Zitat von Lotta1707:Hey aldia249
Ja mehr Schein als sein war bei uns auch immer sehr vertreten. Was mich auf der einen Seite dazu Betracht hat mein Leben nicht zu verschwenden sondern wirklich was zu sein, auf der anderen seite aber schlecht für mich war weil ich irgendwann nur das berufliche ansehen vor Augen hatte und mich dabei vergessen habe.
Zu meinen Eltern habe ich ein gutes Verhältnis. Ich liebe sie und sie stehen immer hinter mir. Selbst in dieser Zeit wo meine Leistung eben sehr abgeebbt hat.
Ich habe manchmal das Gefühl dass diese Krankheit mich auf irgendeine Art und weise rettet. Jetzt noch nicht, aber vielleicht nach einer Zeit. Denn dann weiß ich wer ich bin und wie ich wirklich glücklich werde.
Was für Maßnahmen ergreifst du denn jetzt? Tut mir sehr leid für dich dass die Erkrankung dir jetzt einen Strich durch die Rechnung macht, gerade weil du ja noch auf dem Weg zu deinem Ziel bist.
Hallo Lotta,
ich glaube du bist wirklich auf einem sehr guten Weg
Und das Positive daran ist, gerade wegen dieser Stärke lässt du dich nicht gehen, und tappst gleich in die richtige Richtung.
Also als Maßnahme habe ich eine neue Therapie begonnen. Diesmal tiefenpsychologisch. Das mache ich jetzt schon gut ein Jahr. Die akute Sinnkrise wegen dem Studium ist ein großes Problem, da es mich demnächst zwingt eine Entscheidung zu treffen. Entweder ich Wechsel, was auf jeden Fall Verlust von Semestern bedeuten würde, oder ich zieh es durch. Ein aufgeben kommt trotz der ekligen Gefühle natürlich nicht in Betracht.
Irgendwie hat mich meine ganze Situation so sehr belastet dass ich wieder starke depressive Episoden die letzten paar Wochen bekommen habe. Mein Hausarzt hat mich deshalb an einen Psychiater überwiesen, weil das der Psychotherapeut nicht machen kann.
Jetzt hatte ich gestern da meinen Termin bekommen und die war wahnsinnig net. Sie meinte es kann auch sein dass ich diese Depression mit 15 das erste Mal hatte (als eben diese Hypochondrie begann) und dass sie bis jetzt einfach nie richtig behandelt wurde. Jetzt darf ich heute mit einem neuen Antidepressivum beginnen, in der Hoffnung dass sie recht behält.
Aber wie du schon geschrieben hast, wenn es bei dir ohne geht, dann ist die Gesprächstherapie natürlich in jedem Fall vorzuziehen.
Im Januar habe ich dann noch einen Termin für ein Hypnose Gespräch ausgemacht. Die Idee hatte ich selbst um vielleicht mehr zur Ruhe zu kommen. Ich bin ein sehr hektischer temperamentvoller und energischer Mensch. Da will man natürlich immer alles sofort haben.
Wie ist das bei dir?
Wie viel Therapistunden hast du aufgeschrieben bekommen? Ich welchem Rythmus gehst du zur Therapie?
Lg:)