meine Gefühle lahm gelegt, so wird das nichts mit sozialen Kontakten, von Freundin ganz zu schweigen, keine Frau möchte eine wandelnde Schlaftablette als Freund. Zudem wird man durch die Tabletten übergewichtig, darauf habe ich keine Lust. Wenn man seit 22 Jahren Psychopharmka einnimmt, dann hat man irgendwann auch keine Lust mehr auf Medis. Ich wollte mich einfach wieder spüren, ich sein. Ich war mit den Tabletten praktisch tod im Leben.

Die einen Ärzte sagen ich brauche keine Medikamente, die anderen sagen wieder etwas anderes. Wem soll ich da noch vertrauen? Daher habe ich sie von mir aus abgesetzt, von heute auf morgen, knallharter Entzug.

Vor einer Woche sagte ein Psychiater zu mir, dass man keine Tabletten benötigt wenn man eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung hat. Tabletten sind bei so einer Störung nicht geeignet, man muss da Skills erlernen, um mit diesen Spannungen fertig zu werden.

05.07.2018 20:23 • x 1 #29


entspannung


Danke für die Antwort.
Du solltest wirklich mit deiner Psychiaterin über das Absetzen der Tabletten und die daraus resultierenden Stimmungsschwankungen reden.

Das Thema "Suizid - warum nicht?" das du gewählt hast zeigt dass du Hilfe brauchst. Tabletten sollten im Normalfall nicht von einem Tag auf den anderen abgesetzt werden. Vielleicht gibt es ja besser verträgliche Alternativen?

Fragen kostet ja nichts.

05.07.2018 21:16 • #30


Ex-Mitglied


Gibt in meinen Fall nichts verträglicheres als Seroquel. Davon bekomme ich jedoch die von mir aufgezählten Nebenwirkungen. Außerdem hatte ich mit Seroquel starke Gelenkschmerzen, die sind jetzt verschwunden. Ich habe vor 3 Jahren noch 600 mg Seroquel bekommen, aufgrund einer schizotypen Störung, dass war viel zu viel. Da war ich Scheintod. Von Abilify wurde mir abgeraten, weil es antriebsfördernd wirkt, was in meinen Fall absolut kontraindiziert wäre, da ich ohnehin schon abgehe wie ein Hamster auf Crack. Von allen anderen Antipsychotikas bekomme ich Akathisie. Antidepressiva will man mir nicht geben, da sie stimmungsaufhellend wirken.

Ich hatte bis jetzt auch nur ein Suzidversuch, von daher halb so wild. Glaube mir ich schaffe das, ich muss nur stark sein, mich zusammenreißen.

Zudem gibt es immer Ärzte die meinen ich solle die Psychopharmka doch absetzen, wenn auch nur wenige, die anderen sind wieder strikt dagegen, ich kann es halt nicht jedem Recht machen. Von daher entscheide ich selbst.

05.07.2018 21:56 • x 1 #31


entspannung


Trotzdem gehst du wöchentlich zu deinen Therapiesitzungen?

06.07.2018 05:24 • #32


Ex-Mitglied


Ist eine Verhaltenstherapie. Alle 4 Wochen habe ich einen Termin, öfter geht es in einer Ambulanz nicht.

Ich auch war mal bei einer Psychologin, die war zwar nett, brachte aber so ein Eso-Kram mit in die Therapie ein, sagte ich wäre ein Indigo-Kind, dass war mir zu strange.

Sicher würde ich von einer guten Psychotherapie profitieren, aber ohne das ich selbst an mir arbeite wird das nichts. Meine Ärztin hat mir allerdings von einer Therapie abgeraten, viel wichtiger wäre es, dass ich etwas an meiner Situation ändere, handel, anstatt alles nur zuzerreden.

Meine Ärztin ist die einzigste der ich noch vertraue. Sie sagte 2016 ja selbst das ich ihr ohne Tabletten besser gefalle, aufgeweckter und lebendiger wäre. Sie hat mich da auch aufgeklärt, mir gesagt das es durch die Tabletten zu einen abgestumpfteren Gefühlsleben kommt, sowie einer Gedankenverlangsamung, schon mal gut das sie da ehrlich ist. Sie ist selbst ist auch kein Freund von Psychopharmka, doch manchmal geht es einfach nicht anders. In einer schwierigen Phase mag das auch zutreffen, aber nicht ein Leben lang.

Um im Leben also voran zukommen, muss ich mich unabhänig von den Meinungen anderer machen (das bedeutet nicht mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen), ein selbstbestimmtes Leben zu führen, sonst bin ich immer nur der Spielball anderer und darauf habe ich keine Lust. Ich muss endlich verinnerlichen, dass nur ich etwas an meiner Situation ändern kann und niemand anderes, solange ich das nicht begriffen habe, werde ich stagnieren, mich im Kreis drehen. Leben ist Bewegung, Stillstand der Tod.

06.07.2018 09:26 • x 1 #33


Ex-Mitglied


Vielleicht bin ich gesünder als ich denke, dass bestätigen mir auch immer wieder Ärzte. Viel mehr sind es die Laien die mich krank reden, mir alle möglichen Diagnosen andichten. Doch vielleicht schließen sie auch von sich auf mich, doch ihre Unzugänglichkeiten sind nicht meine.

06.07.2018 10:25 • x 1 #34


Ex-Mitglied


So ich bin raus. Sonst gebe ich mir gleich die Kugel. Thread kann geschlossen werden!

06.07.2018 10:49 • x 1 #35


Catharina

Catharina


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Erwartest Du immer innerhalb von 5 Minuten eine Antwort?!

06.07.2018 12:01 • #36


Ex-Mitglied


Du kannst vom Screen her unmöglich urteilen wer der andere ist oder was seine Intention ist, Missverständnisse vorprogammiert.

Das bringt doch alles nichts, ich habe etwas in einer instabilen Phase gepostet, dass kann doch nur nach hinten losgehen, jetzt bin ich geächtet. Konsequenz, ich gehe!

06.07.2018 12:14 • #37


Catharina

Catharina


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Geächtet?!

06.07.2018 12:29 • #38


Ex-Mitglied


Das ist mein Eindruck, aufgrund diverser Kommentare, die ich aus einem Affekt heraus geschrieben habe.

Gibt ja auch nichts mehr zu bereden, an meinen Alleinsein muss ausschließlich ich etwas ändern.

Ich hatte die letzten 2 Wochen, dermaßen Stress gehabt, teilweise nur eine Stunde pro Tag geschlafen, jetzt brauche ich erstmal meine Ruhe, muss meine aufgebrauchten Ressourcen wieder auftanken.

Ist nichts gegegen euch, ich bin einfach extrem enttäuscht vom Leben. Die Schuld liegt bei mir, da ich nicht eher die Kurve gekriegt habe, jetzt zahle ich den Preis.

Sorry, aber ich brauche jetzt erstmal eine Auszeit.

06.07.2018 13:43 • #39


Ex-Mitglied


Ich mache alles verkehrt. Die Psychiater hatten Recht, ich bin impulsiv. Wäre ich intelligent dann wäre ich auch nicht so gestört. Ich muss härter an mir arbeiten. Sowas wie mich sollte man erschiessen. Genetischer Abfall!

06.07.2018 17:03 • #40




Dr. Reinhard Pichler

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