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Hallo,
Nach mehreren Antibiotika-Therapien, habe ich immernoch erhöhte Temperatur und Schmerzen im rechten Unterbauch, akuter Blinddarm oder eine andere Entzündung wurde ausgeschlossen. Endometriose wollte meine FA nicht genau prüfen, da ich ja einen normal schmerzhaften Zyklus habe. Meine Hausärztin meinte ich habe eine Abwehrspannung im rechten Bauch.
Als meine FA gesehen hat dass ich Antidepressiva nehme hat sie es gleich darauf geschoben und mich sogar gefragt um was es in der Verhaltenstherapie geht.
Ich denke mir doch kein Fieber aus?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Fühle mich hilflos.

10.03.2021 11:19 • 10.03.2021 #1


7 Antworten ↓


Moon2
Zitat von Sarah23:
Hallo, Nach mehreren Antibiotika-Therapien, habe ich immernoch erhöhte Temperatur und Schmerzen im rechten Unterbauch, akuter Blinddarm oder eine andere Entzündung wurde ausgeschlossen. Endometriose wollte meine FA nicht genau prüfen, da ich ja einen normal schmerzhaften Zyklus habe. Meine Hausärztin meinte ich habe eine Abwehrspannung ...


Ein Ultraschall ist hier angebracht! Deine Symptome hatte ich, als ich 15 Jahre alt war. Bei mir war es ein Abszess am Eileiter, der nach einer OP dann entfernt wurde. Konnte aber auch erst durch eine Bauchspiegelung rausgefunden werden. Würde nicht alles auf Psyche schieben lassen.

10.03.2021 11:38 • x 2 #2



Wirklich Psychosomatik oder ernsthafte Erkrankung?

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moo
Hallo,
erhöhte Temperatur kann viele Ursachen haben, Fieber jedoch ist eine manifestierte Immunreaktion des Körpers.
Medikamente, die einfach nicht vertragen werden, können das tatsächlich auch auslösen.

Interessant wäre, ob die Beschwerden, derentwegen Du die Antibiosen gefahren hast, auch wirklich durchgestanden sind? Hat man Dir wegen Unterbauchschmerzen ohne Ausschlussdiagnostik einfach mal auf Verdacht mehrere Antibiosen verschrieben?

10.03.2021 11:45 • x 1 #3


Es war keine gesicherte Diagnose, ich hatte bestimmt eine Harnwegsinfektion, dagegen hätte ich aber nicht so ein starkes Antibiotika gebraucht. Sie meinten es ist eine nierenbeckenentzündung, sind aber überfordert weil ich noch Beschwerden habe.
Bei ähnlichen Beschwerden letztes Jahr meinten sie dass es eine Eileiter-oder Gebärmutter Entzündung ist. Auch Antibiotika.
Irgendwie kommt mir das alles komisch vor.

10.03.2021 12:29 • #4


Und eine Bauchspiegelung wollte meine Hausärztin eigentlich mit der Überweisung an die Notaufnahme bezwecken, die haben aber auch nur Ultraschall gemacht, weil viel los war. Da sah man nichts.

10.03.2021 12:30 • #5


Moon2
Harnweginfektion hätte man ja feststellen können. Im Urin oder mal einen Abstrich von der Harnröhre machen lassen. Vielleicht mal zum Urologen gehen

10.03.2021 13:04 • #6


moo
Ja, warum nicht zum Urologen wie Moon sagt!
Hm, rechter Unterbauch... Es gibt da eine Engstelle, wo der Dünndarm in den Dickdarm übergeht. Dort entstehen manchmal pochende Schmerzen, aber die sind eher temporär (1-2h) und hängen meist mit Unverträglichkeiten oder einschneidender Kleidung zusammen.
Hast Du den Darm nach den Antibiosen schon wieder saniert?

10.03.2021 13:36 • #7


Icefalki
Die einfachste Art und Weise wäre eine Blutentnahme, um zu schauen, ob Entzündungswerte vorhanden sind.

Und wenn erhöhte Temperatur und Schmerzen vorhanden sind, dann muss das abgeklärt werden. Ich fass es nicht, wie manche Ärzte arbeiten. Zu uns werden andererseits die idiotischten Beschwerden überwiesen, aber immerhin wird eben nachgeforscht.

Und diese zum Teil unfassbaren Gaben von Antibiotika, ohne Sinn und Verstand, machen mich auch immer zornig.

Ich würde den Arzt wechseln, der nicht in der Lage ist, meinen Bedürfnissen zu entsprechen, oder mich nicht ernst nimmt.

10.03.2021 16:15 • #8




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