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Hallo,
habe ein nervöses flattern Ohr, ist wie ein Vibrieren und Zittern.
Nun habe ich Panik vor diesem Geräusch im Ohr. Ich bekomme morgens schon einen Panikanfall im Bett, aus Angst, dass sich das Flattern wieder einstellt. Und wenn ich mich dann aufrege und Angst habe, dann STELLT es sich auch ein. Bleibe ich ruhig, dann kommt es auch nicht.
Der HNO wollte mich nun zum Kernspin schicken (Aussage: "Das kann auch ein Hirntumor sein") So, jetzt habe ich die nächste Angst, dass ich einen Hirntumor haben könnte.
Ich kann doch so nicht weitermachen! Ständig nur zum Arzt, dort mal Betablocker, dann vielleicht ein Hirntumor...ich bin am ENDE
Habe mir heute die Rescue Tropfen geholt und oh Wunder, ich konnte meine Panik unter Kontrolle bringen. Habe mir jetzt auch Seda Plantina bestellt und hoffe daß diese mich noch weiterrunterbringen.
Was ist das, was mich plagt, ich habe keine Ahnung, ich habe doch eigentlich alles im Leben wo ich brauche, NEIN, mein Ohrflattern, bedingt durch meine ständige innere Nervosität raubt mir jegliche Lebensfreude.
Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich gegen mich selber ankommen kann?
Vielen lieben Dank fürs Lesen oder eine kleine Antwort.
Sunny

11.05.2009 21:58 • 11.05.2009 #1


2 Antworten ↓


Hallo Sunny,

erstmal herzlich wilkommen hier im Forum.
Den ersten wichtigen Schritt hast du ja schon gemacht. Du suchst dir Hilfe. Bis ich den Mut gefunden habe über meine Ängste und Panikattacken zu sprechen sind stolze 2 Jahre ins Land gezogen
Ich bin mir sicher du wirst die nächste Untersuchung gut überstehen! Und ich bin mir genauso sicher das sich deine Ängste nicht bestätigen werden.
Von dem nervösen zucken im Ohr musst du dich auch nicht gleich aus der Bahn werfen lassen. Nervöse Zuckungen sind etwas ganz normales. Ich selbst habe das immer mal wieder im bereich der linken Augenbraue und einmal sogar in den oberen Bauchmuskeln.

Gegen dich selbst ankämpfen? Das wird dir wohl nicht gelingen. Die Erfahrung hat mich geleehrt das:
Zitat:
je mehr du versuchst die Angst zu kontrollieren, desto mehr kontrolliert sie dich.

Ich kann dir nur raten erst einmal deine nächste Untersuchung abzuwarten. Sollte diese, wie zu erwarten ist, ohne Befund ausfallen solltest du doch professionele Hilfe suchen. Etwa in Form eines Psychologen oder Therapeuten. Sicher ist das kein einfacher Schritt und er kostet so manchen eine ganze Menge Mut. Falls du versuchen willst deine deine PAs selbst in den griff zu bekommen kannst du das natürlich auch erst einmal versuchen. Ich persönlich aber habe das 2 Jahre getan. Besser wurde es dabei nicht.
Mein Therapeut hat mir gleich in der ersten Stunde erklärt das Panikattacken oft einen inneren Konflikt zum Ausdruck bringen, von dem wir bewusst oft nichts wahrnehmen. In deinem Fall könnte es etwa der tragische nicht verarbeitete Verlust eines nahen Verwandten sein. Viellleicht an eben einer Krankheit wie Krebs.
Dabei helfen dem auf die Spur zu kommen kann aber nur ein Psychologe/Therapeut und du selbst.

Ich wünsche dir viel Erfolg und eine möglichst Angstfreie Zeit.
- Vivalavida

11.05.2009 23:24 • #2


Hallo,
du erkennst immerhin selbst, was mit dir los ist.
Du weißt, woher diese Ängste kommen und das ist der erste Schritt, gegen die Angst vorzugehen!
Fang nur nicht an, dauerhaft Medikamente gegen die Angst zu nehmen!!
Ich denke, wenn du nun von einem Arzt zum anderen läufst, wird es nur noch schlimmer, denn du hast Angst vor Krankheiten und jeder Arzt wird sich etwas neues auf die Symptome einbilden und dich zum nächsten Facharzt schicken!
Alles, was du beschrieben hast sind Symptome für Panikattacken, nicht für Tumore, Schlaganfälle und anderes.
Meine Schweißausbrüche waren zum Teil so schlimm, dass ich es selbst draußen noch warm fand (und ich hatte im Winter diese ständige Angst, teilweise lag Schnee und ich stand im Tshirt draußen und habe geschwitzt!), da steckt keine körperliche Krankheit hinter.
Zu hohen Blutdruck haben so viele Menschen und die können gut damit leben. Das musst du dir immer wieder sagen, du hast etwas dagegen unternommen, aber nun ist es auch gut.
Wenn du jetzt ständig zum Arzt gehst, dann wird es nur noch schlimmer.
Du hast alles abchecken lassen was geht und du hast an den Ergebnissen gesehen, dass du körperlich gesund bist! Das solltest du in den Vordergrund stellen.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!
Kris

11.05.2009 23:43 • #3




Prof. Dr. Heuser-Collier