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thomlein62

Zitat von Angor:
Meine Mutter hat immer gesagt,wer keine Tiere liebt, der mag auch keine Menschen.


Bedeutet aber nicht automatisch dass wenn man Tiere liebt ALLE Menschen lieben muss.
Ich stelle mir das gerade vor - unmöglich!

29.06.2018 21:32 • #21


Angor

Angor

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Zitat von thomlein62:

Bedeutet aber nicht automatisch dass wenn man Tiere liebt ALLE Menschen lieben muss.
Ich stelle mir das gerade vor - unmöglich!

Nun, sicher war das auch so nicht gemeint von meiner Mutter

29.06.2018 21:38 • #22


Kathi 1970

Zitat von Skade:
Das du dir so sehr einen Kopf machst ist normal. Ich habe eine alte und kranke Katze und ich beobachte sie täglich und mache mir auch Gedanken. Allerdings gehört der Tod dazu. Sag ich jetzt so einfach. Ist es natürlich nicht.

Das einzige war du tun kannst, ist ihr all die tierärztliche Hilfe zu kommen zu lassen die sie braucht. Bekommt sie auch entwässernde Tabletten? Überanstrenge sie nicht bei den Temperaturen und wenn es Zeit ist Abschied zu nehmen - dann lass sie gehen.

Es ist der letzte Akt der absoluten Liebe. Gerade Hunde leben für uns Menschen. Wir müssen sie loslassen. Sie sollten nicht leben, nur weil wir nicht loslassen könne. Verstehst du wie ich es meine?



Dass mir bei einem Post von Skade mal das Pipi in den Augen steht....

Aber absolut mal einer Meinung mit dir.

******************


Liebe Dunkelbunt,

ich fühle auch mit dir und deinem Hundchen.

Mein Thommy, einer meiner zwei Kater (10 J sind wir eine Gemeinschaft) hatte vor 2 Jahren plötzlich einen epileptischen Anfall. Es war der absolute Horror, das mit ansehen zu müssen, ich dachte, das wars jetzt. Und auf einmal schüttelt er sich und geht zum Futter und frisst wie verrückt. Er hat CNI, hab alles Mögliche dazu gelesen, man wird ja irre.

Es gibt wirklich Leute, die lassen ihre Tiere transplantieren, Nieren z.B.

Das würde ich nie tun, zumal mein Thommy eh fast stirbt, wenn er zum TA muss. Wenn, dann müssen sie ihn abholen, weil wir, mein Freund und ich das gar nicht schaffen. Es ist ganz schlimm. Wir kriegen ihn gar nicht erst in die Box. Führt kein Weg hin. Nada.

Mit Hundchen ist es etwas leichter, denke ich. Also der Gang zum TA.

Mein zweiter Kater, der Charly ist da nicht sooo empfindlich. Er kann auch zur Not überlistet werden und leidet nicht so, wenn er in die Box muss.

Es sind zwei völlig verschiedene Charaktere. Und ich liebe sie abgöttisch.

Ich lese normalerweise nicht mehr solche Threads, weil es mich oft triggert, ich unheimliche Angst habe, wenn es mal soweit sein sollte. Ich habe da auch oft Zwangsgedanken, die ich dann nicht mehr abstellen kann.

Es gibt hier eine Userin, die ein ganz schlimmes Schicksal mit ihrem Hund erlebt hat, dort schreibe ich manchmal. Es kostet sehr viel Kraft, weil ich sehr mitleide. Und man nichts tun kann.

Sie hat Teile der Asche ihres Lieblings in Kristalle einarbeiten lassen, das würde ich dann auch gerne machen... Ob es in D. geht, weiß ich nicht, aber in Polen wohl schon.

Achso, mein Thommy bekommt einen Phosphatbinder und TF vom TA, proteinarm.

Ich hoffe, das klappt noch recht lange so.

Alles Liebe für dich und deine Gefährtin!

Auch, wenn sie gehen müssen, vergessen werden wir sie nicht!

Denn es geht ein Teil von uns mit.


LG

Kathi

30.06.2018 01:31 • x 3 #23


Angor

Angor

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Zitat von Kathi 1970:
Sie hat Teile der Asche ihres Lieblings in Kristalle einarbeiten lassen, das würde ich dann auch gerne machen... Ob es in D. geht, weiß ich nicht, aber in Polen wohl schon.

https://www.kristallbestattung.de/krist ... on-tieren/

30.06.2018 01:38 • x 1 #24


Kathi 1970

Zitat von Angor:


Angor,

vielen lieben Dank!

