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Crazy-Monkey


Zitat von Krinna:
Aber er versicherte mir, das dies für ihn kein Grund gegen eine Beziehung sei, da sie beide schon was älter sind.


Aber immer noch klein und zudem deine Kinder, die zu dir gehören... Unternehmt ihr denn mal alle zusammen was mit den Kindern oder klinkt er sich dann generell aus? Ich meine kind-oder familiengerechte Ausflüge?

Zitat von Krinna:
Natürlich gefällt es mir nicht das er kaum Kontakt sucht zu den beiden.

Mehr als verständlich.

Zitat von Krinna:
Ausserdem mögen sie meinen Freund sehr gern und empfinden ihn als angenehm. Er hat generell eine ruhige Art.

Das ist ja sehr schön. Gibt es noch andere Gründe, warum sie ihn mögen, obwohl er keinen Kontakt zu ihnen sucht?

26.09.2018 21:10 • #81


Krinna


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Bisher gab es einmal ein Minigolf Spiel zu viert. Dazu muss ich aber sagen das es sich mit Ausflügen sehr schwierig gestaltet, da wir beide auch am Wochenende arbeiten und oft entgegengesetzt. Jedes zweite Wochenende sind die Kinder dann auch beim Vater.

Andere Gründe warum sie ihn mögen?
Vielleicht weil sie es in der Tat als angenehm empfinden, dass er sich eben nicht in so negativer Art und Weise einmischt wie mein Ex-Partner. Das kann ich mir zumindest gut vorstellen.
Viel mehr fällt mir dazu jetzt leider nicht ein.

26.09.2018 21:20 • x 1 #82


kalina

kalina


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Du musst ja jetzt keine Entscheidung treffen. Darum geht es ja gar nicht.

Die Frage ist nur, inwieweit die Verlustängste Dich dabei beeinflussen, dass Du mit ihm zusammen bist und eine Trennung scheust. Diese Frage kannst Du nur allein für Dich beantworten.
Und wie weit Du bis jetzt Kompromisse eingehst, die Du vielleicht gar nicht willst. Wollt ihr beide wirklich dasselbe? Zieht ihr an einem Strang? Wirst Du auf Dauer glücklich oder zumindest zufrieden mit der Beziehung sein?

Ich glauib, diese Fragen stellst Du Dir schon. Die Antwort liegt in Dir und in der Zukunft.

26.09.2018 21:27 • x 2 #83


Crazy-Monkey


Das kann man natürlich gut verstehen, dass sie lieber einen Mann im Hause haben, der sich nicht ständig negativ einmischt und nervt. Trotzdem ist es ganz schön traurig. Ich hatte jetzt gehofft, du sagst, sie mögen ihn, weil er lustig ist oder auch mal was schönes mit ihnen unternimmt und er dich und sie liebevoll behandelt. Es macht mich sehr traurig und triggert mich sogar ein wenig an. Muss an meine Kindheit denken und die Freunde meiner Mutter. Meine Schwester und ich waren zu allen lieb, weil wir meiner Mutter nichts verbauen wollten und sie glücklich sehen, das wollen doch alle Kinder für ihre Mutter, oder? Aber einer war auch so ein ein Meckertyp, nett, aber mischte sich zu negativ ein und die anderen glänzten ebenfalls durch totale Passivität. Wir spielten keine Rolle. Obwohl sich mein Vater gekümmert hat, würde ich mal behaupten, haben die Beziehungen meiner Mutter mich sehr in meinen Beziehungsmustern geprägt-im negativen. Und ich habe gelernt, dass es nicht selbstverständlich ist, eine angemessene Aufmerksamkeit und Wertschätzung vom Partner zu erhalten, was aber so sein sollte. Das wird aber zur Normalität. Deine Kinder lernen nun, dass man sich mit wenig zufrieden gibt, weil dies besser ist als nen Oberlehrer im Hause zu haben. Das ist nur mein Eindruck, vielleicht täusche ich mich ja.

Ich denke, Kalina hat recht, denn sonst hättest du das Thema hier nicht eröffnet. Du zweifelst und haderst. Du hast allen Grund dazu, meiner Meinung nach. Trotzdem verstehe ich es auch. Du hast dich halt eingelassen. Aber die Verlustängste werden wahscheinlich bestehen bleiben bei so wenig Bestätigung und Verbindlichkeit seinerseits.

