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melindaswelt
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Hallo Leute
Ich muss das jetzt einfach erzählen.
mir gehts im moment so schlecht
ich habe mit der Pille Sibilla angefangen und die gerade mal acht Tage lang genommen und am siebten
Tag fing es an mit schwindel und Herzstolper dann habe ich sie trotzdem genommen weil ich dachte wird schon doch den darauf folgenden Tag bekam ich Herzrasen Herzstolpern Schwindel Schwäche extreme Müdigkeit Zittern & mein Blutdruck war viel zu hoch ich habe die pille direkt abgesetzt und nehme sie jetzt mit heute 3 Tage nicht mehr und mir geht es noch genau so schlecht
Ich habe so unfassbare Angst im moment durch die symptome Ich will einfach nur das dass aufhört dazu kommt noch das ich panische Angst habe in Ohmacht zu fallen & soweit entfernt bin ich die letzten Tage davon nicht.
Ich habe die Pille ja nicht mal lange genommen 8 Tage und abgesetzt habe ich sie ja auch jetzt schon seit 8 Tagen.
Schlafen kann ich Abends im moment nur mit Tavor weil mein Puls dann runter geht.
Morgen gehe ich zum Arzt was ich aber bezweifle das dass helfen könnte, weil was soll er sagen außer müssen sie durch.
Ich habe so starke Angst vor diesem Herzrasen und den Kreislaufproblemen

04.09.2026 #1


22 Antworten ↓
-juli

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@Islandfan Dauerblutungen sind auch extrem belastend… Habe ich schon unter Hormonen bekommen und das ist alles andere als spaßig. ):

Den Überschuss an männlichen Hormonen hatte ich vor der ersten Pille auch, dafür verschrieb man mir ursprünglich die erste Pille. Hat sich sehr positiv auf meine Haut ausgewirkt, aber leider auf alles andere nicht. Das ging dann aber nach dem Absetzen weg/ oder kam nicht wieder/ oder ich war nicht lange genug ohne Pille, um es beurteilen zu können.

Ich finde halt, dass man vorher besser nach Risikofaktoren bezüglich Thrombose und Co. schauen sollte, das wurde zumindest bei mir nicht gemacht. Ob das grundsätzlich ein Thema ist, weiß ich nicht. Ich hatte den Eindruck, dass die Zettelchen, die man dazu ausfüllen sollte, manchmal leider nicht wirklich angeschaut wurden. Und nicht immer gab es überhaupt Fragen dazu.

Das sehe ich auch kritisch. Bei uns war man schon fast in einer „Außenseiter-Rolle“, wenn man an einen gewissen Alter nicht die Pille genommen hat. Warum denn nicht, dann muss man sich (vielleicht) nicht mit Akne herumschlagen… So waren zumindest viele der Gedanken, die ich damals mitbekommen habe.

Eine Freundin von mir musste aufgrund einer chronischen Erkrankung und der damit verbundenen Medikamente mit 13 anfangen, die Pille zu nehmen. Die Behandlung wäre massiv schädlich für ein ungeborenes Kind gewesen und das fand ich krass, weil sie zu diesem Zeitpunkt keine Beziehung oder sonstiges hatte, aber die Ärzte sich damals diesbezüglich absichern wollten.

Inzwischen gibt’s ja etwas mehr Bewusstsein für mögliche Nebenwirkungen… Gleichzeitig war die Pille in den 60ern ein großer Fortschritt für viele Frauen. Leider jedoch mit Risiken verbunden…

Gestern 16:44 • x 1 #13


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Pille Sibilla Erfahrung

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-juli

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@Islandfan ich möchte auch keiner Frau per se die Pille ausreden, für mich passt es leider nicht und für andere funktioniert es super. Es gibt viele Frauen, die aufgrund ihrer Erkrankungen davon profitieren, Hormone sind ja für viele mit Endo/ Adeno die einzige Option.

Wenn ich nicht so negative Erfahrungen mit reinen Gestagenpillen gemacht hätte, würde ich das auch nochmal probieren, oder, oder, oder… Ich würde auch nicht (solange es keine schwerwiegende Erfahrung ist) nach einer Pille, die nicht so ganz passt, schon einen Abschluss damit suchen.

