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Hallo ihr,

Ich bin 27, und seit 5 wochen habe ich weniger Hunger als sonst, ich hab 2 kilo abgenommen.
Ich habe mir viele Gedanken gemacht und sehe nun was ich in meinem Leben ereichen möchte, ich würde mir gern einen grossen Freundeskreis aufbauen und eine Familie gründen, aber ich bin sehr unsicher und ein bisschen schüchtern, und das kann man nicht beeinflussen...da bin ich echt am grübeln dass ich das wohl nicht bekommen kann obwohl ich mir mühe gebe.
Des Weiteren habe ich ziemlich zerrüttete Familienverhältnisse, wo viele sehr negativ eingestellt sind und persönliches Leid haben.
Meine Schwester ist sehr extrovertiert und hat auch Probleme mit unserer Familie, wenn sie da ist fühle ich mich gannz klein, da sie mich, schon immer, sehr stark eingrenzt, ich komme mit der Situation nicht klar, und red ich darüber heisst es ich bin sentimental oder du musst selbst mit deiner Schwester klar kommen.

Ich habe auch einige Erfahrungen mit Gleichaltrigen gemacht, besonders zur Schulzeit die mich auch sehr verunsichert haben, so dass ich auf Leute zugehen kann aber halt nicht auf Arbeit.

Ich fühle mich echt nicht gut, da ich auch noch jetzt erst ausziehe von zuhause, ich habe meine Uni beendet und nun einen Job gefunden.

Das Zuhause war der sichere Hafen, den ich in mir noch nicht gefunden habe. Ich habe Angst auszuziehen und im Moment ist es echt schwer, positif zu sein und sich auf das Leben zu freuen, am liebsten würd ich den ganzen Tag im Bett bleiben. Habe schwere Monate hinter mir nach Trennung vom Partner und Verletzung uä, ich bin am Ende meiner Kräfte angekommen...

04.06.2016 12:31 • 21.06.2016 #1


5 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hey Snowflake,

liest sich schon nach deressiven Schüben. Dennoch ist der Weg von zu Haus weg der Richtige, da Du Deine eigenen Erfahrungen machen solltest. Ein Freundeskreis ergibt sich von selber und man muss dafür was tun. Erstmal hast Du die Uni erfolgreich abgeschlossen und einen Job auch schon. Sprich, das Fundament steht; der Rest liegt an Dir.

Schaffst Du es nicht, würde ich mir fachliche Hilfe holen. Dies ist heute kein Beinbruch mehr.

04.06.2016 13:21 • #2



Habe Angst in eine Depression abzurutschen

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Hallo Angelika, danke für deine Antwort!
Die Müdigkeit und das Gefühl der Traurigkeit, was übrigens immer nur kurz da war, sind weitesgehend weg, und ich habe auch wieder Appetit.
Ich habe einen Termin bei meiner Therapeutin diesen Freitag, mal sehen ob sie mir dieses Mal helfen kann.
Ich denke, es war nur eine Krise, und gerade wird es von allein wieder!

20.06.2016 14:28 • #3


igel
Aber da gibt es doch auch Positives : Du hast ein Hochschulstudium abgeschlossen und einen Job gefunden. Das sind doch tolle Erfolgserlebnisse, darauf kannst Du stolz sein.

Bedeuten Dir diese Erfolge denn nichts ?

Klar, das Zuhause zu verlassen, ist ein notwendiger, aber nicht unproblematischer Schritt. Aber auch das wirst Du schaffen, und es wird Dein Selbstwertgefühl heben.


Trau Dich, Du schaffst auch dass.

20.06.2016 14:53 • #4


Vergissmeinicht
Hey Snow,

das liest sich doch schonmal gut. Drücke Dir weiterhin die Daumen, das es so weiterläuft.

21.06.2016 14:57 • #5


Dankeschön ihr beiden!

21.06.2016 15:00 • #6




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