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Alice321

Alice321
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Hey,
ich bin in der Vergangenheit öfter in Situationen geraten, in die ich eigentlich gar nicht rein wollte, vor allem auf sexueller Ebene.

Beispielsweise wollte jemand, mit dem ich etwas hatte oder den ich gerade kennengelernt hatte Sex mit mir.

Eigentlich habe ich mich dabei unwohl gefühlt und wollte es nicht wirklich.
Gleichzeitig fiel es mir aber oft extrem schwer, Nein zu sagen bzw. konnte ich es in dem Moment einfach nicht. Es war wie eine Blockade.

Irgendwann wusste ich dann oft gar nicht mehr, was ich machen oder sagen sollte, und habe dann einfach gar nichts mehr gemacht.
Ich bin dann wie in eine passive Rolle gegangen, habe die Situation weiterlaufen lassen und mich ihr quasi unterworfen, obwohl ich es eigentlich nicht wollte.
Wenn es extrem "schlimm" war hab ich auch oft dissoziert währenddessen um den Sex gegen meinen Willen auszuhalten.

Ich würde sagen, dass manche Männer das wahrscheinlich nicht einmal richtig bemerkt haben.

Andererseits bin ich aber auch häufig an ziemlich dominante Männer geraten, denen meine Bedürfnisse schlichtweg egal waren und die sehr drängend waren oder eine gewisse Erwartungshaltung vermittelt haben.
Dadurch hatte ich dann oft das Gefühl auch irgendwie in der Pflicht zu sein.

Seit ich mit meinem jetzigen Freund zusammen bin, ist das zum Glück sehr viel besser geworden bzw. besteht dieses Problem eigentlich gar nicht mehr.


Was mich aber bis heute extrem beschäftigt, sind die Vorwürfe und Schuldgefühle wegen der Situationen aus der Vergangenheit. Gerade weil ich eben nicht klar Nein gesagt, sondern die Situationen teilweise einfach habe weiterlaufen lassen, fällt es mir schwer, mir da selbst zu verzeihen bzw. mit den Schuldgefühlen umzugehen.


Kennt jemand dieses Verhalten oder hat vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht? Und falls ja: Was hat euch geholfen, mit diesen Schuldgefühlen umzugehen?

• • 22.08.2026 x 5 #1


25 Antworten ↓

G
Zitat von Alice321:
Was hat euch geholfen, mit diesen Schuldgefühlen umzugehen?

Schuldgefühle oder schlechtes Gewissen?
Du hast dich benutzen lassen um deren Erwartungen zu erfüllen. Meinst du das so?

• x 2 #2


A


Erfahrung mit Fawning beim Sex + Schuldgefühlen danach

x 3


Alice321
@Gedeon war zum Teil so aber zum Teil auch dieses hilflose Gefühl aus der Situation nicht rauszukommen.

Was meinst du mit schlechten Gewissen, wem gegenüber?

• #3


Sonnenzauber
@Alice321 hatte ich ganz oft früher bei ONS aber war immer ziemlich betrunken, von dem her kann ich mich nur an die Hälfte erinnern. Hatte aber nie dissoziiert oder Schuldgefühle. Am besten therapeutisch aufarbeiten, mir hat das damals nicht „geschadet“ langfristig gesehen. Viele Männer sind so aber ich war damals auch sehr jung so wie du. Denke sowas haben viele schon erlebt, die auch viel im Nachtleben unterwegs waren und sich ausleben wollten. Mit dem Alter wird man einfach erfahrener.

• x 4 #4


G
Zitat von Alice321:
@Gedeon war zum Teil so aber zum Teil auch dieses hilflose Gefühl aus der Situation nicht rauszukommen. Was meinst du mit schlechten Gewissen, wem gegenüber?

Dass du es mit dir hast machen lassen, es zugelassen hast. Aber anscheinend warst du ja nicht in der Lage, nein zu sagen oder dich zu wehren.
Wurdest du auch mal genötigt?

