Pfeil rechts
1

erstmals ein frohes Neues
so das was hinter uns liegt nicht wieder kommt.
Danke für die Nachricht ,eine Psychotherapie hatte ich schon über einen langen Zeitraum ,ich habe den Therapeuten alles bis ins kleinste geschildert .Und dann nach der x. fing er an ,es läge an meiner Kindkeit.Da mußte ich widersprechen ,die war sehr schön. Dann irgendwann ,wollte er nicht mehr zuhören. So war es mit mehreren Therapeuten ,mal soll es an der fehlenden Mutterliebe ,dann Vaterliebe
gelegen habe. Ich hatte nie ein Trauma , ich habe die Berufsleiter von ganz unten angefangen und mich stück für stück hochgearbeitet. Ich persönlich bin mehr der Typ ,der an das Körperliche glaubt. Ich glaube das der ständige Erwartungsdruck und Endscheidungsdruck ein regelrecht fertigmacht. Die letzte Nacht war wieder Hölle--- immer wieder Herzklopfen in Ohr . Ich werde noch Irre,muß mich aber ständig zusammen nehmen um nicht aufzufallen. Das mit der Endspannung ist auch so ein Ding ,ich bin nicht der Typ da für. Natürlich habe ich Angst,das es alles zuviel wird und meine Pumpe ausfällt und so fängt es alles wieder an.Es ist ein Teufelskreis !
Lg
Bootsmann

01.01.2014 16:58 • #21


Hallo Bootsmann,

ich mal wieder;-)
Dir auch ein gutes, möglichst stressfreies Jahr!
Okay, du weißt, dass dir der ständige Erwartungs- und Entscheidungsdruck im Job ungesunden Stress bereitet, was sich auf deine Pumpe überträgt.
Jeder Mensch hat hierfür seine eigene Schwachstelle und seine individuelle Stressgrenze. Bei dir sind es Herzprobleme, bei anderen Magen- Darmbeschwerden oder Schwindel oder oder oder......, ohne dabei wirklich einen organisch krankhaften Befund zu bekommen.

Das Forschen in der Kindheit finde ich jetzt auch nicht sehr förderlich oder problemlösend, wie seinerzeit bei deiner begonnenen Psychotherapie.
Eigentlich wäre es so einfach! Man müsste nur etwas kürzertreten im Job, die Stressfaktoren insgesamt reduzieren.
Doch leider in der heutigen Zeit kaum zu realisieren im Arbeitsleben. Burnout lässt grüßen! Die evtl. daraus resultierenden Existenzsorgen könnten dann zum weiteren Stressfaktor werden.
Ich kenne deinen sozialen Hintergrund nicht, welchen Beruf du ausübst, ob du noch eine Familie zu ernähren hast mit deinem Einkommen und und...?! Deshalb sind meine Gedanken eher spekulativ. Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit und es kann durch ein Outing beim Chef eine positive Wende geben. Nimm mal Abstand von deinem starken-Mann-Image !
Deine Angst vor einem drohenden Herzinfarkt kann ich nachvollziehen, aber der Risikofaktor Stress ist nicht so hoch zu bewerten, wie die anderen Risikofaktoren. Bluthochdruck, Übergewicht, hoher Cholesterinspiegel, Rauchen, Bewegungsmangel usw. sind weitaus bedrohlicher und kann natürlich durch chron. Stress nochmal ungünstiger werden.
Vertraue einfach auch mal deinen Ärzten, die dir bisher noch nichts Krankhaftes bescheinigen konnten.
Die Symptome sind da,ich weiß. Wenn sie wieder kommen, schick sie einfach weg oder jag sie zum Teufel !
Jeder hat seine eigene Strategie um in Akutsituationen nicht panisch zu werden.

Ein Entspannungstraining würde ich an deiner Stelle nicht ganz abhaken. Sowas klappt nicht von heute auf morgen und muss tatsächlich erlernt werden. Den Spruch ich bin nicht der Typ dazu kenne ich von vielen Menschen, auch von mir! Doch alleine daran merkt man schon, wie sehr was im Argen liegt.

