HerzAusHolz
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Ich fang einfach mal mit meiner "Geschichte" an, nunja ich bin 21 Jahre alt und habe 3 selbstmord versuche hinter mir, es fing alle damit an als mich damals meine erste Große liebe verlassen hat als ich 19 Jahre alt war, wir waren damals 3 Jahre zusammen und nunja ich muss ehrlich zugeben ich habe mich oft nicht sehr "rühmlich" verhalten und so hat sie sich langsam ohne das ich es merkte immer mehr von mir distanzierzt und beendete die Beziehung dann, als ich dann erfuhr das sie einen neuen freund hatte brach in mir eine Welt zusammen und ich versuchte das erste mal mein leben zu beenden. Damals bekam ich dann 5 Sitzungsstunden bei einer Pschyologin, aber jedoch nie eine Diagnose, ich möchte nicht sagen das es mir dann besser ging aber neja ich machte meine leere in einer anderen stadt, hab mich mit einem Arbeitskolegen sehr gut verstanden und wurde von einer Freundin zu der ich jetzt keinen Kontak mehr habe sehr gut aufgebaut und so konnte ich diese ganze Situation ganz gut von mir weg schieben. Dies ging auch fast 1 Jahr gut, dann habe ich mich mit einer arbeitskollegin sehr gut verstanden und irgendwann kam es dazu das ich mich in sie verliebte und ich musste auch wirklich um sie kämpfen, aber dann führten wir meines erachtens nach eine Beziehung, sie meinte aber sie wäre nicht bereit dafür und will keine Beziehung also begann in mir wieder diese innere Unruhe und ich wollte einfach nur die ganzen Fehler die ich in meiner ersten Beziehung gemacht hatte, nicht wiederholen... Und genau das war leider der fehler, ich hatte ihr das mit dem Selbstmord versucht erzählt und nunja ich klammerte in der Beziehung zu sehr und irgendwann waren ihre Gefühle zu mir ganz weg aber sie wollte es nicht beenden weil sie angst hatte das ich mir wieder etwas antue, dies hatte ich irgendwann mitbekommen, und nunja wieder brach eine welt für mich zusammen und wieder versuchte ich mich Umzubringen, diesmal wollte ich auch auf nummer sicher gehen, hatte mir von der Arbeit, stark ätzende Chemikalien, Rattengift und Schlaftabletten besorgt, aber nunja ich überlebte und entschloss mich eine stationäre Therapie zu beginnen immer mit dem Hintergedanken sie heilen dich und dann kannst du glücklich mit ihr werden, dieser gedanke wurde mir jedoch schnell ausgetrieben als sie mir dann klar machte das es nie wieder etwas geben würde, eines morgens schaute ich dann auf facebook und wollte auf ihre seite doch ich bemerkte sie hat mich gelöscht ich hab mir in meinem damaligen wahn eingeredet sie hätte längst einen neuen, nunja so bin ich aus der Pschyatrie abgehaun und hatte mir in diversen Apotheken Schlaftabletten besorgt, es waren 60 stück, ich wusste auch das mein Vater sehr hohen Blutdruck hat, demzufolge nahm er blutdrucksenkende Medikamente auch davon hab ich mir an die 25 tabletten besorgt, ich weiß bis jetzt nicht warum aber ich wollte zuhause im eigenen bett sterben, also bin ich nachhause und nahm die ganzen tabletten, mit Wein von meiner Mutter, ich weiß nicht was danach passiert ist, nur das ich dann in der Intensivstation wieder aufwachte, daraufhin wurde ich dann in die geschlossene Pschyatrie überwiesen die ich jedoch nach 2 wochen wieder verlassen durfte, nach stationären und Teilstationären aufenthalt besuchte ich zuletzt eine Tagesklinik, ich fühlte mich wieder gut, nunja zumindest eine weile bis mir endlich gesagt wurde was ich überhaupt habe, eine Asthenisch dependente Persönlichkeitsstörung, ich bin nun seit einem halben Jahr entlassen und ihrer Meinung nach stabilisiert nehme Früh und Abends antidepressiva ich bin jedoch der Meinung es bringt gar nichts, ich fühle mich von Tag zu tag schlechter, ich weiß nicht was ich falsch mache...

nur es musste einfach alles mal raus

• • 21.12.2013 #1