Pfeil rechts
2

Lysandra_1980
Hallo,
Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Mama von einem achtjahrigen Sohn und einer fast zehnjährigen tochter. Ich habe mich vor 11 Monaten von meinem Mann getrennt. Der Grund,  naja die liebe zu einem anderen Mann. Die ehe hielt nur noch wegen der kinder. Die vorstellung wieder richtig liebe und zuwendung zu erfahren schien für mich so wunderbar und endlich erreichbar. Wie sich aber herausstellte, war der mann, dem ich nun mein herz geschenkt hatte, niemals darauf aus war, etwas festes mit mir anzufangen. Viele Versprechungen hielten an meiner Hoffnung ein Paar zu werden, fest. Vergebens. Bis Dezember ging das ganze, Affäre ist die richtige bezeichnung. Nur Sex und ein paar liebe WhatsApp Nachrichten,  keine Unternehmungen oder familiären Treffs,  keine Geschenke. Im Dezember fasste ich, wahrscheinlich viel zu spät, den Entschluss,  2015 wird gut ! Ich habe diese Affäre beendet ! Die Trennung von meinem mann, die Affäre, die Trennung  von meinem Sohn,  der beim Vater lebt wollte ich im alten jahr lassen. Und nun? Es ist alles viel schlimmer, ich fühle mich so allein, diese Einsamkeit zerreißt mich! Mein Sohn fehlt mir so Meine Tochter lebt bei mir, dennoch fühl ich mich nicht gut. Sie ist schon so groß,  spielt nachmittags in ihrem Zimmer und ich,  ich sitze alleine in meiner Küche, trink meinen Kaffee, verkümmere. Freunde hab ich nicht, liegt an meiner angst vor Menschen, vor dem Kontakt schließen, vor dem reden. Liegt an meiner Kindheit und Jugend.  Ich hatte nie Freunde,  wurde immer ausgeschlossen, es wurde gelästert und gestänkert. Die ganzen zwölf Schuljahre. Habe keinen Mut mehr, kaum Selbstbewußtsein,  versuche dennoch für meine Tochter stark zu sein. Es ist schwer, ich kann das nicht mehr lange.es tut so weh, niemanden an seiner Seite zu haben...

11.01.2015 11:12 • 08.03.2015 #1


18 Antworten ↓


Hey also als erstes einmal, du bist eine starke Frau! Sonst hättest du es bist jetzt nicht geschafft Kinder groß ziehen ist nicht einfach! Also sei erst einmal stolz auf dich!
Des mit der Affäre ist wohl einfach doof gelaufen, manche Manner wie auch Frauen, sind nunmal so und ich glaub wir alle haben so etwas schon einmal durchgemacht.
Ich frage mich, warum du sagst, dass du keinen Kontakt zu anderen Menschen aufbauen kannst, wenn du es scheinbar bei diesem einen Mann auch hinbekommen hast. Hast du gar keinen, dem du dich anvertrauen kannst?

Kopf hoch Lg

11.01.2015 12:07 • #2



Allein und einsam! Es zerreißt mich !

x 3


Lysandra_1980
Vielen dank für deine Antwort Anja! Ich habe es geschafft, da r mein Arbeitskollege ist. Da ist es nicht allzu schwer sich näher zu kommen...
Es kommt ja hinzu, dass ich Depressionen habe mit extrem ausgeprägter antriebslosigkeit. Ich schaff es nicht, meinen ätsch zu heben und mal raus zugehen. Oder wenn ich kind frei habe, mal wegzugehen. Aber alleine? Mal ehrlich, wer geht alleine weg...

11.01.2015 12:33 • #3


Ja da hast du recht um ehrlich zu sein, würde ich auch nicht.
Wie siehts denn mit weiblichen Arbeitskollegen aus? Gibts da niemand bei der du dich mal anschließen könntest, oder mal etwas in der Freizeit machen könntest, wenn du sagst, dass es für dich da nicht schwer ist Kontakte zu knüpfen?

11.01.2015 12:49 • #4


Lysandra_1980
Die Arbeitskolleginnen sind alle ab 50 und älter, haben nix mit uns jüngeren am Hut.
Mit einer älteren Kollegin hab ich mich sehr gut verstanden, die ist aber jetzt in Rente gegangen, sie war so ein bisschen Halt für mich!

