Hey!
Mir hilft es auch unheimlich mit meinem Freund über diese Dinge zu reden. Aber wenn es dann bei mir ganz schlimm ist und ich die großen Ängste ausspreche, weiß er eben auch oft nicht, was er sagen soll, was ihn wiederum ziemlich fertig macht.
Kennt ihr das auch, dass man plötzlich irgendeine doofe kleinigkeit 'entdeckt' die nie so eine große Rolle gespielt hat, und die dann plötzlich wieder ein neues Gedankenkarussel auslöst? Es ist total unsinnig, aber dann ist auf einmal dieser 'fehler' an meinem Freund DER Trennunggsgrund schlechthin und ich kann die Gedanken nicht mehr aufhalten es ist so ein furchtbares gefühl, ekelhaft und zerreißend.
Was ich vorhin total spannend fand, ist das zimtwolke schrieb:
Zitat von zimtwolke:Ich vermisse nicht. Ich vermisse meine Freunde nicht, wenn ich zB gerade in meiner Studienstadt bin. Ich brauche diese Nähe nicht, ich vergesse sogar auch mich zu melden bzw. habe ich da nicht allzu große Lust zu. Ich freue mich schon, wenn ich dann meine Freunde wiedersehe und man einen schönen Tag miteinander verbringt. Aber ich pflege diese Beziehung nicht so, wie andere es tun.Ich hatte auch nie wirklich eine beste Freundin.
So geht es mir auch! Bei mir kommt darüberhinaus noch dazu, dass beste freundinnen, die die sich mir gegenüber selbst so bezeichnet hatten, mich oft unter einen riesigen emotionalen Druck setzten, für sie da zu sein, alles richtig zu machen, etc.
Ich merke, dass wenn mein Freund mich auch als seine beste Freundin bezeichnet, dieser Druck wieder in mir Aufsteigt. Oh man, der innere emotionale Druck, den ich mir selber mache ist immer übermächtig, wenn ich über diese dinge nachdenke, die man meiner meinung nach als Freundin machen/ fühlen sollte.
Aber wer darf das schon definieren?? Wer sagt mir, dass ich immer nur Glücklich sein muss: grooßer roter Pfeil auf mich selbst! Aber dann müsste man sich ja auch selbst sagen können, dass man auch mal sachen doof finden darf, warum ist das so schwer?? seufz, es ist sch*