Schade, das der TE nicht mehr da ist.
Ich bin ja seit kurzem wieder deutlich aktiver und wollte mal was zu meinen Verlustängsten erzählen. Nicht anderes ist Eifersucht.
Ich bin sehr froh, daß ich in den letzten 2 Jahren+ Prozesse durch laufen bin, die mich unabhängiger gemacht haben. Emotionell gesehen.
Die Ängste, die mich getrieben haben, gehören der Vergangenheit an.
Aber leicht war der Weg nicht. Das kann ich sagen.
Für mich war das eine Befreiung und ich freue mich irgendwann mit jemandem zusammen zu sein, ohne diese schrecklichen Ängste. Die fressen einen auf.
Mittlerweile ist es bei mir völlig ins Gegenteil gekippt. Ich kann Untreue bei anderen nachvollziehen. Ich will es nicht entschuldigen, aber es gibt Situationen im Leben, wo Partnerschaften an Grenzen kommen, wo nicht ein Mangel an Liebe oder Loyalität Grund sind für Untreue. Und am Ende des Tages sind es nur Körper.
Das ich mal soweit käme, wenn mir das einer früher gesagt hätte, dem hätte ich einen Vogel gezeigt.
Ich selbst bin nie fremd gegangen und werde es auch nie. Aus anderen Gründen. Aber die Dynamik in einer Partnerschaft kann ihre Richtung ändern und das sehe ich heute.
Den Fokus habe ich mehr auf mich gelegt. Wie geht's mir. Was brauche ich. Die letzte Freundschaft (zu Renate, ich hatte als Flocke viel über sie geschrieben;sie war eifersüchtig und das war eine sehr interessante Erfahrung) hat mir den Rest gegeben und ich habe letztes Jahr richtig was verändert. Das fühlt sich gut an.
Sicherer in mir selbst