Ich habs gleich abgespeichert.

Ich könnte dich jetzt mal abknutschen.



Du bist einfach Klasse.

Leider zu weit weg für eine echte Freundschaft.

Schade.

LG

Kathi

30.06.2018 01:43 • x 1 #25


Angor

Angor

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Liebe Kathi

Ich hab ja schon mal in einem anderen Thread gepostet, vielleicht hast Du es ja da schon gelesen. Aber man kann auch zu Lebzeiten seines geliebten Haustieres ein Schuckstück anfertigen lassen. Das ist vielleicht auch interessant für die anderen User hier im Thread.

Meine jüngste Tochter liebt ja unseren Kater über alles, er darf auch bei ihr im Bett schlafen.

Zum Geburtstag hat sie von mir eine Kette mit einem Glasperlenanhänger bekommen, wo Haare von unserem Flash drin sind.

Ich kann die Juwelierin echt empfehlen, wir hatten supernetten Mailkontakt. Man braucht das Schmuckstück auch erst bezahlen, wenn man damit zufrieden ist, sie schickt dann erst ein Bild.

https://www.ihrtier-ihrjuwel.de/

Ich hab Dich lieb Kathi, Du bist so eine Supernette

LG Angor

30.06.2018 01:51 • x 1 #26


entspannung

Oje.

Da wurde jetzt vieles in meinen Beitrag reingelesen, was ich garnicht so gemeint habe.

Ich bin bestimmt nicht kaltherzig und war auch immer sehr traurig, wenn ein Tier von mir gestorben ist.

Aber gegen den normalen Kreislauf des Lebens, der bei Tieren noch viel kürzer ist als bei uns (es sei denn man wählt Schildkröte oder Papagei) können wir ja nichts tun.

Ich wollte den Schwerpunkt meiner Aussage eher darauf legen, dass ein Tier einem auch durch seine verschiedenen Lebensphasen ans Herz wächst. Der kleine Welpe so wie der alte Hund, der nicht mehr ganz so fit ist. Es gehört alles zusammen und dazu. Auch dass der Hund irgendwann nicht mehr da ist.

Aber die Erinnerung bleibt uns.
Ich hoffe ihr konntet jetzt besser verstehen, was ich meinte.

30.06.2018 06:40 • x 5 #27


Skade

Skade

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Zitat von entspannung:
Oje.

Da wurde jetzt vieles in meinen Beitrag reingelesen, was ich garnicht so gemeint habe.

Ich bin bestimmt nicht kaltherzig und war auch immer sehr traurig, wenn ein Tier von mir gestorben ist.

Ich hoffe ihr konntet jetzt besser verstehen, was ich meinte.

Vielen Dank für den Post. Und das du nicht gereizt reagiert hast.
Ich hatte dich schon richtig verstanden und fand nur deine erste Wortwahl etwas zu sachlich und streng. Aber den Kern deiner Zeilen hatte ich verstanden. Denke nur, wenn man Angst hat und traurig ist, dann fühlt man sich in seinem Bedürfnis nach Verständnis unverstanden.

Jetzt wird es aber besser verständlich

30.06.2018 06:47 • x 1 #28


entspannung

[/quote]
und fand nur deine erste Wortwahl etwas zu sachlich und streng. [/quote]

Das stimmt, mir hat das manchmal geholfen, mir a) zu sagen dass ich es nicht ändern kann und b) mir klar zu machen, dass ein Haustier "nur" ein Tier ist, von dem ich eben nicht erwarten kann dass es so alt wird wie ein Mensch.

Es hatte ja trotzdem ein top Leben! Besser als Tiere in Massentierhaltung etwa, das muss man leider mal sagen.

Aber trotzdem wollte ich den Hund als besten Freund des Menschen nicht abwerten. Im Gegenteil! Nicht ohne Grund haben Menschen sich früher gemeinsam mit ihrem Hund beerdigen lassen. Da entsteht eine ganz besondere Verbindung.

30.06.2018 07:00 • x 1 #29


Angor

Angor

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@entspannung : Danke für Deine Erklärung. Ich verstehe Deinen Post also jetzt so, dass Du Dich selber so getröstest hast, leider kam das das, wie Du gemerkt hast, nicht gut an. Sicher, man kann sich sagen, es ist nur ein Tier, um vielleicht besser damit klar zu kommen, aber leider funktioniert das nicht.