Im Kern beschreibt das schlechte Gewissen den inneren moralischen Kompass, der anschlägt, während das Schuldgefühl das konkrete emotionale Nachbeben ist, wenn man eine Grenze überschritten hat.

Schuldgefühl: Es entsteht im Nachhinein, wenn man das Gefühl hat, jemandem geschadet, eine Pflicht verletzt oder einen Fehler gemacht zu haben.

Dann passen die Schuldgefühle wohl besser - oder doch beides? Keine Ahnung. Sorry für die Verwirrung. 🤦‍♂🤦‍♂

• x 2 #5


Feuerschale
Ich denke und habe es auch so erfahren dass das Fawning eine tief automatisierte Reaktion sein kann, wo man sich selber seine Bedürfnisse und Grenzen auch kaum mehr spürt und Dinge automatisch ablaufen.
Entweder wie das Gegenüber es will oder wie man meint, welche Erwartungen da sind, was von einem erwartet wird (eine Art Drehbuch)

Ich kenne das auch ganz gut...hab Jahrzehnte gebraucht, um bei mir anzukommen.
Was ich dann immer schade fand war, dass es keine echte Begegnung gibt oder so ein eigenes Tempo....ein lebendiges Spiel von Nähe und Distanz....sondern mehr wie so ein getrieben sein. Oder durchziehen, bis es vorbei ist, wer immer das dann auch definiert, was zu passieren hat und wann es vorbei ist. (Ende vom Sxx oder was auch immer).

Dann hab ich Lösungen gesucht. Wie kann man das automatisierte aufhalten, wie kann es achtsamer sein?
Bei den zwei Versuchen etwa wo ich das mal angesprochen habe oder Berührung achtsamer, langsamer gestalten wollte wurd ich dann auch eher angeguckt wie ein Auto, es gab Verständnislosigkeit.Und das waren beides keine besonders dominanten Gegenüber....vielleicht unerfahren und dann so "was soll das? Quatsch" Reaktion.

@Alice321 Es klingt gut, dass es in deiner jetzigen Partnerschaft kein Thema mehr ist und du diese Erfahrung dann nicht mehr machst. Das heißt, in deiner Gegenwart kannst du gute Erfahrungen, stimmige Erfahrungen machen?

Und jetzt beschäftigt dich, warum es vorher so war wie es war?
Ist das schlechte Gewissen dir selbst gegenüber, dass du in dem Moment nicht gut und deutlich für dich sorgen konntest?

Fawning gilt ja als Traumareaktion....man hat nicht die Möglichkeit stimmig in sich zu reagieren, Nähe und Distanz zu regulieren.

Es hängt auch vieles vom Gegenüber ab, also dass es auch mal anders sein kann weil man deutlich sich wahrnimmt oder gut klarkommt irgendwie.

Andererseits kann manchmal auch einfach der falsche Zeitpunkt sein wo man wen trifft. Ob man zu sich kommt und sich äußern kann, oder ob man in eine so gefällige nette Rolle fällt, dass ein Gegenüber das gar nicht merkt, also gar nicht bewusst ausnutzt, sondern denkt, ja alle Zeichen stehen jetzt auf Nähe und mehr.

Das kann ein Gegenüber nicht immer erkennen. Wenn man es erst hinterher schafft zu benennen "Da war ich gar nicht da, das war gar nicht so ich" fällt ein Gegenüber auch oft aus allen Wolken, weil es dachte/fühlte, war alles gut, war alles freundlich und einvernehmlich....Ich habe da einige vor den Kopf gestoßen.

Auf der anderen Seite bin ich mir auch nicht sicher, ob alle Begegnungen bei mir immer so freiwillige waren,a uch wenn sie freundlich und nett erschienen. Man kann ja selber in so einer Art "Das hat jetzt so zu sein" Gefühl sein und das Gegenüber auch...Also ich hatte da auch kein gutes Gefühl wenn ich im Aitomatikmuster laufe oder auch ein Gegenüber mir jetzt nicht aufrichtig zugewandt wäre oder z B nicht wirklich auf mich stünde und ich könnte es nicht merken, weil er nicht nein sagen kann und ja signalisiert....das macht komische Emotionen dann auch wie eben diese Art von Schuldgefühlen oder das Gefühl, da liegt etwas völlig daneben...