Soo, das wars mal wieder von meiner Seite.
Keep smiling:-)

LG destiny

04.01.2014 15:03 • #22



Stechen in der linken Brust & linker Arm - Herzinfarkt Symptome?

x 3


Hallo Destiny
viele Dinge die du ansprichst, sind glaube ich richtig. Ich meine das der psychische Berufsdruck nicht so schlimm ist wie die Gesundheitssymtome.
Also ich habe keinen Bluthochdruck, bin Nichtraucher ,Alk. nur leichte Sachen (Alster und Sekt) und gehe so oft es mir möglich ist ins Fitnessstudio. Finanziell habe ich null Sorgen. Ich glaube es liegt an der Überforderung an meiner Person, alle die mit mir im Büro sitzen, haben Studiert und sind Ingenieure (ich nur mittlere Reife).Ich kann nur mit meiner langen Berufserfahrung glänzen.Wenn es um Speziäle Formelberechnungen geht ,staune ich über die jungen Kollegen. Ich wollte schon alles hinwerfen ,aber dann höre immer wieder ,wie gut ich meinen Job mache.
Dieses alles macht mich glaube sehr krank. Dann wache Nachts auf und bin durchgeschwitzt und bekomme wieder Panik ,fühle meinen Puls (alles i.O) .Führer war es mir egal ob ich schwitze oder das mein Herz poltert,heute betrachtet man alles sehr kritisch oder ich nur ?
LG
Bootsmann

05.01.2014 17:32 • #23


Hallo Bootsmann,

endlich komme ich mal zum Schreiben!

Eigentlich hört sich dein Leben sehr vorbildlich an. Scheinst gesund zu leben, hältst dich fit und hast auch sonst keinerlei Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen würden.
Noch dazu wurdest du in den letzten Jahren häufiger kardiologisch untersucht, ohne Befund.
Doch deine angstmachenden Beschwerden sind da und beeinträchtigen dein Leben enorm. Ich tippe wirklich sehr auf die Psyche, die dir immer wieder einen Streich spielt und dir die Sch...symptome bereitet. Dein Doc ist ja auch der Meinung!
Wenn du das versuchst zu verinnnerlichen, lässt dich evtl. der nächste Herzstich weniger panisch werden.
In deinem letzten Beitrag hast du ja auch geschrieben, dass es dir früher egal war, wenns mal wieder Unregelmäßigkeiten beim Herzschlag oder nächtliches Schwitzen gab.
Wenn du dir irgendwie deine LmaA-Einstellung wieder zurückholen könntest, wäre klasse!
Zu dem anderen Thema: Arbeitsplatz!
Der Einzige, der an dir zweifelt, bist du selbst. Von allen Seiten bekommst du die Bestätigung, dass du deinen Job gut machst.
Woher kommt dein mangelndes Selbstwertgefühl? War das schon immer so oder ist es jetzt einfach so eine Phase, die sich mit den Jahren hochgeschaukelt hat, wegen deinen belastenden Ängsten?
Solche Krisen können sehr am Selbstwert kratzen, kenne es aus eigener Erfahrung!
Mit wem sprichst du über deine Belastungen, außerhalb des Forums?
Es entlastet sehr, wenn man die ein oder andere Vertrauensperson hat, die einem ernst nimmt und Verständnis zeigt.
Lass was von dir hören ..ääh lesen!

LG destiny

09.01.2014 16:04 • #24


Hallo Destiny
eigentlich außer mit meinen Doc mit keinen,habe ich ja erläutert ,die meisten würden es ins lächerliche ziehen. Und viele möchten auch nicht über irgendwelche Gesundheit Geschichten reden. Man kann hin und wieder mal so tun als ob,so leichte Andeutungen machen aber bloß nicht sagen das es ein selbst betrifft .Wenn man dann hört wie über kranke Kollegen hergezogen wird ,die sich mit Burnout krank melden,
dann weiß man ganz genau ,was die lieben Kollegen über mich sagen Würden. Ich gehöre aber nicht zu denen die Lästerern ,ich sage immer Krank ist Krank (der Arzt weiß genau was er tut) Aber so sind einige Menschen und mit solchen muss ich leider zusammen Arbeiten. Ich war in meiner ganzen Arbeitszeit (34 Jahre )zusammen vielleicht 2 Monate krank Zuhause. Ich kenn das von meinen Eltern ,die waren auch immer einsatzbereit. Ich glaube ja auch das ich mich da immer reinsteigere ,aber dann wenn es einigermaßen wieder geht,stirbt einer den man gut kante ,einfach Stecker gezogen und Tot. So und dann sagt man sich ,Mensch der war ja noch so jung und der viel einfach um.
Alles fängt dann wieder von vorne an.
gruß
Bootsmann

09.01.2014 21:49 • #25


Hallo Bootsmann,

schreibe dir am besten mal unter PN.

LG destiny

10.01.2014 12:07 • #26




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel