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S

Stef94
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Hallo,
Ich habe einen Partner der 5 mal die Woche Tiefenanalyse macht. Jetzt ist seine Therapeutin im Urlaub und es eskaliert total. Er ist total verletzend und total distanziert. Trennen möchte er sich nicht, kommt auch immer wieder nach jeder Verletzung. Entschuldigen tut er sich nicht, aber er kommt immer an und tut so als ob nichts war.
Kann es sein das er abhängig ist von der Therapie?
Lg

• • 21.10.2026 #1


46 Antworten ↓

M
Hi @Stef94

Irgendwie stellen sich da gerade mehr Fragen als jemand etwas beantworten kann. Erstrecht kann dir niemand pauschal sagen ob es eine Abhängigkeit gibt da du sehr sparsam mit Infos bist

Weswegen macht er die Therapie?
Was gibt es für Diagnosen?
Woher kommt seine Stimmung/was sind die Auslöser?
Da URlaube vorher bekannt sind, hatte sein Therapeuth ihn dadrauf corbereitet?
Hatte ere für die Zeit Aufgaben bekopmmen die er therapeuthisch nutzen kann/soll?
Nutz er abseits der Theapie generell auch andere therepeuthische Mittel?
hattest du mit ihm mal über die Situation ruhig und offen gesprochen und ihn mal gefragt was los ist? Was ihn emotional bewegt? Umd wie es dir dabei geht ohne (zu) vorwurfsvoll zu klingen?
Wenn ihr das au fdeinem Profilbild seid scheint es einen Alteresunterschied zu geben soweit mich meine Augen nicht täuschen und die 94 in deinem Namemn dein Geburtsjahr ist) - wenn ja wie groß ist der? (Das ist auch nicht gerade unwichtig um auf Augenhöhe zu reden)

Ein paar Infos und Eckdaten sind immer wichtig um (gerade solche) Fragen beantworten zu können

• x 1 #2


A


Abhängigkeit von Therapeutin

x 3


S
Danke für deine Antwort.
Nein auf dem Bild ist nicht mein Partner und er ist 3 Jahre älter. Er macht die Therapie seit 4 Jahren und hat keine Diagnose, da die ihm nichts bringen würde. Die Therapie ist privat. Alle seine Urlaube sind komplett nach ihrem Urlaub geplant genauso seine Arbeitszeit. Durch die Arbeit musste er jetzt auf 4 Stunden runter und das war schon ein Drama. Er sagt ohne sie hätte er sichvschin längst getrennt. Es lief eigtl alles gut, bis auf so Kleinigkeiten, aber seit dem Wochenende wo er wusste sie wird die nächsten 3 Wochen Nichtverantwortung sein ging es los. Er ruft an und redet abwertend mit mir, machtvolles schlecht in der Beziehung, kommt aber dann immer wieder als ob nichts wäre. Als ob sein Filter fehlt und ich jetzt alles abbekomme. Montag ist sie wieder da, aber ich traue mich schon gar nicht mehr zu telefonieren

• #3


Feuerschale
@Stef94 wie ist die Beziehung denn sonst oder wie war es vorher?
Ihr lebt nicht zusammen?
Was macht eure Partnerschaft aus?

Klingt schon seltsam, wenn die Beziehung nur dann nicht destruktiv ist oder im Zweifel steht, wenn die Therapeutin da ist.

Scheint etwas bei ihm mit Selbstregulation zu tun haben?

• #4


S
@Feuerschale wir leben nicht zusammen und sind jetzt fast 9 Monate zusammen. Er hatte bis jetzt 2 Beziehungen von knapp 8 und 10 Monaten. Er ist 36. er meinte vor der Therapie war es noch schlimmer. Er traut mir auch gar nicht im Moment und wenn ich die Grenze setze tut er so als ob er nicht mehr weiß er gesagt hat. Oder er sagt das er einfach ehrlich ist und ich lernen muss mit seiner Ehrlichkeit umzugehen. Ich wusste das es schwer wird die 3 Wochen, aber er ist ein anderer Mensch. Null empathisch

• x 1 #5


M
Bitte und ok, das sind ein paar Kleinigkeiten die du beschrieben hast aber beantwortet leider auch relativ wenig um da irgendwas konkreteres sagen zu können, ausser das er offensichtlich unter einer ziemlichen Anspannung steht.