Dass du im Heute aber bei dir sein kannst und Nähe zulassen kannst mit dem Partner, das scheinen doch sehr große Schritte zu sein und gute Möglichkeiten 🍀
Was ist denn bei ihm anders?

• x 3 #6


Alice321
@Feuerschale

Genau es gibt diese Situationen, in denen man in diesen Gefälligkeit Modus ist, wo der andere es nur schwierig oder gar nicht merken kann, weil man es nicht kommuniziert.

Allerdings kann man ja auch nonverbal kommunizieren. Es gab in der Vergangenheit eine Situation, da hatte ich mich mit jemandem getroffen mit dem ich lange was hatte. Es war eine sehr toxische Sache.

An dem Tag fühlte ich mich nicht wohl und sagte ihm das auch. Ihm war das vollkommen egal. Er begann mich zu küssen mit Zunge, was ich nicht erwiderte.
Ab einer gewissen Punkt, versuchte ich da gar nicht mehr rauszukommen, sondern versuchte nurnoch die Situation erträglicher zu machen und es schnellstmöglich hinter mich zu bringen.
War weder erregt noch zeigte ich irgendwelche Anzeichen, dass ich da in dem Moment Lust drauf hatte.
Ich dissoziierte und wartete bis er fertig war.

Mit ihm hatte ich oft was. Er wusste wie ich sonst war. Und da kann mir niemand erzählen, dass er das nicht gemerkt haben kann.
Ich habe so einen Hass auf ihn und auf mich selber dass ich das zugelassen habe und die Situation nicht schon von Beginn an verhindert habe. Meine Bedürfnisse waren ihm egal und nur weil ich nicht laut das Wort "NEIN" gesagt habe, fühlt er sich so als hätte er alles richtig gemacht und ist sich keiner Schuld bewusst. Hat mich stattdessen fertig gemacht im Nachhinein.
Man muss dazu sagen dass er 18 Jahre älter war als ich und er mein Unvermögen Grenzen zu setzen (damals) schamlos ausgenutzt hat für seine Bedürfnisse.
Zitat von Feuerschale:
Was ist denn bei ihm anders?


Was bei meinem Freund anders ist.. Er hat diese Erwartungshaltung nicht mir gegenüber. Ich muss nicht nein sagen, wenn ich nicht will. Er erkennt das dann an meiner Körpersprache oder fragt im Zweifel nach und hört von selber auf. Ich muss da keine Angst haben, dass etwas gegen meinen Willen passiert.

Konsens ist eine beidseitige Sache. Und nur weil jemand nicht laut NEIN sagt, heißt das nicht, dass er JA meint. Und das verstehen so viele Männer einfach nicht.

• x 5 #7


Alice321
Zitat von Feuerschale:
Ist das schlechte Gewissen dir selbst gegenüber, dass du in dem Moment nicht gut und deutlich für dich sorgen konntest?

genau, mir selbst gegenüber. Mich selbst und meine Bedürfnisse und Werte verraten zu haben, nur um jemand anderen nicht vor den Kopf stoßen zu müssen.
Muss halt auch dazu sagen dass ixh einfach emotional abhängig war.

Es hat mich meinen inneren Frieden gekostet und ich bearbeite diese o.g. Situation auch in Therapie, aber nichts bessert sich. es geht mir psychisch so schlecht deswegen

• x 2 #8


Abendschein
Liebe @Alice321 mach Dir doch da keine Gedanken mehr. Die Vergangenheit ist vorbei
und jetzt hast Du einen lieben Mann und nur das zählt. zwinkern Du kannst es doch nicht ändern,
alles andere ist müßig.