11.01.2015 12:54 • #5


Hallo Lisandro,
Ich habe mich vor 5 Jahren von meinem Mann getrennt allerdings nicht wegen einem andern Mann. Aber glaub mir, ich habe danach auch so meine Erfahrungen machen müssen was das männliche Geschlecht angeht. Mein Sohn lebt auch bei seinem Vater und die Tochter bei mir. Allerdings sind die beiden schon 20 und 22 Jahre alt die Trennung damals hat ihnen aber sehr schwer zugesetzt. Die Tochter war in der Pubertät und es gab täglich massive streitereien und Reibereien. Sohn entwickelte ein massives Alk. bis hin zu Führerscheinentzug und jugendarrest. Ich habe das Haus behalten, aber ich zahle noch immer an den Schulden die ich meinem exmann als zugewinnausgleich zahlen musste. Nach vielen bitteren tränen habe ich es dennoch geschafft. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinem Exmann und mit den Kindern klappt es auch wieder sehr gut. Ich kann deine Verzweiflung und Einsamkeit sehr gut nachempfinden. Mein Rat an dich: schließ dich einem Alleinerziehenden treff an auch wenns schwer faellt du bist nicht mehr alleine und bekommst nützliche Tipps und Ratschläge. Auch merkst du dass es ändern ähnlich geht. Deine Tochter hat dann auch gleich neue Kontakte zu ändern kindern. Bitte überwinde dich und geh da hin!
Alles gute

11.01.2015 12:59 • #6


Andere Mutter? Nachbarn?
Was mir immer gut tut ist, einfach raus gehen, joggen, shoppen... etwas für mich tun! So kannst du dich vielleicht Schrittweise an andere Menschen rantasten. Einfach des Gefühl am Anfang haben ich bin unter Menschen, die aber nichts von mir wollen. Vielleicht bekommst du so ein Sicherheitsgefühl.
Gibt es irgendwas, dass du früher gerne gemacht hast, dich jetzt aber nicht mehr traust?

11.01.2015 13:01 • #7


Lysandra_1980
Ne hab leider niemanden was ich gerne mache? Puh, hab ich ehrlich gesagt in der Ehe und beim mamasein vergessen/verlernt...aber ich seh schon, ich muss ganz schön an mir arbeiten...

11.01.2015 13:23 • #8


Denk drüber nach! Und tu es dann auch... und wenn es nur Nägel machen lassen ist, oder friseur, shoppen, bummeln... ich kenn dich nicht und weiß nicht was dir gut tut. Aber normalerweise, wenn eine Frau sich schön fühl, bekommt sie mehr selbstbewusstsein und strahlt das auch aus! Tu was dir gut tut, wenn du zeit hast.
Und wenn du einfach mal reden willst dann melde dich

11.01.2015 13:32 • x 1 #9


Hey Lysandra,

ich bin zwar nicht weiblich und schimpfe somit nicht über Männer , aber ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst.
Erstens in einer Ehe... Irgendwann wird sie einfach zur Gewohnheit, ich dachte früher nicht, dass es so ist, aber ich habs selber erlebt und ich kenn ehrlich gesagt niemanden, der länger verheiratet ist und bei dem es nicht so ist. Da kann ein neues Gesicht schon mal interessant sein. Allerdings sollte nicht nur das eine im Vordergrund stehen, ich finde das Leben macht viel mehr aus.
Ich bin auch eher der Schüchterne und hab mich nie so wirklich leicht getan mit Kontakten. Nach aussen hin sieht das anscheinend nicht so aus, aber ich fühl mich so. Du warst verheiratet und hattest eine Affäre, also SOOO schlimm kannst Du nicht sein . Also findest Du mit Sicherheit Freunde (ich mein wirklich Freunde). Über kleine Kinder ist es oft einfacher, aber versuchs doch mal über Foren, Apps (Badoo (obwohl da werden Frauen glaub ich recht doof angeschrieben) oder Spontacts (das wär ja genau das richtige)).
Aus welcher Region kommst Du denn?