Ich finde es gut dass Du Dich noch mal zu Wort gemeldet hast, entschuldige bitte meine harten Worte

LG Angor

30.06.2018 08:54 • #30


evelinchen

evelinchen

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Zitat von Blankenaise:
Was sagt Ihr dazu ./follower.php?u=50282&mode=wall , ./follower.php?u=50493&mode=wall , ./follower.php?u=51422&mode=wall oder ./follower.php?u=42060&mode=wall ? Sind Eure Tiere auch "nur Tiere" ?

Mein Hund und meine Katze gehören zur Familie und wenn es ihnen einmal nicht gut geht , leide ich mit.
Sie geben bedingungslos ihre Liebe , was man von Menschen oftmals nicht behaupten kann.

30.06.2018 09:01 • x 3 #31


enten

enten

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Zitat von Angor:
es ist nur ein Tier



Hmm,kenne die überhaupt nicht
Zu welcher Art/Gattung gehören die "nur Tiere"?

30.06.2018 09:07 • #32


Angor

Angor

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Oh bitte @enten Zitiere mich bitte nicht so, dass könnte mißverstanden werden, der Spruch kommt ja nicht von mir
Ich weiß, es ist nur ein Scherz von Dir.

30.06.2018 09:11 • #33


enten

enten

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4815
Zitat von Angor:
Oh bitte ./follower.php?u=52339&mode=wall Zitiere mich bitte nicht so, dass könnte mißverstanden werden, der Spruch kommt ja nicht von mir



Häää? Leutz mit Leseschwäche hier?
Mir egal was die verstehen oder auch nicht,reicht wenn du es verstehst.
Aaaber jut:
Angor hat keine "Nur Tiere" und von ihr wurde es so auch nicht geschrieben.
Bitte um Entschuldigung und gelobe Besserung.
Bin soo böseee

30.06.2018 09:21 • x 2 #34


Angor

Angor

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Zitat von enten:


Häää? Leutz mit Leseschwäche hier?
Mir egal was die verstehen oder auch nicht,reicht wenn du es verstehst.
Aaaber jut:
Angor hat keine "Nur Tiere" und von ihr wurde es so auch nicht geschrieben.
Bitte um Entschuldigung und gelobe Besserung.
Bin soo böseee


Ach enten, ich weiß ja wie Du es meinst, aber wissen es andere? Dieses Thema ist nun mal sehr sensibel.
Aber Danke fürs Aufklären, lieb von Dir
Nein Du bist bestimmt nicht böse, Du bist eine liebe

30.06.2018 09:28 • x 1 #35


Abendschein

Abendschein

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Ich weiß zwar nicht so genau worum es geht, aber ich finde, hier ist keiner wirklich Böse.
Manche sagen, es ist "nur" ein Tier. Aber Tiere können Schmerz empfinden,
wie wir Menschen. Deswegen sind Tiere, Menschen. Und deswegen sollen sie mit viel
Liebe behandelt werden.-

30.06.2018 11:04 • x 1 #36


boomerine

boomerine

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Ich hab diese Woche, in meinem cafe, eine nette Frau kennengelernt,
natürlich durch haki, seine Augen wickeln jeden um den Finger.
Was ich damit sagen will, wir sind ins Gespräch gekommen
sie hat selber einen Hund,
es wurde nur über die Hunde geredet von A - Z
dann sagte sie, das kann man nur jemanden sagen, der selber ein Tier / Hund / Katze hat
und der es versteht, das für viele Tierbesitzern die Tiere ein Ersatz sind.
Mir geht es auch so, boomer war mein erstes Kind, der Verlust war tragisch weil es aus heiteren Himmel kam,
für mich, eine Krankheit hatte er nicht, es war die Altererscheinungen und die Hitze an diesem bewußten Sonntag.
und haki ist mein zweites Kind.

30.06.2018 17:29 • x 2 #37


Ann-Christina

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Liebe Dunkelbunt!

Ich bin zwar absoluter Forenneuling hier, im Moment ziemlich vom Schicksal gebeutelt, aber vielleicht kann ich versuchen, Dir ein wenig Mut/Hoffnung zu machen oder Trost zu spenden.

Ich hänge an meinen Tieren wie irre! Ich bin schon erheblich älter als Du und musste dementsprechend auch schon leider den ein oder anderen vierbeinigen Wegbegleiter gehen lassen. Es war jedesmal schrecklich - das will ich nicht leugnen.