Diagnosen selbst sollte es schon geben, erstrech bei einer tiefenpsaychologischen Therapie - egal ob er/ihr die als hilfreich anseht oder nicht. Die dienen erstmal als Grundlage um überhaupt arbeiten zu können und wären auch hier als eine Grundlage zu helfen bzw eine MEinung zu geben schon wichtig. Zumidnest um zui verstehen was bei euch los ist, was die Hintergründe/Trauma sind und das dann entsprechend einzuordnen und abzuschätzen. Und vorallem auch mal seine Seite zu sehen

Das dir das persönlich nich tgut tut sehen wir und ist aiuch völlig in Ordnung dass du das addressierst, nur fehlt da dann auch der Zusammenhang wohegr sein Verhalten kommt.

Von daher wäre der einzige Rat der mir da einfallen würde: telefmnie rnich mit ihm wenn es nicht klappt und lass ihn die Therapie fortsetzen. Leider hattest du ja nichtmal beantwortet ob du mit ihm allgemein ein Gespräch zu der Situation hattest und elbst wenn wie es da ablief.
Von daher ... lässt sich deine eigentliche Frage so leider nicht beantworten.

• x 1 #6


S
@Marc_Sky ja ich hab ihn darauf angesprochen, gleich die ersten Tage. Er meinte das wird er mit ihr besprechen wenn sie wieder da ist. Aber schon komisch das es so Probleme gibt wenn sie nicht da ist. Er meinte das er durch die Therapie erfahren hat das seine Beziehung zu seiner Mutter zu eng war. Ich hab sie kennen gelernt und sie ist wirklich eine tolle Frau die ihn gar nicht drängt oder so. Sie gibt ihm Raum da sie gemerkt hat das er sich verändert hat die letzten Jahre. Oft blockieren sie sich gegenseitig weil er verletzend wird. Ich hab auch schon gedacht ob er sich trennen möchte und es deshalb tut, aber er kommt immer wieder als ob nichts war. Bin echt mit meinem Latein am Ende

• x 1 #7


M
@Stef94 Ok danke für die Antwort, ich ahne langsam wo das drauf rausläuft und eins vorneweg: es liegt definitiv NICHT an dir und ich denke auch weniegr, dass es eine Abhängigkeit von der Therapeuthin an sich ist.

Das was ich da rauslese ist, dass er mit und durch seien Mutter Bindungsprobleme hat, ggf auch dadurch generell Vertrauensprobleme und er scheine eine erfahrene und mental/emotional stabile Frau als Bezugsperson braucht, wahrscheinlich auch eine die etwas älter ist. Daher auch die Antwort von ihm das er das mit der Therapeuthin besprechen will (also indirekt sagt, das es dich nichts angeht).
Die Abhängigkeit die da geschaffen ist liegt eher an einer fehlenden Bezugsperson in Richtung Mutter und er die Therapeuthin da als Ersatz hernimmt. Das würde er denke ich aber auch mit einer x-beliebigen anderen erfahrfenen, älteren Frau tun die ihn erstmal so nimmt wie er ist und sozusagen im Leben steht.