Ich finde es interessant, dass sich die Pille positiv auf deine Stimmung auswirkt, das habe ich auch schon ein paar Mal im Freundeskreis gehört oder gelesen (halt im Zusammenhang mit anderen Pillen). Ich hatte vor der Pille vom Zyklus her stimmungsmäßig keine großen Probleme, ich fand es eher praktisch, dass ich anhand meiner Stimmung zu 100% sagen konnte, dass ich am nächsten Tag meine Periode bekomme. Einen Leidensdruck gab’s für mich aber nicht. Es war eher ein leichtes Genervtsein. Wer schwer darunter leidet und auch noch viele körperliche und depressive Beschwerden hat oder ein hormonelles Ungleichgewicht, hat womöglich einen anderen Blickwinkel darauf…

Hormonelle Probleme hatte ich vor der Pille zwar mal, aber ich hatte dadurch keine Symptome, soweit ich beurteilen kann.

Gestern 16:22 • x 1 #10


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N
@miriiii Nimmst du sie jetzt seit 3 oder seit 8 Tagen nicht mehr? Das ist in deinem Text irgendwie unterschiedlich geschildert. Jeder Körper braucht unterschiedlich lange für sowas. Hattest du davor schonmal eine andere Pille?

x 1 #2


M
@Afraid1992 ich nehme die jetzt seit heute 3 tage nicht mehr
mir macht das nur so fürchterliche angst und mich macht das psychisch sehr fertig weil ich angst habe ihn ohnmacht zu fallen oder zu sterben

#3


M
@Afraid1992 ich habe sie 8 tage lang genommen

#4


M
@Afraid1992 nein ich habe davor noch nie die pille genommen

#5


M

Pille Sibilla

Na ihr lieben
Ich wollte heute mal etwas erzählen, weil ich mir im moment ein wenig sorgen mache.
Ich hatte am 8. Oktober mit der Pille Sibilla begonnen also an den Tag wo meine Periode angefangen hatte. Meine Periode ging insgesamt 5 Tage lang und nach genau 8 Tagen habe ich wieder aufgehört die Pille Sibilla zu nehmen aufgrund von seltenen Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Hoher Puls, Herzrhythmusstörungen, Heiße Beine, Schwere Beine.
mir ging es dann nach ungefähr 7 Tagen wieder deutlich besser.
meine Periode die danach wieder einsetzte, kam 10 Tage zu spät und ging genau 6 Tage lang also rltv. lange.
nun ist es so das es mir nach meiner ersten Periode nach Absetzen der Pille wirklich außer ordentlich schlecht ging vorallem Psychisch. so kannte ich das noch gar nicht also zumindestens nicht in so einem Ausmaß. meine Periode ist heute seit ungefähr 4-5 Tagen vorbei und ich habe festgestellt das ich seit meiner Periode vermehrt Angstzustände und Panikattacken habe. Ich litt schon lange vor der Pilleneinnahme unter einer Angststörung aber sie war nicht mehr so extrem ausgeprägt im moment ist es wieder viel schlimmer.
ich zweifle auch aufeinmal voll viel an und so etwas.
Ich habe die Pille wie gesagt nur 8 Tage lang genommen und nicht ein Jahr oder sowas kann sowas trotzdem daher kommen? Vielleicht kennt sich ja jemand hier ein wenig mit sowas aus. (:
Liebe grüße

#6


-juli
Hallo, noch jemand hier aktiv? Ich setze die Sibilla nun am Sonntag endgültig ab. Hatte sie schon mal probiert und schon mal festgestellt, dass ich das Körpergefühl unter ihr nicht mag. Außerdem schwitze ich seit der erneuten Einnahme der Pille sehr stark bei körperlicher Belastung, habe Probleme mit Hitzewallungen, Wassereinlagerungen und einem zu starken Appetit. Ich habe innerhalb von einem Jahr ca. 13 Kg zugenommen und bin damit zwar noch im Normalgewicht, aber der ständige Appetit ist echt belastend.

Da ich vorher schon fünf andere Präparate versucht habe (auch reine Gestagene, waren noch schlimmer von den Nebenwirkungen her für mich), möchte ich erstmal keine Hormone mehr.

Bei mir besteht seit einiger Zeit ein Verdacht auf Endo und ich hatte trotz der Hormone weiterhin Beschwerden, deshalb lohnt sich das im Zusammenhang mit den Nebenwirkungen nicht.