26.09.2018 21:53 • x 2 #84


Safira

Safira


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Schau mal ob du hier Ähnlichkeiten erkennst

eine starke und anhaltende Tendenz zum Rückzug von gefühlsmäßigen und sozialen Kontakten zu anderen Menschen,

trotz einem starken (oft überstarken) Sehnsucht nach inniger Gemeinsamkeit, ja Verschmelzung mit anderen ist die Fähigkeit zum Ausdrücken von Emotionen und zur Aufnahme emotionaler Kontakte vermindert,

eine einzelgängerische Lebensweise und in sich gekehrte emotionale Zurückhaltung bis Blockiertheit,

ein begrenztes Vermögen, durch Worte oder mimische Ausdruck Gefühle auszudrücken,

eine Vorliebe für abstrakte Fantasien und theoretische Wissenschaften,

Schwierigkeiten mit Augenkontakt bei gleichzeitiger intensiver Erreichbarkeit durch körperlichen Kontakt,

in der Regel sind soziale Alltagskontakte und tiefe Beziehungen nur in geringem Umfang vorhanden,

es fällt ihnen schwer, Wärme für andere zu vermitteln,

sie wirken introvertiert, in sich gekehrt und ungesellig,

die emotionale Erlebnis- und Mitschwingungsfähigkeit, sowie die emotionale Ansprechbarkeit ist vermindert.

erscheinen oft starr, hölzern und befremdlich,
ihr Verhalten ist oft für andere schwer nachvollziehbar,

gelegentlich zeigen sie unvermittelte Gefühlsausbrüche im Wechsel mit unerwarteten, plötzlichen Rückzügen,

im geselligen Umgang erscheinen sie unzugänglich,

Sie zeichnen sich oft durch einen hohes Maß an intellektueller Differenziertheit, großen Fantasiereichtum, geistige Stimuliertheit sowie soziale Unabhängigkeit und Ungebundenheit aus,

aufgrund ihres sozial befremdlichen Verhaltens werden sie oft sozial ignoriert oder ausgegrenzt und ziehen Spott und Hänseleien auf sich,

Siehaben oft einen deutlich mangelndes Gespür für geltende soziale Konventionen oder Normen und neigen daher dazu, diese nicht wahrzunehmen oder zu ignorieren,

im sozialen Kontakt stoßen sie andere oft vor den Kopf, wirken scheu und verschrobenen,

sie sind sehr empfindlich und ertragen Nähe und Intimität schwer, obwohl sie sich gleichzeitig sehr danach sehnen,

Sie sind überaus empfindlich gegenüber Zurückweisung und Herabsetzung,
oft können sie Kontaktwünsche nicht richtig dosieren, daher wechseln distanzlose Annäherungsversuche mit abrupten Rückzügen einander ab,

oft können Sie die Gefühle anderer Menschen nicht sicher einschätzen oder einordnen,
gleichzeitig haben sie oft eine große Fähigkeit zum intuitiven Erfassen komplexer Zusammenhänge und auch emotionaler Befindlichkeiten anderer

26.09.2018 22:39 • #85


Krinna


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@Safira einiges passt schon sehr gut. Ausser der Gefühlsausbrüche....die hat er gar nicht.
Ich sagte mal zu ihm, du wirkst immer gleich. Egal ob du dich freust oder traurig bist.
Was genau hast du da beschrieben?

27.09.2018 05:36 • #86


Crazy-Monkey


Zitat von Krinna:
Ich sagte mal zu ihm, du wirkst immer gleich. Egal ob du dich freust oder traurig bist.


So ist mein Exfreund auch. Ich wusste dann nie, ob er bloss keine Emotionen hat oder nicht zeigen kann/möchte oder einfach nur gleichgültig ist. Mich hat das immer sehr verunsichert und meine Verlustängste angetriggert, weil ab und an dann extrem fiese Spitzen (angeblich Humor) und nettes im Wechsel kamen. Ich wusste dadurch nie woran ich bin. Letztendlich hat er die Beziehung vollkommen ohne über mini Konflikte zu sprechen kampflos und plötzlich beendet.

27.09.2018 08:25 • x 1 #87


Safira

Safira


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@Krinna das sind Merkmale einer schizoiden Persönlichkeit

27.09.2018 11:41 • #88


Krinna


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@Safira
Hab das jetzt mal nachgelesen. Das kommt eher nicht infrage. Im Beruf hat er es täglich mit vielen Menschen zu tun....ist beliebt im Kollegenkreis und pflegt auch soziale Kontakte. Wenn es auch wenige sind aber das ist bei mir ja ähnlich.

