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meryem
Hallo ihr Lieben!
Ich hatte letztes Jahr eine schwere Depression, die mich sehr hart getroffen hat. Musste in die Klinik.
Leide allerdings schon seit ich 16 bin immer wieder an Panikattacken und Ängsten.
Ich habe zwei Kinder meine Grosse ist 10 Jahre alt und mein Kleiner ist zwei und bin aktuell jetzt in der 24 ssw.
Hatte meine Depression gut überwunden und fühlte mich stabil habe Paroxetin 20 mg genommen die ich aufgrund der ss abgesetzt habe.
Nun mein Fehler ich habe in den letzten Wochen in einem Psychose Forum gegoogelt wo die betroffenen natürlich alles sehr genau beschrieben haben.
Nu habe ich wieder den Salat und glaube schizophren zu werden außerdem habe ich wieder zwangsgedanken meinen Kindern gegenüber. Das ist besonders schlimm für mich. Ich weiss nicht warum es ausgerechnet jetzt wieder so schlimm ist
Das einzige was ich in letzter Zeit bemerkt habe das ich extrem eifersüchtig meinem Partner gegenüber war!
War dann beim Facharzt und er meinte erstmal ohne medis
Ich hatte diese Ängste immer wieder mal aber diesmal fühlt es sich an als würde ich verrückt werden.
Vielleicht hat jemand einen Rat! Habe in sechs Tagen einen Termin bei meiner Psychologin. Eigentlich läuft die Therapie dort bald aus. Ich gehe dort nur noch sporadisch hin.
Gruß meryem

10.08.2016 15:07 • 22.08.2016 #1


35 Antworten ↓


Puhhh einen wirklichen tipp kann ich dir nicht geben.
Wenn es dir aber so " schlecht " geht sollte dein Arzt reagieren und dir zumindest ein leichtes Medikament verschreiben.
Ja in der Schwangerschaft immer so eine sache aber man muß ganz klar gucken ! Wenn die werdende Mutter am " abdrehen" ist oder nur Ängste hat muss man auch bedenken das dies fürs Baby ebenfalls nicht gut ist.

Ich bin damals ohne Tabletten oder sonstiges durch die Schwangerschaft.

Wünsche dir alles gute

10.08.2016 16:27 • #2



Depression/ Psychose drehe durch

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meryem
Hallo Jazzy, vielen Dank für deine Antwort!
Ich bin durch meine beiden letzten Schwangerschaften auch ohne Medis durch!
Die Schwere Depri kam erst letztes Jahr wo nix mehr ging. Sonst konnte ich mich immer so durchschlagen. .... Eigentlich müsste ich glücklich sein. Wir haben ein Haus gebaut ich erwarte noch ein Kind, aber irgendwie läuft was schief.. Gruß Meyem

10.08.2016 16:42 • #3


meryem
Hat noch jemand eine Idee was ich Aktiv dagegen tun kann.. Bin echt verzweifelt

10.08.2016 19:06 • #4


Hi,

da du Schwanger bist ist es ein extrem heikles Thema. Ich traue mich nicht dir irgendwelche Ratschläge zu erteilen mit den üblichen Tipps und Tricks. Das einzige was ich dir raten kann deinem Psychiater genauestens und wahrheitsgetreu zu erzählen was du durch machst. Möglicherweise da die Paroxetin Dosis nicht hoch war weicht er auf pflanzliche Arznei aus. Ich rate dir aber ab da irgendwelche Selbstversuche zu unternehmen wegen des ungeborenen Kindes!

Leider weiss ich keinen weiteren Rat

Viel Kraft und alles Gute

10.08.2016 21:15 • #5


meryem
Hallo, also ich erwarte natürlich keine medikamentösen Tips. Damit werde ich mich nochmal an den Psychiater wenden.
Aber eventuell ein paar Denkanstösse und was man gedanklich gegen zwangsgedanken tun kann?
Liebe grüße

10.08.2016 22:58 • #6


Zitat von meryem:
Hallo, also ich erwarte natürlich keine medikamentösen Tips. Damit werde ich mich nochmal an den Psychiater wenden.
Aber eventuell ein paar Denkanstösse und was man gedanklich gegen zwangsgedanken tun kann?
Liebe grüße