Außerdem wurde mir das Absetzen von ärztlicher Seite aus empfohlen, da das Thromboserisiko durch individuelle Faktoren in meinem Fall erhöht ist und das zuvor leider nicht beachtet wurde.

Ich habe die Sibilla nur wegen Regelschmerzen wieder genommen, da mir zu dem Zeitpunkt leider immer nur die Pille, aber leider keine Schmerztherapie angeboten wurde und ich sie von allen versuchten Pillen „am besten“ vertragen hatte. Ich habe sie schon mal abgesetzt und da ging es mir mental besser, weil ich meinen Körper/ Zyklus gespürt habe, auch wenn meine Haut da die erste Zeit etwas unreiner war und die ganzen Nebenwirkungen weg waren.

Das steht für mich nun in keinem Verhältnis mehr, da ich nun eine geeignete Schmerztherapie habe und weiterführende Diagnostik passiert.

Ist hier noch eine Person zum Austausch unterwegs?

#7


CosmicPancake
Ich bin zwar keine Frau, aber habe mich mit meiner intensiv mit dem Thema künstlicher Hormone auseinander gesetzt. Der weibliche Körper hat so ein empfindliches Hormonsystem, dass es - außer Bequemlichkeit - kaum vertretbare Gründe gibt, seinem Körper das anzutun. Wenn aus medizinischen Gründen etwas am Hormonhaushalt verändert werden soll (z.B. im Rahmen der Wechseljahre) kann man auf naturidentische Präparate zurückgreifen.
Das Nebenwirkungsprofil von den ganzen synthetischen Gestagenen und Östrogenenen ist so unglaublich schlecht, dass ich bis heute nicht verstehe, dass das noch so großzügig eingesetzt wird.

x 1 #8


Islandfan
Zitat von CosmicPancake:
Wenn aus medizinischen Gründen etwas am Hormonhaushalt verändert werden soll (z.B. im Rahmen der Wechseljahre) kann man auf naturidentische Präparate zurückgreifen.
Das Nebenwirkungsprofil von den ganzen synthetischen Gestagenen und Östrogenenen ist so unglaublich schlecht, dass ich bis heute nicht verstehe, dass das noch so großzügig eingesetzt wird.

Nur zur Verhütung würde ich die Pille nicht nehmen, aber ich hatte nun zwei Jahre Probleme mit Zysten und Dauerblutungen und die naturidentischen Hormone waren am Ende zu schwach. Warum soll ich dann leiden, nur weil die Hormone künstlich sind?
Ich habe überhaupt keine Nebenwirkungen, ich habe sogar den Verdacht, dass die Pille (Slinda) sich positiv auf meine Psyche mittlerweile auswirkt. Habe auch gelesen, dass Progesteron die Stimmung aufhellen kann.
Als Frau macht man generell einiges da unten mit, dafür ist man dann im Alter im Vorteil, wenn es bei Männern mit der Prostata losgeht.
Ich würde hier nie jemandem Medikamente ausreden, wir sind alles keine Ärzte hier. Und seine eigene Geschichte kennt man selbst am besten.

x 1 #9


-juli
@Islandfan ich möchte auch keiner Frau per se die Pille ausreden, für mich passt es leider nicht und für andere funktioniert es super. Es gibt viele Frauen, die aufgrund ihrer Erkrankungen davon profitieren, Hormone sind ja für viele mit Endo/ Adeno die einzige Option.

Wenn ich nicht so negative Erfahrungen mit reinen Gestagenpillen gemacht hätte, würde ich das auch nochmal probieren, oder, oder, oder… Ich würde auch nicht (solange es keine schwerwiegende Erfahrung ist) nach einer Pille, die nicht so ganz passt, schon einen Abschluss damit suchen.

Ich finde es interessant, dass sich die Pille positiv auf deine Stimmung auswirkt, das habe ich auch schon ein paar Mal im Freundeskreis gehört oder gelesen (halt im Zusammenhang mit anderen Pillen). Ich hatte vor der Pille vom Zyklus her stimmungsmäßig keine großen Probleme, ich fand es eher praktisch, dass ich anhand meiner Stimmung zu 100% sagen konnte, dass ich am nächsten Tag meine Periode bekomme. Einen Leidensdruck gab’s für mich aber nicht. Es war eher ein leichtes Genervtsein. Wer schwer darunter leidet und auch noch viele körperliche und depressive Beschwerden hat oder ein hormonelles Ungleichgewicht, hat womöglich einen anderen Blickwinkel darauf…

Hormonelle Probleme hatte ich vor der Pille zwar mal, aber ich hatte dadurch keine Symptome, soweit ich beurteilen kann.

x 1 #10


-juli
@CosmicPancake ich würde aus heutiger Sicht auch anders an das Thema gehen. Es kommt auf die Indikation an und es hängt auch damit zusammen, wie Frauen grundsätzlich in der Medizin behandelt werden.

Oft bekommt man die Pille verordnet, wenn man als Jugendliche mit Themen wie Akne, Regelschmerzen oder einem Verhütungswunsch zum Gyn geht. Und grade bei leichter Akne finde ich das ziemlich heftig, da gibt es so viele andere Dinge, die man vorher probieren könnte und auch bei Regelschmerzen passiert viel zu selten eine tiefere diagnostische Abklärung, weil die Ressourcen dafür vermutlich auch nicht gegeben sind.

Allerdings bleiben nicht unbedingt viele Optionen, wenn der Leidensdruck sehr hoch ist. Hätte ich früher eine geeignete Schmerztherapie erhalten, hätte ich die Pille nicht nochmal versucht. Aber bis dahin hat’s leider gedauert und ich musste arbeitsfähig sein.

#11


Islandfan
@-juli Ich kenne auch Frauen, die sie psychisch nicht vertragen haben. Ich hatte noch nie generell hormonelle Probleme, die auf die Psyche schlugen. Ich habe seit meiner Jugend einen Überschuss an männlichen Hormonen (late on AGS). Ich hatte auch keine Stimmungschwankungen aufgrund der Periode wie manche Frauen. Sie lief immer irgendwie nebenbei damals. Nur als ich halt diese Dauerblutungen bekam, wirkte es sich natürlich auch mal auf die Stimmung aus, weil ich genervt war.

Ich denke auch, dass es jede selbst entscheiden sollte, nicht so gut finde, wenn Ärzte jungen Mädchen unter 18 die Pille verschreiben als wären es Smarties. Einem Körper mit hormonellem Gleichgewicht würde ich auch keine Hormone zufügen.

x 1 #12


-juli
@Islandfan Dauerblutungen sind auch extrem belastend… Habe ich schon unter Hormonen bekommen und das ist alles andere als spaßig. ):

Den Überschuss an männlichen Hormonen hatte ich vor der ersten Pille auch, dafür verschrieb man mir ursprünglich die erste Pille. Hat sich sehr positiv auf meine Haut ausgewirkt, aber leider auf alles andere nicht. Das ging dann aber nach dem Absetzen weg/ oder kam nicht wieder/ oder ich war nicht lange genug ohne Pille, um es beurteilen zu können.

Ich finde halt, dass man vorher besser nach Risikofaktoren bezüglich Thrombose und Co. schauen sollte, das wurde zumindest bei mir nicht gemacht. Ob das grundsätzlich ein Thema ist, weiß ich nicht. Ich hatte den Eindruck, dass die Zettelchen, die man dazu ausfüllen sollte, manchmal leider nicht wirklich angeschaut wurden. Und nicht immer gab es überhaupt Fragen dazu.

Das sehe ich auch kritisch. Bei uns war man schon fast in einer „Außenseiter-Rolle“, wenn man an einen gewissen Alter nicht die Pille genommen hat. Warum denn nicht, dann muss man sich (vielleicht) nicht mit Akne herumschlagen… So waren zumindest viele der Gedanken, die ich damals mitbekommen habe.

Eine Freundin von mir musste aufgrund einer chronischen Erkrankung und der damit verbundenen Medikamente mit 13 anfangen, die Pille zu nehmen. Die Behandlung wäre massiv schädlich für ein ungeborenes Kind gewesen und das fand ich krass, weil sie zu diesem Zeitpunkt keine Beziehung oder sonstiges hatte, aber die Ärzte sich damals diesbezüglich absichern wollten.