16.01.2015 07:17 • #10


Lysandra_1980
Hallo mucler,
Vielen Dank für deine aufbauenden Worte und Tips Kontakte zu schließen
So einfach ist es aber nicht, durch diese antriebslosigkeit (Depression) kann ich mich kaum überwinden irgendwohin zu gehen,dazu kommt die scheu und die wenigen Momente in denen ich ohne Kind bin. Ich weiß, das widerspricht sich. Einerseits einsam, andererseits auch nichts dagegen tun. Aber ich kann nicht
Ja ich hatte eine ehe und eine Affäre hihi und schlimm bin ich auch nicht, aber traurig und einsam, es fehlt etwas....
Wohne in Dresden

16.01.2015 11:05 • x 1 #11


Hallo!
Wenn ich lese, was du so schreibst, erinnert mich vieles an mich selbst. Auch meine Ehe hielt nur noch wegen meiner Kinder (7 m, 10 w). Ich bin froh, dass wir das endlich beide eingesehen haben. Aber ich habe solche Angst, wie ich es allein schaffen soll. Ich habe auch keine Freundin, die mal eben vorbei kommen könnte, um mal über alles zu sprechen. Das fehlt mir echt. Und wenn ich dann immer Tipps lese, Freunde zu finden ... Auf meiner Arbeit sind auch alle viel älter als ich. Ich verstehe mich gut mit meinen Kolleginnen. Aber die sind alle an ganz anderen Stellen ihres Lebens. Da gibt es nicht wirklich Gemeinsamkeiten oder den Wunsch, sich auch mal privat zu treffen. Was machst du denn, wenn du mal wieder ganz traurig bist? Hast du schon einen Weg gefunden, der es dir leichter macht?

23.01.2015 10:07 • #12


Lysandra_1980
Hallo mina!
Ja es ist schwer alleine, noch schwerer nur ein Kind bei sich zu haben, da das andere beim papa lebt auch auf sich allein gestellt zu sein (nach einer langen ehe) in allen Dingen des Lebens (vor allem mit kindern) ist sehr schwer. Man bekommt es hin weil das streben danach ein gute Mama zu sein, arbeit und Haushalt unter einen Hut zu bekommen ist dich sehr groß. Aber natürlich fehlt etwas total...die nähe einer Person, die einen mag, mit der man zusammen sitzen kann, wenn die Kinder (deine sind ja auch schon groß) sich selbst beschäftigen, Gespräche führen, Kaffee trinken, gemeinsam den Haushalt führen, zusammen lachen usw. Ich hab auch niemanden, der mich mal auf die schnelle besuchen kann, viele wohnen weit weg oder haben eigene Familie...ich suche mir dann Arbeit im Haushalt, telefoniere mit meinen Eltern oder sowas...viel hilft das nicht über die Einsamkeit hinweg, ich falle trotzdem immer wieder in dieses Loch der Traurigkeit. Vorallem wenn die Kinder beim Vater sind, weiß ich nichts mit mir anzufangen. ..ich habe leider auch noch nicht den richtigen Weg gefunden...
Wo wohnst du denn?

23.01.2015 17:22 • #13


Es ist nicht immer leicht, für die Kinder stark zu sein. Ich kenne diese Traurigkeit auch. Ich versuche dann auch, mich mit Hausarbeit oder sowas abzulenken. Manchmal funktioniert das. Aber nicht immer.

Ich komme aus Potsdam.

23.01.2015 19:03 • #14


Lysandra_1980
Wohnst du denn schon in einer eigenen Wohnung oder wohnt ihr noch zusammen?
Mir hilft es auf jeden Fall über meine Traurigkeit hiermit forum zu schreiben, das ist wie mit einem Tagebuch, nur dass man hier antworten bekommt. Und zwar von Leuten, den es genauso oder ähnlich geht oder ergangen ist. Das hilft wirklich für einen Moment und man weiß, dass es einem nicht nur selbst so schlecht geht.

23.01.2015 20:24 • #15


Wir wohnen noch in einer Wohnung. Aus finanziellen Gründen. Aber das macht es oft nur noch schwerer. Weil ich nicht zur Ruhe kommen kann. Er wird im Laufe desJahres ausziehen. Ich warte darauf. Aber ich hab auch Angst davor. Besonders vor der ersten Zeit.

Für mich wäre es auch wahnsinnig hart, wenn eins meiner Kinder bei ihrem Papa leben wollen würde. Klar, man kann es nicht verbieten. Und ich denke, du solltest auch nicht denken, dass dein Kind dich deswegen weniger lieb hat. Bei uns ist es so, dass meine Tochter ein Papa-Kind ist. Und ich weiß nicht, ob sie irgendwann sagen wird, dass sie bei ihm leben möchte. Ich hoffe, dieser Tag wird nicht kommen. Aber ich weiß trotzdem, dass sie mich lieb hat. Wie habt ihr das mit den Besuchszeiten denn geregelt? Und wie ist es für die Geschwister, getrennt zu sein?
Ja, es hilft, zu schreiben. Es hilft, wenn man weiß, dass man in dieser Situation nicht allein ist.