Das erklärt dann auch das Verhalten dir gegenüber, da er dich nicht auf Augenhöhe sieht, da dir (seiner Ansicht nach - egal ob bewusst oder unterbewusst) die Lebenserfahrung fehlt um ihn emotionale Stabilität und Führung geben zu könnenPrinzipiell scheint es mir da als ob er demnach die mütterlichen Probleme etwas auf Frauen im generellen ausweitet und es scheinbar da einige Trauma gibt

Einen Vater hattest du nicht weiter erwähnt, ich gehe mal davon ausm dass es da entweder keinen Kontakt gab und wenn ja der sich nich sonderlich gekümmert hat? Bzw di eBEziehung dann ziemlich bescheiden war

• x 1 #8


S
@Marc_Sky seine Eltern sind getrennt und sein Vater hat eine 30 Jahre jüngere geheiratet und noch Kinder bekommen. In letzter Zeit geht er mehr auf ihn zu. Zu mir sagte er schon das ich so emotional wie die Frauen mütterlicher Seite wäre…. Seine Mutter war immer für ihn da und ist es auch jetzt, nur das sie mittlerweile Grenzen setzt. Es lief eigtl alles ganz gut…. Er meinte nur oft das er irgendwie abhängig von mir wird und es ihm schlecht geht wenn er mich nicht sieht. Und das wäre fatal. Ich habe seine gewollte Distanz akzeptiert und ihm gesagt er soll sich melden wenn er weiß was er fühlt und will. Das wüsste er und er gar nichts versteht. Dann meldet er sich wieder als ob nichts war, aber provoziert mich ständig.

• x 1 #9


User_0815_4711
Zitat von Stef94:
Er meinte nur oft das er irgendwie abhängig von mir wird und es ihm schlecht geht wenn er mich nicht sieht.

Ok.
Dazu ist er abhängig von seiner Therapeutin und war abhängig / ist es noch von seiner Mutter.
Falls ich jetzt alles richtig verstanden habe, sind das mindestens 3 Frauen, von denen er +/- abhängig ist.

• x 1 #10


S
@User_0815_4711 hm ich finde ja nicht das es Abhängigkeit ist. Man vermisst den anderen halt, positiv gesehen , wenn man nicht zusammen ist. Und von seiner Mutter denke ich auch nicht. Sie lebt in einer anderen Stadt und ist mittlerweile sehr distanziert. Er sagt nur sehr oft, das er es mit seiner Therapeutin bespricht bevor er entscheidet

• x 1 #11


M
@Stef94 Gut, das habe ich mir schon so ähnlich gedaht und deutet auch auf deine fehlende Rationalität durch eine Vaterfigur. Das äussert sich dann dir gegenüber als die fehlendne Filter und seine vermeindliche Direktheit dadrauf hin, dass er mit seiner eigenen emotionalen Konstellation bzw dem eigenem inneren emotionalen Druck nicht wirklich umgehen kann, insbesondere wenn er durch die Frauen in der Familie schon derfmaßen vorbelastet ist und die den emotioanel Ballast von denen noch mittragen muss.
Daher auch der Wunsch nach Distanz weil er mehr davon nich aushalten kann und die hausgemachten Beziehungsproblem ein noch mehr Emotionalität, Streit und Enttäuschungen endet. Das was verbal dabei dann dir gegenüber rauskommt ist nüchtern gesehen (also nicht wertend meinend) "nur" ein Ventil für ihn selbst.

Für dich ist das dann so oder so gelinde egsagt fürn Ar***, da du zwischen den Stühlen sitzt.
Von daher bleiben dir in der aktuellen Situation auch nicht viel eMöglichkeiten (korregier mich jemand wenn ich falsch liege oder etwas übersehe):

1. Du bringst Geduld und Verständnis auf biegen und brechen auf und verssuchst seine Situation zu verstehen und ihn zu unterstützen. Das wir ddich allerdings auf Dauae rauch entsprechend mitnehmen (Kräftemäßig und mental). Falls du das dann schaffs und er sich am Riemen reisst bzw mal in seinem Kopf voran kommt kann das in eine rlebenslangen Dankbartkeit und innigen Beziehung enden - eine Garantie gibts dafür allerding snicht,

2 Du setzt dich mit ihm hin, haust ihm eins über die Rübe und führst ein offenes, möglichst vorwurfsfreies neutrales Gespüräch mi tihm (was bei der ersten Option auch Pflicht ist und das dann regelmäßig). Voirzugsweise mit dem Therapeuthen zusammen da neutraler Boden und der Therapeuth vermittler und Schiedsrichter ist (mit seine rmutter muss er zwangsweise frühe roder später auch solche Gespräche führen wenn er ernsthaft etwas in seinem Leben ändern will, ggf auch mit dem Vater) und schaust wie es dann abläuft

