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Hallo!

Mein Problem ist wohl dasselbe wie für so viele hier: Einsamkeit.
Vor 5 Jahren begann es. Da hatte ich noch viele Freunde, aber durch Beziehungen, Schulwechsel etc. brachen viele Freundschaften auseinander. Dann kam ein Bruch mit meiner besten Freundin wegen Eifersucht ihrerseits. Nach dem Abi war dann mein Leben so sprunghaft (Ausland, Studiumsabbruch, Ausbildungsanfang) etc. dass ich zwar Leute kennenlernte, aber nicht nah genug um diese auch Freunde zu nennen. Es waren immer kurze Bekanntschaften die mehr hätten werden können, aber es war einfach zu kurz. Vielleicht auch zu wenig gelkämpft dafür? Ich weiß es nicht...

Ich bin ein Mensch der recht hohe Erwartungen hat an Freunde und ich tue mich auch schwer damit bis ich einen so nennen kann. Alles andere sind erstmal oberflächliche Bekanntschaften. Freundschaft beginnt für mich da wo man aufrichtiges Interesse am Leben vom anderen hat und für einen da ist und nachfragt wenns mal nicht so gut geht und sowohl gute als auch schlechte Zeiten teilt. Wenn ich danach gehe habe ich eigentlich gar keinen richtigen Freund / Freundin.

Eigentlich bin ich sehr freiheitsliebend, ich genieße das Alleinsein. Aber jetzt wird es selbst mir zu viel. Meinen eigentlich besten Freund habe ich seit Beginn meiner Ausbildung im Februar nur ein mal sehen können. Das Problem ist nämlich dass ich ständig arbeiten muss wenn er Zeit hat. Ich arbeite Wochenende und SChichtdienst mit täglichen Überstunden..... welche Freundschaft macht das mit? Ich merke wie auch diese zerbricht. Ich musste ihm jetezt 4 mal kurzfristig absagen weil mein Dienst verschoben wurde etc. Alle weiteren Vorschläge von mir da hatte er keine Zeit... noch gebe ich nicht auf, aber ich fühle dass auch er mir entgleitet. Freunde in der Ausbildung habe ich noch keine gefunden. Ja oberflächliche BEkanntschaften, aber da ist auch niemand dabei wo ich wirklich sagen würde Ja das könnte was werden. Da gibt es einfach nciht diese gemeinsame Wellenlänge... hmm.

Mein Hobby das tanzen im Verein musste ich jetzt auch Ausbildungsbedingt aufgeben. MEin Tanzpartner und ich fanden monatelang einfach keinen gemeinsamen Termin mehr....

Dazu kommt: Ich habe grade jemanden kennengelernt. Er hat alle Signale gesendet die so deutlich waren, dass er an mir interessiert war. Wir hatten tolle Dates etc. ICh habe mich ziemlcih verliebt. Doch nach dem letzten habe ich gemerkt, dass er Nähe nicht zulassen kann (bzw, hat er mir auch offen gesagt) oder er ist gleichgeschlechtlich... naja wäre jetzt zu lange das zu schreiben: Kurzum: Auch mit ihm wird das nichts...
hab deswegen jetzt noch grade totalen Liebeskummer der diese Phase Einsamkeit wieder hervorholt.

Ich fühle mich grade einfahc total einsam und habe zu nichts mehr Lust. Das geht schon so lange... und diese Einsamkeit über Jahre, phasenartig.

Klar ich könnte rausgehen udn Leute kennenlernen aber das finde ich nicht so einfach. Zumal ich leider kaum Freizeit habe und diese auch ziemlcih gerne zu Hause verbringe... ich bin einfach nicht der Typ der sich allein in eine Bar setzt und mal schaut wo ich Leute anreden kann. Sportverein etc. fällt flach wegen den Zeiten... im Wald allein beim Joggen lernt man auch niemanden kenne. Naja klar es gibt immer WEge wenn man sich bemüht: was mir nur Angst macht: Irgendwie habe ich da eine Blockade bzw. noch nicht mal Motivation von meiner Richtung was zu unternehmen. Ein TEufelskreis, bin auch selbst schuld, weiß ich.
Ich habe auch irgendwie Angst davor jetzt rauszugehen, Leute zu suchen, was weiß ich wo... und dann ständig erfolglos zu sein. Ach keine Ahnung...
Ich fühle mich grade einfach nur schlecht...