Klingt zwar doof aber lass bei zwangsgedanken eine Blume mit Gesicht durchs " Bild wandern " welche gerade kaffee kocht , dabei Schuhe anzieht und die ganze zeit ein Lied singt .... oder eine rosa Hummel die ein Brautkleid kaufen möchte
Du musst es dir dann bildlich vorstellen und versuchen eine lustige Story raus zu denken.
Hatte mir damals gut geholfen praktisch bis heute

Mit den medis machst du richtig. Denke der Psychiater findet da die passende Lösung

alles gute

10.08.2016 23:08 • #7


Icefalki
Zitat von meryem:
Hat noch jemand eine Idee was ich Aktiv dagegen tun kann.. Bin echt verzweifelt



Weißt du, manchmal machen das auch die Hormone. Und wenn wir es uns nicht so einfach machen wollen, dann erlaube dir mal Stress dazu zu sagen.

Und Stress, weißt du selbst, da kommen schnell die Ängste wieder hoch. Und dann diese blöden Gedanken.

Ich hatte das ja auch. Was aber ganz wichtig ist, dass solche Gedanken ja in der Angst absolut logisch sind. Die Angst, unsere Ängste sind ja wirklich unlogisch, also denkt der logische Verstand, dass man jetzt irgendwie verrückt werden kann und schwups stellt man sich absolute Horrorgeschichten vor.

Und damit bist du weit entfernt, tatsächlich psychotisch zu werden, oder was schreckliches zu tun.

Du kannst Dir evtl. überlegen, was dich wieder in die Spirale hat abgleiten lassen.

Oder du stellst dir ein Stoppschild vor, dass du sofort innerlich hochziehst, wenn mal wieder ein komischer Gedanke kommt.

Fühlst du dich überfordert?
Du schreibst auch davon, dass du eifersüchtig bist. Geh da mal gedanklich rein. Gibt es einen Grund? Oder findest du dich aufgrund der SS weniger attraktiv?

Oder fühlst du dich weniger geliebt?

Und wie kommst du auf diese Schnapsidee, im Psychoseforum Zu googeln?

Lass das sein. Denk über Namen nach, schau, wieweit dein kleines Schätzchen schon entwickelt ist, mach Schwangerschaftsgymnastik, Triff dich mit werdenden Müttern.

Wenn du natürlich wirklich in eine depri abgleitest, da kann dir dann nur dein Arzt helfen.

Aber verrückt wirst du definitiv nicht. Bin es auch nicht geworden.

