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Mamey
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Hallo, ich bin hier ganz neu.

Ich habe habe jahrelang schon Angst um die Partnerschaft. Immer wieder unbegründete Zweifel, komische Gefühle,. ich weiß nicht damit umzugehen. War schon in einer Tagesklinik. da ging es schon eine zeitlang wieder besser. Aber das letzte halbe Jahr geht gar nicht nehr. Bin seit 3 Monaten zu Hause und in therapeutischer Behandlung. Nächste Woche geht es in eine Klinik.
Wache morgens immer auf und sage:ich kann nicht mehr. Und das seit bestimmt 1 Jahr.
Es fühlt sich echt grausam an. Normale Themen gibt es auch nicht mehr. Bin auch nur noch auf Daueranspannung.
Nun habe ich totale Angst in die Klinik zu gehen. Angst davor, daß es doch die Beziehung ist. Obwohl ich eigentlich weiß, das ich ihn liebe. Manchmal bin ich auch mit den Gefühlen auch wieder total durcheinander. . und dann werde ich auch immer so agro, weil es einfach so sch. ist. Mein Kopf kommt nicht zur Ruhe.
Kennt ihr das auch?

01.06.2026 x 1 #1


38 Antworten ↓
Feuerschale

Feuerschale
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@Mamey Ich vermute, dass zur Zeit eher Symptome aus dir sprechen und dich so empfinden lassen.
Darum würde ich glaube ich eher versuchen, den Fokus auf Genesung zu richten.

Mir hatte mal jemand gesagt, in einer belasteten Phase (wo der Fokus viel zu eng und nicht klar ist), sollte man besser keine Entscheidungen treffen bzgl. des Lebens oder eben auch Partnerschaft.

Hast du irgendwas, wo du für dich eine Basis finden kannst - jetzt gehts mir gut, jetzt probier ich mich aus ect?
Wenn aus den ERFAHRUNGEN (nicht aus dem Denken) dann immer noch ein ungutes Gefühl für die Partnerschaft bleibt,
kannst du ja immer noch sehen, aber dann bist du auch eher in deiner Mitte, denke ich.

Könnte das Denken über die Partnerschaft so in Richtung Zwangsgedanken gehen?

Deine Therapeutin meinte, du hast dich wenig erprobt, bist von einer Partnerschaft, die einengend war in eine andere.
Gibt es denn etwas, was du gerne erproben würdest und wo dich dein Partner ggf. hindert?

Gestern 13:15 • x 1 #13


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Angst als Depressive den Partner zu verlassen

x 3


Gaulin

Gaulin
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@Mamey das könnten auch Zwangsgedanken sein, so Art Angst davor, den Partner nicht zu lieben evtl? Oder aber du machst deinen "Zustand" abhängig von anderen/von einer oder mehrerer Bezugspersonen. Bist du "ängstlich-vermeidend"?
Wie sind deine Diagnosen bisher, wenn du in Therapien warst? Konntest du was daraus mitnehmen und verstehen warum es so ist, einen Umgang damit finden?
Ich finde, dass es auch äußerst wichtig ist die richtige Therapie für sich zu finden und diese Arbeit an sich zulassen zu können. Ich erwähne das, weil ich es selbst kenne. In meinen jüngeren Jahren war ich nie wirklich bereit an mir zu arbeiten, zumindest nicht ausreichend. Erst viel später kam der Knack und das Glück an die richtige Therapeutin für mich zu geraten. Es war ganz anders und es hat sich sooo viel getan...
Diese Abhängigkeit kenne ich nur zu gut.

30.05.2026 23:01 • x 1 #10


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Greta__
Hallo und willkommen.

In deinem Profil steht das du 49 bist. Wurden bei die die weiblichen Hormone untersucht von einem Endokrinologen sowie die Schilddrüse?

Ich frage, da die Wechseljahre einen großen Einfluss auf die Psyche haben und dies leider oft übersehen wird oder es kommt per se die Schublade "Psyche". Bei mir war es sehr schlimm und es hat gedauert bis ich den richtigen Endokrinologen gefunden habe, der erkannt hat was mit mir los ist.

Ich wünsche dir gute Besserung 🌼

x 2 #2


Falko78
Das hatte meine Frau damals auch, als es ihr wegen der Panikattacken so schlecht ging. Sie hatte das Gefühl, sie müsse mich verlassen.
Zum Glück hat sie das nicht gemacht, denn nach kurzer Zeit ging es ihr besser und auch das "schlechte Gefühl" war weg.

