pumuckl
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• #24
Renate25
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Zitat von Beobachter:Hallo
Ich hatte nun fast zwei Jahre die angstfreie Ruhe einer befristeten EU-Rente.
Meine Asperger-Symptomatik hatte in Kombination von 3 aufeinanderfolgenden
Mobbingkündigungen in den Jahren 1997 bis 2001, und zuletzt durch die Kündig-
ung eines 1-Euro-Jobs mit den Worten "Du kommst ja aus der Klappsmühle, und
so jemand will ich hier nicht haben", auf Drängen des Arbeitsamtes (ich habe dort
den Stempel UPNV für unerwünschte Person/nicht vermittelbar), zum Erstantrag
für diese Rente geführt.
Die letzten 18 Monate Rentenzeit habe ich dazu genutzt, innerlich nach 15 Jahren
ständigem sozialen/beruflichen/amtlichen Auf und Ab einmal wirklich zur Ruhe kom-
men zu können. Ich war nach einiger Zeit dabei auch wirklich halbwegs Angst- und
Depressionsfrei.
Artztbesuche oder Therapie habe ich in dieser Zeit keine gemacht, denn Asperger
ist keine Krankheit die man "heilen" kann oder gar muss. Und die Narzissten in
Firmen und Behörden werden auch nicht dadurch gesund, indem ich zum Arzt gehe.
Nun habe ich bei meinem Rentenverlängerungsantrag (vor einem Monat) meinen
alten Hausarzt als "behandelnden Arzt" angegeben.
Gestern kam eine schriftliche Nachfrage von der Rentenversicherung, wo ich denn
nun wirklich in Behandlung sei, denn mein alter Hausarzt sei ja seit über einem
Jahr schon selber in Altersrente und praktiziere nicht mehr.
So, nun geht das alte Spiel also ganz von vorne los. Neuer Hausarzt, neue Gut-
achter, neue Undhastdunichtgesehen .... 50 Jahre krankes Leben in drei Minuten
unter Angst- und Stressbedingungen missverständnisfrei und aussagekräftig er-
klären. Und jedesmal hängt die zukünftige Existenzgrundlage davon ab.
Eigentlich kenne ich diesen Kreislauf ja nun schon seit vielen Jahren, habe grosse
Übung in diesem Spiel. Aber diesmal ist etwas anders, meine innere Stimme schreit
NEIN.
Endweder gibt/lässt man mir die staatlichen Almosen, um mein zurückgezogenes Le-
ben in Würde, also ohne ständig bettelnd durch die Amtsstuben kriechen zu müssen,
zu ende leben zu können. Oder dieses Leben hat eben einfach ein Ende.
Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter, der seit vier Nächten nicht mehr geschlafen hat,
erstmals nun auch körperliche Angstsymptome zeigt, nicht weiss wie seine Existenz
ab August abgesichert ist, aber auf keinen Fall in die Mühlen der Industrie oder des
HartzIV-Systems zurückgehen wird.
• #25
Beobachter
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• #26
Renate25
Gast
Zitat von Beobachter:Huhu
Ich danke euch beiden erst einmal ganz herzlich.
Habe am 15 März einen ersten Termin bei meinem Hausarztnachfolger.
Werde dann sehen, auf welchem Informationsstand er durch Reden oder
Unterlagen vom alten Hausarzt (war ja eine Gemeinschaftspraxis) ist.
Ich denke ja auch, dass alles glatt gehen wird, war ja eigentlich auch
vorbereitet, dass dies nun kommen wird.
Es sind eben bei mir die Nerven, und bei solchen "Aktionen" merke ich
dann am meisten, dass ich davon nur noch sehr wenige habe.
Also, werde jetzt erst einmal den 15 abwarten und sehen was kommt.
Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter
• #27
Schlaflose
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Zitat von pumuckl:Ich hätte da noch ne Idee. Ob jetzt schon oder wenn du älter wirst: PflegeGELD. Könnte ja sein, dass du mal Hilfe brauchst, nicht wahr? Und du musst dafür keinen Pflegedienst kommen lassen. PflegeGELD bekommt man direkt ausgezahlt. Sind, so mein letzter Stand, in Stufe I- 225 Euro. Kommt natürlich ein Gutachter heim. Aber davon kann man sich dann halt Dienste "kaufen". Wie Rotes Kreuz, Essen auf Rädern etc. Aber das prüft keiner. Man bekommt das cash aufs Konto und kann damit tun und lassen, was man will. Hat meine Oma bekommen. War ein netter Betrag zu ihrer mickrigen Rente von 600 Euro. Ich weiß also, wie es ist, mit so wenig Geld zu leben.
• #28
pumuckl
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• #29
Schlaflose
Mitglied
Zitat von pumuckl:Äh nö. Ich rede hier von Stufe I.
• #30
pumuckl
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• #31
Peppermint
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• #32
Beobachter
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• #33
pumuckl
Gast
• #34
Beobachter
Mitglied
• #35
Renate25
Gast
Zitat von Beobachter:Huhu
Ich werde nun erst einmal die Untersuchungs- und Gutachtertermine abwarten.
Bis dahin heisst es natürlich die letzten Nerven zu behalten, will mir dazu auch
beim neuen Hausarzttermin am 15.März vorübergehend wieder Citalopram und
ein zusätzliches Notfallmedikament verschreiben lassen.
Erst wenn die Rentenverlängerung wirklich abgelehnt werden sollte, werde ich
mir überlegen, wie ich weitermache (wird sonst im Moment wirklich zuviel).
Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter
• #36
pumuckl
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Beobachter
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• #38
Lou2508
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,• #39
gänseblümchenfr.
Gast
• #40
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