3. Du nimmst die Beine in die Hand und gehst wenn du damit selbst zu überfordert bist und dir kein Leben unter diesen Bedingungen vorstellen kannst (das solltest du dann vorher erstmal mit di rselbs ausmachen und für ddich selbst in Ruhe und mit etwas abstand zu ihm reflektieren und abwiegen)

Ob eine Trennung mit folgender Freunschaft klappen würde lasse ich da mal offen. Eins ist allerdings auch da klar:selbst dafür muss er selbst eine entsprechende Basis auf Augenhöhe schaffen, auch wenn die etwas lockerer als in einer Beziehung ist. Das müsst ihr dan nentscheiden, allerdings bleiben auch da keine Gespräche aus um auf einen Nenner für einen freundschhaftlichen Rahmen zu kommen (da würde sich der Therapeuth dann auch anbieten)

Erschlage mich wenn ich sehr falsch liege oder etwas wichtiges übersehen habe

• x 1 #12


S
@Marc_Sky inwiefern vorbelastet? Seine Mutter ist wirklich sehr empathisch und hat mittlerweile schon sehr Distanz aufgebaut. Sie meinte nur das sie ihm zu wenig Grenzen gesetzt hatte. Ich bin sehr geduldig und ziehe mich ja auch zurück, setze aber auch Grenzen, weil ich nicht nur negatives hören möchte. Ich frag mich auch wenn ich so schlimm bin warum geht er nicht? Er macht alles schlecht wenn es gut war hinterher. Es tut einfach weh so behandelt zu werden. Ich möchte versuchen ihm zu helfen und lernen damit umzugehen

• #13


M
@Stef94 Die Antworten wegen vorbelastet hast du eigentlich schon selbst gegeben ohne dass dus gemerkt hast

Zitat von Stef94:
Er meinte das er durch die Therapie erfahren hat das seine Beziehung zu seiner Mutter zu eng war.

Zitat von Stef94:
seine Eltern sind getrennt und sein Vater hat eine 30 Jahre jüngere geheiratet

Zitat von Stef94:
Seine Mutter war immer für ihn da und ist es auch jetzt, nur das sie mittlerweile Grenzen setzt.

Zitat von Stef94:
wenn ich die Grenze setze tut er so als ob er nicht mehr weiß er gesagt hat

Zitat von Stef94:
Zu mir sagte er schon das ich so emotional wie die Frauen mütterlicher Seite wäre

Zitat von Stef94:
Er meinte nur oft das er irgendwie abhängig von mir wird

Zitat von Stef94:
Ich habe seine gewollte Distanz akzeptiert und ihm gesagt er soll sich melden wenn er weiß was er fühlt und will

Zitat von Stef94:
Oft blockieren sie sich gegenseitig

Das sind alles einzelne Puzzleteile die sich nach und nach zusammenfügen. ich habedie mal etwas anders angeordnet damit du auch siehst inwieweit er die Beziehung mit seiner Mutter inirekt auch auf dich überträgt (ob gewollt oder nicht lasse ich an der Stelle stehen, dazukann und möchte ich nichts zu sagen)

Die Trennung mit dem Vater ist auch ein wesentlicher Einschnitt, da er dadurch NNUR noch das Emotionale kennt (siehe Zitat über dich und Frauen in seiner familie) und ihm da die di eväterliche nbzw männliche Rationalität fehlt bzw diese einfach nicht gelernt hat. Erstrecht unter dem Umstand, dass sein Vater da scheinbar wenig Rational als vielmehr emotional gehandelt hat - auch sowas hinterlässt seien Spuren

Und genau solche Situationen sind es die vielleicht unscheinbar wirken, aber letztendlich wichtig und wesentliche Bestandteile sind um sein Verhalten nachvollziehen zu können. Und ihn bzw die Grundlagen seiens Wesens verstehen zu lernen

