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Libelle 33
Wenn ich nicht ständig irgendwelche Symptome hätte,wäre ich nicht in dieser Angst gefangen.Die Symptome haben bei mir die Angststörung ausgelöst

22.01.2020 11:00 • 22.01.2020 x 4 #1


32 Antworten ↓


marialola
Das ist klar, ist bei mir auch so. Ich suche ja nicht nach einem Symptom, weil ich etwa arbeitsscheu bin oder gerne leide. Man entdeckt vielmehr etwas, was man für gefährlich hält und hat dann natürlich Angst und keine Ruhe mehr, bis es geklärt ist.
Ich finde das total legitim und natürlich.
Wenn ich zum Beispiel einen komischen Pickel sehe, fürchte ich durchaus ein Melanom und möchte dann zum Arzt rennen und mich vergewissern, dass es das eben nicht ist.
Das ist doch wohl verständlich.
Das Problem ist, dass Menschen ohne diese Störung, bei einem Pickel nicht an ein Melanom denken.
Und bei Schwindel nicht gleich an einen Schlaganfall, oder so.
Bei uns löst eine Sache, die andere gar nicht beachten, sofort Todesangst aus.
Und da müsste man ansetzen. Ich weiß nur nicht wie.

22.01.2020 11:14 • x 4 #2



Ohne die Symptome keine Angststörung

x 3


Libelle 33
Genauso geht es mir auch

22.01.2020 12:12 • x 1 #3


NIEaufgeben
Ich denke so geht es den meisten Angst Patienten...

22.01.2020 12:57 • x 2 #4


Zitat von Libelle 33:
Wenn ich nicht ständig irgendwelche Symptome hätte,wäre ich nicht in dieser Angst gefangen.Die Symptome haben bei mir die Angststörung ausgelöst

Ist bei mir genauso, ich habe halt ständig irgendwas. Mal schwindel mal extreme Müdigkeit, mal Übelkeit usw. Wenn das Auftritt macht mir das erst Angst. Solange ich nichts habe, was selten vorkommt, geht's mir gut.

22.01.2020 13:16 • x 2 #5


Zitat von marialola:
Das ist klar, ist bei mir auch so. Ich suche ja nicht nach einem Symptom, weil ich etwa arbeitsscheu bin oder gerne leide. Man entdeckt vielmehr etwas, was man für gefährlich hält und hat dann natürlich Angst und keine Ruhe mehr, bis es geklärt ist.Ich finde das total legitim und natürlich.Wenn ich zum Beispiel einen komischen Pickel sehe, fürchte ich durchaus ein Melanom und möchte dann zum Arzt rennen und mich vergewissern, dass es das eben nicht ist.Das ist doch wohl verständlich.Das Problem ist, dass Menschen ohne diese Störung, bei einem Pickel nicht an ein Melanom denken.Und bei Schwindel nicht gleich an einen Schlaganfall, oder so.Bei uns löst eine Sache, die andere gar nicht beachten, sofort Todesangst aus.Und da müsste man ansetzen. Ich weiß nur nicht wie.

Ganz genauso geht es mir auch. Allerdings ist mir eigentlich klar, dass es eigentlich von meinen Nerven kommt und ich nicht schwer erkrankt bin. Es müsste jetzt nur noch mein Kopf verstehen.

22.01.2020 13:20 • x 3 #6


Zitat von Libelle 33:
Wenn ich nicht ständig irgendwelche Symptome hätte,wäre ich nicht in dieser Angst gefangen.Die Symptome haben bei mir die Angststörung ausgelöst

Ist bei mir genauso, ich habe halt ständig irgendwas. Mal schwindel mal extreme Müdigkeit, mal Übelkeit usw. Wenn das Auftritt macht mir das erst Angst. Solange ich nichts habe, was selten vorkommt, geht's mir gut.

22.01.2020 13:23 • #7


Schlaflose
Zitat von NIEaufgeben:
Ich denke so geht es den meisten Angst Patienten...


Nein, nur bei Hypochondern. Ich habe täglich ganz viele von den Symptomen, vor denen man hier Angst hat, aber das juckt mich alles nicht.

22.01.2020 13:24 • #8


Libelle 33
Nicht nur Hypochonder haben Symptome.Ist ja schön das es dich nicht juckt.Mich schon

22.01.2020 13:32 • x 1 #9


NIEaufgeben
Zitat von Schlaflose:
Nein, nur bei Hypochondern. Ich habe täglich ganz viele von den Symptomen, vor denen man hier Angst hat, aber das juckt mich alles nicht.

Ja,da hast du recht..
Ich hatte das auch so gemeint aber nicht verständlich geschrieben...

22.01.2020 13:33 • #10


NIEaufgeben
Zitat von Libelle 33:
Nicht nur Hypochonder haben Symptome.Ist ja schön das es dich nicht juckt.Mich schon

Nein, natürlich haben nicht nur Hypochonder Symptome und das hatt sie auch nicht gesagt.
Aber nur ein Hypochonder hatt Angst vor und durch die Symptome...das war gemeint und das stimmt auch....

22.01.2020 13:38 • #11


Schlaflose
Zitat von Libelle 33:
Nicht nur Hypochonder haben Symptome.


