Zitat von dude: Doch wenn man auf die ängstlichen Gedanken mit Gleichgültigkeit reagiert, soll die Angst vorbeigehen
Bitte sei da ganz vorsichtig mit. Gleichgültigkeit ist eine Form von Ignoranz und du hast da auch eine (verständlicherweise angelernte) hohe Erwartungshalung an die Angst - also an dich und deinem nicht aufgearbeitetem Inneren. Das ganz dann ganz schnell ins Gegenteil ausarten,. Du baust dir da einen Wunschtraum auf und setzt dich damit unbewusst nur selber unter Druck und das verstärkt die Angst ggf noch.
Zitat von dude:
Sie ist sehr eigensinnig und nimmt Kritik nicht an. Ein Sohn der sie kritisiert das geht ihrer Meinung nicht.
Gut, das ist das Standartbild einer Eltern-Kind Beziehung. Das Kind hat die Klappe zu halten und dankbar zu sein, auf die Welt gekommen zu sein (ich teile diese Meinung persönlich nicht auf diese Weise).
Es kommt auch drauf an was du unter Kritik verstehst. Kenne das von mir und meienr "Erziehuing" (bzw "erzogen werden") und kann selber sehr kritisch sein. Das kann dann aber auch ganz schnell als Anschuldigung aufgenommen werden, insbesondere wenn du auf einer rein rationalen Ebene redest und jemanden (wie z.B deine Mutter) vor dir hast, der eher emotional angetrieben ist. Und wo wir bei emotional sind ...
Zitat von dude: Dass sie zig Männer betrogen hat sagt auch einiges aus. Einen Mann 3 mal und er ruft mich an um zu reden über meine Mutter.
Sie wurde selber nie geliebt und kommt wahrscheinlich selber aus einem Kaputten Elternhaus, wo ihr das wahrscheinlich so oder so ähnlich vorgelebt wurde. Oder sie hat Bindiungsängste durch einen persönlichenb Verlust, den sie selber nie bearbeitet hat. An ihrem Beziehungsverhalten, dass sie dich eher verstößt, nur Verbitterung, Furst und Kritik dir gegenüber zeigt aber ihre Tochter hoch lobt könnte auf eine männliche Bzugsperson hindeuten, von der sie zutiefst enttäuscht wurde. Sind nur Vermutungen meinerseits, aber sowas spricht halt Bände und als Sohn kannst du da wahrscheinlich auch nicht viel kitten.
Falls dir wirklich an irgend einer Art Kontakt/Beziehung mit ihr liegt solltet ihr da beide dran arbeiten (sie muss ihren eigenen Schmerz akteptieren und bereiut sein was zu ändern und du dann eventuell etwas Empathie lernen bzw Gefühle zuzulassen. Und ja, ich weiß wie schwer das ist!). Vielleicht könnt ihr euch dann eines Tages zusammen setzen und - vielleicht mit einem neutralen Vewrmittler - über die Vergangenheiut reden und was ihr euch vom Anderen wünscht. Oder ihr brecht den Kontakt erstmal ab. Das muss ja nicht für immer sein.
Ob so oder so, falls du da noch etwas Zeit für eine Entscheidung brauchst nehm dir die. Aber so ein Verhältnis wie momentan bringt dich nicht weiter, vor allem nicht wenn du deine Ängste bearbeiten und verringern/los werden willst.