Daher denke nicht daran, was "könnte sein", wenn man in die Klinik geht. Wenn ihr Euch liebt und grundsätzlich die Partnerschaft stimmt, ist dies weniger das Problem, denke ich.

x 1 #3


M
@Falko78 ich hatte mal zwei Panikattacken. Da hatte ich das Gefühl keine Luft zu bekommen. Woher das kam ... keine Ahnung. Irgendwann kam dann mal 1 Satz in Kopf : wir haben uns gar nichts mehr zu sagen... beim spazieren gehen... das hat mich so erschreckt.. das ist dann voll der Selbststläufer irgrndwie geworden. Solche Sätze... einfach schlimm.
Hatte Deine Frau das Gefühl Dir zur Last zu fallen? Das sie das deswegen gedacht hat?

#4


M
@Greta__ ich war da schon mal, aber das ist lange her. Hattest Du denn auch ständig Gedanken über die Beziehung?

#5


Falko78
Ja, sie hatte immer das Gefühl, dass sie mir zur Last fällt. Das hat sie auch manchmal gesagt, aber die Zweifel konnte ich ihr nehmen.
Ich habe aber auch nicht so etwas gesagt, wie "och geht schon". Nein, schon ehrlich gesagt, dass es anstrengende Momente gibt, die wir aber zusammen durchstehen.

Ich hab das mit Deinem Satz noch nicht verstanden: Hattest Du das gedacht oder ist der Satz gefallen?
Manchmal hat man das Gefühl, dass man stehen bleibt oder keinen Sinn in (zB) sein Hobby sieht oder so. Das hatte ich auch gelegentlich. Aber das sind nur Phasen-bedingt und geht vorüber.

#6


Greta__
Zitat von Mamey:
@Greta__ ich war da schon mal, aber das ist lange her. Hattest Du denn auch ständig Gedanken über die Beziehung?

Nein. Aber schwere Depression, Angst und Panikattacken.

#7


M
@Greta__
Ok

#8


M
@Falko78 ja zur Last auch.... aber seltener als wie diese" Stressgedanken"...es sind nur Gedsnken...aber die sind so verinnerlicht... Anlass gibt es dafür nicht. Meine Therapeutin meinte halt, ich hätte mich im Leben verloren. Nie alleine gewohnt,mit Anfang 20 mit Freund zusammen gezogen, wurde von ihm nach 7 Jahren betrogen,der 2. grenzte mich unbewusst ein,Immer für andere da, gegen 2 EX Partner mich behaupten müssen ....! Dann kommt meine erste eigene Wohnung und nach einem Jahr oder so kam meine erste Panikattacke.. Luftnot. Da war ich gerade ein halbes Jahr mit meinem Mann zusammen. Da fing es schleichend an. Dann Bauphase war unbewusst auch schon was, dann ging es wieder, dann kam Hochzeit und danach war auch wieder was. Bin dann aber in eine normal Reha gekommen und wusste nichts mit anzufangen. War eine tolle Zeit dort. Aber ich hatte abends viel Heimweh

#9


Gaulin
@Mamey das könnten auch Zwangsgedanken sein, so Art Angst davor, den Partner nicht zu lieben evtl? Oder aber du machst deinen "Zustand" abhängig von anderen/von einer oder mehrerer Bezugspersonen. Bist du "ängstlich-vermeidend"?
Wie sind deine Diagnosen bisher, wenn du in Therapien warst? Konntest du was daraus mitnehmen und verstehen warum es so ist, einen Umgang damit finden?
Ich finde, dass es auch äußerst wichtig ist die richtige Therapie für sich zu finden und diese Arbeit an sich zulassen zu können. Ich erwähne das, weil ich es selbst kenne. In meinen jüngeren Jahren war ich nie wirklich bereit an mir zu arbeiten, zumindest nicht ausreichend. Erst viel später kam der Knack und das Glück an die richtige Therapeutin für mich zu geraten. Es war ganz anders und es hat sich sooo viel getan...
Diese Abhängigkeit kenne ich nur zu gut.

x 1 #10


M
@Gaulin generalisierte Angststörung, persönlichkeits Störung. Ich glaube jetzt habe ich die richtige Therapeutin gefunden. Es ist einfach gruselig gerade. Vor allen jetzt in die Klinik zu gehen, macht mir sehr große Angst.