• #14


S
@Marc_Sky vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Es tut gut darüber mit jemanden zu reden, alle raten mir nur das ich mich trennen soll. Aber ich habe ja Gefühle und möchte ihm beistehen. Nur muss ich Grenzen setzen. Dann denkt er aber , wenn ich nicht anrufe oder rangehe, dass ich ihn ignoriere. Ich hab ihm aber gesagt das mich sein Ton verletzt und ich Ruhe brauche. Ich bin echt gespannt was Montag passiert wenn sie wieder da ist

• #15


M
@Stef94 Gerne und es überrascht mich auch nicht dass die meisten anderne zu TRennung raten. Das ist leider ein generelles Problem dass andere nicht mit den Problemen und Gefühlen anderer belästigt werden wollen da die lieber bei den eigenen bleiben oder dadurch die iegenen Probleme getriggert oder vergrabene Emotionen/Schmerz wiede rhoch geholt wird. Da sind die meisten leider sich selbst die Nächsten

Mit der Abgrenzun bis Montag hast du in der kurzfristigen Situation allerdings auch erstmal was gutes getan. Zeitlich ist das noch akzeptabel, er muss lernen damit umzugehen und hat trotzdem die Gewissheit, dass das nicht auf Ewig bestehen bleiben wird (in seiner Situation ist Ungewissheit eine der schlimmsten Belastungen) und indirekt auch die Entscheidungsfreiheit, dass er an sich für eur eBeziehung arbeiten sollte wenn er die aufrech erhalten will.
Ein gemeinsames Gespräch mit de mTherapeuthen al sneutralen Vermittler empfehle ich dir trotzdem - schaden kanns zumindest nicht. Entweder klappt es (sollte aber auch auf Dauer dann bleiben. Kommunikation und eine offene, ehrliche und mögichs vorwurfsfreie Gespräche sind zwischendurch trotzdem immer nötig) oder du hast Gewissheit dass es wirklich nicht geht

• x 1 #16


Feuerschale
Zitat von Stef94:
Er traut mir auch gar nicht im Moment und wenn ich die Grenze setze tut er so als ob er nicht mehr weiß er gesagt hat. Oder er sagt das er einfach ehrlich ist und ich lernen muss mit seiner Ehrlichkeit umzugehen.

Das klingt auf jeden Fall ziemlich anstrengend, ggf. auch verletzend oder dass man selber in so ein Ohnmachtsgefühl reinkommt.

Also einmal setzt du eine Grenze, aber er weiß dann von nichts und verwischt alles.
Oder er setzt dir Dinge vor, die du dann ohne wenn und aber zu nehmen hast.
Oder er interpretiert dich negativ.

Also so viel kann ich hier auch nicht rauslesen, aber das sind für mich Dynamiken die dein Selbstwertgefühl
anknabbern und die für mich auch nicht nach einer liebevollen oder gleichberechtigten Beziehung sich anhören.

Was sind denn die guten Sachen in der Beziehung?
Fühlst du dich geliebt und auf welche Art zeigt er dir Liebe?
Welche schönen gemeinsamen Dinge teilt ihr?

Weißt du was über seine psychischen Seiten?
Was steckt denn dahinter?

Was lässt dich mit ihm zusammen sein und bleiben?
Gibt es irgendeine Hoffnung,dass sich was ändern könnte?

War er mal anders und gibts irgendeinen Ansatz, dass es besser werden kann?
(Kommunikation, Grenzen zeigen, darunter leiden- scheint ja irgendwie nichts zu bringen?)

Musst du auch nicht alles hier beantworten, aber ggf. könnte die ein oder andere Frage helfen, um
für dich da was zu reflektieren. Am Ende ja für dich und mit ihm.

• #17

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Oliver1967
Braucht man so eine Beziehung?

• x 1 #18


Feuerschale
Vielleicht ist er gar nicht bereit für eine Beziehung im Moment.

