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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Die vom Threadersteller genannten Eigenschaften sind bei mir (neben vielen anderen Gründen) seit vielen Jahren ein Grund, dass ich praktisch unfreiwillig sozial isoliert lebe. Ich empfinde die allermeisten Menschen schon immer als "komisch" (u.a. auch vielen Mobbing-Erfahrungen in der Schulzeit geschuldet..), in dem Sinne, dass die wenigsten Menschen für mich bei näherer Betrachtung wirklich aufrichtig, charakterstark, reflektiv, selbstkritisch, integer, moralisch gefestigt sind oder schlichtweg intellektuell ein gewisses Niveau an den Tag legen. Das mag vl. für manche vordergründig arrogant erscheinen, ist aber für mich das normalste auf der Welt, zumal ich mich selbst kritischer sehe, als jeder andere Mensch das machen könnte (wiederum auch ein Grund für meine Misanthropie). Misanthropen sind (wie ich) häufig hoffnungslose Idealisten und teilweise auch Perfektionisten (oder auch Zwangsneurotiker). Menschliche Kontakte und "echte Gespräche auf Augenhöhe" waren für mich eigentlich immer etwas extrem Wertvolles, u.a. deswegen weil ich so wenige davon hatte (und das ist jetzt schon viele Jahre her)..jegliche oberflächliche, sporadische und wenig vertraute Kontakte kommen für mich langfristig niemals in Frage..Small-Talk ist für mich praktisch eine Fremdsprache..ich hasse es sogar, irgendwelche Leute zu grüßen, nur weil man sich alle 14 Tage mal über den Weg läuft..
Soziale Zusammenkünfte wie Parties oder Firmenfeiern (als ich noch beruflich unselbständig war) waren für mich immer der reinste Horror und praktisch nicht nachvollziehbar..ein zusammengewürfeltes Rudel von Leuten, die so tun, als würden sie sich bestens amüsieren, obwohl die meisten davon sich kaum etwas wirklich Relevantes zu sagen haben bzw. im Grunde sowieso nur aneinander vorbeireden/abwechselnd Monologe führen..ich bin da immer nur danebengestanden/gesessen und hab mich gewundert..
Insofern hat die Coronazeit (als Beispiel) für mich im Grunde nur sehr vieles bestätigt, was ich schon vorher wusste bzw. geahnt habe..aber das wäre sowieso ein Monsterthema für sich..

x 2 #41


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Zitat von RainmanX:
Small-Talk ist für mich praktisch eine Fremdsprache..ich hasse es sogar, irgendwelche Leute zu grüßen, nur weil man sich alle 14 Tage mal über den Weg läuft..

Da fällt mir wieder ein Lieblingszitat von Karl Kraus ein: "Ich grüße auch Leute nicht, die ich nicht kenne." zwinkern
Zitat von RainmanX:
Misanthropen sind (wie ich) häufig hoffnungslose Idealisten und teilweise auch Perfektionisten (oder auch Zwangsneurotiker). Menschliche Kontakte und "echte Gespräche auf Augenhöhe" waren für mich eigentlich immer etwas extrem Wertvolles...

Ja, schwierig. Habe allerdings gemerkt, dass sich durchaus mit vermeintlich "oberflächlichen" Naturen längerfristig sehr erfüllende Beziehungen ergeben können. Vor allem in Selbsthilfegruppen erlebe ich mitunter wahrliche Transformationen - nicht zuletzt bei mir selber😊. Auch Meditationskurse, die anschließende Gespräche mitbeinhalten, können gute Gelegenheiten sein, Menschen mit (wenn auch nur temporär) "offenem Visier" zu erleben.

x 3 #42


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Menschen werden immer komischer - Stimmt das?

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Zitat von moo:
Ja, schwierig. Habe allerdings gemerkt, dass sich durchaus mit vermeintlich "oberflächlichen" Naturen längerfristig sehr erfüllende Beziehungen ergeben können.