25.04.2010 20:58 • 13.07.2010 #1


12 Antworten ↓


Stimmt was du da sagst: Leute kennenlernen kann sehr schwer sein. Würde dir gerne helfen, habe aber selbst zur Zeit noch keine Ahnung wie ich da herangehen soll. Sage aber bescheid wenn ich etwas in Erfahrung bringe.

Gruß und viel Glück

26.04.2010 18:07 • #2



Schon seit Jahren kaum Freunde und es werden immer weniger

x 3


Wir könnten uns ja gegenseitig kennenlernen

26.04.2010 18:17 • #3


hi, kenne das gefühl niemanden zufinden, und auch das problem nicht rauszukommen.

bin zwar erst 18 1/2, dennoch habe ich mich auch schon aufgegeben, mein slebstwertgefühl sagt mir lass es sein gib dich auf du wirst nix mehr, wodurch ich seit einem jahr in der schule schwänze, was für mich beduetet schlechte noten.

doch was ich gelernt habe ist das man sich nicht verstecken sollte, es gibt immer welche die zuhören, ich habe z.b eine in der schule die mir zuhört die auch bemerkt wenns mir nicht gut geht dennoch kann ich sie nicht freundin nennen weil wir nie was ausserhalb der schule machen und ich zu dumm, schüchtern odr sonst was bin sie zufragen mal was zumachen, und wenn sie dann mal fragt ob ich nciht mit kommen will in die stadt lehne ich immer ab.

Wodurch ich eine frage an dich habe:

Bist du schüchtern, wenn ja hast du schon ma überlegt es Therapieren zulassen? denn ich habe mir jetzt einentherpeuten zugelegt de rmir HOFFENTLICH hilft meine angst zu überwinden die ich gegenüber anderen habe.

und krankhaftes suchen nach leuten bringt auch nix.

mfg
HelFull

27.04.2010 11:36 • #4


Nee schüchtern eigentlich nicht wenn ich wirklich möchte habe ich auch kein Problem auf andere zuzugehen. Bin zwar kein Draufgänger der jetzt jeden ansprechen muss, aber doch recht selbstbewusst.

Es ist nur so, dass ich viel zu wenig Freunde habe. Richtige eigentlich gar nicht und ich einfach keinen Anhaltspunkt finde wo und wie ich neue Leute kennenlernen kann. Zumal mit da auch meine zu hohen Ansprüche im Wege stehen. Dazu kommt, dass ich seit Jahren nur noch mit Männern klar komme. Meine letzte weibliche Freundin ist auch schon Jahre her. Warum das so ist? Ich weiß es nicht...
Würde so gerne wieder in einen Sportverein gehen etc. aber es geht einfach zeitlich nicht. Es hat keinen Sinn wenn ich es nur alle 6 Wochen dahin schaffe...

27.04.2010 12:42 • #5


ich habe noch nicht ganz raus wie hoch deine ansprüche sind

ich habe auch recht hohe ansprüche z.b was du erwähnt hast mit dem bemerken wenn es einen schlecht geht sowas ist normal und gehört auch zu einer freundschaft dazu, von daher weis ich nicht recht wie hoch du sonst noch deine ansprüche hast

27.04.2010 13:32 • #6


Zitat:
ich habe auch recht hohe ansprüche z.b was du erwähnt hast mit dem bemerken wenn es einen schlecht geht sowas ist normal und gehört auch zu einer freundschaft dazu, von daher weis ich nicht recht wie hoch du sonst noch deine ansprüche hast


Kommt aber immer auch darauf an, wie viel man von seinen Gefühlen zeigt. Einer, der innen drin todtraurig ist und nach Außen hin aber lächelt und so tut als ob nichts wär, der darf sich nicht wundern, wenn ihn keiner auf seine Gefühle anspricht.
Ein bisschen muss man den Anderen schon zeigen und sagen, wie's in einem drin aussieht. Alles können die Anderen ja auch wieder nicht wissen.