Ich hatte mal eine kleine Bullyhündin. Sie war ein Fundtier und wurde von der Polizei bei meinem ehemaligen Lebensgefährten in der Tierauffangstation abgegeben. Ich kam nach der Arbeit zu ihm und er zeigte mir den Neuzugang. Eine französische Bulldogge ist zwar kein großer Hund, aber dieses kleine Wesen hatte gerade mal etwas über 2 kg auf den Rippen, ein zerschmettertes Becken, Leistenbruch - ich könnte nur noch weiter aufzählen. Die kleine Hündin lag nur noch unter der Rotlichtlampe und mein Freund fragte, ob ich mir zutrauen würde, mit der Kleinen zum Erlösen zu fahren.

Und jetzt kommt das, was Dir Hoffnung machen sollte: Ich fuhr mit dem kleinen Hündchen im Korb los und auf einmal fing die süße Maus an einen kleinen Beller zu machen. Ich dachte "schei. drauf - auf einen Tag mehr oder weniger kommts nicht an", hielt beim Supermarkt an, holte Babykost, nahm die Kleine mit und gab sie in die Obhut meiner Mutter. Wir fingen an, das Hündchen erstmal mit Babykost und Welpenaufzuchtmilch zu füttern. Alle paar Stunden ein paar kleine Kanülen. Zwei Tage später fraß sie dann von alleine. Hündchen musste ja nun einen Namen bekommen - auf Lilly reagierte sie sofort. Also wurde es Lilly. Mein Freund (mittlerweile schon lange Jahre mein Ex) wollte das gar nicht glauben, aber Lilly entwickelte sich gut - jedenfalls für einen dermaßen geschundenen Fundhund. Ein paar Tage später gingen wir zum Tierarzt und es gab den nächsten Schock. Hochgradige Herzinsuffizienz und (das hatte ich schon feststellen müssen) immer wieder epileptische Anfälle. Die Ärztin gab Lilly so etwa ca. 6 Wochen. Aber Lilly hat uns was Besseres gelehrt! Ganze 3 Jahre war sie bei uns. Ab uns an gab es mal einen epileptischen Anfall, teilweise blieb sie für ein paar Minuten weg - manchmal nur Sekunden - jedesmal versank ich in Panik..... Das Herz wurde natürlich auch nicht besser.... Aber wir hatten immerhin drei wundervolle Jahre.

Später fand das Veterinäramt zufällig die ursprünglichen Besitzer, die die Kleine so malträtiert hatten. Lilly hieß ursprünglich Barbara und hatte sogar vollständige Papiere. Für die Leute gab es dann aber tatsächlich ein Tierhalteverbot.

Als Lilly dann für immer ging war ich todtraurig. Die letzte Nacht verbrachte sie noch an mich gelehnt und ich wusste, dass es nun soweit ist. Am nächsten Vormittag ist sie dann ganz ruhig in unseren Armen eingeschlafen. Auch wenn wir "nur" drei Jahre hatten und diese voller Krankheit waren, so habe ich aber gesehen, wieviel Lebensfreude und Lebensmut in dieser kleinen Hündin steckten. Aber: Lilly wurde - sie hatte ja eigentlich Papiere - sage und schreibe 16 Jahre alt und das mit diesen ganzen furchtbaren Gebrechen. OK, die Medis für sie haben mein Gehalt ganz schön gebeutelt..... Die Tiermedizin ist mittlerweile aber schon sehr weit und vielleicht hilft es Dir ja, mit einem Tierarzt oder einer Tierärztin, dem/der Du wirklich vertraust, zu reden. Manchmal kann auch eine Umstellung der Medikation von Vorteil sein.

An eines glaube ich aber gewiss: Lilly und alle anderen Hunde (auch Pferde von mir) werden irgendwann an der Regenbogenbrücke stehen und auf ihren Menschen warten.

Fühl Dich gedrückt!

Liebe Grüße
Annie

30.06.2018 19:38 • x 3 #38


dieRückfällige

dieRückfällige.

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Liebe Ann-Christina, mir laufen grad die Tränen nur so runter.
Gäbe es doch noch viel mehr Menschen so wie du.

Hallo Dunkelbunt, ich drücke dir ganz ganz feste die Daumen dass dein Hündchen es schaft und ihr noch viele Jahre zusammen habt.

30.06.2018 22:33 • x 1 #39



Dr. Reinhard Pichler


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