Das stimmt natürlich, aber nur Hypochonder haben wegen Symptomen solche Ängste.

22.01.2020 15:16 • #12


Zitat von Schlaflose:
Nein, nur bei Hypochondern. Ich habe täglich ganz viele von den Symptomen, vor denen man hier Angst hat, aber das juckt mich alles nicht.

22.01.2020 17:22 • #13


Zitat von Schlaflose:
Nein, nur bei Hypochondern. Ich habe täglich ganz viele von den Symptomen, vor denen man hier Angst hat, aber das juckt mich alles nicht.

Ich würde niemals einen anderen als hypochonder bezeichnen, die Angst kommt nicht aus dem Nichts herraus, sondern man Symptome und diese machen einem Angst. Wenn du dir daraus nichts machst sei froh.

22.01.2020 18:04 • #14


Libelle 33
So sehe ich das auch.Ich bin auch kein Hypochonder und habe trotzdem Angst vor den ganzen Symptomen

22.01.2020 19:08 • x 2 #15


Zitat von Libelle 33:
So sehe ich das auch.Ich bin auch kein Hypochonder und habe trotzdem Angst vor den ganzen Symptomen

Ja natürlich ist mein kein Hypochonder nur weil man Angst hat. Finde es schlimm, wenn Menschen Leute so bezeichnen, nur weil man Angst hat. Wahrscheinlich hat die Antwortgeberin noch nie wirklich schlimme Symptome gehabt, dass sie es nicht nachvollziehen kann, wenn jemanden bestimmte Symptome Angst machen.

22.01.2020 19:31 • x 1 #16


marialola
Hypochonder hat leider immer einen abwertenden Beigeschmack, wird sogar ins Lächerliche gezogen. So, wie der Begriff allgemein verstanden wird, trifft er auf mich und die meisten hier nicht zu.
Unter einem Hypochonder stelle ich mir jemanden vor, der sehr ängstlich um seine Gesundheit wacht, bei jedem Püpschen zum Arzt rennt und, fast beleidigt ist, wenn der Arzt nichts findet. Oft wird dann der Arzt gewechselt und immer teurere Untersuchungen verlangt usw.
Das ist ein extrem dummes und negatives Bild.
Ich bin zum Beispiel total dankbar, wenn mein Arzt mir sagt, dass es harmlos ist.
Ich freue mich dann, bin zufrieden und das Thema ist abgehakt. Ich vertraue ihm.
Ich bin ihm gerade dafür dankbar, dass er keine Überdiagnostik betreibt, das würde mich so ängstigen, dass ich nicht mehr hingehen würde.
Als Kind hat man mir das nämlich angetan. Zwangsweise zum Arzt geschleppt und dann wurden gegen meinen Willen Sachen mit mir gemacht, die mich total ängstigten. Obwohl ich mic/ total gesund fühlte.
Das ist der Punkt und daher stammt meine Angststörung, vermute ich mal ganz stark.
Es gibt Krankheiten, die mir null Angst machen. Herz Kreislauf und so. Das lässt mich kalt.
Ich habe nur vor dieser einen Krankheit mit K Höllenangst.
Und das, weil ich Menschen daran habe völlig hilflos sterben sehen, so ohne jede Rettung.
Und das macht mir panische Angst.
Es geht mir jahrelang gut, dann bin ich stabil, lasse das nicht an mich heran. Dann kommt wieder ein Hammer nach dem anderen.
Das ist die pure Hölle.
Aber da das Leben nun einmal lebensgefährlich ist, wie mein DOC immer lachend sagt, gibt es keine Sicherheit und das ist der Punkt, mit dem ich schwer umgehen kann.
Mich ärgert aber der Begriff Hypochonder, so wie er überwiegend verstanden wird.
Ich denke da sogar an Harald Schmidt, der bezeichnet sich so. Er ist es wohl auch.
Und es gibt leider dumme Satiren über das Thema, dumme Witze und jede Menge Vorurteile bei Normalen

22.01.2020 21:09 • x 1 #17

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NIEaufgeben
Eigentlich sagt man auch nicht Hypochonder...
Sondern man hatt eine Hypochondrische Störung...das ist weder abwertend noch beleidigend...es ist einfach eine psychische Störung...

22.01.2020 21:12 • x 1 #18


Schlaflose
Zitat von Juliane1987:
Ich würde niemals einen anderen als hypochonder bezeichnen, die Angst kommt nicht aus dem Nichts herraus, sondern man Symptome und diese machen einem Angst. Wenn du dir daraus nichts machst sei froh.

Das ist doch das Kennzeichen von Hypochondrie, dass Symptome einem Angst machen. Und das ist nicht abwertend, sondern die Bezeichnung der Krankheit.

22.01.2020 22:17 • #19


Schlaflose
Zitat von Libelle 33:
So sehe ich das auch.Ich bin auch kein Hypochonder und habe trotzdem Angst vor den ganzen Symptomen

Dann solltest du mal nachlesen, was man alles in der Psychologie unter einem Hypochonder versteht. Es ist nicht nur das, was man umgangssprachlich als einen Hypochonder bezeichnet, jemand, der sich Krankheiten einbildet.

22.01.2020 22:30 • #20



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