27.09.2018 13:53 • #89


Krinna


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Verlustangst hat die Kontrolle übernommen

Ich weiß nicht mehr weiter. Im Moment fühlt es sich so an als würde ich mein Leben gegen die Wand fahren. Seit vielen Jahren leide ich unter meiner Verlustangst. Diese Woche geschah etwas das sie so unheimlich genährt hat,dass ich nun befürchte alles zu verlieren.

Schon immer tat ich mich schwer damit echte Freundschaften einzugehen. Nicht weil ich das nicht möchte,sondern vermutlich eher daher weil ich mich selbst für nicht sehr wertvoll betrachte...als ein Mensch der ohnehin nicht viel zu geben hat und dadurch befürchtete Enttäuschungen seien vorprogrammiert.
Vor 2 Jahren ging ich dennoch eine Freundschaft ein und wir waren sehr eng miteinander. Wussten und teilten alles von- und miteinander. Hatten beide schwere Zeiten und unterstützten uns mental zu jeder Tages- und Nachtzeit. Nie hätte ich geglaubt das das irgendwas erschüttern könnte.
Sie hatte auch ihre Defizite wie ich meine. Ihr größeres Manko war ihr gespaltenes Verhältnis zur Wahrheit. Sie log sich durchs Leben aber in einer so charmanten Art und Weise das kaum einer glaubte das das was sie sagt nicht stimmen könnte. Dadurch war sie mir in vielen Bereichen stark überlegen. Bin ich doch das genaue Gegenteil. Nun denn...ich konnte damit leben.
Alles änderte sich als sie vor knapp 9 Monaten einen neuen Partner kennenlernte. Zudem gingen wir beide plötzlich in Vollzeit arbeiten und hatten weniger Zeit füreinander. Sie sagte Treffen kurzfristig ab und erzählte dazu Storys die als "Ausrede " herhielten. Lange sagte ich nichts dazu....bis sie es diese Woche nicht mal mehr für nötig hielt abzusagen und einfach nicht kam.
Ich schrieb ihr wie schlimm ich das alles fand und das ich so Freundschaft nicht definiere.
Daraufhin meinte sie nur das ich mit so einem schlechten Menschen ja nichts mehr zu tun haben müsse und war fortan nicht mehr erreichbar.
Ich schrieb ihr und rief an....nichts. Sie hat mich einfach fallengelassen und nach all dem was wir zusammen durchgestanden haben verdiene ich nicht mal eine Aussprache. Sie ignoriert mich seitdem.
Meine Welt geriet aus den Fugen auch wenn ich dachte ich hab es im Griff.

Seit diesem Vorfall bin ich unerträglich für meinen Partner. Ein Mensch der ohnehin schon sehr introvertiert ist und schlecht über Gefühle sprechen kann.
Auf der einen Seite verhalte ich mich so als würde ich ihn vergraulen wollen auf der anderen möchte ich nur das er mir mehr Liebe und Zuneigung schenkt....denn das brauche ich im Moment so sehr. Ich erreiche mit meinem Verhalten aber das Gegenteil bei ihm und das ist mir bewusst.
Ich stelle ihm ständig frei doch auch zu gehen da ich ja eine Zumutung für meine Umwelt sei. Sage ihm das ich nicht mehr möchte da ich es nicht ertrage darauf zu warten das auch er mich verlässt. Er ist so genervt und ich verstehe das. Dabei möchte ich all das gar nicht....brauche ich ihn doch mehr denn je. Ein wahrer Teufelskreis und Alptraum und ich kann nicht erwachen.
Ich sage ihm das ich ihn liebe und Stunden später werfe ich ihm vor er würde mich nicht lieben. So wechselt sich das ab und mir ist bewusst das ich ihn gerade so verlieren könnte.
Wie finde ich einen Ausweg aus dieser Spirale?

10.02.2019 08:26 • #90


Rosenroth_

Rosenroth_


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Man kann Menschen immer verlieren egal wie man ist. Aber eben auch gewinnen. Ein Partner, der wirklich eine Beziehung mit dir will, wird deine Unsicherheiten akzeptieren und genauso du auch seine. Niemand hat gesagt, dass das einfach ist und nicht auch manchmal Arbeit.