11.08.2016 19:23 • #8


meryem
Liebe Icefalki,
Ich danke Dir sehr für Deine Antwort.
Ich muss kurz ausholen. Ich bin jetzt 36 Jahre alt. Habe eine grosse Tochter 10 Jahre und mein Kleiner ist 2.
Als meine Große 1 Jahr alt war ist meine Mama schlimm gestorben. Ich rede bis heute ungern über sie. Selbst wenn jemand mich mal auf meine Mutter anspricht erzähle ich es einfach gar nicht das sie nicht mehr lebt. Kurz danach habe ich mich von dem Kindsvater getrennt.
Ich drückte den Schmerz einfach weg war nie mehr am Grab meiner mum und hakte dies ab!
Ich war nun 26 ohne Ausbildung. Ich wollte unbedingt Krankenschwester werden , also nahm ich dies in Angriff.
Hatte eine kleine Wohnung mit meiner Maus und machte doch relativ spät diese Ausbildung.
Ich lernte nachts wenn sie schlief. Ich schloss als Beste mit Auszeichnung ab. Es war hart so alleine. Meine Große Hilfe war meine Schwester die einzige aus meiner Familie die ich noch habe.
Ich hatte natürlich dort auch psychische Probleme aber irgendwie war ich glücklich ich hatte ein Ziel!
Zum Thema Männer ich war im besten Alter und ich sah gut aus. Aber sobald mich auch nur ein Arzt ansprach versank ich im Erdboden. Ich entwickelte Erythrophobie vom feinsten.
6 Jahre lang sprach mich kein Mann an!
Innerlich wollte ich es auch nicht.
Meinen Mann jetzt, er ist 6 Jahre jünger lernte ich auf einer Hochzeit unter Alk. kennen.
Es war nicht einfach, unsere Kennlernzeit. Ich war total verschossen aber auch sehr verschlossen. Wir haben nicht viel geredet und es entwickelte sich alles sehr langsam.
Ich wurde schnell schwanger.
Insgeheim dachte ich mir immer, wie er mich mögen kann , immer wenn er eine andere Frau ansah hatte ich eine innere Wut. Ich machte ihm auch Szenen.
Zu der Zeit als ich ihn Kennenlernte war ich gerade dabei ein Haus zu bauen. Es war alles sehr stressig, Hausbau, schwangerschaft ich musste auch zweimal ins Krankenhaus, die neue Situation nach 6 Jahren alleine auch für meine Grosse war nicht einfach.
Mein Mann ist dann mit ins Haus gezogen.
Wir waren ein Jahr zusammen als unser Sohn zur Welt kam.
Als mein Sohn zur Welt kam und er acht Monate alt war meine Depression.
Es war sehr schlimm. Ich habe schon soviel erlebt an negative schon viele Verluste und ich fragte mich warum jetzt?
Ich war sechs Wochen in der Klinik es ging mir so schlecht das ich selbst um Einweisung gebeten habe.
Das ist jetzt ein Jahr her es ging mir super gut. Ich habe letztes Jahr einen Heiratsantrag bekommen und vor zwei Monaten geheiratet.
Eifersucht ist immernoch da aber ich denke unbegründet. Früher fand ich mich schön aber dem ist nicht mehr so, aber nicht wegen der Schwangerschaft.
So ich habe jetzt sehr ausgeholt aber eses tat gut darüber zu schreiben.
Fazit heute ist ich habe den Tag überstanden und bin nicht verrückt geworden aber schön war der Tag nicht. Ich habe mich durchgehangelt.
Habe nächsten Dienstag wieder einen Termin bei meiner Psychologin.
Liebe Icefalki ich weiss es nicht warum jetzt wieder. Die Klinik sagte am wichtigsten ist für mich die Selbsfürsorge. Ich denke die habe ich nicht betrieben.
Vielleicht noch der restliche Hochzeitstress? mein nicht vorhandenes Selbstwertgefühl?
In Kombi mit der Schwangerschaft . Wahrscheinlich doch eine Mischung des ganzen.....
Liebe Grüße Meryem

11.08.2016 22:21 • #9


meryem
Ach ja nochmal zu der Schnapsidee mit dem Psychoseforum was absolutes Gift für mich ist. Mich fasziniert die menschliche Psyche deswegen sauge ich sowas auf.
Aber das war definitiv das letzte mal! Es war sehr erschreckend und ich hatte /habe dann natürlich die meisten Symptome!

11.08.2016 22:30 • #10


Icefalki
Meine Liebe, hast Raubbau mit dir getrieben. Und leider leidest du auch unter dem Perfektionsimus und damit überforderst du dich.

Ich sag dir mal eines, du kannst felsenfest darauf vertrauen, dass mit weniger Power alles genauso gut geht, wie mit mehr. Ich habs auch lernen müssen.

Du kannst dir mal wirklich deine Erfolge anschauen. Hast alles toll gemeistert, und dann kommt eine psychische Erkrankung. Wo die wohl herkommt?

Mangelndes Selbstwertgefühl. Kommt daraus das Streben und die Überforderung und der damit einhergehende Stress, dass alles mit Leistung zu übertünchen ist?

Weil ohne Leistung du nichts wert bist?

Als ich mir damals mein Angstleben angesehen habe, war das der Knackpunkt. Ich hab funktioniert, weil ein Eingeständnis meiner Schwächen, für mich nicht möglich war.

Ich hatte auch alles, und dann kommt die Angst, die Panik, das Leiden? Ja warum denn?

Ich war mir meiner nicht bewusst. Und ohne Selbstbewusstsein, (eigentlich war dies überhaupt nicht mein Thema), lebst du eben ein Leben, das ohne Selbstwertgefühl einhergeht. Du fühlst dich nicht selbst, du bist dir deiner nicht bewusst.

Sind große Themen, warum das so ist, die Denkweisen, die Verhaltensmuster, geprägt von ?

Und anstelle dir den Kopf mit dem Käse von Psychosen zu zermartern, denk darüber nach..

