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M

Mak30
Mitglied

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Hallo zusammen,

mich belasten seit ca. 15 Monaten Angst- und Panikattacken bei sozialen Situationen mit Kollegen. Außerdem bin ich meistens sehr sehr müde. Bald läuft mein befristeter Arbeitsvertrag aus und ich wollte mir danach eine Auszeit nehmen.

Jetzt frage ich mich, ob ich mich nicht ein paar Wochen for dem Auslaufen noch krank schreiben lassen soll. Moralische Bedenken habe ich diesbezüglich keine, weil es mir ja wirklich nicht gut geht.

Was würdet ihr mir in dieser Situation empfehlen? Die Zeit nach meinem Arbeitsverhältnis möchte ich für meine Hobbys nutzen, mehr Sport machen und vertieft Meditation betreiben.
Bei der ganzen Post vom Arbeitsamt kann man ja nicht abschalten, außerdem bin ich ja auch nicht arbeitsfähig für einen neuen Job - von daher ist die Krankschreibung in Ordnung denke ich.

Liebe Grüße
Mak30

26.04.2020 #1


8 Antworten ↓

Icefalki
Ich würde es anders machen. Über eine Krankschreibung, die deine psychischen Probleme attestiert, die Zeit sinnvoll nutzen, evtl. Klinikaufenthalt, um später, sofern nötig, immer noch eine Auszeit anhängen zu können.

Angststörungen sollten sinnvoll behandelt werden. Nur flüchten bringt dich nicht weiter, denn dein Problem kommt erneut, sobald du wieder eine Arbeit hast.

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A


Krankschreibung vor Arbeitsvertrag ausläuft

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M
Hi Icefalki,

vielen Dank für deine Nachricht! jetzt ist es so, dass mein Vertrag eh in einem guten Monat ausläuft und ich noch einiges an Urlaub habe. Ich kann mir im Moment nicht wirklich vorstellen, dass ich mich auf einen neuen Job bewerbe und woanders anfange zu arbeiten. Dann tauchen ziemlich sicher bereits am Anfang meine Angst- und Panikzustände wieder auf und ich bin wahrscheinlich durch eine Krankschreibung erstmal wieder weg.

Ich verstehe dein Argument schon, dass Flüchten nichts bringt und ich sobald ich wieder zu arbeiten anfange erstmal schauen muss, wie ich klar komme.

Also was ich geplant hätte, wäre demnächst zum Arzt (Psychiater) zu gehen und mit ihm zu reden, was am besten für mich ist. Ich war eh schon beim Psychiater in Behandlung. Der hat allerdings die Praxis gewechselt, weswege ich mir einen neuen Arzt suchen muss.

Seit letztem Oktober mache ich auch eine private systemische Therapie bei einer Heilpraktikerin, die viel mit Hypnose und dem Verhältnis zu meinen Eltern arbeitet. Die Erfolge sind allerdings noch nicht so gut. Vielleicht sollte ich deswegen doch noch mit einer kognitiven Verhaltenstherapie anfangen

Bin auf jeden Fall froh über eure Nachrichten
Liebe Grüße
Mak

#3


M
Würde mich freuen, wenn sich jemand mit Erfahrungen mit Krankschreibungen, die über das Ende des Arbeitsvertrages hinausgehen, auskennt.

Nach meiner Arbeit weiß ich auch noch nicht genau, was ich mache. Ich bin im Moment nur bei einer privaten Heilpraktikerin in Behandlung und versuche mich mit MBSR. Mit meiner Therapeutin habe ich vor 4 Wochen beschlossen, meine Dosis Escitalopram von 10mg auf 5mg herabzusetzen. Das ging auch ohne Veränderungen bis diese Woche gut. Allerdings habe ich jetzt mit starken Beschwerden zu kämpfen wie Schlafprobleme, Müdigkeit, Zittern (was vor allem meine soziale Phobie verstärkt).

Lieben Gruß
Mak30

#4


E
Welche Art von Erfahrungen? Finanziell, versicherungstechnisch, behandlungstechnisch, integrativ in neue Arbeit? Kenne mich gut aus mit Arbeitsrecht und durchaus auch Sozialrecht und dem ganzen drum und dran

#5


N

Jobsuche während der Krankschreibung

Hallo ihr Lieben ,
ich leide schon seit 15 Jahren an einer Angst - und Panikstörung (einhergehend mit PTBS ),welche ich jedoch in der letzten 10 Jahren mehr oder weniger gut im Griff hatte . Ich bin Krankenschwester und es kam leider im Februar zu einem Übergriff ,seit dem bin ich krankgeschrieben ,da die Panik wieder übermächtig wurde. Ich habe innerhalb von 4 Wochen einen Therapieplatz gefunden und versuche alles um mich wieder zu stabilisieren . Es kristallisiert sich jedoch immer mehr heraus , dass ich nicht zurück an diesen Arbeitsplatz kann . Meine Panik ist nicht an meine Arbeitstätigkeiten gekoppelt sondern an den Arbeitsplatz.
Es wird auch sicher kein Problem sein etwas neues zu finden , doch ich tue mich schwer damit rauszufinden welches der richtige Weg ist .
Darf man sich während einer Krankschreibung woanders bewerben und Vorstellungsgespräche wahrnehmen ?
Die Vorstellung nochmal dahin zurück zu müssen wirft mich ungeheuer zurück und blockiert mich ungemein in der Stabilisierung .

Hat jemand von euch schon mal Erfahrung mit solch einer Situation gehabt und kann mir davon berichten ?

Vielen lieben Dank schon mal Smile

#6


M
Naja, warum denn nicht. Du möchtest nicht mehr zurück an deinen alten Arbeitsplatz, also musst du dir ja etwas Neues suchen. Was sollte denn auch dagegen sprechen?

Scheinbar bist du ja krank aufgrund eines Vorfalls an deinen Arbeitsplatz. Bewerbungen sollten zudem immerhin von den personalangestellten vertraulich behandelt werden.

#7


D
Solange man nicht bettlägerig geschrieben ist, darf man auch raus.

Ansonsten unterstütze ich Maries Antwort. Ein neuer Arbeitsplatz wird dir sicher gut tun und weiter helfen.

Viel Erfolg!

#8


N
Ich danke euch für eure Antworten

#9





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