• x 2 #9


Alice321
@Abendschein natürlich hast du da recht, aber wäre es so einfach hätte ich das Problem nicht...

• #10


G
Was genau wirfst du dir denn noch vor?
Welcher Gedanke quält dich denn noch?
Was tut noch weh?
Siehst du dich als Opfer?


Definition von Fawning
Fawning bezeichnet im Deutschen meist die Beschwichtigung, Unterwerfung oder den Bambi-Reflex.
Es ist eine vierte, oft übersehene Traumareaktion neben Kampf, Flucht und Erstarren, bei der Betroffene Konflikte durch extremes Anpassen, Gefälligsein und die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse zu vermeiden versuchen

• x 1 #11


D
Ich habe nicht alles gelesen, aber habe nur die eine Frage:

Wurdest du als Kind sexuell missbraucht?

Das wäre jetzt der Klassiker für dein Verhalten und Empfinden. Und vor allem dafür, das du häufig an Männer geraten bist, die dominant waren.

Es ist bei solch unverarbeiteten Traumata wie 2 Zahnräder, die ineinander greifen. Opfer & Täter erkennen sich instinktiv.

• x 2 #12


Alice321
@Dunkelbunte ja wurde ich...

• x 1 #13


D
Zitat von Alice321:
@Dunkelbunte ja wurde ich...

Siehst du. Das ist die Antwort.
Um das Schuldgefühl, das Beschmutzsein, das stille Schreien, los zu werden, musst du es bei einem guten Therapeuten aufarbeiten.

Ist deine Partnerschaft wirklich liebevoll und auf Augenhöhe?

• x 5 #14


Gaulin
Zitat von Gedeon:
Definition von Fawning
Fawning bezeichnet im Deutschen meist die Beschwichtigung, Unterwerfung oder den Bambi-Reflex.
Es ist eine vierte, oft übersehene Traumareaktion neben Kampf, Flucht und Erstarren, bei der Betroffene Konflikte durch extremes Anpassen, Gefälligsein und die Vernachlässigung eigener Bedürfnisse zu vermeiden versuchen

Genau und das löst Ängste aus.

Ich kenne das auch, leider. Mir ging es in jüngeren Jahren genauso. Ich habe Dinge ertragen und geduldet, die nicht ok für mich waren. Ich komme aus einer narzisstischen und gewalttätigen Erziehung, ich kann mir das nur so erklären. Dadurch, dass man viel ertragen musste, ein Nein nicht akzeptabel war, übernimmt man dieses Verhaltensmuster mit ins Erwachsenenleben. Dann könnte die Schockstarre mit reinspielen, dieses Nicht-Wehren-Können, Nichts-Sagen-Können. Schuldgefühle damit verbunden kenne ich ebenfalls, weil man sich so verdammt schwach und schlecht damit fühlt.
Ich kann hier nur zur Therapie raten, Selbstwert aufbauen und abgrenzen lernen.

• x 5 #15


G
Zitat von Gaulin:
Dann könnte die Schockstarre mit reinspielen, dieses Nicht-Wehren-Können, Nichts-Sagen-Können.

Vielleicht auch so eine Form von innerem Gehorsam oder Pflichtempfinden (ich muss das tun, weil) ?

• x 2 #16


Alice321
@Gedeon

Ja die Definition ist richtig.

Ich habe inzwischen viel mit meiner Therapeutin darüber gesprochen. Sie sagt auch, dass ich aufhören muss, so streng mit mir selbst zu sein, und stärker berücksichtigen sollte, unter welchen Umständen ich aufgewachsen bin und wie die damaligen Situationen waren. Dass ich keine Schuld daran trage, wenn ich in bestimmten Momenten schlichtweg nicht in der Lage war, anders zu handeln.
Ich bin auch besser geworden im "Grenzen setzen".