Wer verdammt noch mal lässt mich so denken, mich in Angst und Schrecken versetzen, mich dermaßen zu verlieren? Mist, das bin ja ich. ICH selbst tu es, weil ich mich überhaupt nicht kenne..

Wieviel Zugeständnisse mach ich, aus Angst vor ? Warum diese Feigheit, diese Angepasstheit, vor was hab ich denn wirklich Angst?

Das sind alles Fragen, die dich tatsächlich weiter bringen. Sehr unangenehm, wenn du mal wirklich dich selbst anschaust. Aber unheimlich wirkungsvoll und gleichzeitig, wenn du deinen eigenen ehrlichen Weg gehen darfst, immer wieder aufs Neue da..

Denn alte Verhaltensmuster abzulegen ist nicht einfach. Ich arbeite daran dauernd. D.h. wenns mir mal wieder mulmig wird. Denn meine Angst spür ich im Bauch.

Haha, bevor die dann ins Hirn kommt, nutz ich die Zeit..

11.08.2016 23:01 • x 1 #11


meryem
Hallo Icefalki,
Ich weiss nicht ob ich an Perfekttionismus leide.
Vielleicht würde ich gern perfekt sein. Aber dem ist nicht so.
Ich hätte gerne das mein Haushalt perfekt ist, aber das schaff ich mit zwei Kindern nicht.
Die Ausbildung damals habe ich so gut abgeschlossen weil ich mir selbst was beweisen musste, weil ich einen sehr schlechten Schulabschluss hatte!
Ansonsten fällt mir Gefühle zeigen schwer nur bei meinen Kindern da nicht, die lieben mich so wie ich bin ohne Vorurteile.
Deswegen treffen mich die zwanggedanken sehr hart.
Die Fragen die Du gestellt hast kann ich so schnell nicht beantworten ich muss dazu tief in mich gehen.
Wer ich selber bin?
Ich weiss es wahrscheinlich nicht. Auf jeden Fall jemand der immer kämpfen musste.
Wovor habe ich wirklich Angst? Alles zu verlieren inkl. Mich selbst.
Ich werde jetzt einen Gang runterschalten mir einen Tee machen und auf die Couch gehen und den Haushalt liegen lassen!
Liebe ICEfalki, hattest Du auch solche Symptome wie ich? Warst Du in einer Klinik?
Gruß Meryem

12.08.2016 22:03 • #12


Icefalki
Ich hatte 17 Jahre unbehandelte Panikattacken, und zum Schluss eine Depression. Und zu Beginn meiner Angstzeit auch diese Gedanken. Messer in der Hand und ich Ramme das meinen Kinder rein, meinst du diese?

Klinik war ich nie. War ja lange Jahre nicht mal beim Arzt. Du siehst, hast es mit einer sehr erfahreneren angsticefalki zu tun. Ich kenn das alles in- und auswendig. Nur hypochondrisch wurde ich nie, dazu bin ich zu oft gefühlsmäßig gestorben. Irgendwann wars mir dann auch egal.

Ergründe dich in aller Ruhe. Das dauert. Machst ja Therapie, oder bald?

Und wenn dich die Gedanken plagen, ist wirklich nur Angst. Mehr nicht. Versuchs mit dem Stoppschild. Kommt der Gedanke, konzentriere dich auf ein Stoppschild. Fällt mir grade was ein, male dir doch eins auf. Kommt der Gedanke, schau dir das an..STOPP.

Oder innerlich. Ich hatte dann Mühe mir das vorzustellen, aber das allein hat schon etwas bewirkt.

12.08.2016 22:41 • #13


meryem
Wollte nochmal ein Kurzes Update geben.
Ich war am Dienstag bei meiner Psychologin sie meinte ich habe keine Psychose.
An diesen Tag war ich relativ beruhigt.
Aber den Tag drauf und heute war ich wieder am Zweifeln.
Da meine Ängste ins Unermessliche steigen.
Ich darf jetzt wieder paroxat nehmen.
Aber bis die wirken wird es dauern....
Habe Angst dem Baby zu schaden...
Traurige Grüße Meryem

18.08.2016 19:05 • #14


Icefalki
Naja, unsere Ängste sind ja nicht logisch. Das macht sie ja so bitter. Aber immerhin hast du von einer Therapeutin bestätigt bekommen, dass du KEINE Psychose hast.

