MrUnderground99
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Hallo zusammen,
ich hoffe, hier vielleicht ein paar Gedanken oder Erfahrungen von Menschen zu bekommen, die ähnliche Dinge kennen.
Ich kämpfe schon seit längerer Zeit mit starken Verlustängsten, Bindungsängsten und einem Nervensystem, das gefühlt ständig unter Strom steht. Mein Kopf analysiert permanent alles, hinterfragt jede Emotion, jeden Gedanken und jede Situation.
Ich bin in einer Beziehung und liebe meine Partnerin sehr. Der Gedanke, sie zu verlieren, löst in mir starke Emotionen bis hin zu Tränen aus. Gleichzeitig habe ich immer wieder Phasen, in denen mein Kopf mir sagt, dass ich mich trennen soll oder alleine besser dran wäre. Diese Gedanken fühlen sich aber nicht wie eine echte Entscheidung an, sondern eher wie ein permanenter Druck oder Fluchtimpuls.
Besonders belastend ist, dass ich große Angst habe, anderen Frauen zu begegnen, die ich attraktiv finde. Sobald das passiert, schaltet mein Kopf sofort in einen Alarmmodus. Dann kommen Gedanken wie: „Mit einer anderen Frau wäre es vielleicht einfacher“, „Vielleicht würdest du dort mehr Verständnis oder emotionale Nähe bekommen“ oder „Vielleicht passt jemand anderes besser zu dir“. Das löst starke Schuldgefühle aus und fühlt sich teilweise wie Fremdgehen an, obwohl ich überhaupt keine Absicht habe, jemand anderen kennenzulernen oder meine Beziehung zu gefährden.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich mich oft emotional nicht ausreichend abgeholt fühle. Ich bin ein Mensch, der sehr viel über Gefühle spricht, Dinge verstehen möchte und emotionale Resonanz braucht. Meine Partnerin ist eher sachlich, zurückhaltend und braucht oft Zeit, um über Dinge nachzudenken. Dadurch entsteht bei mir häufig das Gefühl, alleine mit meinen Gedanken und Gefühlen zu sein.
Ich merke außerdem, dass ich sehr viel dafür tue, damit es meiner Partnerin gut geht. Ich denke viel mit, plane, überrasche gerne und versuche ständig, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Gleichzeitig bin ich oft enttäuscht, wenn die Reaktion nicht so ausfällt, wie ich es mir erhoffe. Dabei sagt sie selbst, dass ich vieles davon gar nicht machen müsste.
Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich überall nach Sicherheit suche. Ich möchte absolute Gewissheit haben, dass die Beziehung richtig ist, dass ich mich nie in jemand anderen verliebe und dass ich mich immer sicher fühlen kann. Sobald ich diese Sicherheit nicht spüre, beginnen die Zweifel, Ängste und Gedankenspiralen erneut.
Was mich aktuell am meisten beschäftigt, ist die Frage, ob diese Zweifel und Ängste hauptsächlich aus meinen Bindungs- und Verlustängsten entstehen oder ob sie auf echte Bedürfnisse hinweisen, die in meiner Beziehung zu kurz kommen.
Ich habe große Angst davor, eine falsche Entscheidung zu treffen und einen Menschen zu verlieren, der mir unglaublich wichtig ist.
Kennt jemand solche Gedanken oder Gefühle? Wie seid ihr damit umgegangen?
Vielen Dank fürs Lesen.
ich hoffe, hier vielleicht ein paar Gedanken oder Erfahrungen von Menschen zu bekommen, die ähnliche Dinge kennen.
Ich kämpfe schon seit längerer Zeit mit starken Verlustängsten, Bindungsängsten und einem Nervensystem, das gefühlt ständig unter Strom steht. Mein Kopf analysiert permanent alles, hinterfragt jede Emotion, jeden Gedanken und jede Situation.
Ich bin in einer Beziehung und liebe meine Partnerin sehr. Der Gedanke, sie zu verlieren, löst in mir starke Emotionen bis hin zu Tränen aus. Gleichzeitig habe ich immer wieder Phasen, in denen mein Kopf mir sagt, dass ich mich trennen soll oder alleine besser dran wäre. Diese Gedanken fühlen sich aber nicht wie eine echte Entscheidung an, sondern eher wie ein permanenter Druck oder Fluchtimpuls.
Besonders belastend ist, dass ich große Angst habe, anderen Frauen zu begegnen, die ich attraktiv finde. Sobald das passiert, schaltet mein Kopf sofort in einen Alarmmodus. Dann kommen Gedanken wie: „Mit einer anderen Frau wäre es vielleicht einfacher“, „Vielleicht würdest du dort mehr Verständnis oder emotionale Nähe bekommen“ oder „Vielleicht passt jemand anderes besser zu dir“. Das löst starke Schuldgefühle aus und fühlt sich teilweise wie Fremdgehen an, obwohl ich überhaupt keine Absicht habe, jemand anderen kennenzulernen oder meine Beziehung zu gefährden.
Ein weiterer Punkt ist, dass ich mich oft emotional nicht ausreichend abgeholt fühle. Ich bin ein Mensch, der sehr viel über Gefühle spricht, Dinge verstehen möchte und emotionale Resonanz braucht. Meine Partnerin ist eher sachlich, zurückhaltend und braucht oft Zeit, um über Dinge nachzudenken. Dadurch entsteht bei mir häufig das Gefühl, alleine mit meinen Gedanken und Gefühlen zu sein.
Ich merke außerdem, dass ich sehr viel dafür tue, damit es meiner Partnerin gut geht. Ich denke viel mit, plane, überrasche gerne und versuche ständig, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Gleichzeitig bin ich oft enttäuscht, wenn die Reaktion nicht so ausfällt, wie ich es mir erhoffe. Dabei sagt sie selbst, dass ich vieles davon gar nicht machen müsste.
Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich überall nach Sicherheit suche. Ich möchte absolute Gewissheit haben, dass die Beziehung richtig ist, dass ich mich nie in jemand anderen verliebe und dass ich mich immer sicher fühlen kann. Sobald ich diese Sicherheit nicht spüre, beginnen die Zweifel, Ängste und Gedankenspiralen erneut.
Was mich aktuell am meisten beschäftigt, ist die Frage, ob diese Zweifel und Ängste hauptsächlich aus meinen Bindungs- und Verlustängsten entstehen oder ob sie auf echte Bedürfnisse hinweisen, die in meiner Beziehung zu kurz kommen.
Ich habe große Angst davor, eine falsche Entscheidung zu treffen und einen Menschen zu verlieren, der mir unglaublich wichtig ist.
Kennt jemand solche Gedanken oder Gefühle? Wie seid ihr damit umgegangen?
Vielen Dank fürs Lesen.
• • 12.06.2026 x 1 #1
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