Mit dem Begriff „Opfer“ tue ich mich trotzdem sehr schwer. Ich glaube, weil genau das dahinterstehende Gefühl für mich so schwer auszuhalten ist. Diese Hilflosigkeit und das Gefühl, keine Kontrolle zu haben.


Diese toxische On-off-Geschichte (ging 1,5 Jahre) hat sich damals mit der Kennenlernphase meines jetzigen Freundes überschnitten.

Eigentlich wollte ich den Kontakt schon lange vorher beenden, aber ich habe es einfach nie geschafft, mich endgültig daraus zu lösen.
Eine richtige Beziehung war es ohnehin nicht. Im Nachhinein betrachtet war es eher eine reine Sexbeziehung, in der ich mich teilweise wie seine „kostenlose Nut.“ fühlte und gleichzeitig noch für seine emotionalen Bedürfnisse da war. Er hat mich von A bis Z belogen, verarscht und respektlos behandelt. Natürlich gab es zwischendurch auch schöne Momente, sonst wäre ich vermutlich nicht so lange geblieben und hätte immer wieder Hoffnung gehabt, dass es doch noch anders wird. Ich hab mich alleine gefühlt und war emotional abhängig, mit Liebe hatte das nichts mehr zutun.

Erst als ich mit meinem jetzigen Freund offiziell zusammenkam, habe ich es geschafft, den Kontakt endgültig abzubrechen. Was mir aber bis heute nicht gelingt, ist, diese alte Geschichte innerlich von meiner jetzigen Beziehung zu trennen.

Vor allem dieses letzte Treffen, bei dem ich mich auf den Sex "eingelassen" habe, obwohl ich es innerlich überhaupt nicht wollte, verfolgt mich jeden Tag. Ich wusste, dass ich es nicht möchte und hab das auch signalisiert aber ihm war es egal und ich hab es nicht geschafft in diesem Moment nicht entsprechend anders handeln. Er hat einfach weiter gemacht und ich hab dissoziiert und gewartet bis es vorbei ist.

Mein Freund weiß davon, verstehen was in mir vorgeht tut er aber nicht wirklich.

Es tut unglaublich weh, dass diese Sache eigentlich längst vorbei ist und dieser Mensch trotzdem weiterhin so einen massiven negativen Einfluss auf mein Leben hat. Teilweise geht es mir damit so schlecht, dass ich Suizidgedanken habe.

Zudem nehme ich seitdem Antidepressiva und gelegentlich Tavor aber nichts bessert sich auf Dauer.

• x 2 #17

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Alice321
@Gaulin
Tut mir leid, dass du dasselbe durchmachen musstest...

Schockstarre ist es eher nicht.
Es ist eher so dass ich dann schon versuche meine Bedürfnisse zu kommunizieren, es dann aber nicht schaffe mich von denen des anderen abzugrenzen und Schlussendlich einknicke bzw. aufgebe.
Ich gebe dann auf und mache nichts mehr weil ich das Gefühl habe Hilflos zu sein und da sowieso nicht mehr rauszukommen.

Objekt ist das natürlich quatsch, aber subjektiv ist es so

• x 1 #18


Alice321
@Gedeon ja das kommt auch noch dazu.
Wenn man darauf konditioniert wurde, hat man das Gefühl der Person gegenüber es "schuldig" zu sein.

• x 2 #19


G
Zitat von Alice321:
Es tut unglaublich weh, dass diese Sache eigentlich längst vorbei ist und dieser Mensch trotzdem weiterhin so einen massiven negativen Einfluss auf mein Leben hat.

Das kann ich aufgrund eigener Erlebnisse tatsächlich nachempfinden. Manche Erfahrungen lassen einen einfach nicht los.

Du bist noch sehr jung. Mit den Jahren verblasst so einiges an Bedeutung und Macht, manches lässt sich abschütteln, anderes nicht.
Vergangenheit ist aber erst, wenn´s nicht mehr weh tut.

Gib dir einfach die Zeit und gönne dir so viel Frieden wie möglich.

• x 2 #20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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