26.01.2015 09:02 • #16


Lysandra_1980
Ja das glaube ich, dass es schwierig ist noch zusammen on einer Wohnung zu leben. Aber du brauchst auch keine Angst davor zu haben, allein zu leben. Es ist ungewohnt, erstmal schön sein eigener Herr zu sein,; sich selbst einzurichten und eigentlich zu tun was man möchte in dem nun eigenständigen leben. Du musst dir allerdings was überlegen, um eventuell eintretende Einsamkeit zu überbrücken, denn das ist das schwierige nach langer gemeinsamen Zeit, dann allein für alles da zu sein...diese Einsamkeit wird kommen, da du zweisamkeit gewohnt bist. Aber vielleicht steckst du das anders weg wie ich
Mein Sohn lebt beim papa...ja das war sehr schwer für mich damals, aber ich weiß es geht ihm gut dort...und ich weiß er hat mich lieb...aber da gibt es eine neue Frau an der Seite meines ex Mannes....mein Sohn hat sie auch lieb, das macht mich sehr traurig...mein Sohn entfernt soch langsam von mir
Besuchszeiten...die kids sind an den Wochenenden abwechselnd bei mir und bei meinem ex...also seh ich meinen Sohn immer nur alles zwei Wochen bzw bei Übergabe der Kids....

26.01.2015 09:28 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ja, ich weiß, was du meinst. Zwar bin ich jetzt abends auch allein, aber im anderen Zimmer ist ja doch noch einer. Das wird merkwürdig werden. Keine Ahnung, was ich mir da suchen soll, um mich von der Einsamkeit abzulenken. Ich schaffe es aber auch nicht, einfach früh ins Bett zu gehen. Da komme ich eh nicht zur Ruhe. Hm, ich werde mir was einfallen lassen müssen. Doch einfach wird das für mich nicht werden.

Ich kann dich verstehen. Nicht nur, dass dir dein Sohn fehlt. Nun ist er auch noch bei einer anderen Frau. Aber du wirst immer seine Mama bleiben. Und du weißt, dass dein Sohn dich lieb hat. Versuche die Zeit mit ihm so schön wie möglich zu machen. Und es ist nicht gesagt, dass er nicht eines Tages beschließt, dass er bei dir eben möchte. Man kann nie wissen.

28.01.2015 21:35 • #18


Hallo Lysandra,

ich möchte mich dir vorstellen: Ich bin Mutter von einer 8jährigen Tochter. Ich lebe allein in einen Hinterhaus in Bayern, habe eine gute Freundin (Gott sei Dank) und noch eine. Diese Freundinnen aber treffe ich nur selten. Es ist eine lange Geschichte. Ich habe in diesen Forum schon einiges gelesen und bin immer mehr der Meinung, dass wir uns doch zusammenschließen sollten! Unbedingt -- und eventuell mal treffen!

Wenn dich meine Geschichte interessiert, dann lesen sie! Ich sage dir, wir, alle zusammen die wir hier in diesen Forum sind, sind nicht allein -- nein, ein Schritt, ganz entscheidend fehlt, nämlich, dass wir uns nicht nur hier austauschen, sondern es in die Tat umsetzen uns näher kennenzulernen.

Pass auf: ich bin jetzt 44 Jahre, dieses Jahr werde ich 45 . So, vielleicht denkt jetzt so mancher -- na ja, alles schön und gut aber die wäre nichts für mich -- keine Ahnung.
So -- jetzt meine Geschichte: ich habe mich 2011 von meinen langjährigen Partner, mit dem ich eine 8jährige Tochter habe, getrennt. Damals war ich froh -- zuerst, denn es lief nichts Besonderes in dieser Beziehung. Ich fühlte keine Liebe, es war zu eingefahren. Sex war nicht. Laaaaange Geschichte.

