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Feuerschale
Zitat von goldy12:
Nach diesem letzten Streit bin ich erstmal rausgegangen um die Situation sacken zu lassen.
Als ich wieder rein kam, hörte ich schon wie sie immer am schluchzen war. Auf einmal brach es heraus und sie rannte weinend raus.
Ich kann das nicht verstehen. Schreit mich erst an und wenig später weint sie.

Versteh ich auch nicht. Sie ist aus irgendeinem Grund sehr angespannt und labil. Möchte aber null drüber reden und agiert ihre "Moods" aus. Auf Arbeit hat das leider wirklich nichts zu suchen.
Am Ende seid ihr wegen ner gemeinsamen Aufgabe da, die ist zu machen, die ist aufgeteilt.

Die erste Situation war doch wirklich ein Nichts. Es ist für mich null nachvollziehbar warum sie so extrem reagiert.
Aber was willst du machen, sprechen will sie nicht drüber und es wird noch schlimmer. 🤔
Du hast doch nur ein nettes Angebot gemacht, sowas wie Anstubser, kann wieder in Ordnung sein, wir können auch reden. Ganz normal.

Dass da mehr ist...kannst auch nur du wissen, also ob einer mehr vom anderen will. Aber dadurch dass sie doch einen da an der Angel hat, dürfte das doch kein Thema sein? 🤔

Wenn jemand so richtig durch ist, ist das eigentlich auch ne Sache von der Vorgesetzten also ob krank schreiben nötig oder Unterstützung, Mitarbeitergespräche (bei uns gibts einen psychologischen Dienst). Sie ist ja so durch den Wind, dass sie nicht mehr normal interagieren kann 🤔🤔

Gut dass du zum Vorgesetzten bist einfach als Info. Ich hatte auch ne Kollegin die war ähnlcih schwankend, hat die nicht ihren Willen bekommen hat sie massiv intrigiert, lief auch heulend als Opfer durch den Flur.
ich hab aber nix gemacht , sie ging mir einfach im privaten viel viel zu weit, ne Mini Grenze war da schon Majestätigsbeleidigung....

Die hat sich später mit ner anderen Kollegin angefreundet, die ist ins selbe Haus gezogen, dann war Stunk und dann wurde mies intrigiert. Blumen vergiftet auf Arbeit. 😳😥Nachdem sie nach langer Zeit überall ihr Gift verspritzt hatte und kaum noch neue Freundschaften fand, die waren dann nach und nach alle verbraten.

Also ich würde das mit den "Workbesties" echt in Frage stellen. Vielleicht wars mal nett und locker aber im Moment ist da ja ein massiver Wurm drin.

x 2 #21


Perle
@goldy12 Hallo,

mit meinem Tipp von gestern meinte ich eigentlich, dass Du von Dir sprichst und was die Geschehnisse mit Dir machen.

Du hast ihr nun aber wirklich eine sehr intime private Frage gestellt und damit von Dir selbst wieder weggelenkt.

Ich weiß nun natürlich nicht, warum sie bei der Frage so anfing zu weinen aber es hat sie da etwas getriggert und ganz ehrlich: Du hast es bestimmt nett gemeint aber man fragt eine Frau nicht einfach, ob sie Nachwuchs erwartet. Auch wenn ihr Euch als Kollegen gut kennt - das ist absolute Privatsache.

Ich meine, Du solltest sie nun zur Ruhe kommen lassen. Die Zeit wird es zeigen.

LG Perle

x 1 #22


A


Streit unter Kollegen

x 3


G
@Sonja77
Das haben mir jetzt schon mehrere Leute gesagt mit denen ich über die Situation gesprochen habe.
Das Thema kam Ende letzten Jahres auch mal kurz auf, ich habe sie angesprochen ob da evtl. mehr ist als das was aktuell ist. Mir kam es nämlich auch so vor. Aber das verneinte sie mit den Worten „ne, dafür kennen wir uns zu gut“. Da musste ich damals auch lange drüber nachdenken und bin bis heute nicht ganz schlau, was sie gemeint hat.
Ja ich finde sie attraktiv und wir passten eigentlich gut zusammen, das haben ja auch viele seit Jahren gedacht. Aber tauche deinen Füller nie in Firmentinte war immer mein Motto. Und falls es doch soweit gekommen sein sollte, wäre für mich klar gewesen, mindestens die Abteilung zu wechseln.
Nachdem wir aber das Thema besprochen hatten, war ich auch fein damit und wollte gar nicht mehr. Ich habe keine weiteren Bemühungen angestellt und ich war einer der ersten, welcher von ihrem neuen Freund erfuhr.

x 1 #23


G
@Feuerschale
Ich will ihr gar nicht unterstellen, dass sie psychisch durch ist, auf keinen Fall. Aber irgendwie scheint da einiges im Argen zu sein.
Sie hat ja auch manchmal Panikattacken, aber wirklich sehr sehr selten.
Sie war damals auch die erste in der Firma (nach meinem Chef) welche von meinen Jahre zurückliegenden Panikattacken erfahren hat.
Sie ist auch die einzige, die mir gesagt hat, dass sie sich damals Sorgen um mich gemacht haben und dachten, der machts nicht mehr lange und kündigt.
Ich habe diese Phase zum Glück hinter mir und ich bin ehrlich, sie hat mir damals auch geholfen, dass ich das durchstehe. Sie hat immer gesagt, ohne dass sie damals von meinen Problemen wusste, dass ich keine Angst haben muss etc., es könne mir nichts passieren.