Hast Du das mit Deinem Partner auch so gehabt? Morgens ist es besonders schlimm. Mir fehlen echt die Worte beim Frühstück. Da muß ich mich immer erstmal sammeln.

x 2 #11


Gaulin
@Mamey Persönlichkeitsstörungen gibt es einige. Welche davon hast du?
So ähnlich habe ich es auch erlebt ja. Aber ich war eher anhänglich, weil ich so ängstlich war. Abhängig. Ich hatte Angst alleine zu sein, alleine zu schlafen usw. Ich brauchte praktisch die eine Bezugsperson für mich, eine die immer da ist. Umdzwar mehr als ausreichend. So wollte es mein Kopf. Zu viel Nähe war allerdings auch ein Problem (Nähe-Distanz-Konflikt). Ich will gar nicht zu sehr ins Detail gehen... Ich meine nur aus eigener Erfahrung, dass die richtige Hilfe und die eigene Bereitschaft dazu sehr wichtig sind.

x 1 #12


Feuerschale
@Mamey Ich vermute, dass zur Zeit eher Symptome aus dir sprechen und dich so empfinden lassen.
Darum würde ich glaube ich eher versuchen, den Fokus auf Genesung zu richten.

Mir hatte mal jemand gesagt, in einer belasteten Phase (wo der Fokus viel zu eng und nicht klar ist), sollte man besser keine Entscheidungen treffen bzgl. des Lebens oder eben auch Partnerschaft.

Hast du irgendwas, wo du für dich eine Basis finden kannst - jetzt gehts mir gut, jetzt probier ich mich aus ect?
Wenn aus den ERFAHRUNGEN (nicht aus dem Denken) dann immer noch ein ungutes Gefühl für die Partnerschaft bleibt,
kannst du ja immer noch sehen, aber dann bist du auch eher in deiner Mitte, denke ich.

Könnte das Denken über die Partnerschaft so in Richtung Zwangsgedanken gehen?

Deine Therapeutin meinte, du hast dich wenig erprobt, bist von einer Partnerschaft, die einengend war in eine andere.
Gibt es denn etwas, was du gerne erproben würdest und wo dich dein Partner ggf. hindert?

x 1 #13


Luce1
Zitat von Feuerschale:
Ich vermute, dass zur Zeit eher Symptome aus dir sprechen und dich so empfinden lassen.

DAs wollte ich grad sagen. Wenn ich in einer Depression stecke, dann sehe ich grundsaetzlich alles anders.

Man sagt ja auch, in einer depressiven Phase soll man keine GROSSEN Entscheidungen treffen,

x 3 #14


D
Hey. Es klingt nach ROCD

#15


M
@Feuerschale in dieser Partnerschaft habe ich alle Freiheiten der Welt. Brauche mich hier auch nicht beweisen. Werde eher ermutigt mehr für mich zu machen.
Hier ist eigentlich mein Ruhepool. Bin da angekommen, was ich mit neinen anderen Partnern nicht hatte.
Mag auch gerade eine gesamt Situation sein. Der Job hat mir die letzten Jahre auch nicht mehr zu 100% gefallen. Ist Familienbetrieb, wo mein Bruder Chef ist. Bin da schon 30 Jahre und nun schliesst der Betrieb bald. Und die Ängste und Gefühle sind auch oft dort aufgetaucht. Daher have ich aufgehört zu arbeiten. Weil ich auch jeden morgen im Kopf hatte ich kann nicht mehr. Aber jetzt hier zu Hause ist es auch nicht besser. Man hängt total in der Luft. Die Gespräche in der Partnerschaft sind daher auch nicht mehr so locker. Und das macht mich traurig

x 1 #16


Luce1
Zitat von Mamey:
Bin da schon 30 Jahre und nun schliesst der Betrieb bald

Oh je, das kann ich nachvollziehen. Und das tut mir leid.

Bin selber mal in eine Depression gerutscht, als ich in meinem Lieblingsjob durch seine Frau ausgetauscht wurde.

Jetzt ist die Tagesstruktur weggefallen.

Möchtest Du in Zukunft wieder arbeiten?

x 1 #17

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M
@Luce1 ja... ich weiß nur nicht was. Hab ja gar keine richtigen Interessen oder Freude mehr. ...ich weiß ja nicht, was ich will. Bin gerade Hoffnungslos

#18


Luce1

M
@Luce1 bin gerade in sllen Dingen verunsichert. Gefühlt wie eine midlife crise

x 1 #20


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Dr. Reinhard Pichler
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