Hat vieles nicht verarbeitet. Kann Emotionen kaum aushalten, kann Nähe kaum aushalten, dann kommt ein Abhängigkeitsgefühl.
Reguliert seine Entscheidungen, Gefühle, Verantwortung via Therapeutin.

Das ist ja eine Beziehung mindestens zu dritt.
Keine als Paar, auf Augenhöhe.

Zumal du als Partnerin sehr viel Misstrauen, negative Energie bekommst, an anderen Stellen ist er kaum greifbar.
Ist sowas nicht mega frustrierend? 🤔

Ich war ja damals mal in einer SHG mit emotionaler Belastung und unguten Beziehungsmustern.
Und da musste ich auch lernen "nicht jede Liebe kann gelebt werden".

Also es kann ja Liebe da sein, aber die Rahmenbedingungen oder der emotionale Zustand- fehlende Offenheit,
fehlende Wertschätzung, sehr viele Altlasten, ggf. Abhängigkeiten, ggf noch lokale Faktoren wie extremer Abstand und anderes können eine Liebe auch praktisch unmöglich machen.

Manches kann man überwinden. In manches kann man viel Zeit, Energie und Geduld reinstecken.
Da gilt es auch das eigene Bauchgefühl zu finden, ob der Kampf sich lohnt oder ob man sich zermürbt.
Ob einem das wichtig oder egal ist.

• x 1 #19


B
Hallo @Stef94 , in deinen Informationen sind zu lesen: Nähe, Distanz, Emanzipation, Abhängigkeit, Gewalt.

So wie es den Anschein hat ... wobei noch nicht genau gewusst wird, wieso eine Therapie gemacht wird, fühlt er sich anderen gegenüber schwach. Eine starke Mutter. Ein starker Vater. Auch du zeigst Stärke, indem du meinst, dass du stärker bist als sein psychisches Problem und unabhängig davon mit ihm zusammenbleiben willst. Und da sieht er dann sich, dass er nicht so stark ist wie die anderen um ihn herum. Aber gerade Männern wird von kindauf weißgemacht, stark zu sein. Das Problem dabei scheint zu sein, dass es ihm nicht gelingt eigene Stärke zu erzeugen, mit der er sich von seinen Eltern emanzipieren könnte. Stattdessen leben die ihm ein starkes Leben vor, dass er vielleicht nie erreichen wird ... und verhalten sich so, dass er sich als schwach fühlt, indem sie ihm zur Seite stehen. Doch eigentlich, was er vielleicht selbst nicht weiß, will er sich über sie hinweg emanzipieren und ihnen zeigen, was ein starkes Leben ist, damit sie sich an ihm ein Beispiel nehmen. Da das aber nicht klappt, ist es wie immer und überall, verführt die Gewalt: Mit Gewalt geht alles (kaputt). Auch du bekommst das zu spüren. Aus seiner Sicht wäre es besser, wenn du ihn zum Teufel jagen würdest. Doch damit ist auch nichts gerettet. Denn dann müsste er bei dir angekrochen kommen, was wieder Schwäche zeigt.

Stattdessen müsste er so behandelt werden, dass seine Stärken zur Geltung kommen und diese gelobt werden. Aber, das schein extrem schwierig bis unmöglich zu sein. Du könntest ihm sagen, dass er weder dir noch seinen Eltern und auch sonst niemanden sowie der ganzen Welt nichts beweisen muss. Er soll sein eigenes Leben führen und seinen eigenen Weg einschlagen. Sich emotional unabhängig machen und emanzipieren - ganz ohne Gewalt. Gewalt ist keine Lösung.

Und ja, so wie es aussieht liegst du mit deiner Vermutung nicht falsch. Es scheint das Verhaltensmuster auch bei der Therapie mit der Therapeutin zu geben. Sie stark, er schwach. Abhängigkeit. Das ist nicht gut. Ob das mal gut geht? Da läuft einiges falsch in seinem Kopf. Hoffen wir das beste.

• x 2 #20


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Dr. Reinhard Pichler
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