App im Playstore
Pfeil rechts
230

S
@Marc_Sky das finde ich nicht und macht eine Beziehung auch aus

• x 1 #201


Feuerschale
Zitat von Stef94:
Ich denke sie hat bisschen die Mutterrolle übernommen

wieso braucht ein erwachsener Mann noch eine aktive Mutterrolle? 🤔
Ich kenne es so, dass man in der Therapie dies eigenständig übernimmt. Also sich verstehen, sich analysieren,
Skills entwickeln um sich zu beruhigen ect.
Wenn das nach 4 Jahren noch nicht da ist ... 🤔

Dann gehts bei ihm vielleicht eher um Betreuung (es braucht immer eine äußere Instanz) und nicht um Therapie (=Selbstverwantwortung, Eigenständigkeit erlernen, Gefühle einordnen lernen ect)

Für mich klingt das hier wie ein Haschen nach Wind. Wunschkonzert. Augen zu machen. Im Kreis drehen.
Es möge doch bitte das werden, was du dir wünschst und wo mal Fizzel von Ansätzen da schienen, aber jetzt
sind sie verschwunden.

Abhängige Beziehung kann auch einen Suchtcharakter bekommen. Für dich.
Gerade das Muster da war was positives einmal, dann x mal nicht mehr, löst Zwangverhalten aus.

Gab so einen Versuch mit Mausen, drückten sie einen Knopf kam Käse/Futter raus. Bei dein einen 10 mal ja, 10 mal nein. Die hörten auf den Knopf zu drücken, bei den anderen 3 mal ja, 3 mal nein, 1 mal ja, 5 mal nein, 1 mal ja 10 mal nein, 1 mal ja....Die ersten, wo zuverlässg was kam und dann nichts mehr kam, die hörten auf, auf den Knopf zu drücken , wenn kein Käse mehr kam. Quelle versiegt, braucht man nicht dranbleiben.

Bei den anderen kam einmal Käse raus, dreimal nicht, einmal Käse raus, 10 mal nicht, a mal Käse raus....die hörten überhaupt nicht mehr auf, auf den Knopf zu drücken, weil - irgendwann- kam ja mal Käse (Futter, Belohnung, Schönes) raus. Die blieben in dieser kargen unzuverlässigen Form gefangen und in ihrem eigenen Muster, entwickelten nichts neues.

• #202


A


Abhängigkeit von Therapeutin

x 3


S
@Feuerschale Ich glaube er weiß es gar nicht das die Therapie diese Rolle übernommen hat. Ich finde es nur sehr fragwürdig das er den Abstand zur Mutter plötzlich aktiviert hat und ihr vertraut. Im Dezember sind es 5 Jahre. Ich würde halt gerne wissen ob es auch andere gibt die so ne Beziehung zum Therapeuten hatten

• #203


Feuerschale
@Stef94 Das scheint bei dir so ne fixe Idee zu sein. Wenn du seine Therapiebeziehung analysierst, wird alles gut.
Für mich ist das so, als wärst du in einer Selbstleugnung drin.

• x 2 #204


Abendschein
Zitat von Stef94:
@silberauge meine Frage ist ja gewesen ob es hier jemanden gibt mit Erfahrung der Tiefenanalyse. Weil dadurch hat sich ja alles geändert bei ihm. Ob es auch andere gibt die abhängig wurden vom Therapeuten/in

Das kann ich so Pauschal nicht sagen. Therapeuten mögen es gar nicht, wenn Abhängigkeit besteht. Sie möchten das der Patient Fortschritte macht und sich nicht abhängig macht. Das er Dich beschimpft, wenn die Therapeutin nicht da ist, geht gar nicht und liegt keinem Fortschritt vor. Ich gehe auch schon eine gewisse Zeit zum Therapeuten, Abhängig bin ich jedoch nicht. Wir sehen uns auch nicht 5 mal die Woche, das ist schon recht ungewöhnlich. Meines Erachtens stimmt da was nicht.

Warum bisst Du noch mit diesem Mann zusammen?
Was gibt er Dir?
Liebst Du ihn noch?

• x 1 #205


M
Zitat von Feuerschale:
wieso braucht ein erwachsener Mann noch eine aktive Mutterrolle?

Ganz einfach erklärt: Das was man(n) in der Kindheiut nicht hat brauch er eben dann später.

Oder etwas allgemeiner gesagt (und hoffentlich auch mal langsam für die breite Masse hier verständlich formuliert): wenn von klein auf ein Mangel herrscht wird der sich später auch nicht von selbst verflüchtigen bis der Mangel eben ausgeglichen ist.

Das geht vielen anderen hier mit anderen Dingen und Situationen genauso. Nur sind die meist nicht reflektiert genug das zu sehen oder (an)erkennen zu wollen ode rhaben Probleme mit der Bewältigung, da die ständig nur auf Abwehr treffen und(oder in ihren Bedürfnissen grundlegend verstoßen werden (nein ich will jetzt keine Debatte über eventuelle Grade dahingehend wer wie wo waswann sich verhalten soll,es ist eine grundlegende Aussage das sich Menschen auch mal um Menschen kümmern sollen und dürfen statt anderen ständig die eigenen Bedürfnisse als nichtig zu erklären und abzuerkennen, egal worum es sich prinzipiell erstmal dreht. Auch @Stef94 hat scheinbar ein paar Grundbedürfnisse, die sie sich erfüllen möchte und ihr persönlich wichtig sind und in dem Thema ständig mit den gleichen Kommenaren stoisch auf sie eingeredet wird die zum Teil augenscheinlich aus persönlichem Frust heraus entstehen und zumindest so ankommen)

• #206


Feuerschale
Zitat von Feuerschale:
Was er von dir in bezug auf die Kinder will, könnte ihnen sonst schaden. Und die Kinder kriegen das Signal, da kommt irgendeiner daher und Mama gibt sich auf und stellt uns zurück.

in den schlimmsten Fällen wird noch ein narzisstischer Täter oder Missbrauchstäter ins Familiensystem reingelassen.
Gibt so viele Fälle, wo die Kinder leiden und "Mama macht die Augen zu" aus "Liebe". und "hab ja nichts gemerkt",
wenn es nachher alles ans Licht kam. Mama hat sich ja für den neuen Partner abgearbeitet und sich selbst vergessen.

Aber an Kindern rumgängeln, oder wenn du mit ihnen liebevolle Nähe hast und er setzt dir die Voraussetzung, nee die sollen nicht ins Bett oä, das wäre für mich eine HARTE Grenze und Redflag.

Aber vielleicht irren sich ja die, die hier diese Richtung vertreten.
Er ist ein gaaanz lieber und alles wird gut, er braucht nur genug Verständnis und Fürsorge. 🤔🙃

• x 1 #207


cats49
Abhängigkeit vom Therapeuten ja kenne ich.
Allerdings war es in meinem Fall eine reine Gesprächstherapie bei einer
HP PSY.
Ich war dort 3 Jahre mit einer kurzen Therapieunterbrechung wegen meiner
immer weiter eskalierenden Abhängigkeit.
Ich habe in ihr eine Ersatzmama gesehen,wollte Aufmerksamkeit und
Bestätigung.
Um mehr ging es mir nicht.
Damals war ich mit Haut und Haaren von der HP PSY abhängig,habe
geglaubt ohne sie nicht leben zu können.
Ihr Jahresurlaub,sie wochenlang nicht sehen war eine Katastrophe für mich.
Andere Therapieform,auch bei mir keine offizielle Diagnose
sorry falls mein Post mal wieder OT ist.

• x 2 #208


Feuerschale
Zitat von Marc_Sky:
Ganz einfach erklärt: Das was man(n) in der Kindheiut nicht hat brauch er eben dann später.

Ich denke jeder hat mehr oder weniger ein Loch, aber in der Therapie lernt man eben auch "das ist vorbei, das gibt es nicht mehr". Man lernt Dinge zu erkennen, zu durchtrauern, gibt aber im Leben vor Ort ja nicht seinen Erwachsenenzustand auf.

Kann man das nicht und hängt ganz in der Vergangenheit, im Betreuungsbedürfnis drin, ist man meiner Meinung nach - noch- nicht beziehungsfähig, denn man verlangt vom Gegenüber unmögliches.

