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Simba1302

Simba1302
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Hi,
Aktuell ist meine PTBS wieder sehr aktiv, durch einen Trigger den Ich erlebte letzte Woche. Seit dem habe ich jede Nacht Albträume und wache fix und fertig morgens auf. Langsam wird es echt sehr anstrengend, da ich wirklich jeden Morgen unter Strom aufwache, natürlich nicht erholt bin und Rückenschmerzen habe (vermutlich durch die Anspannung) .
Hat jemand Tipps von euch? Gibt es etwas was ich gegen diese Alpträume tun kann ? Ich weiß ja, dass sie im Zusammenhang mit der PTBS stehen . Es ist wirklich super anstrengend im Moment vielleicht habt ihr ja Tipps, wie ich das ganze irgendwie abmildern kann.

09.04.2026 #1


7 Antworten ↓

fourofour
Gegen die Träume direkt nicht. Was ich für wichtig halte ist, das man sich morgens, direkt nach dem Aufwachen in die Realität holt - mit Erdungs- und Zentrierungsübungen, Bodyscan.

Wichtin in solchen Tagen finde ich ist eine Tagesstruktur zu erstellen, aufzuschreiben und sichtbar in der Wohnung verteilen. Regelmäßige Ich-Zeit täglich. Übungen für die Emotionsregulierung wie MEditation, Zen, aktive oder passive Hörbücher.

Im Grunde, was man gelernt (haben sollte) und eine Zeit lang konsequent und intensiv anwendet, bis diese Anspannung wieder absinkt.

x 3 #2


A


Umgang mit Albträumen bei PTBS Tipps?

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Simba1302
@fourofour Dankeschön für die Tipps ! Vieles davon, wende ich an (Hier und Jetzt, Zentrierung) , aktuell finde ich es einfach nur anstrengend und nervig .. 🙏 ich hoffe, der "Peak" ist bald geschafft. Ich finde den Alltag dadurch auch so anstrengend (Versuche die Tagesstruktur einzuhalten, hatte jetzt frei , morgen geht es wieder auf die Arbeit , davor graut es mir ein bisschen ...)

x 1 #3


fourofour
Zitat von Simba1302:
aktuell finde ich es einfach nur anstrengend und nervig ..

Ja, es kann ab und an so sein. Ist leider so, kenne ich acuh zu genüge. Wenigstens weiß man das es auch wieder besser wird.

Viel Kraft
: )

x 2 #4


Simba1302
@fourofour vielen Dank dir lachen

x 1 #5


Sonja77
Ich hatte und habe Gott sei Dank das Glück das ich nur selten solche Alpträume hab was meine früheren Traumata angeht….das komische daran ist,das ich dann eigentlich das was mir über sehr viele Jahre widerfahren ist träume,jedoch sind es dann in meinen Träumen nie meine peiniger die das wieder vollbringen….sondern genau der Mensch der mir am wichtigsten ist und der mir niemals etwas tun würde oder mir weh tun würde….solche Träume sind belastend und wenn’s passiert knabbere ich den ganzen Tag daran herum weil es mich nicht wirklich in Ruhe lässt

Aber es sind nur Träume und haben für mich nichts zu bedeuten,ich lass mich davon nicht einschränken oder irgendwie schlecht drauf sein…auch belastet mich das nicht in dem Maße das ich darunter leide
Es gehört halt manchmal einfach dazu das ist alles,das Unterbewusstsein arbeitet halt manchmal

Augen zu und durch…ein Traum bleibt nur ein Traum und hat in meinem jetzigen Leben nichts zu suchen,ich geb dem gar keinen Raum und mach ganz einfach weiter so wie immer Punkt

x 3 #6


Simba1302

Z
Hallo, ich habe sehr stark mit Alpträumen zu tun, gerade im Moment ist es ein kleines bisschen besser, d.h. ich habe sie nur ca 3 mal pro Woche. Je nach Traum hängt es mir dann tagsüber auch noch nach bzw. traue ich mich manchmal nicht wieder einzuschlafen.

Ich habe dann das Thema mit meiner Therapeutin besprochen und sie hat mir dann empfohlen den Traum aufzuschreiben und ihm ein gutes Ende hinzuzufügen. Das finde ich allerdings echt schwierig, ich will das Thema ja dann am nächsten Morgen einfach nur vergessen... Deswegen habe ich auch noch nicht eine wirklich gute Lösung gefunden.

Was mir noch zum Thema einfällt, nimmst du ein AD? Bei mir hat sich die Häufigkeit der Alpträume auch immer dann verstärkt, wenn ich die Medikamente umgestellt habe bzw auch, als ich zb die Dosis von Venlafaxin erhöht habe. Das steht auch bei Nebenwirkungen. Manchmal finde ich es tröstlich wenn es so eine Erklärung gibt.

x 2 #8






Dr. Reinhard Pichler
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