@Antiope
Zitat:Verstehe ich es recht, wenn hier nur mitdiskutieren darf, der zustimmt, dass der Threadstarter recht hat und
dass ihm das alleinige Recht zusteht zu entscheiden, was richtig ist.
Nein, das habe ich damit nicht gemeint. Ich sage immer wieder, wenn wir herausfinden wollen, wie man seine
Ängste abschwächen kann, dann muss man auf dem gedanklichen Weg dorthin Kompromisse schließen und
versuchen, die gegenseitigen Argumente zu verstehen.
Ich behaupte nicht, dass ich immer weiß, was richtig ist. Jedoch versuche ich mein Thema zu lenken, also zu moderieren.
Wenn ich mein eigenes Thema nicht versuchen zu lenken darf, verstehe ich irgend etwas nicht.
Zitat:Verstehe ich es recht, wenn andere Forianer hier keine andere Ansicht haben dürfen, weil sie sonst ein hehres
Ziel komplett in Frage stellen und alles zerstören? Sie sind als Besserwisser zu brandmarken.
Du kannst mich gern belehren.
Ich habe noch nicht den Eindruck, dass wir hier im Thema begonnen haben, gemeinsam einen roten Faden zu spinnen.
Falls ich mich irre, dann wäre es gut, wenn Du mir sagst, was Deiner Meinung nach bisher für Dich Positives aus diesem
Thema herausgekommen ist und an welcher Stelle wir eine gemeinsame Denkweise entwickelt haben.
Zitat:Zudem ist Untätigkeit und Anderstätigkeit eben nicht dasselbe.
Grundsätzlich hast Du Recht.
Zitat:Untätiges Denken postuliert, dass die Angst die Normprozedur ist. Begründung: wenn nur durch tätiges Denken die Angst abgeschwächt werden kann, dann heißt das, dass Ängste immer da sind, wenn ich nicht bewusst oder nicht dagegen denke.
Bei den meisten Menschen die eine starke Angststörung haben ist es ja auch so ähnlich.
Du willst etwas tun und eine innere Stimme aus dem Unterbewusstsein warnt Dich.
Tu das besser nicht!
Das ist gefährlich, dabei kannst Du Dich blamieren.
Man wird Dir nicht glauben.
Sie werden Dich nicht verstehen.
Wenn jemand nicht ständig diese Zweifel hört, warum sollte man dann sagen, der hat eine Angststörung?