Es klingt ein bisschen so - auch aus anderen deiner Beiträge - als ob du starke Erwartungen an die Dinge knüpfst. Ich meine, auch Freundschaften kriseln mal oder man erkennt den anderen nicht wieder oder so.

Du sagst, sie log sich charmant durchs Leben. Wenn das Ihre Eigenheit ist, kann es doch gut sein, dass sie überfordert von einer zu verbindlichen Freundschaft ist und das deshalb erstmal abweist.

Beziehungen (und einiges mehr im Leben) kann man nicht erzwingen, man kann nur die Möglichkeiten dazu bieten und sich freuen, wenn etwas kommt. Nur dazu muss man offen bleiben, Unsicherheiten aushalten. Das ist verdammt schwer, aber leichter, wenn man seinen eigenen Wert von den Ereignissen unabhängig macht. Der ist nämlich bei dir so hoch wie du fühlst, ganz egal wer um dich ist.

10.02.2019 09:03 • #91


Krinna


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Danke Rosenroth. Ich weiss nicht ob ich wirklich erwarten kann das er es aushält...zumal ich selbst für mich gerade zu unberechenbar bin. Ich nehme mir vor jetzt damit aufzuhören um nicht noch mehr zu zerstören und dann kippt es wieder. Ich rechne jeden Tag damit das er geht. Vielleicht ist es auch nur die Verlustangst die da spricht. Ich kann Realität und Dinge die nur in meinem Kopf sind leider nicht immer unterscheiden.

Unsere Freundschaft war sehr eng und das ging auch von ihr aus....wir hatten täglichen oft stundenlangen Kontakt. Das ihr plötzlich einfällt das wäre ihr jetzt zu verbindlich kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Zumal es in den letzten Monaten, bedingt durch unsere Jobs und Zeitmangel ohnehin schon auf ein Minimum reduziert wurde.
Viele Menschen die sie aus ihrem eigenen Leben kannten haben keine sehr hohe Meinung von ihr. Ich hab Sie stets verteidigt und musste nun am eigenen Leib erfahren das sie wohl alle recht hatten .

Das ich oft hohe Erwartungen habe ist richtig. Wohl eines meiner Defizite mit denen ich mir mein Leben selbst am schwersten mache.

10.02.2019 09:20 • #92


Rosenroth_

Rosenroth_


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Zitat von Krinna:
Vielleicht ist es auch nur die Verlustangst die da spricht.

Ja. Ausschließlich. Arbeite an Dir, du kannst nur gewinnen.
Zitat von Krinna:
Das ihr plötzlich einfällt das wäre ihr jetzt zu verbindlich kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Viele Menschen die sie aus ihrem eigenen Leben kannten haben keine sehr hohe Meinung von ihr.

Das war ja auch nicht plötzlich. Sie ist nur eine der extremeren Sorte. vielleicht so ein Mensch, der es so gut macht wie er es kann. Und manchmal kann sie halt nicht gut, wie es dann auch andere bemerken. Zum Beispiel dass manchmal die Empathie fehlt oder sie mal nicht da ist, wenn man sie eigentlich braucht. Könnte das sein?

Und du musst lernen, dass solche Einflüssen dein Leben nicht so extrem beherrschen. Und gleichzeitig offen und liebend bleiben, ein schwerer Balanceakt für viele Menschen.

10.02.2019 19:02 • #93


Krinna


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Das sie nicht da ist wenn man sie braucht sagst du....Sie war immer da für mich. Egal wann und wo. So wie auch ich für sie.
Jetzt hat sie sich bewusst entschieden den Kontakt abzubrechen und ich steh vor einem Rätsel...kann es nicht begreifen. Das nagt an mir und an meinem Selbstwertgefühl. Leider keine bewusste Entscheidung und es fällt mir schwer weiterhin offen zu bleiben. Wenn selbst solch eine Freundschaft wie die unsere solch ein Ende findet dann fehlt mir einfach das Vertrauen in die Menschen.

10.02.2019 20:09 • #94


Rosenroth_

Rosenroth_


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Ja. Du musst es nicht begreifen, sondern eher versuchen, dass es dir langsam egal ist. Dafür solltest du SELBST dir immer wichtiger werden.

10.02.2019 23:41 • #95


FeuerWasser

FeuerWasser


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Zitat von Krinna:
Seit vielen Jahren leide ich unter meiner Verlustangst.

Mir stellt sich die Frage wie groß ein Leiden sein kann wenn man es seit vielen Jahren nie fachmännisch bearbeitet hat oder leidest du gerne?

Bei dir scheint es nur das eine- oder andere Extrem zu geben aber kein gesundes Mittelmaß. Entweder lebst du gar keine Freundschaften weil du dich als nicht wertvoll erachtest oder Freundschaft wird in einem Maß betrieben wo man Tag- und Nacht füreinander springt. Du dachtest diese Freundschaft sei durch nichts zu erschüttern, ich halte es für vorhersehbar, dass sowas nicht funktionieren kann. Dieses Ausmaß ist auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten. Du kamst damit klar, dass sie ständig lügt.... ich denke, dass du über einen gewissen Zeitraum Mittel zum Zweck warst wo sich andere längst aus Selbstschutzgründen distanziert hätten.

Jetzt hast du einen Partner der ebenso mit Gefühlen nicht umgehen kann. Das wird mit guter Wahrscheinlichkeit die nächste Verbindung sein die auf kurz oder lang gegen die Wand gefahren wird.
Auf der einen Seite echte Nähe nicht zulassen können und den Partner "vergraulen" aber auf der anderen Seite soll er dir mehr Liebe und Zuneigung schenken. Das ist eine Ambivalenz die auf Dauer nicht funktionieren kann.


Zitat von Krinna:
Ich sage ihm das ich ihn liebe und Stunden später werfe ich ihm vor er würde mich nicht lieben

Zitat:
Ich rechne jeden Tag damit das er geht.

Zitat:
Ich kann Realität und Dinge die nur in meinem Kopf sind leider nicht immer unterscheiden.

Zitat:
Auf der einen Seite verhalte ich mich so als würde ich ihn vergraulen wollen auf der anderen möchte ich nur das er mir mehr Liebe und Zuneigung schenkt


Ich möchte dir nicht zu nahe treten aber das alles klingt wie die Ausführungen eines Borderliners.
Vielleicht möchtest du für dich in Ruhe darüber nachdenken ob es nicht doch ratsam wäre, dass du dir professionelle Hilfe suchst, deine Kernprobleme bearbeitest und lernst mit dir selbst einen achtsamen Umgang zu haben und deine Emotionen zu regulieren.

Alles Gute für dich!

12.02.2019 07:30 • x 1 #96


Krinna


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@FeuerWasser ....zunächst einmal Danke dafür das du dich mit meinem Problem auseinandergesetzt hast. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich heute morgen einen gehörigen Schrecken bekam als ich deine ",Diagnose" las.
Daraufhin hab ich mich mal etwas eingelesen und muss sagen, ich verstehe zumindest wie du darauf kommst. Hab auch 2 Selbsttests vorgenommen mit unterschiedlichen Ergebnissen.
Zusammengefasst würde ich behaupten....Es stimmt zwar irgendwas nicht mit mir...aber es ist nicht Borderline. Weder verletzte ich mich selbst....noch kenne ich akute und/oder chronische Langeweile ( ausser der die wohl jeder mal hat ) noch hab ich Wutausbrüche.

13.02.2019 17:14 • #97


FeuerWasser

FeuerWasser


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Zitat von Krinna:
Weder verletzte ich mich selbst...

Selbstverletzungen können bei allen psychischen Erkrankungen vorkommen aber ist bei keiner ein feststehendes Kriterium auch nicht bei Borderline und fehlende chronische Langeweile ist auch kein Muss.
Verlustängst und Beziehungsängste sind keine eigenständige Erkrankung, das verläuft immer symptomatisch und kommt gehäuft bei Borderline vor, narzisstischen Persönlichkeiten, Menschen mit langjährigen chronischen Erkrankungen oder ÄVPS.

Ich kann das nicht beurteilen, das maße ich mir nicht an und auf die Ferne sowieso nicht aber es sind Aussagen und Überzeugungsmuster dabei wo man sagen kann da läuft deutlich was schief.

13.02.2019 22:01 • #98


Krinna


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Das weiß ich auch. Nur nicht genau wo ich ansetzten soll

14.02.2019 11:00 • #99


FeuerWasser

FeuerWasser


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.... in dem du dir einen Termin beim Facharzt ausmachst, deine Symptome schilderst und um eine Diagnostik bittest oder dir über den Hausarzt eine Überweisung holst und einen Termin bei einem Psychotherapeuten vereinbarst.

14.02.2019 11:11 • #100




Dr. Reinhard Pichler

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