Zitat von Krokodil90: wie meinst du alle? Ich meinte es so, dass oft bei Leuten die auch psychisch erkrankt sind, Krankheiten die einen rein somatischen Ursprung haben darauf geschoben und so nicht erkannt werden…
Ja, das habe ich verstanden.
Der Denkfehler dahinter ist: Wenn es psychisch ist, kann es ja nicht körperlich sein.
Meine Aussage ist, dass es stets beides ist.
Wir teilen einige Kranheiten als psychisch, andere als körperlich und wieder andere als psychosomatisch ein.
Problem 1: psychosomatische oder Konversionssymptome oder wie das Baby auch immer genannt wird, werden noch immer etwas abschätzig betrachtet, bei Ärzten, Pflegerinnen und Patienten.
Problem 2: die Abgrenzung ist recht willkürlich, denn ich kenne eigentlich keine Erkrankung, die nicht irgendwie psychisch belastend ist. Ist ein Armbruch psychisch unbedeutend? Nein.
Ist eine psychische Erkrankung durch körperliche Interventionen nicht zu erreichen? Nein.
Warum gelten einige Erkrankungen als psychosomatisch und andere nicht? Unklar.
Wenn wir sehen, dass stets Körper und Psyche mitbeteiligt sind - was nehmen wir denn im Leben eigentlich nicht mit/durch/über unsere Psyche wahr? - würden auch solche Probleme geringer werden.