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S
@-juli
Guten morgen. Wie war denn deine Nacht?
Ich wünschte sooooo sehr dass ich den Druck rausnehmen könnte. Aber es belastet mich gerade so sehr, ich schaffs einfach nicht. Gerade mit dem Ausblick, dass ab Montag wieder die Arbeit losgeht.
Ich fühle mich gerade total groggi. Wahrscheinlich auch noch die Nachwirkungen vom Melatonin.
Müsste eben auch erstmal weinen.. was ist denn nur los gerade? 😞

x 1 #21


-juli
@Sommergewitter tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Ich hoffe, dass es sich demnächst mal bessert.

Mir geht's soweit ganz gut, meine Nacht war okay.

Vielleicht ist Melatonin nicht das Richtige für dich, ich kenne keine Nebenwirkungen davon, außer verstärkte Träume...

x 1 #22


A


Schlaflosigkeit seit einigen Wochen

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Lingu
Zitat von Sommergewitter:
Gab es bei dir im November einen Auslöser? Stress?

Ja, eine Erkältung und konnte dann nicht im liegen schlafen. Danach ist ein liebes Haustier verstorben, dann kam wieder eine Erkältung. Vorher habe ich mir aber auch schon Wochen lang Stress und Druck wegen mein Schlafrhythmus gemacht, konnte bis dahin aber schlafen.

Heute bin ich um 2Uhr aufgestanden weil ich gestern über den ganzen Abend immer mal 1-3 Stunden geschlafen habe.
Mal schauen wann die Müdigkeit heute eintritt, ich heiße sie jederzeit willkommen. 🙂

x 2 #23


S
Guten Morgen ihr Lieben,

Ich habe diese Nacht geschlafen. Wie lange weiß ich grad nicht genau da ich nicht auf die Uhr schauen wollte, aber ich bin wieder eingeschlafen zwischendurch und heute sogar nach der üblichen Aufwach Zeit nochmal weggenickt.
Trotzdem fühle ich mich sehr schwach. Ich denke wirklich, dass ich gerade in einer depressiven Phase stecke. Vor allem morgens und vormittags geht's mir gerade immer richtig bescheiden. Fühle mich wie gelähmt und der Kopf ist total matschig. Ich könnte glatt wieder losheulen.

@-juli
Also ich habe bisher am besten mit Baldriantee geschlafen. Der Tag an dem ich gar nicht schlafen konnte, war als ich den weggelassen hatte.

@Lingu
Das tut mir leid mit deinem Haustier. Dann hattest du auch viel Stress zu der Zeit. Bei mir ist der Verlauf ganz ähnlich. Ich habe schon Wochen vorher schlechter geschlafen, aber es ging noch. Und letzte Woche der Knockout nachdem ich ne wirklich stressige Nachricht erhalten habe die noch auf den vorigen Stress drauf kam.

x 1 #24


-juli
@Sommergewitter ich hoffe, dass es bald wieder bergauf geht und deine Therapeutin dich unterstützen kann und ihr das gemeinsam angehen könnt. Das klingt enorm herausfordernd und da ist es vermutlich gut, dass du erstmal zu Hause sein kannst, um etwas zur Ruhe zu kommen.

Mir hat's ne Weile geholfen, vormittags bei gutem Wetter einen kleinen Spaziergang zu machen, das macht aber auch nur Freude, wenn man die Energie dazu hat. Und wenn man richtig in der Depression steckt, ist fraglich, ob das von der Energie her geht.

Baldrian finde ich auch ziemlich hilfreich, ich nehme es auch gerne in Tablettenform. Wahrscheinlich mehr Placebo als alles andere, aber es hilft.

x 1 #25


S
@-juli
Danke, ich hoffe auch dass er bald bergauf geht. Am Montag muss ich wieder arbeiten. Ich werde schauen wie es klappt. Manchmal hat es mich auch wieder aus der negativen Phase rausgeholt, wenn ich einen regelmäßigen Arbeitsalltag habe. Meist macht es mich noch gelähmter, wenn ich zu Hause bin.
Ich werde jetzt erstmal duschen und vielleicht schaffe ichs dann kurz ne runde rauszugehen. Das Wetter ist ja so schön gerade.

Baldriantabletten könnte ich auch mal testen. Ist geschmacklich bestimmt angenehmer als der Tee. 😅

x 1 #26


-juli
@Sommergewitter ich fand die Struktur manchmal hilfreich. Jetzt so im Studium, muss ich mir ziemlich viel Struktur selbst geben und verbringe dabei zu viel Zeit in Medien...

Vielleicht kannst du ja nach Montag besser einschätzen, ob es dir momentan hilft oder nicht.

Duschen gehen, klingt auch gut. Nach Selbstfürsorge. Ich will heute definitiv ne große Runde laufen gehen und mich dann an eine Hausarbeit setzen...

Kommt etwas auf die Marke an, manche riechen etwas unangenehm, aber besser als der Tee definitiv. 😅

x 1 #27


S
Hallo miteinander,
Ich möchte mich nach mehreren Tagen einmal zurückmelden.
Ich gehe nun seit 2 Tagen wieder arbeiten und im allgemeinen tut mir das ganz gut.
Ich schlafe immernoch oberflächlich, und zwischendurch auch mal gar nicht, was mich nach wie vor ziemlich belastet.
Ich nehme jeden Abend eine Tasse Baldriantee und 2 mg Melatonin. Ich hoffe, das bald wieder weglassen zu können. Aber vielleicht ist das doch noch zu früh.
Mittlerweile habe ich wirklich eine Angst vor meinem Bett, bzw. sogar dem Zimmer entwickelt. Vor allem wenn es abends dunkel wird.
Ich fühle mich den ganzen Tag unwohl, muss oft daran denken wie wohl der Abend wird.
Ich versuche, so gut es geht meinen Alltag zu gestalten um wieder innerlich zur Ruhe zu kommen.
Vor der Arbeit gehe ich jetzt immer eine kleine Runde joggen. Nachmittags gehr ich spazieren, mache ich Yoga oder beschäftige mich eben so gut es geht.
Alles was ich möchte, ist wieder ohne Angst ins Bett gehen können.
Ich habe immer Angst, dass es nicht mehr besser wird und das jetzt so bleibt. Ich merke richtig, wie meine Gedanken und Gefühle sich da immer wieder festfahren.
Heute abend hab ich wieder Therapie, ich hoffe das wird mir etwas helfen und mich beruhigen.

Liebe Grüße,
Sommergewitter

#28


Lingu
Zitat von Sommergewitter:
Mittlerweile habe ich wirklich eine Angst vor meinem Bett, bzw. sogar dem Zimmer entwickelt. Vor allem wenn es abends dunkel wird.
Ich fühle mich den ganzen Tag unwohl, muss oft daran denken wie wohl der Abend wird.

Genau das hatte ich auch entwickelt und kann deswegen immer noch nicht richtig liegen. 😕

Bei mir war es schon unterbewusst und teilweise ohne Gedanken - Licht aus machen hat schon bedeutet es geht "bald" ins Bett und schon fing ich an zu zittern und war wieder wach. Natürlich auch am Tag ständig diese Sorgen.

Man muss den Kopf richtig um trainieren, sodass das Bett/Schlafzimmer wieder ein schöner Ort zum Ruhen ist.
Einfach dir nicht selbst glauben und gut zureden, dass alles Okay ist!
Ist es ja eigentlich auch.

Ich kann mittlerweile wieder gelegentlich im liegen einschlafen - nur nicht durch und meistens kommt noch das blöde Gefühl dabei. Vorgestern besonders wieder, da war ich natürlich auch wieder fertig und bin für einige Stunden zurückgefallen. Das darf mich aber nicht so belasten, denn es ist ganz normal auch mal ein Rückschritt zu haben.
Nur nicht weiter verzweifeln und aufgeben!

Ich habe es tatsächlich verbessern können und das nur mit "gut zureden".
Das Bett ist mittlerweile mein Ruheort - ob ich schlafe oder nicht sollte mir egal sein, dann bin ich halt mal für einen Tag wie ein Zombie - der Körper kommt einige Zeit auch mit weniger aus und würde sich früher oder später den Schlaf sowieso nachholen. Also warum sich so ein Stress machen, wenn man doch weiß, es wird dadurch schlimmer wird?🙂
Einfach alles versuchen und da gehört sich positiv motivieren dann auch dazu.

