Zitat von Krokodil90: Sowas müsste wirklich immer vorher abgeklärt werden und eingestellt und wenn sich die Symptome dann immer noch nicht ändern, dann psychotherapeutisch behandelt werden.
Ja, ich würde generell pragmatisch vorgehen und das manchen Ärztinnen ja auch.
Man schließt erst die fiesen Dinge aus, dann therapiert man in die wahrscheinlichste Richtung, wenn das nicht klappt, diagnostiziert man genauer oder nimmt weitere Elemente dazu.
Es wäre nicht verkehrt Apekte der Psyche, wie Arbeit, Beziehungen, Sonderfälle im Leben und dergleichen mit zu berücksichtigen. Plus Placeboeffekt hochhalten. Plus Edukation, wo immer es geht. Geht natürlich nur begrenzt, wenn man in modernen Praxisketten, McGesund, die überall ihre Niederlassungen haben, Zeitvorgaben kriegt, wie lange, welcher Patient (gesetzlich/privat versichert) behandelt werden darf.
Grundfrage: Muss man mit Krankheit unbedingt Geld verdienen?
Klingt so extravagant, aber die Feuerwehr fährt auch nicht nur dann raus, wenn es sich lohnt.
Was man dem Gesundheitsmarkt entzieht, kriegt man auch volkswirtschafltich wieder rein, Thema Krankentage. Erkältung, Rücken und Psyche. Die Bürger wehren sich dann eben so.
Abgesehen davon, dass bei uns stets das Individuum zählen sollte, bei einer Verwirtschaftlichung, die nur Unsinn ins Medizin- und Pflegesystem bringt (Fallpauschale, Minimalbesetzung, Überdiagnostik, usw.) aber das Geld im Fokus steht.