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Hallo alle Zusammen!
Ich bin neu hier und ich leide unter Panikattaken.

Angefangen hat es vor fast 8 Monaten, als mein Mann, die große Liebe, plötzlich verstarb. Ab dem tag an änderte sich unser Leben komplett. Für meine 2 Kids (5und3) und mich war nichts mehr wie es war.

Aus Verzweiflung fing ich leider wieder an mit dem Rauchen. ( War 5 Jahre rauchfrei!).

Und da kamen diese Ängste, bzw der Zustand in dem man das Gefühl hat, etwas sitzt auf deinem Brustkorb und lässt dich nicht durchatmen, Kribbeln im ganzem Körper und herzrasen.

Beim Arzt wurde schon mehrmals Blut abgenommen und EKG gemacht sowie Lunge abgehört. Es sei alles okay.

Seit Monaten ist es ein auf und ab. Im Moment ist es wieder schlimm. Bin fast am durchdrehen.

Man will ja den Ärzten glauben, dass organisch alles okay ist. Aber da sitzt immer die Frage im Kopf, was ist wenn die was übersehen haben und du plötzlich tot umfällst und es ist niemand da ausser den zwei Kleinen. Was wird aus den beiden?

Immer dieses Gedankenkarusell!

Was hilft euch gegen panikattaken?
Habt ihr tipps für mich?

Vielen Dank fürs Lesen und einen schönen Abend

Inda

09.10.2017 22:41 • 10.10.2017 #1


6 Antworten ↓


Angor
Hallo

Mein herzliches Beileid zu Deinem Verlust, das ist natürlich ein großer Schicksalsschlag, und oft auch der Auslöser für eine psychische Störung oder Erkrankung. Du kannst den Ärzten ruhig glauben, dass Dir körperlich nichts fehlt, leidest aber offensichtlich an Panikattacken.

Sehr hilfreich finde ich diese Seite
http://www.panikattacken.at/panikstoeru ... oerung.htm

Ich würde Dir zu einer Therapie raten, die Wartezeit ist aber leider oft lang. Ich würde vorher zum Arzt gehen und ein Medi verschreiben lassen, damit Du erst mal aus der Angstspirale rauskommst.

Auf der von mir verlinkten Seite sind einige gute Übungen, was Du bei einer PA machen kannst, keine Sorge, auch wenn Du das Gefühl hast, Du bekommst keine Luft oder Dein Herz rast, Du bist nicht ernsthaft krank und es kann Dir nichts passieren.

LG Angor

09.10.2017 23:12 • x 1 #2



Nur Panikattake oder doch was ernstes

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Vielen Dank für deine Antwort und den Link.
Therapie hatte ich angefangen, aber bin mit der Therapeutin nicht klar gekommen. Jetzt hat mir meine Hausärztin eine Therapeutin empfohlen , die gut sein soll und versucht für mich einen zeitnahen Termin zu bekommen. Habe zeitlang Johanniskraut Dragees genommen und habe diese vor knapp 6 Wochen abgesetzt, weil ich dachte es wird jetzt ohne gehen. Aber wahrscheinlich muss ich sie wieder nehmen.

09.10.2017 23:23 • #3


Angor
Wenn Dir Johanniskraut hilft ist es ok, manchmal hilft aber nur Chemie. Seit ich Escitalopram nehme,komme ich gut mit meiner Angststörung klar.
Das wäre ja super, wenn es zeitnah mit einer Therapie klappt, ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!

LG Angor

09.10.2017 23:28 • #4


Zitat von Angor:
Wenn Dir Johanniskraut hilft ist es ok, manchmal hilft aber nur Chemie. Seit ich Escitalopram nehme,komme ich gut mit meiner Angststörung klar.
Das wäre ja super, wenn es zeitnah mit einer Therapie klappt, ich wünsche Dir von Herzen alles Gute!

LG Angor


Ich hoffe dass ich ohne Chemie auskomme. Vielen Dank! Dir auch alles Gute!

10.10.2017 09:06 • #5


petrus57
So ein Schicksalsschlag muss ja mental erst mal verarbeitet werden. Da ist es kein Wunder, dass man durch den Stress, zu Panikattacken neigt.

Petrus

10.10.2017 09:23 • #6


SensiblesWeibi
Was die Therapie betrifft, ich hab damals über die Caritas in der Stadt angerufen, ich konnte damals nicht mal mehr aus dem Haus und es kam wöchentlich eine Psychologin vorbei und hat bei mir im vertrauten Umfeld mit mir die Therapie gemacht.
ich war sofort "warm" mit der Frau und sie half mir wirklich sehr, grade aus dieser Angstspirale zu kommen.

Sie hat mir sehr gut das verbildlicht was da passiert.

Es ist wie auf einer Autobahn, die Gedanken kommen schneller und schneller und du bekommst nicht die Ausfahrt, aber mit Therapeuthischer Begleitung wirst du langsamer, und dann plötzlich ist die Ausfahrt zu erreichen. Mir half dieser Gedanke sehr gut.

Zu deinem Verlust mein herzlichstes Beileid. Ich wüsste nicht was ich tun würde

10.10.2017 09:28 • #7




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