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IchWillPositiv
Guten Morgen,

ich hab seit geraumer Zeit ziemliche Schlafprobleme. Ich schlafe ein, dann träume ich sehr intensiv und auch realistisch, und wache wieder auf. Das kann 5-6 Mal pro Nacht sein.

Ich liege im Bett, schlafe ein, träume, wache auf, muss meist auf Toilette, liege wach, schlafe ein, träume, wache auf........ Ich hab meist jedoch das Gefühl nicht geschlafen zu haben, bis mir einfällt, hey du hast doch grad geträumt, also hast du auch geschlafen.

Ich bin aber auch nicht wirklich erholt am nächsten Morgen.

Die Tage hab ich mir Hoggar night in der Apotheke gekauft. Gestern hab ich dann mal eine genommen, mit viel Schiß, aber eine Veränderung gabs nicht.

So langsam baut sich eine Panik in mir auf, dass mit meinem Gehirn was nicht stimmt. Ich hab auch immer Lieder in Dauerschleife im Kopf. Das nervt mich auch völlig.

Kennt das jemand? Ich hab nächste Woche einen Termin beim Hausarzt, aber ich will keine Psychopharmaka oder Schlaftabletten nehmen. Da hab ich Horror vor.

16.03.2017 09:16 • 17.03.2017 #1


15 Antworten ↓


Klar kenne ich das. Stress und Nervosität und im Schlaf verarbeitet man es. Hoggar Night nehme ich auch schon mal ein wenn es
mit dem schlafen überhaupt nicht geht dann aber nur eine halbe. Keine Träume dabei und einmal wie nach einer durchzechten Nacht
aufgewacht. Dein Körper und/oder deine Psyche verarbeitet etwas? Viel Arbeit und Stress, private Probleme oder etwas in deren
Richtung momentan?

Dauerschleifen von Liedern die sich wiederholen kenne ich ebenfalls, alles normal mach dir keine Sorgen. Psychopharmaka kann
ich dir auch nur abraten das machst du genau richtig. Melde dich mal für ein/zwei Wochen krank und mach eine Pause. Gestalte
dann deinen Tag mit Dingen die dir gefallen und Spaß machen, raus in die Natur oder auf das Rad und lange Spaziergänge auch wenn
es mal regnet.

Versuch deinen Schlaf nicht zu planen und keine langen Fernsehabende mit schweren Geschützen, einfach mal wieder ein gutes Buch
lesen. Du könntest noch zum Beispiel Bildungsurlaub beantragen oder an den Wochenenden ein Seminar belegen. Stressbewältigung
Entspannung und Meditation. Was ich dir sehr empfehlen und ans Herz legen kann sind "Seminare im Kloster" so etwas wie ein
Schweigewochenende und Besinnungstage, gibt es auch für eine Woche. Da wirst du komplette Ruhe finden aber auch Verzicht üben
müssen, kein Fern/Radio/Pc/Telefon etc. und man kann am Kloster Alltag teilhaben wie Messen/Schweigen/Essen/Beten u.s.w.

16.03.2017 09:55 • x 1 #2



Schlafprobleme - Träume

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IchWillPositiv
Ich versuche schon runter zu kommen.

Ich kann von der Arbeit gut abschalten. Nehme so gut wie nie etwas "wirklich" mit nach Hause. Klar erzähl ich meinem Mann kurz, was ich am Tag so gemacht habe/erlebt habe, aber dann ist auch gut.

Seit ein paar Monaten sieht mein Abend ungefähr so aus:

16.30 Uhr Feierabend, dann mit dem Rad nach Hause (außer es schüttet, dann nehm ich das Auto), zu Hause kochen, mit meinem Mann etwas TV sehen, quatschen etc. Um 20.00 Uhr bin ich so platt, dass ich ins Bett gehe, dort lese ich dann noch 1/2-1 Stunde auch mal länger. Um 5.45 Uhr muss ich dann aufstehen.

16.03.2017 10:10 • #3


Angor
Hallo

Nächtliches Aufwachen ist ganz normal, wenn Du sofort danach wieder einschlafen kannst ohne dass Du lange wach liegst, liegt keine Schlafstörung vor.

Hab mal was Interessantes darüber gefunden:
http://www.berliner-kurier.de/warum-nae ... n-16865260

LG Angor

16.03.2017 10:13 • #4


Laut einem Bericht gestern im Fernsehen leiden schon über 76 % an Schlafstörungen.
Selber leide ich an Durchschlafstörungen. Nehme dagegen aber keine Medikamente.
Ich stehe dann auf mache mir einen Tee setze mich für ca. 30 min auf dem Sofa, ggf. lese ich kurz was.
Bin schon weit runter gekommen. Jahrelang war ich 2-3 Stunden wach, dann kurz eingeschlafen und völlig groggy zur Arbeit gegangen.
Das hat sich sehr gut nach meiner Kur gebessert.

16.03.2017 10:24 • #5


IchWillPositiv
Zitat von Angor:
Hallo

Nächtliches Aufwachen ist ganz normal, wenn Du sofort danach wieder einschlafen kannst ohne dass Du lange wach liegst, liegt keine Schlafstörung vor.

Hab mal was Interessantes darüber gefunden:
http://www.berliner-kurier.de/warum-nae ... n-16865260

LG Angor


Danke! Der Satz passt schon: Denn erst die Angst, wach zu bleiben, wird Sie daran hindern, wieder einzuschlafen", sagt Prof. Zulley. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/16865260 2017

Ich glaube, das ist mein Hauptproblem. Ich geh schon mit dem Gedanken ins Bett wieder nicht schlafen zu können.

