Zitat von Sabsi89:
Ich denke da ist schon sehr viel Wahres dran. Es bringt nach der 100% Versicherung für den jetzigen Partner zu suchen. Es gibt im Leben keine 100% egal bei welchem Partner (so auch beim eventuell nächsten nicht), auch bei keinem Job oder keinem was auch immer.
Das hab ich schon längst akzeptiert. Heißt aber auch nicht, dass der jetzige Partner falsch ist. Es ist immer eine Schwingung, völlig normal.
Es gilt daran an diesem zwanghaften Grübelverhalten anzusetzen und sich zu fragen, warum grübel ich wirklich? und ich denke, dass das wenig mit der aktuellen Beziehung oder mit Beziehung überhaupt zu tun hat, eher Kindheit, bestimmte Muster und und und.. bei mir zieht sich die Bindungsproblematik auch durch andere Bereiche meines Lebens, z.B. Job und daran erkenne ich, dass das Problem eben nicht an der möglichen Antwort (in diesem Fall, ob der Partner passt oder nicht), sondern eben schon beim Formulieren der Fragestellung (Grübelzwang) liegt.
Das ist doch das was du meintest @Efabi12 oder?
Sorry Mädels, aber ich seh das genauso.[/
Es stimmt schon.... es gibt Dinge an meinem Partner die finde ich nicht so toll und das hab ich gelernt zu aktzeptieren weil ihn gibt es nur so wie er ist. Altzeptiere ich ihn nicht so dann hilft auch die Liebe nix.
Wie ist es denn bei dir Aldia, bist du noch mit deinem Partner zusammen?
Hey Sabsi, ja ich bin noch mit meinem Partner zusammen. Mein Problem ist/war, dass ich von Anfang an diese "Liebe" noch nie wirklich empfunden habe (also bei keinem) und immer wieder geblockt habe bei allen Männern und natürlich Grübeln grübeln grübeln. Das Ganze ging so weit, dass ich daraus sogar schon ne Date-Phobie entwickelt habe, also ich hab wirklich niemanden an mich ran gelassen. Warum ich jetzt mit meinem jetzigen Partner zusammen bin, hat sich so ergeben: Er war wirklich der aller Erste, bei dem ich von Anfang an nicht andauernd wegrennen wollte. Die Datephobie war auch vollkommen weg und als er mir sagte, er nimmt mich so, wie ich bin (egal mit welchen Fehlern, Sorgen,
Ängsten und Nöten), da ist mir irgendwie das Herz aufgegangen. Ich hab geheult und es war wahnsinnig befreiend. Das ist jetzt ein halbes Jahr her. Seitdem sind wir ein Paar und es gibt immer wieder lange Phasen dazwischen, wo mir wieder die Grübelscheisse dazwischen funkt und ich mich frage, was Liebe eigentlich ist. Objektiv passt mein Freund perfekt und er ist wundervoll. Ich habe wirklich 0.0 an ihm auszusetzen und ich will und wollte auch noch wirklich nie , irgendwas verbesseren. Bei mir gehts mehr um die Fragestellungen "Ist es meine große Liebe?" "Liebe ich ihn?" "Was ist Liebe?" Ich bemühe mich täglich, mich von diesem Hollywood-Mist zu distanzieren.
kennt ihr das?
Liebe Grüße