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Bei einem Gespräch habe ich bereits die Absage, ein anderes hat immerhin zu einem Probetag geführt.

Leider sind die letzten Tage wieder starke Selbstzweifel und Minderwertigkeitsgefühle aufgekommen. Dadurch habe ich eine extrem gute Flirtchance an mir vorbeiziehen lassen, leider.

Heute war allerdings wieder ein sehr guter Tag. Ich habe viel Programm geplant und bislang alles durchgezogen. Durch das sonnige Wetter waren die Menschen alle gut gelaunt: ich habe sogar drei Mal unverbindlichen Smalltalk am Bahnhof und im Zug gehabt. Ein Familienessen lief sehr harmonisch und gerade eben war ich mit einem Bekannten auf einem Konzert.

Leider sind in meiner Wohnung die Wasserleitungen zugefroren. Ich muss also im Fitness-Studio duschen.

11.02.2012 22:09 • #41


Hi frederick!

Probetag klingt doch schonmal gut!

Ich hab bei sowas nur immer im Hinterkopf, daß man sich nicht ausbeuten lassen sollte.
Aber Du wirst schon auf Dich aufpassen, gelle?

Vielleicht hat das Gespräch Dich auch ein bissl erschöpft und Du hättest einen Tag Ruhe gebrauchen können?
Andererseits: Das mit dem Grübeln nach wichtigen Terminen kenne ich auch.
Da hilft meist nix als Augen zu und durch. Da kann man auch im Nachgang nix mehr ändern.
Nur noch warten...

Das mit den Wasserleitungen ist schon ein starkes Ding. Wie kommt das denn? Sollte das nicht wenigstens frostgeschützt sein?
Gut, wenn Du eine Ausweichmöglichkeit hast.

Also ich wünsch Dir was!

15.02.2012 01:08 • #42


Danke für dein feedback.

Leider habe ich die letzten zwei Wochen einige Rückschläge hinnehmen müssen. Angefangen hat es mit den kalten Temperaturen und einer kleinen Erkältung.

Dadurch habe ich Ausreden gefunden und bin in meine alten Bequemlichkeit zurückgefallen, sprich, den ganzen Tag vor meinem Laptop zu sitzen und sinnlos im Internet zu surfen. Kraft für Bewerbungen hatte ich keine mehr.

Mein Fitness- und Abnehmprogramm habe ich ausgesetzt. Also zu viele Kalorien bei zu wenig Bewegung. Während des Wasserausfalls habe ich auf Pommes aus dem Backofen, Brötchen und Süßigkeiten gesetzt. Sicher, ich bin immer noch schlank, nur dass ich aufpassen muss, den schönen Abnehmerfolg nicht weiter zu gefährden. Na ja, bei der Eiseskälte hat man auch einen erhöhten Grundumsatz, doch ab morgen ist Maßhalten angesagt.

Neben meiner starken Internetsucht hat mein alter Freund Dysmorphophobie wieder an die Tür geklopft. Hier brauche ich noch eine geeignete Strategie. Immerhin habe ich den totalen Zusammenbruch vermieden und eigentlich ist gar nichts Schlimmes passiert. Dies ist ja das Furchtbare an der Krankheit: man ist sich selbst der größte Feind.

Fazit: ohne feste Arbeit wird es sehr schwierig werden, meinen Aufschwung in Gang zu halten. Leider habe ich wenige Interessen, muss mich finanziell einschränken. Die ganze freie Zeit sinnvoll zu füllen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich hoffe auf wärmere Temperaturen, damit ich vom Internet wegkomme. Mein Fitnessvertrag läuft die nächste Woche aus. Ich überlege noch, ob ich verlängern soll.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass aufgrund der Kombination aus fragiler psychischer Verfassung und lückenhaftem Lebenslauf ein Berufseinstieg sehr schwierig ist.

Manchmal denke ich, dass ich es endlich geschafft habe, aber manchmal denke ich, dass ich es nie schaffen werde.

Es gilt jetzt, trotz aller Schwierigkeiten positiv in die Zukunft zu blicken und den Tag mit einem Lächeln anzufangen.

16.02.2012 00:36 • #43




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