Zitat von Paulo2222: Wir haben mit meiner Therapeutin gemeinsam schon mehrere Sprüche zum laut sprechen geübt gehabt, hat nie was gebracht. Ich sage meiner Therapeutin nicht, dass ich in der Nähe meinen Eltern nichts essen kann, weil ich Angst habe das sie es falsch aufnimmt. Ich meide generell sachen zu erwähnen, welche schlecht aufgenommen werden können von anderen Menschen.
Auch wenn es schwer ist, solltest du solche Dinge ansprechen.
Sie kann dir nur helfen, wenn du die Karten offen legst.
Sie unterliegt der Schweigepflicht. Wenn du also Angst hast, dass sie deinen Eltern erzählt, dann ist das unbegründet.
Dinge, die unangenehm sind, anzusprechen, ist auch normal. Da muss man sich erst dran gewöhnen.
Dazu darf deine Therapeutin dich nicht in dem Sinne, wir du es denkst, bewerten. Natürlich analysiert sie die Dinge die du sagst, aber nur, weil sie dir helfen wird. Sie wird nicht schlecht über dich denken oder dich auslachen.
Wir können uns wohl nicht vorstellen, was sie wahrscheinlich schon alles gehört haben muss.
Überwinde dich bitte. Nur so kann die Therapie wirklich funktionieren.
Und auch den Rest, den du nun erzählt hast.
Erzähle es ihr, auch wenn es unangenehm ist.
Vielleicht sagst du deiner Therapeutin auch, dass es Dinge gibt, die du dich nicht traust anzusprechen, da du Angst vor Bewertung ihrerseits hast.
Höre dir an, was sie dazu sagt und vielleicht traust du dich dann langsam etwas mehr.
Es ist in Ordnung, wenn es nicht sofort funktioniert, aber es ist gut, wenn die Therapeutin weiß, dass es Dinge gibt, die zu besprechen wären, aber die du noch nicht besprechen kannst. So kann sie dir auch immer wieder Mut machen.