Zitat von Perle:Der Mensch ist aber nicht gemacht, um alleine zu sein. Von daher kann ich die Sehnsucht von the cult schon verstehen. Das ist eine Sehnsucht, die nie ganz vergeht, zumal wenn man noch nie in festen zwischenmenschlichen Verbindungen eingebettet war.
Soll man wirklich immer alles mit dem "Schicksal" begründen? Ich weiß natürlich schon wie Du das meinst Maro aber ich kann z.B. nicht unterschreiben dass man, was dieses Thema anbelangt, im Alter gelassener wird. Gelassen kann ich dem nur gegenüber stehen, wenn ich meine Erfahrungen hierzu sammeln und das Für und Wider gegeneinander abwägen kann.
Einsamkeit kann ich auch nicht mit einem ansonsten angenehmen Leben kompensieren. Das funktioniert in meinen Augen nicht.
LG, Martina
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Das kann ich nur unterschreiben. Ich finde es auch sehr lieblos von einem der unter der Einsamkeit so leidet zu erwarten oder ihn anzuregen sich mit der Einsamkeit abzufinden.
Mein Schicksal sagt mir sehr deutlich daß ich alleine leben soll. Doch der Mensch ist dafür nicht geeignet. Und so ein starker seelischer Schmerz, den der Autor oben (sehe Namen gerade nicht)
mit dem kann man sich nicht abfinden.
Das ist ungefähr so als ob man Jemandem dem jeden Tag ein Finger abfällt und das unter Schmerzen rät sich damit abzufinden.
Die Seele ist offensichtlich immer noch etwas was man einfach so steuern kann wie ein Auto und einfach tanken fährt.
Und nur bei körperlichen Schmerzen, da darf man dann laut AUA schreien ? Er schreit Aua, weil die Seele AUA hat !
Daß man sich den positiven Dingen in seinem Leben zuwenden soll ist ja vollkommen richtig. Dem wird ja jeder hier zustimmen.
Aber wer weiß denn schon ob ER positive Dinge in seinem Leben hat die er verstärkt wahrnehmen oder ausbauen kann ?
Das sollte man zwar meinen, aber es geht aus dem Beitrag nicht eindeutig hervor.