• #209


Micha2
Hört sich halt auch so an, als ob die Therapie einfach mehr schadet als hilft.


Zitat von Abendschein:
Ich gehe auch schon eine gewisse Zeit zum Therapeuten, Abhängig bin ich jedoch nicht. Wir sehen uns auch nicht 5 mal die Woche, das ist schon recht ungewöhnlich. Meines Erachtens stimmt da was nicht.

Ich hab zwar auch meine Gespräche 1x alle 2 Wochen aber keine Tiefenanalyse.

Abhängig bin ich von der Person aber 0,0.

5x die Woche und das schon 4Jahre ist echt sehr ungewöhnlich.

Er hat sich an ihr ja regelrecht gebunden, und für sie ist das leicht verdientes Geld.

• x 1 #210


Micha2
Zitat von Feuerschale:
Aber an Kindern rumgängeln, oder wenn du mit ihnen liebevolle Nähe hast und er setzt dir die Voraussetzung, nee die sollen nicht ins Bett oä, das wäre für mich eine HARTE Grenze und Redflag.

Noch dazu das er so abwertend wird, ausflippt und anscheinend nicht mehr weis am nächsten Tag was los war.


Das mit dem Vertrauen aufbauen und bedenken ok.

Aber das andere nee, auch wenn das Vertrauen noch nicht da ist, würde mir das nie im leben einfallen den anderen abzuwerten, das eine hat mit dem anderen garnix zu tuhen.

Das sind einfach 2 Paar Schuhe.

Irgendwie muss er seine Therapeutin auch aus der Hand fressen.

Er richtet sich nach ihr, er hält seit dem Abstand zur Mutter vorher war alles tutti.

Was auch immer da erzählt wird oder sie ihm sagt das kann wohl nicht richtig sein.

• x 2 #211


M
@Feuerschale Das Mittelmaß ist da wichtig.

Verständnis und ein gewisser Grad Fürsorge ist definitiv wichtig (nicht nur in dem Fall sondern bei jedem), an sich arbeiten muss er natürlich genauso, da ist auch er in der Pflicht.

ABER! Jemanden dermaßen unter Druck zu setzen und sozusagen sozial abzuscheieben und zu isolieren weil er/jemand nicht schnell genug arbeitet und lernt (was meiner Ansicht in diesem Land ein generelles Problem ist: eine hohe Erwartungshaltung an andere während sich die meisten gleichzeitig Geduld mit sich selbst wünschen und/oder einfordern) bringt absolut nichts, ganz im Gegenteil.
Was dabei dann eher rauskommt ist beim Betroffenem das Gefühl nicht erwünscht und gewollt zu sein, ergo augegrenzt und nach und nach sozial isoliert zu werden. Dadurch entstehen dann entsprechend Frust und Selbstzweifel - insbesodnere wenn diese mit Bemühungen zur Verbesserung einhergehen (egal wie diese erstmal aussehen und fruchten)
Wenn dann die Erwartungshaltung dazu kommet möglichst schnell möglichst viele und möglichst tiefgreifende Veränderungen oder Verbesserungen zu erreichen (übertrieben gesagt "am besten schoin gestern") und statt Unterstützung entsprechend Druck von Aussen - egal ob von Nahestehenden oder hier gerade von sogar völlig fremden die mit ihm nichtmal ein Wort gewehclsetlt haben - kann das auf Dauer eben nicht klappen und sogar ins Gegenteil umschlagen

Und ja, er muss an sich auch ernsthaft arbeiten, lernen und akzeptieren, aber unte rsolchen Umständne wird das nur ungleich schwerer und kann (bzw sogar wird) aus eigener Erfahrung am Ende selbst die Erfolge kurz bis mittelfirstig zu Nichte machen.
Ich persönlich kenne einige der angesprochenen Punkte aus meinem eigenem Leben selber ganz gut und weiß wie die Trtauma und andere Probleme sich dadraus entwickeln (können) und andersrum wieschwer es ist da wieder raus zu kommen. Erstrech wenn man noch unter scolhem Druck ((herbeigeführte) Isolation) und Erwartiungshaltungen (Leistiungsdruck und Sätzen wie "Du machst eine therapie/hast eine gemacht, danach bist du wieder ein ganz noprmaler Mensch!" (mit der unterliegenden Erwartungshaltung "du hast eine normaler voll belastbarer und vollwertioger Mensch zu sein")