Es fühlt sich gerade alles wie ein schlechter Traum an, in der Hoffnung man wacht auf und es ist alles super.
Aber zu wissen, dass es gerade real ist, schmerzt einfach extrem. Es fühlt sich an, als wenn ich einen geliebten Menschen verloren habe .

x 1 #24


G
@Perle
Absolut nicht frauenfeindlich o.Ä., das möchte ich absolut betonen, aber bei uns ist der Ton rauer und das kennt sie auch.
Selbst mein Vorgesetzter hat geschmunzelt als er das mit der Schwangerschaftsfrage hörte und meinte dann, dass es halt eine raue lockere Frage war, sowas kenne sie ja aus dem täglichen Geschäft.

x 1 #25


Feuerschale
Zitat von goldy12:
Es fühlt sich an, als wenn ich einen geliebten Menschen verloren habe .

Hmm schon komisch.
Also Aufhänger war doch wirklich nur "mach meine unangenehme Zusatzaufgabe mit" und du "nö hab ja selbst zu tun"

Wo kommt das ganze Drama her? 🤔🤔

Oder ist sie doch noch in dich verliebt trotz Freund?! Aber Kommunikation scheint echt so GAR nicht ihr Ding zu sein.
Vielleicht weiß sie selbst nicht was mit ihr los ist? 🤔

x 1 #26


Feuerschale
Zitat von goldy12:
@Perle Absolut nicht frauenfeindlich o.Ä., das möchte ich absolut betonen, aber bei uns ist der Ton rauer und das kennt sie auch. Selbst mein ...

Den Ton kenne ich auch als ich im reinen Männerteam war. Aber nimmt man sich ja normal nicht krumm.

x 1 #27


Perle
Von frauenfindlich sagte ich ja auch gar nichts.

Ich finde aber, dass - auch wenn bei Euch alles kumpelhaft rau zugeht - es Grenzen gibt. Das Thema Schwangerschaft ist ein Empfindliches. Das hat man ja nun mitbekommen. Da gibt es verschiedene Gründe, weshalb eine Frau anfängt zu weinen.

x 3 #28


G
@Perle
Ich verstehe was Du meinst und bei anderen Frauen oder Kolleginnen würde ich den Spruch auch auf keinen Fall bringen. Das ist Privatsphäre und eine Grenze, ganz klar.
Bei uns war das anders. Sie kannte ihn mittlerweile und fand ihn immer zum schmunzeln. Über das Thema Nachwuchs haben wir auch schon öfter mal gesprochen und sie hat immer gesagt, sie wolle auf keinen Fall welchen. Nicht weil sie nicht kann, sondern weil sie nicht will.
Und da waren wir immer auf einer Welle weil es mir genauso geht. Wir haben da immer Scherze drüber gemacht.
Sie hat seit 1 Jahr ein Haustier und das als ihr Kind bezeichnet und sich ihre Eltern schon mit dem Haustier als Enkel angefreundet hätten etc.
Da war also eigentlich kein Grund, das böse aufzufassen.

#29


Perle
Ich weiß nun nicht wie alt Deine Kollegin ist aber Einstellungen bzgl. Kinderwunsch können sich ändern, z. B. aufgrund von Änderungen der Lebensumstände und % oder auch des Alters. Dann gibt es auch noch Schutzbehauptungen, die gerne mal flapsig oder lustig daherkommen, um das Thema und den damit einhergehenden Kummer zu überspielen oder sich der Auseinandersetzung damit nicht stellen zu müssen, denn es könnte sehr weh tun.

Wir können hier lange darüber nachdenken, welche Gründe Deine Kollegin hat, weshalb es ihr gerade nicht gut geht. Vielleicht erzählt sie es Dir irgendwann. Gib ihr Zeit.

x 1 #30


G
Der heutige Tag war belastend aber nicht so emotional wie die letzten Tage. Es gab ein normales „Moin“, zwischendurch kam ein flapsiger Spruch, auch mal ein kurzes Lächeln, aber keine Privatgespräche. Augenkontakt wurde sofort abgebrochen.
Manchmal gab es normale Arbeitsgespräche und manchmal wurde aus heiterem Himmel patzig geantwortet. Da habe ich dann aber nichts gesagt, weil ich keine weitere Eskalation will. Der Moment für „was soll die patzige Antwort?“ ist momentan sicherlich der falsche.
Wieder mussten wir uns, unsere unliebsame Aufgabe teilen. Das klappte auch ganz gut, bis auf einen Moment. Ich sagte, dass ich gerade ihre Hilfe bräuchte weil es alleine zu viel wäre und sie mir bitte kurz helfen möge. Da sagte sie „ja mache ich, aber ich will sofort erwähnen, dass ich da ja auch schon was gemacht habe, du machst das nicht alleine“. Ich habe nur gesagt, dass ich das ja auch gar nicht behauptet habe und davon auch gar keine Rede war und ich einfach nur um ihre Hilfe gebeten habe, was sie dann auch tat.