AAAber dann habe ich mich eben getrennt. Zu dieser Zeit machte ich eine Umschulung zur Gärtnerin. Musste also sehr sehr viel lernen und stark sein!
Mein damaliger Partner hat mich genötigt dass unsere Tochter bei ihn bleibt und ich den Wisch vom Jugendamt unterschreiben soll, so und wenn ich denn Arbeit hätte und über einen bestimmten Satz bin, zahle ich Unterhalt weil die Tochter den Hauptwohnsitz beim Vater hat.
Meine Tochter war damals 4 Jahre als ich in eine andere Wohnung gezogen bin und sie hatte mich in ihrer kindlichen Sprache angefleht nicht zu gehen. Nur ich habe es damals nicht verstanden! Kannst du das verstehen? Ich selbst kann es nicht! Warum habe ich diesen Wisch unterschrieben?: weil ich unsere Tochter nicht hin- und herreisen wollte und in meiner neuen Wohnung nichts war! Kein Wasserhahn in der Küche, kein Untertischboiler etc.
Ich habe 2011 einen Monat bei einer Bekannten, jetzt seit neuen Freundin, gewohnt. Sie ist zehn Jahre älter als ich.
Meine Tochter habe ich damals nur am Wochende gehabt, obwohl ich da auch sehr viel lernen musste.
Gott sei Dank, sage ich, hat sie das gut verkraftet, weil sie ihren Vater und mich liebt. Sehr, sehr gut. Ich wünsche mir nichts mehr, als dass sie glücklich ist und zufrieden , eine Last weniger!
AAAAAber: nach ca. drei Monaten meines Auszuges von meinen Expartner kam bei mir die volle Bruchlandung! Ich fiel vom Wolkenkukuksheim frontal in die betonharte Realität! Ich konnte nicht mehr schlafen, trotz anstrengender Umschulung. Ich brauchte Schlaftabletten und wachte trotzdem nachts auf und weinte und war wirklich am Ende! Meine Beine hielten vor lauter Anspannung nicht mehr still -- sie bewegten sich , obwohl ich mich entspannen wollte, aber es ging nicht.! Verzeihe meine Rechtschreibfehler etc. meine Finger fliegen über die Tasten!
Trotzdem habe ich die Umschulung bestanden, finde aber keinen Job. Es ist so, dass ich entweder ganz spät Antworten bekam, oder eben Absagen. Auch in meinen alten Beruf -- ZMA -- habe ich es wieder versucht -- Probearbeiten usw. -- aber lange Rede gar kein Sinn -- keine Chance, bzw. ich hatte dann auch mal einen Durchhänger und festgestellt, dass ZMA nichts mehr für mich ist.
Rückblick:
Um es jetzt auf den Punkt zu bringen und es nicht allzu lang werden zu lassen: Ich habe keine Eltern mehr -- sind beide vor Jahren verstorben. Meine Mutter 2005, mein Vater 2007.
Sie waren aber geschieden.
Ich hatte 2008 Brustkrebs mit Folgebehandlung 2009 Die ganzen Jahre durch. Dann Anfang 2009 noch in Kombination mit Antihormontabletten.
Diese Geschichte ist sehr abgekürzt.
Dann warten auf die Genehmigung der Umschulung.
Gegenwart: seit Anfang dieses Jahres haben wir die Ein-Wochen-Regelung. D. h. Sonntag bis Sonntag bei ihren Vater, dann wieder bei mir.
Er ist Hartz IV-Empfänger schon etliche Jahre. Ich bin es jetzt seit nunmehr 9 Monaten.
Er fliegt aber trotzdem mit unserer Tochter jedes Jahr in den Urlaub.


Zu dir: deinen Kummer, deinen Schmerz, deine Verzweiflung kenne ich und fühle ich! Glaube mir -- ich bin so weit, dass ich sagen kann, ja wir gehen durch das sogenannte Nadelöhr des Schmerzes. Wir alle! Und wer das noch nie mitgemacht hat, der kann nicht fühlen, wie es ist, ein Mensch zu sein.

Nun habe ich morgen ein Vorstellungsgespräch und hoffe sehr, dass ich diesen Job bekomme! Denn ich muss unter Menschen. Drück mir die Daumen.

Du hast dich von deinen Partner getrennt, weil du Liebe und Zuneigung von ihn haben wolltes und es nicht in der Weise bekamst, wie du es dir gewünscht hast. So war es bei mir auch.
Für mich und das brauchst du nicht auf dich beziehen, habe ich erkannt, dass ich auch sehr viel falsch gemacht habe, wenn man das so bezeichnen kann. Aber mein Ex hat sich damit abgefunden und lebt glaub ich sehr gut allein. Kann sich trotz seiner langjährigen Arbeitslosigkeit so einiges leisten. Wie auch immer!
Der Anfang war, dass du mit deinen Sorgen hier her gekommen bist. Ich bin neu hier und hoffe sehr, dass ich auch eine Resonanz bekomme.

Wir sind nicht allein. Das weiss ich jetzt.

Einen lieben Gruß von Urmel443

08.03.2015 10:44 • #19



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Reinhard Pichler