Aber darum geht es ja nur vordergründig, drum machst du ja Therapie. Und wenn dir die Ärztin das medi trotz Schwangerschaft verschreibt, dann wird das dem Baby auch nicht schaden.

Ich drück dir die Daumen, dass das medi dir schnell helfen kann.

18.08.2016 21:42 • #15


Hallo meryem,
Ich habe auch schon mal in so ein Forum geschaut und hinterher auch gemeint: okay, das wars dann wohl. Wochenlang dachte ich, ich werde verrückt. Wenn es mich jetzt nach ein paar schlechten bis furchtbaren Tagen dürstet, gehe ich aller höchstens noch bis zu den Persönlichkeitsstörungen. Ich weiß auch nicht, warum es einen da immer so ran zieht. Wir hatten damals übrigens auch das dritte Kind bekommen und ich hatte dieselben schrecklichen Zwangsgedanken. Ist aber wieder weg gegangen. Wann hast du das paroxetin abgesetzt? Soviel ich weiß ist dies das AD, das am schwersten abzusetzen geht. Es kommt dabei häufig zum prolongierten Absetzsyndrom. Lies mal bei adfd.org
Und auch da gibt es eine parallele: hab damals Citalopram halbiert. Ich hoffe diese Infos helfen ein wenig....

18.08.2016 22:27 • #16


meryem
Hallo,also ich nehme es seit circa 5 Monaten nicht mehr also denke ich am absetzen wird es nicht mehr liegen,oder? Ich hatte auch beim ausschleichen kaum Absetzsymptome . Fuzzi wie lange hattest du die Gedanken? Ja es zieht einen magisch an mit den Foren aber es triggert natürlich unheimlich. Ich glaube schon das mich die Depression ganz schön wieder erwischt hat. Werde alles dran setzen es diesmal ohne Klinik zu schaffen und all meine Ressourcen rausholen. Gruß Meryem

18.08.2016 22:45 • #17

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meryem
Hallo nochmal,
Ich habe heute gedacht und was wenn alles real ist? Und ich die Gedanken gar nicht denke sondern jemand anders ? Eindeutiges Psychosymptom.
Ich komme von diesen Gedanken nicht mehr weg!
Es ist so schlimm.....

19.08.2016 16:28 • #18


Liebe meryem,wenn Du nicht mehr kannst,geh in die Akutklinik.
Du klingst sehr depressiv und in einem solchen Zustand brauch man einfach einen "sicheren äusseren Rahmen" zumindest solange,bis das Paroxetin anschlägt.
Du tust niemandem einen Gefallen,wenn Du Dich alleine weiter rumquälst!

Und hier noch Lieblingslink zur schnellen Selbsthilfe: http://www.panikattacken-loswerden.de/k ... s-hoerbuch

19.08.2016 16:40 • #19


Icefalki
Solange du denkst, dass du denkst, ist alles ok. Wenn du tust, und dieses Tun dann deine Wirklichkeit ist, dann wirds ernst. Allerdings merkst du das dann nicht, weil es ja für dich Wirklichkeit ist.

Angst macht diese Gedanken.

Angst bedeutet, dass du extremst wahrnehmungsfähig bist. Dein Körper, deine Sinne sind auf höchster Alarmbereitschaft. Du befindest dich in einem Zustand, der dich normalerweise kämpfen oder fliehen lässt.

Da aber keine wirkliche Gefahr besteht, wird das Adrenalin nicht abgebaut und dein Level bleibt oben.

Und bekommt immer wieder neue Nahrung, aus Gedanken, dem Umfeld, der Lautstärke, alles wird extremst wahrgenommen und peitscht dich förmlich auf..

Helfen würde körperliche Anstrengung. Dabei kann man das abbauen. Das dumme ist nur, ein blöder Gedanke und es geht wieder los.

Mir hat geholfen, mich zu ergeben. Dann sterbe ich halt, oder werde verrückt. Kann es eh nicht ändern.

Bin nicht gestorben, bin nicht durchgedreht. Dir passiert das auch nicht, auch wenn du das jetzt nicht glaubst und nicht verstehst.

19.08.2016 16:45 • #20



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