Insofern ist er zwar mit verantwortlich für sich und sein Verhalten, sollte aber aus sozialer und mental gesundheiticher Sicht auch etwas Entgegenkommen, Verständnis und zumindest eine Fürsorge auf freeundschaftlicher oder kollegialer Ebene haben, damit er sich auch entsprechend integrieren kann. Und dadurch eben auch einen adäquaten Umgang lernt. Und den muss man ihm auch erst bieten.Insofern sind da beide/mehrere Seiten in der Pflicht wenn sich da etwas verändern soll.

Und als Anmerkung am Rande gibt es da einen schönen Satz der im Handwerk immerwieder gebraucht wird wenn es um qualitativ wertiuge Dinge geht die langlebig sein sollenund seinen Anklang findet:
Es braucht solange es braucht!

• #212


Micha2
Schon klar, aber das ist alles keine ausrede um den anderen zu verletzen.


Meine wo kommen wir da hin.....glaub jeder hat seine Prob, Ängste, umgang mit soziales etc.

Und 4Jahre Therapie also wenn sich da eher zum schlechteren statt besseren wendet würde ich die Sinnhaftigkeit schon anzweifeln.

Meine seit dem hält er abstand zur Mutter und gibt ihr die Schuld das er so ist wie er ist.

• x 1 #213


S
@cats49 danke für deine Antwort…

er macht ja eine Tiefenanalyse wo es ja normal ist 4-5 mal die Woche. Ich glaube er denkt nicht das er abhängig ist. Er sagt nur das er sie braucht im Alltag sonst würde er nicht funktionieren.
Wie hast du gemerkt das du abhängig bist? Hat deine Therapeutin es gemerkt? Wie hast du den Kreislauf beendet? Denkst du die Therapie hat dir geholfen?

• x 3 #214


S
@Feuerschale er hat ja die ganze Zeit gezeigt das er es möchte. Hat sich voll in mein Leben integriert. Jetzt fühlt er Druck meint er…

• x 1 #215


Micha2
Zitat von Stef94:
Ich glaube er denkt nicht das er abhängig ist. Er sagt nur das er sie braucht im Alltag sonst würde er nicht funktionieren.

Ist das nicht ein Wiederspruch in sich?

Er denkt nicht das er abhängig von ihr ist, aber brauch sie um zu funktionieren.

Also dann doch abhängig?

• x 1 #216


Abendschein
Zitat von Feuerschale:
wieso braucht ein erwachsener Mann noch eine aktive Mutterrolle?

Die Antwort darauf könnte sein, das grade (auch) erwachsene Männer sich von der Mutter nicht trennen können.

Meine Tante hat ihre drei Söhne geschlagen und sie haben ihre Mutter abgöttisch geliebt. Das konnte ich nie verstehen. Weicht aber ab, vom Thema.

• #217

Mitglied werden - kostenlos & anonym

S
@Marc_Sky Danke, ja ich sehe viele Dinge auch so. Er macht ja eine Therapie also denke ich schon das er an sich arbeiten möchte… ob er jetzt weiß das er abhängig ist weiß ich nicht. Ich glaube nicht, er sieht es als Anker. Aber er hat ja sonst niemanden irgendwie hier in der Stadt und früher lebte er halt von Treffen auf den Apps…

• #218


S

Abendschein
Zitat von Micha2:
Er denkt nicht das er abhängig von ihr ist, aber brauch sie um zu funktionieren.

Was passiert wenn die Therapie am 5.12. beendet ist? Das mag ich mir nicht ausdenken. Schuld ist die
Therapeutin. Sie macht ihn abhängig und das darf auf keinen Fall sein. Eher das Gegenteil, sie muß
ihn dahin führen, das er ohne Therapie leben kann.

• x 2 #220


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Reinhard Pichler
App im Playstore