Nö, nicht für mich, dafür bin ich bereits bewusstseinsmäßig zu fortgeschritten und "alt", um sowas noch für mich in Aussicht zu stellen. Ich habe das früher (als ich noch jünger und naiver war..) mit dutzenden Menschen versucht, ergeben hat sich nie wirklich etwas Langfristiges oder Stabiles, außer endlose Konflike (könnte da die verrücktesten Gesichten erzählen..), ständige Missverständnisse und langweiligste Treffen, die in ihrer Natur kaum erträglich waren..mir war immer klar, dass ich nur mit einer absoluten Minderheit von Menschen überhaupt kompatibel bin, das wäre jetzt allerdings zu weitreichend, um all die Gründe dafür zu nennen..

Mir ist aber auch klar, dass in mir selbst durch meine zahlreichen negativen Erfahrungen (vor allem die schwierige Kindheit und Mobbing-Erfahrungen) etwas in mir (in Bezug auf meine Sichtweise des Menschen) zerstört wurde, das in diesem Leben nicht mehr gänzlich zu heilen ist..

#43


Feuerschale
Hab seit Jahren kaum Drall zu ( neuen) Kontakten, irgendwie war ich früher offener und geduldiger. Die Selektion wurde stärker.

Vielleicht werde ich im Alter auch wieder einfacher und genügsamer 🤔 und der Wunsch nach Kontakten kehrt zurück.
Extrem wahrscheinlich ist es nicht aber wer weiß 👵

x 2 #44


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"Es ist kein Anzeichen seelischer Gesundheit, sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können".

Jiddu Krishnamurti

x 2 #45


User_0815_4711
Gesellschaft, was ist die Gesellschaft? Die Summe aller Menschen?

Wie auch immer, wer meint, die Menschen seien alle komisch, sollte auf sich selber schauen.
"Was, ein Geisterfahrer auf der Autobahn? Hunderte, Hunderte!"

Also ich bin auf alle Fälle so ein Komischer: Extremintro, Eremit und mir reicht meine Mutter als Sozialkontakt. Kein Bedürfnis nach weiteren Kontakten. Außer über Foren, aber bitte keine PN!

x 3 #46


Feuerschale
Zitat von User_0815_4711:
Wie auch immer, wer meint, die Menschen seien alle komisch, sollte auf sich selber schauen.

Dachte ich auch heute noch drüber nach....bin ich das Problem, das Symptom, die Lösung? 🤔
Also das Problem und Symptom, da ja auch ich so ne sich vereinzelnde Gesellschaft ausmache...
weil zu sensibel, reizbar, überkritisch ect....
Also Lösung ist - mein Weg- zur Zeit- für mich...bis ich was besseres erkenne oder sich halt was ändert...
(aktiv, passiv).

x 2 #47


R
Zitat von Feuerschale:
Dachte ich auch heute noch drüber nach....bin ich das Problem, das Symptom, die Lösung?

Solange du so denkst und auch konsequent (im sozialen Verbund, der "für dich bestimmt ist"..) danach handelst, zählst du meiner bescheidenen Erfahrung und Sichtweise nach schon zu einer Minderheit in der Gesellschaft, weil da geht es eben um "radikale" Werte wie Selbstverantwortung, Akzeptanz, proaktives/konstruktives/laterales Denken, inneres Verzeihen, Selbstreflektion, Empathie, Großzügigkeit (zu sich selber..), usw..
Ich denke, das wird sehr häufig missverstanden (auch hier): Wer sich von der "allgemeinen Gesellschaft" zurückzieht, hält sich nicht für etwas besseres oder übernimmt keine Selbstverantwortung, im Gegenteil, er arbeitet (eben mehr durch innere Einkehr und dadurch zwangsweise mehr Alleinsein) mehr an sich als viele andere das tun, übernimmt mehr Selbstverantwortung, übt mehr Reflektion und Selbstkritik, um in der Folge irgendwann im Verbund mit anderen (kompatiblen) Menschen neue Wege in der Kommunikation, in Freundschaft und Partnerschaft zu beschreiten. Misanthropen sind nicht nur häufig Idealisten, sondern auch überaus selbstkritische Menschen.."ich muss mich nicht selbst für "intelligent" halten, um viele andere Menschen als "dumm" zu empfinden"...