Ich hab übrigens gemerkt, dass man viel mehr Freunde findet, wenn man sie nicht von Vornherein durch ein Erwartungs-Raster siebt. Menschen verändern sich, und können einen auch überraschen. Je weniger Erwartungen man an die Anderen hat, desto öfter wird man positiv überrascht

Es ist auch die Frage: Woher weiß man, welche richtige Freunde sind und welche nicht? Ich finde, auf wen man sich verlassen kann, das zeigt sich nur in ganz extremen Situationen, wenn es einem richtig schlecht geht. Dann sieht man, wer einen da auffängt und wer nicht. Aber deswegen müssen die, die einen nicht auffangen können, ja nicht gleich schlechtere Menschen sein. Es gibt für Alles Freunde. Mit Manchen kann man philosophieren, bis der Arzt kommt, mit Anderen kann man einfach gut lachen, mit Anderen kann man feiern, und mit Anderen kann man über tiefgreifende Dinge reden und ihnen so gut wie Alles anvertrauen. Ich finde diese Idee von richtigen Freunden irgendwie sehr hinderlich dabei, Freunde zu finden. Es gibt für Alles die richtigen Freunde. Es können aber nicht alle Freunde Alles gleich gut. Da muss man sich zu jedem Bereich den passenden Menschen suchen -finde ich.

Liebe Grüße,
Bianca

27.04.2010 15:16 • #7


Also vielleicht wurde ich da missverstanden... habe nur beschrieben wen ich als Freund bezeichne. Nicht, dass ich nicht meine Gefühle zeigen kann, aber dann von anderen erwarte, dass sie diese erkennen. Den Anspruch habe ich nicht. Sondern einfach jemanden zu finden von dem ich weiß, dass er auch an meinem Gefühlsleben interessiert ist. Eben ein Freund und keine oberflächliche Bekanntschaft. Ich habe genug Leute um mich herum mit denen ich Small Talk betreiben kann. Aber das reicht mir nicht.

Meine hohen Ansprüche zeichnen sich eher darin aus jemanden zu finden der wirklich auf meiner Wellenlinie liegt. Und ich weiß selbst, dass diese Ansprüche wohl zu hoch sind. Klar es gibt einen mit dem ich über meine Arbeit gut reden kann (auch wenn er nicht versteht warum ich das tue). Dann wieder einen mit dem ich über Reisen sprechen kann etc. Aber mir fehlt einfach was. Es gibt einfach niemanden mit dem ich mich hinsetzten kann und wir reden einfach über alles. Ohne groß nachzudenken naja das und das und das interessiert den doch eh nicht. Weiß nicht ob das jemand nachvollziehen kann. Ich hatte früher solche Freunde, mehrere. Und das war schön...
Meine momentanen Freunde sehe ich kaum. Aus Zeitmangel, Entfernung oder weil man sich persönlich schon so weit von einander entwickelt hat, dass man das kaum mehr Freundschaft nennen kann. Man kennt sich eben und das wars.

Hoher Anspruch hin oder her, ich würde mir wünschen überhaupt erst einmal Leute kennen lernen zu können wo ich mir überhaupt eine Freundschaft vorstellen kann. Bei meinen Arbeitskollegen ist das nicht der Fall (noch nicht?) und außer der Arbeit bleibt mir kaum Freizeit udn die zu unmöglichsten Zeiten. Ich meine wo kann ich Mittwoch Vormittag neue Leute kennenlernen? Renter? Alleinerziehende Mütter? Im Café? Am Wochenende habe ich immer die meisten Überstunden. Ich weiß auch nie wann ich raus komme aus der Arbeit und muss auch schon immer anderen absagen. Zu häufig und ganz ehrlich: Aus Sicht der anderen wäre ich auch genervt.
Verein ist eben immer der erste Tipp... aber es geht nun mal nicht. Ok Fitnessstudio ist nicht an Zeiten gebunden. Aber ich kann mich nicht zum Fitnessstudio überwinden, es ist so gar nicht meins...