Inzwischen gibt’s ja etwas mehr Bewusstsein für mögliche Nebenwirkungen… Gleichzeitig war die Pille in den 60ern ein großer Fortschritt für viele Frauen. Leider jedoch mit Risiken verbunden…

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Islandfan
Zitat von -juli:
Ich finde halt, dass man vorher besser nach Risikofaktoren bezüglich Thrombose und Co. schauen sollte, das wurde zumindest bei mir nicht gemacht

Das Thromboserisiko ist aber nur bei Pillen mit Östrogenen gegeben, diese darf ich nicht nehmen, da in meiner Familie Thrombose aufgetreten ist und ich habe noch andere Risikofaktoren. Die reine Gestagenpille ist für Frauen wie mich gemacht, da sie kein Thrombose-oder Schlaganfallsrisiko hat.

Zitat von -juli:
Das sehe ich auch kritisch. Bei uns war man schon fast in einer „Außenseiter-Rolle“, wenn man an einen gewissen Alter nicht die Pille genommen hat.

Das kenne ich so nicht, in meiner Klasse haben viele Mädchen nicht die Pille genommen.

x 1 #14


-juli
@Islandfan das stimmt, die Gestagenpillen sind da eine Option, wenn man sie gut verträgt. Ich hatte darunter leider zu knabbern, wiederum andere vertragen die Kombipillen durch das Östrogen gar nicht…

Ah, krass. Bei uns war es sehr normalisiert.

x 1 #15


CosmicPancake
Auch bei den Gestagenpillen bleibt das erhöhte Brustkrebsrisiko. Aber wenn die Pille bei der Linderung von starken Beschwerden hilft, die man anderweitig nicht behandeln kann, ist das sicherlich akzeptabel. Rein zur Verhütung ist es meiner Meinung nach nicht zu rechtfertigen und Ärzte spielen die Risiken oft herunter. Leider gibt es oft finanzielle Anreize die entsprechenden Medikamente zu verordnen..

x 1 #16


Islandfan
Zitat von CosmicPancake:
Auch bei den Gestagenpillen bleibt das erhöhte Brustkrebsrisiko.

Es ist aber minimal erhöht und es steht explizit drin, dass Frauen, die ein genetisches Brustkrebsrisiko haben, sie nicht nehmen dürfen.
Die meisten Medikamenten haben Nebenwirkungen und Risiken.

Zitat von CosmicPancake:
Rein zur Verhütung ist es meiner Meinung nach nicht zu rechtfertigen und Ärzte spielen die Risiken oft herunter

Das muss jede Frau selbst entscheiden.

x 1 #17

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CosmicPancake
Zitat von Islandfan:
Das muss jede Frau selbst entscheiden.

Das stimmt natürlich. Ich war aber schon oft genug selbst dabei, wie die Pille angeboten wurde, als wären es Smarties. Das gilt aber auch für andere Medikamente mit zweifelhaftem Nutzen...

x 1 #18


Islandfan
Zitat von CosmicPancake:
Das gilt aber auch für andere Medikamente mit zweifelhaftem Nutzen...

Man kann es nicht verallgemeinern. Generell mag ich kein schlecht Reden von Medikamenten, viele sind lebensnotwendig und ein guter Arzt verschreibt nicht einfach etwas auf Teufel komm raus.
Man ist zu wenig Experte als dass man das beurteilen könnte, was richtig und was falsch ist.

x 1 #19


-juli
@CosmicPancake deshalb ist die Gestagenpille bei mir auch raus, weil es mehrere Erkrankungen in der Familie gab. Mein Internist hat mich darüber aufgeklärt, meine Gyn leider nicht. Was das Andrehen der Pille betrifft, muss ich dir zustimmen.

Ich habe als Jugendliche keine Beipackzettel gelesen, auch später als Erwachsene nicht.

Naja, aber viele andere Optionen (z. B. Kupferspirale oder Kupferball) sind sehr teuer, dafür braucht man auch erstmal die finanziellen Mittel. Das haben viele (junge) Frauen nicht unbedingt und sie ist auch nicht für jede Frau geeignet, da das starke Blutungen noch weiter verstärken kann. Klar, es gibt auch noch andere Methoden, aber die fordern teilweise auch finanzielle Kapazitäten oder ein gutes Wissen über den eigenen Zyklus und wenn der sehr unregelmäßig ist, ist das auch schwierig.

#20


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