Meistes klappt es ohne Druck und man ist verwundert wie schnell man wieder eingeschlafen ist. Bei mir war da sogar ein Wechsel von gut 10-15 Minuten. Von hellwach zu unglaublich müde und das nur weil ich mir sagte: "Und wenn nicht, dann ruhst du eben nur die Augen aus." Schwupsi, war ich dann doch schneller weg als gedacht.😄

Mach es dir schön im Bett und tu da erst einmal wieder Dinge, die dich entspannen lassen. Auch erst vielleicht wieder einmal ohne mit dem Druck schlafen zu müssen. Den Kopf wieder umprogrammieren, damit du wieder gelassener mit dem Schlafen selbst wirst. 🍀

x 4 #29


P
Zitat von Lingu:
Das Bett ist mittlerweile mein Ruheort - ob ich schlafe oder nicht

Das finde ich einen sehr guten Gedanken. Das Bett ist nur zum ausruhen (und wichtig: für nichts aktives), wenn man dabei einschläft, auch gut. Wenn nicht, dann nicht, dann aber ruhig atmen, schöne ruhige Musik, ein gutes Buch, um eben auszuruhen.

x 2 #30


S
@Lingu
Danke, dein Beitrag hat etwas beruhigendes an sich.
Ich merke, dass es zwischendurch wieder Momente gibt, in denen ich auch ruhig auf dem Bett liegen kann und nicht ans Schlafengehen denke.

Dann muss ich mal überlegen, was ich schönes auf dem Bett machen könnte zum entspannen. Mir fällt es momentan super schwer die nötige Konzentration zu finden. Nichts von dem was ich früher gerne gemacht habe, macht mir gerade Spaß.

Auf jeden fall sind Rituale gut. Und möglichst feste Uhrzeiten.

Gestern war ich ja noch zur Therapie. Da wurde mir ein schlafförderndes Antidepressivum angeraten. Da ich ja zur Zeit auch in diesem Strudel aus Ängsten und Depression bin. Was wahrscheinlich der Grund für meine mangelnde Motivation und Konzentration ist. Seit Monaten hat es sich ja eingeschlichen, dass ich nach der Arbeit wirklich immer nur aufs Bett gefallen bin und mich irgendwie mit dem Handy habe berieseln lassen. Nichts anderes mehr.
Jetzt zwingt mich diese Krise regelrecht dazu, etwas zu ändern. Ob das ein Weckruf sein soll? (wortwörtlich 😆)

x 1 #31


Lingu
Zitat von Sommergewitter:
Nichts von dem was ich früher gerne gemacht habe, macht mir gerade Spaß.

Geht mir genauso in so einer Angstphase.
Oder eher gesagt, seit einigen Jahren, seitdem es mir mit dem Stress immer schlechter ging.
Daher einfach irgendwas positives tun, Hauptsache ohne negativen Ballast.

Manchmal macht es dann doch Spaß oder wenigstens - man bekommt die Gedanken weg vom ständigen "Schlafthema".

Ich mache so einiges im Bett - alles rund um die Entspannung und Erholung. Ob mit Musik und Augen zu oder Meditation, Atemübungen, Entspannung. Videos mit schönen Tönen, Hintergrundgeräuschen (Tiere, Regen etc. alles was für mich schön ist und entspannt) oder einfach nur positives Denken während ich da liege. Mach es dir so gemütlich wie es nur geht. Mit schönem leichten Licht oder in der Dunkelheit - je nachdem wie es dir lieber passt. Manchmal brauch ich eine Lichterkette und Geräusche, manchmal aber auch die Dunkelheit und Stille.
Hauptsache ich kann im Bett all mein Stress hinter mir lassen und mich entspannen.

Auch mit der "Egal" Einstellung, hat es bei mir auch schon mal mit dem Einschlafen funktioniert.
"Ich liege hier und alles ist mir jetzt egal! Egal, egal, egal..."
Ein schöner Satz sich da alle Gedanken mit weg zu wischen und mit den Gedanken im - Hier und Jetzt - zu bleiben. Beim Einschlafen braucht man keine unnötigen Gedanken, alles kann auch am nächsten Tag überlegt und verarbeitet werden.

x 3 #32


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