28.04.2010 16:56 • #8


Ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Es gibt einen Unterschied zwischen Freunden und Bekannten. Man kann sehr viele Kontakte haben, z.B. einen Kumpel, mit dem man zum Sport geht, eine Tanzpartnerin, einen Kollegen, mit dem man über die Arbeit quatscht usw. Deswegen sind das noch lange keine Freunde. Zu einer Freundschaft gehört eine persönliche Beziehung, wie du weiter oben geschrieben hast, Interesse am Leben des anderen. Der Unterschied ist im Wesentlichen, dass man mit Bekannten etwas macht, Unternehmungen, Sport etc. Wenn das wegfällt, hat man sich oft nichts mehr zu sagen. Es sind sozusagen Zweckfreundschaften. Mit einem wirklichen Freund hingegen kann man auf einer einsamen Insel ausgesetzt werden. Man versteht sich gut, ohne dass das an eine Aktivität geknüpft wäre. So sehe ich das.

Mir geht es auch so, dass mit der Zeit meine Freundschaften immer weniger geworden sind. Ich glaube nicht, dass das immer an einem selbst liegen muss. Eine Lösung habe ich leider auch nicht.

28.04.2010 17:48 • #9


Zitat:
Ich weiß auch nie wann ich raus komme aus der Arbeit und muss auch schon immer anderen absagen. Zu häufig und ganz ehrlich: Aus Sicht der anderen wäre ich auch genervt.


Vielleicht stellt sich bei den Anderen nie wirklich das Gefühl ein, dass man sich auf dich verlassen kann? Und deswegen kommen nie tiefergehende Freundschaften zustande, obwohl du scheinbar viele Kontakte hast. Vielleicht denken Andere, dass du zwar ein netter Kerl bist, aber einfach zu wenig Zeit hast, und kommen dir deswegen nicht näher?

28.04.2010 18:28 • #10


@ Linus
Ja genau das meinte ich


@ Pilongo
Doch eigentlich kann man sich sehr gut auf mich verlassen. Aber was meine Arbeit angeht kann ich nunmal nichts dagegen tun. Ich kann nicht zu meinem Chef hingehen und sagen So ich gehe jetzt bin noch verabredet, machen sie den Kram doch alleine. Dann bin ich dort schneller weg als ich schauen kann. Diese Situation ist auch erst seit 3 Monaten so und wird noch weitere 2-3 Jahre so anhalten. Ausbildung eben.
Durch diese Arbeitszeiten verliere ich grade einfach meine letzten Freunde die ich noch habe... und es erschwert mir noch mehr neue Leute kennezulernen bzw. sich regelmäßig dann auch treffen zu können.
Außerdem bin ich weiblich

28.04.2010 18:42 • #11


Ich verstehe was ihr meint:

Auch mir geht es so, dass ich meiner Meinung nach zu hohe Ansprüche an Freundschaft habe und deshalb keine richtigen Freunde habe. Außerdem habe ich das Gefühl, dass das mit den richtigen und wirklich Freunden, die sich für einen interessieren, die fragen wies dir geht und wie deine Woche war, dass solche Freunde immer weniger werden. Denn man hat ja heute facebook und den Fernseher ...

Ach Mist ... manchmal ist das Leben einfach nur sch***

30.04.2010 16:14 • #12


hi.woher kommst du denn?du schreibst zwar,dass du mehr mit männern befreundet bist,aber vielleicht würde auch mal wieder eine freundin nett sein.woher kommen denn deine hohen ansprüche?ich bin w, 24jahre alt und komme aus mecklenburg-vorpommern.würde mich freuen,wenn du zurückschreibst.

lg cari

13.07.2010 10:56 • #13



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