Heute Vormittag ging es mir einmal nicht gut, mir wurde schwindelig, ich vermute aufgrund von Stress und der emotionalen Belastung. Ich habe nichts gesagt, aber das hat sie gemerkt. Sie hat dann nämlich einen Teil meiner Arbeit gemacht ohne dass ich was gesagt hatte. Muss ich ihr ja auch anrechnen.

x 1 #31


Feuerschale
Das geht doch wieder in eine ganz gute Richtung. Ihr könnt wieder zusammenarbeiten ohne euch die Augen auszukratzen 👍 Das private muss ja nicht unbedingt. Vielleicht hat sich bei ihr auch viel geändert mit neuem Freund.
Außerdem teilt ihr euch die Arbeit und schaut auch beim anderen mit. Also sie reagiert ja da empathisch.

x 1 #32


G
@Feuerschale ja absolut. Schätze es wird ein langer schwieriger Weg.
Das größte Problem: Ich möchte sowas immer aufgeräumt haben und bohre vielleicht einmal zu viel als zu wenig nach.
Sie ist eher Team „ich möchte nichts mehr davon hören“. Für mich ist es aber dann nicht geklärt. Das wird wahnsinnig schwierig.
Ich möchte sie aber schon noch wissen lassen, dass es mir wahnsinnig weh tat als sie anfing zu weinen. Das war für mich eine der schlimmsten Momente ever und ich habe schon viel Leid und Verluste ertragen müssen. Und genau über diese Verluste weiß sie Bescheid, sie kennt meine Geschichte. Und es war wirklich vergleichbar mit damals.

x 1 #33


G
@Perle am Freitag habe ich ihr in einer ruhigen Minute gesagt, dass ich sie mit dem Spruch niemals verletzten wollte. Das ganze wurde dann doch emotionaler als gedacht und bei beiden kullerten die Tränen. Allerdings habe ich mit dem Spruch mehr verletzt als ich gedacht hätte. Sie sagte mir, dass sie aufgrund von Medikamenten momentan keine Kinder bekommen kann/darf und es wohl auch nie dazu kommen wird.
Das hatte sie mir zwar mal gesagt, aber immer mit dem Hinterton, ist eh egal, will ja auch keine. Deswegen hatte ich mir bei dem Spruch auch nichts Böses gedacht.
Jetzt der plötzliche Wandel hin zu, du hast mich damit sehr verletzt. Sie meinte sie hätte 2 Abende nur zuhause gesessen und darüber nachdenken müssen, wohl niemals Kinder bekommen zu können.
Das tat mir weh und war niemals meine Absicht.
Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr es von Herzen wünschen würde etc und ich jetzt weiß, dass ich das nie hätte sagen sollen.
Sie hat sich auch bei mir entschuldigt, dass sie mich so angeschrien hat und mir die kalte Schulter gezeigt hat. Aber wären wir nicht eh in Personalnot gewesen, wäre sie an dem Tag an welchem ich den Spruch gebracht habe, nach Hause gefahren.
Der eigentliche Beginn unseres Streits mit der Arbeitsaufgabe war für sie schon wieder unwichtig und fast vergessen meinte sie.
Ich ärgere mich jetzt maßlos über mich selber, warum ich nicht einfach meine Klappe halten konnte.
Obwohl wir uns Freitag dann mehr oder weniger Guten verabschiedet haben und wir uns auch wieder bei unseren Spitznamen nannten, ghosted sie mich seitdem. Habe am WE und Montag hin und wieder einen Snap oder ein Reel mit ihr geteilt, aber diese wurden nichtmal geöffnet geschweige denn kam etwas zurück.
Sie ghosted mich komplett.
Heute Nacht/morgen früh fliegt sie in den Urlaub. Eigentlich wollte ich ihr einen guten Flug wünschen, aber da sie sich komplett zurückgezogen hat, werde ich ihr auch nicht schreiben. Vielleicht braucht sie den Abstand.
In ihrem Urlaub hat sie Geburtstag und wir wollten dann telefonieren. Bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist oder ich ihr einfach nur kurz eine Glückwunsch Nachricht schicke.
Jeder der uns beide kennt, sagt dass sie bis auf einen Ex von ihr, noch nie jemanden so geghosted hat wie mich jetzt.

#34


A


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Dr. Reinhard Pichler
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