Konnte den Artikel noch nicht zu Ende lesen, aber er ist sehr interessant. Werd ich später weiter lesen.

16.03.2017 10:28 • #6


Schlaflose
Zitat von IchWillPositiv:
ich hab seit geraumer Zeit ziemliche Schlafprobleme. Ich schlafe ein, dann träume ich sehr intensiv und auch realistisch, und wache wieder auf. Das kann 5-6 Mal pro Nacht sein.


So sind meine guten Nächte In schlechten Nächten wache ich alle 10-15 Minuten auf oder schlafe nur 3-4 Stunden insgesamt. Und das alles seit 30 Jahren.

16.03.2017 17:39 • #7


Ich habe spannende Artikel über Magnesium gelesen, dass dem Körper besonderes durch viel Stress ggf. fehlt. Fand ich irgendwie einleuchtend, aber ob es hilft weiß ich auch noch nicht. Ich schlafe seit einiger Zeit zwar ziemlich schnell ein, bin dann aber bereits zwei Stunden vor meinem Wecker wach und der Kopf arbeitet sofort auf hochtouren.ich komme zwar auf 6 - 7 Stunden Schlaf aber fühle mich einfach total platt.

Das du keine Medis nehmen willst kann ich gut nachvollziehen. Vielleicht wäre neurexan was für dich, dass hilft bei mir hin und wieder.

16.03.2017 17:51 • #8


Zitat von Schlaflose:
So sind meine guten Nächte In schlechten Nächten wache ich alle 10-15 Minuten auf oder schlafe nur 3-4 Stunden insgesamt. Und das alles seit 30 Jahren.


Wahrscheinlich hast Du schon alles mögliche durchprobiert was es gibt. Kann es Dir sowas von nachempfinden.

Hoffentlich findest Du noch etwas, dass Du auch mal wieder richtig schlafen kannst!

16.03.2017 17:54 • #9


Schlaflose
Zitat von Blackstar:
Hoffentlich findest Du noch etwas, dass Du auch mal wieder richtig schlafen kannst!


Ja, die Rente

16.03.2017 19:20 • x 1 #10


Zitat von Schlaflose:
Ja, die Rente


Die ist ja inzwischen nicht mehr so weit hin. Ein Licht am Ende des Tunnels!

16.03.2017 19:30 • #11


petrus57
Zitat von Dreschi:
Ich schlafe seit einiger Zeit zwar ziemlich schnell ein, bin dann aber bereits zwei Stunden vor meinem Wecker wach und der Kopf arbeitet sofort auf hochtouren.ich komme zwar auf 6 - 7 Stunden Schlaf aber fühle mich einfach total platt.


Wer länger schläft, bekommt früher Alzheimer, besagt jedenfalls eine neue Studie. Bei mir ist das mit dem Wachwerden auch so. Manchmal werde ich schon kurz nach 4 wach und kann dann nicht mehr schlafen. Mein Gehirn fängt dann auch an zu werkeln und fabriziert die tollsten Gedanken. Da nehme ich dann immer 0,5 Tavor. Dann geht es wieder einigermaßen.

17.03.2017 09:59 • #12


Ich habe Tavor zu hause und auch ein Rezept für Citalopram (was aber bestimmt bereits abgelaufen ist). Tavor habe ich Anfang des Jahres für einen Langstreckenflug bekommen und eigentlich auch nur dafür - sagt der Neurologe. Eigentlich möchte ich noch keine Medis nehmen. Wie wirkt Tavor den eigentlich?

Gruß

17.03.2017 10:03 • #13


petrus57
Tavor wirkt sehr gut gegen Ängste und beruhigt. Vielleicht reichen dir ja schon 0,25 - 0,5 mg. Da ist die Abhängigkeitsgefahr nicht so hoch. Und ein Entzug wäre dann auch nicht so heftig. Aber wenn du die nur ab und zu nimmst, bist du auf der sicheren Seite.

17.03.2017 10:10 • x 1 #14


Schlaflose
Zitat von Blackstar:
Zitat von Schlaflose:
Ja, die Rente


Die ist ja inzwischen nicht mehr so weit hin. Ein Licht am Ende des Tunnels!


Das dauert noch mindestens 8 Jahre, aber die halte ich auch noch durch

Zitat von petrus57:
Wer länger schläft, bekommt früher Alzheimer, besagt jedenfalls eine neue Studie.

Dann bin ich davor gefeit Ich konnte schon als Kind nie länger als 6-7 Stunden schlafen, war aber trotzdem immer voll fit. Meine durchschnittliche Schlafdauer ist ca. 5 Stunden.

17.03.2017 17:56 • x 1 #15


Zitat von Schlaflose:
Dann bin ich davor gefeit Ich konnte schon als Kind nie länger als 6-7 Stunden schlafen, war aber trotzdem immer voll fit. Meine durchschnittliche Schlafdauer ist ca. 5 Stunden.


Dann hat es ja was Gutes und wenn wir Beide 90 sind tattere ich vor mich hin und Du bist noch flott und clever wie Einstein!

Manche Menschen brauchen angeblich auch nicht soviel Schlaf, ist wohl bei jedem unterschiedlich.

17.03.2017 18:56 • #16



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