x 1 #48


Feuerschale
Zitat von RainmanX:
Ich denke, das wird sehr häufig missverstanden (auch hier): Wer sich von der "allgemeinen Gesellschaft" zurückzieht, hält sich nicht für etwas besseres oder übernimmt keine Selbstverantwortung, im Gegenteil, er arbeitet (eben mehr durch innere Einkehr und dadurch zwangsweise mehr Alleinsein) mehr an sich als viele andere das tun, übernimmt mehr Selbstverantwortung, übt mehr Reflektion und Selbstkritik, um in der Folge irgendwann im Verbund mit anderen (kompatiblen) Menschen neue Wege in der Kommunikation, in Freundschaft und Partnerschaft zu beschreiten.

Hmm, da ist schon was dran....alleine sein ist auch eine Art von Arbeit....eigene Entscheidungen, Werte hinterfragen, mit sich klar kommen statt sich iwo anschließen....sich soweit vertrauen können, dass man alleine auch ok ist...

Aber was du ansprichst, kenne ich, also dass ich dann meinen eigenen Wert/Nutzen hinterfrage, weil ich denke, für andere bin ich ja dann kaum da oder präsent. Also für die Familie so weit möglich (Herkunftsfamilie, mit Tendenz zu braucht auch Grenzen), schon, auf der Arbeit auch....ab und an ergeben sich Gespräche....

Nur oft entstand das Gefühl, wenn man nicht mit der lauten Masse dabei ist....so einen z B Saufkumpanenfreundeskreis hat ect...ist man irgendwie ein Niemand....oder wenn man keine Partnerschaft hat, wo man viel rumreist ect....das Gefühl hatte ich damals- eine Art FOMO....hat sich aber soweit erübrigt, als ich es dann gelebt hatte....

Es ändert nämlich innerlich kaum was, wenn man die äußeren Dinge dann so reproduziert, da sind andere Dinge wichtiger, mit denen ich mich verbinden kann. (oder nicht, wenn sie nicht da sind).

Tjaaaa - andere kompatible Menschen und Wege in der Freundschaft, Partnerschaft, Austausch.....da sehe ich irgendwie kein Land in Sicht 🤔🤓Bzw ich war ja auch in SHGs, Ehrenamt und so verschiedenes....damals gabs auch mal ne Kontaktanzeige für Austauschsuche....heute hat die Funktion vermutlich das Forum/die Foren....in der Hoffnung dass ab und an mal ein interessanter Austausch entsteht
Zitat von RainmanX:
Misanthropen sind nicht nur häufig Idealisten, sondern auch überaus selbstkritische Menschen..

Kann ich nachvollziehen, die Messlatte ist schon sehr hoch....also was einen alles an Menschen nervt....Verhaltensweisen, unbedachtes, Lautstärke ect....
Der "Pool des Gefallenfindens" ist da etwas kleiner oder ziemlich klein, aber wenn es denn mal eintritt, ist es auch ein sehr gutes Gefühl, als könnte man mal in seinem Element sein.
In gewisser Weise hat es eine leichte Tragikomik. 😅

x 1 #49


R
Zitat von Feuerschale:
Hmm, da ist schon was dran....alleine sein ist auch eine Art von Arbeit....eigene Entscheidungen, Werte hinterfragen, mit sich klar kommen statt sich iwo anschließen....sich soweit vertrauen können, dass man alleine auch ok ist...

Ja, vor allem ist man z. B. bei spirituellen Praktiken (mache selber Meditation und Yoga) häufg alleine (auch wenn es solche Gruppen gibt, aber sinnvoll meditieren kann man m.A. nach eigentlich nur alleine..). Aber was ich meine, ist eher die Selbstverantwortung im Sinne von "bewussterem Alleinsein", indem man eben nicht der illusorischen Hoffnung verfällt, man könnte sich durch Freundschaften und Beziehungen grundsätzlich "leichter durchs Leben mogeln" (auch wenn wir uns das manchmal alle gerne wünschen würden..), so funktioniert ein eigenverantwortliches Leben halt nicht, irgendwann (mit dem Älterwerden) wird man sowieso zwangsweise immer "einsamer"..also lohnt es sich auch, sich gewissermaßen darauf vorzubereiten..

Zitat von Feuerschale:
Tjaaaa - andere kompatible Menschen und Wege in der Freundschaft, Partnerschaft, Austausch.....da sehe ich irgendwie kein Land in Sicht Bzw ich war ja auch in SHGs, Ehrenamt und so verschiedenes....damals gabs auch mal ne Kontaktanzeige für Austauschsuche....heute hat die Funktion vermutlich das Forum/die Foren....in der Hoffnung dass ab und an mal ein interessanter Austausch entsteht

Willkommen im Club! Könnte dazu seitenweise schreiben, aber Tatsache ist, dass manche Menschen halt grundsätzlich weniger kompatibel mit der Massengesellschaft sind (in meinem Fall eben auch durch ziemlich heftige Vorbelastungen)..und noch viele viele andere Dinge (bin HSP), bei jedem Persönlichkeitstest meistens der seltenste Typus, intelligenzmäßig (IQ und EQ) deutlich über Durchschnitt, usw. und so fort..kann man sich alles halt nicht wirklich aussuchen..es ist wie es ist..

x 1 #50


Feuerschale
Zitat von RainmanX:
Aber was ich meine, ist eher die Selbstverantwortung im Sinne von "bewussterem Alleinsein", indem man eben nicht der illusorischen Hoffnung verfällt, man könnte sich durch Freundschaften und Beziehungen grundsätzlich "leichter durchs Leben mogeln" (auch wenn wir uns das manchmal alle gerne wünschen würden..), so funktioniert ein eigenverantwortliches Leben halt nicht

Ich würde sagen, "alles hat seine Zeit" - wenn man denn die Chance dazu bekommen hatte mit Freundeskreis, Partner, ggf. Kinder....dann ist man dann wohl sozialer fokussiert....aber auch dort ändert sich wohl auch immer einiges und so ist jeder irgendwann auch mit seiner bloßen Existenz konfrontiert quasi....

Ist mal interessant für mich zu schauen, was von Freundschaft oder Beziehung erwartet wird....ein jüngeres Ich von mir dachte mal "mit Romantik wird alles gut und federleicht" ect....das ist natürlich eine Illusion...es gibt soviele Geschichten von Hollywood mit "Happy Ends" die aber alle weiteren Fragen offen lassen....
Zitat von RainmanX:
Tatsache ist, dass manche Menschen halt grundsätzlich weniger kompatibel mit der Massengesellschaft sind (in meinem Fall eben auch durch ziemlich heftige Vorbelastungen)..und noch viele viele andere Dinge (bin HSP), bei jedem Persönlichkeitstest meistens der seltenste Typus, intelligenzmäßig (IQ und EQ) deutlich über Durchschnitt, usw. und so fort.

Das ist richtig....es gibt Variationen die mehr oder weniger häufig vorkommen, Prägungen...usw...
und ich denke die Menschen die in Eigenschaften eher "weniger häufig" vorkommen, dadurch aber auch bewusster und ausgeprägter sind...sind ja dann nicht zwanngsläufig auch miteinander kompatibel....da ist dann eine Zusammenkunft von "Fußball, Alk, Spaß" irgendwie leichter zu organisieren und so dann Leute zu finden...

Schade dass die Menschheit noch keine Telepathie kann....das wäre für HS, schnell reizüberflutet, aber dennoch gerne verknüpft / intelligten ja eigentlich ideal . 🤔 Ich würde z B mal gerne auf den Burning Man....iwo am Rand, iwann wenn es dunkel wird und mal Mäuschen spielen....aber die Reise dahin, die Länge der Reise, die ganzen Menschen, Etappen, das Klima auch bei Tag usw, da wär ich schon wieder schachmatt....da bräuchte es quasi auch Teleportation.....also mal kurz dahin wo meine Gedanken hin wollen...und kurz ins Erleben reinschnuppern....und wenn alles zuviel wird wieder in den Rückzug in einem dicken Kokon...

x 2 #51


Merlin85
Zitat von User_0815_4711:
Gesellschaft, was ist die Gesellschaft? Die Summe aller Menschen?


Für mich definiert sich eine Gesellschaft durch ihre Normen und Werte. Daher kann sie sich in ihrem sozialen Gefüge örtlich unterscheiden, je nachdem wo man sich befindet.

Ich selbst bin vorsichtig damit mein Unvermögen soziale Kontakte zu knüpfen nur auf die Gesellschaft zu schieben. Es kommt darauf an wie man selbst tickt. Und sicherlich unterliegt alles einem Wandel, so auch die gesellschaftlichen Werte.

x 2 #52


User_0815_4711
Zitat von Merlin85:
Normen und Werte

Wer definiert das? Der Gesetzgeber. Der in einer Demokratie einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen sollte. Ok.

Außerhalb der Gesetze: Das, was die Mehrheit macht - weil es die Mehrheit macht, ob sie will oder nicht 😉 .
Beispiel: "Eigentlich" interessiert dieses Smarthphone Gedöns kaum jemanden, aber weil es "alle" tun, tun wir es alle auch 😇 .

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Merlin85
Zitat von User_0815_4711:
Wer definiert das? Der Gesetzgeber. Der in einer Demokratie einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen sollte. Ok. Außerhalb der ...

Zum Teil der Gesetzgeber, aber natürlich auch die Gesellschaft selbst.
Indigene Völker haben z.B ganz andere Werte als Großstadtmenschen aus Tokio. Unter welchen sozialen Aspekten eine Gesellschaft funktioniert ist vom Ort, und zum Teil auch von der Geschichte abhängig.
Das Handy benutze ich weil ich es will😂

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Feuerschale
Zitat von User_0815_4711:
Außerhalb der Gesetze: Das, was die Mehrheit macht - weil es die Mehrheit macht, ob sie will oder nicht .
Beispiel: "Eigentlich" interessiert dieses Smarthphone Gedöns kaum jemanden, aber weil es "alle" tun, tun wir es alle auch

nee glaub ganz so funktioniert es auch nicht....ok, was die Mehrheit macht ist ggf. so ne Art Norm, "normal"....
aber das diverse und individuelle ist ja je nachdem wo auch schon wieder normal.....

Oder sollte nach definierten Werten (verordnete Toleranz) akzeptiert werden. (gendern, psychische Krankheiten nicht verurteilen usw). Das wirds in manchen Kreisen dann weniger, weniger reflektiert oder mehr schwarz-weiß oder keine Lust auf "sollte" wenn doch der "Instinkt" sagt, das ist Bäh und unnötig...

Das Smartphone Gedöns machen die meisten glaub ich schon, weil sie es mögen und weil sie dann mit anderen in Kontakt sind, weils auf anderen Wegen kaum noch geht...Es geht ja auch ohne, aber eben dann anders und weniger.

#55


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Zitat von Feuerschale:
Ist mal interessant für mich zu schauen, was von Freundschaft oder Beziehung erwartet wird....ein jüngeres Ich von mir dachte mal "mit Romantik wird alles gut und federleicht" ect....das ist natürlich eine Illusion...es gibt soviele Geschichten von Hollywood mit "Happy Ends" die aber alle weiteren Fragen offen lassen....

Ich denke, dass solltest du selber und völlig subjektiv "bestimmen", denn solange du dabei von irgendwelchen externen Dogmen und Konstrukten, oder scheinbar allgemein anerkannten "Werten" ausgehst, machst du nämlich dasselbe, das viel zu viele Menschen machen, sich nämlich bei Wertvorstellungen und individuellen Entscheidungen zu sehr von der sogenannten Mehrheit (in der statistischen Normalverteilung) leiten zu lassen. Ich persönlich führe lieber keine als eine (für mich) schlechte Beziehung, die für mich mit zu vielen Fragezeichen, Widersprüchen und unausgesprochenen Worten verknüpft ist..

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Dr. Reinhard Pichler
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